Paraphrasen-Ii Werner Stürenburg Original Fine Art Originalkunst, Oeuvre Werkschau joe


Paraphrasen II
57 Seiten, Format, durchgängig Vollformat-Abbildungen


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Lulu-Text

55 Paraphrasen zu den Werknummern 290, 294, 402, 422, 639, Werknummern 290 - 639-64. Nr. 290 entstand als Zeichnung, und zwar als Plakat für die Einzelausstellung "Werner Stürenburg" im Leopold-Hoesch-Museum im Februar 1983. Gegen Ende desselben Jahres sind dann die ersten Paraphrasen entstanden. Die zweite Serie ergab sich aus dem Plakat für die zweite Ausstellung, für das das Gemälde Nr. 294 reproduziert wurde. Die erste Paraphrase nutzt das gesamte Plakat, die folgenden nur die Reproduktion. Zu Gemälde 402 existiert nur eine Paraphrase, die anläßlich einer Fotokopie dieses kleinen Bildes entstand. Zeichnung 422 diente als Vorlage für das Plakat zur Ausstellung Eggers 1984. Die Paraphrasen sind aus Fotokopien des Originals entstanden. Nr. 639 ist ein Holzschnitt, der in einer Auflage von 100 auf Bütten einfarbig gedruckt wurde. Jedes Blatt wurde anschließend eigenhändig aquarelliert. 16 dieser Blätter sind hier reproduziert.




Rückentext

Werner Popken Stürenburg begann seine Karriere als Maler Anfang der siebziger Jahre als Dialog mit dem Werk anderer Maler, vornehmlich mit dem Picassos. Dieser galt damals und gilt auch heute noch als Genie, als Gigant, mit denen sich kaum jemand messen möchte.

Die Furchtlosigkeit Picassos vor Entdeckungen, seine Risiko Freudigkeit, sein Bestreben zum Scheitern setzten Energien frei, die sehr schnell eine eigene Handschrift entstehen ließen. So sind denn diese Paraphrasen in der Regel ganz eigene Erfindungen. Die Werke anderer Künstler erweisen sich als Sprungbrett, frei nach dem Motto: "Das kann ich auch, aber besser." Manche dieser Arbeiten sind durchaus auch als Hommage zu verstehen, manche deutlich als Kritik. So kann man Bezüge zu Max Beckmann, Eugène Delacroix, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Yves Klein, Eduard Manet, C laes Oldenburg, Pablo Picasso, Robert Rauschenberg und Daniel Spoerri entdecken.

In dieser Haltung fand er sich namentlich durch Picasso bestätigt, der im Alter gesagt haben soll: " Was ist denn ein Maler? Ein verhinderter Sammler, der sich die Bilder selber malt. Und dann kommt doch wieder ein Picasso heraus!" Damit wollte er wohl seine eigene Beschäftigung mit den Großen der Kunstgeschichte rechtfertigen.





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