Gesamtwerk-3-3 Werner Stürenburg Original Fine Art Originalkunst, Oeuvre Werkschau joe


Gesamtwerk 3/3
227 Seiten, Format, durchgängig Vollformat-Abbildungen


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Lulu-Text

Der dritte Band der dreibändigen Gesamtausgabe des Werkverzeichnisses von Werner Popken Stürenburg umfaßt drei Triptychen und ein komplexes Altarwerk, bestehend aus vier Schauseiten mit insgesamt 15 Flügeln, außerdem die Mehrzahl der Skulpturen. Ganz besonders interessant ist auch eine Folge von kleinformatigen Werken auf Holz sowie Paraphrasen über das Plakat zum Museumsausstellung "Werner Stürenburg" im Leopold Hoesch-Museum Düren Anfang 1983. Vollflächige Farbabbildungen, zwei Aufsätze von Dr. Dorothea Eimert und Klaus Flemming.




Rückentext

Der dritte Band der dreibändigen Gesamtausgabe des Werkverzeichnisses von Werner Popken Stürenburg umfaßt drei Triptychen und ein komplexes Altarwerk, bestehend aus vier Schauseiten mit insgesamt 15 Flügeln, außerdem die Mehrzahl der Skulpturen. Ganz besonders interessant ist auch eine Folge von kleinformatigen Werken auf Holz sowie Paraphrasen über das Plakat zum Museumsausstellung "Werner Stürenburg" im Leopold Hoesch-Museum Düren Anfang 1983.

Immer mehr Tiere und Fabeltiere bevölkern die Bilder, Mondgesichter tauchen auf, und es waren diese Mondgesichter, die ihm den Mut und die Rechtfertigung für das Altarwerk gaben. Denn die 4 Mondphasen, das Anschwellen und Abnehmen des Mondes entsprechen der Entfaltung des Altars, der zunächst immer breiter wird und dann wieder schmaler. Entsprechend könnten die Schauseiten parallel zu den Mondphasen gezeigt werden und damit die Wandelung funktional begründen.

Denn nach wie vor ging es dem Maler darum, zu verstehen, was sich da unter seinen Händen materialisierte. Er war sich ja sicher, sich diese Inhalte nicht auszudenken, keine Theorien zu illustrieren, sich nicht künstlich aufzuplustern und wichtig machen zu wollen. So freundete er sich mit feministischen Strömungen an, versuchte Parallelen zu matriarchalen Frühkulturen aufzudecken, wozu ihn die Hypothese der Archetypen C. G. Jungs zunächst verleitete. Aber alle diese Ansätze verliefen im Sande und schienen nicht wirklich weiterzuhelfen, obwohl manche Gestalten, wie etwa die Priesterin mit den Schlangen, wunderbar in solche Gedankengebäude zu passen schienen.

Das Werk ließ sich aber auf die Dauer mit solchen Konstruktionen nicht fassen. Ganz offensichtlich gingen die Inhalte über das Bewußtsein des Künstlers weit hinaus. Aber nicht nur die inhaltliche Dimension ist erstaunlich, auch die technische Virtuosität ist im Grunde nicht zu erklären. Der Autodidakt hat ja nie geübt, nie etwas verworfen, trotzdem aber ein Meisterwerk nach dem anderen produziert, sich selbst jedoch stets als bescheidenen Nachfolger der Kollegen betrachtet, deren Werk er bewunderte: Picasso, Beckmann, Rembrandt sind die wichtigsten, aber auch viele andere sind in Werken erkennbar, die man jeweils durchaus als Hommage auffassen kann.

So kann man im Gemälde 615, das auf der Titelseite abgebildet ist, einen Bezug zum Selbstportrait Rembrandts im Alter mit Begleitperson (Wallraf-Richartz Museum, Köln) sehen, wobei hier allerdings rechts und links Begleitfiguren erkennbar sind, wenn man genau hinschaut. Die Figur selbst hat gewisse Anklänge an Jesus Christus, wobei durchaus unklar ist, woher sich solche Assoziationen ergeben. Im übrigen ist das Bild natürlich auch kein Selbstportrait.






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