Gesamtwerk-2-3 Werner Stürenburg Original Fine Art Originalkunst, Oeuvre Werkschau joe


Gesamtwerk 2/3
227 Seiten, Format, durchgängig Vollformat-Abbildungen


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Lulu-Text

Band zwei der dreibändigen Ausgabe des Gesamtwerks mit 220 Werken des Künstlers Werner Popken Stürenburg. Dieser Band zeigt lückenlos die Entwicklung zu voller Blüte rund um die erste Ausstellung "Werner Stürenburg" im Leopold-Hoesch-Museum Düren 1983: Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitte, Skulpturen, Aquarelle, Gemälde. Besonders bemerkenswert der stimulierende Einfluß Picassos. Vollflächige Farbabbildungen, zwei Aufsätze von Dr. Dorothea Eimert und Klaus Flemming. Das Rätsel des Werks entfaltet sich.




Rückentext

Den Titel des zweiten Bandes der dreibändigen Gesamtausgabe ziert Werk Nr. 224, das ebenso wie Werk Nr. 239 auf der Rückseite Rätsel aufgibt, obwohl die Malweise konkreter nicht sein könnte. Wie fast immer sind Personen dargestellt, die äußerst präsent erscheinen und gewissermaßen existenziell gefordert sind. Man hat den Eindruck, daß die Bilder etwas bedeuten, ohne daß sich die Bedeutung ohne weiteres erschließen ließe.

Die Kunst diente seit jeher dazu, Unaussprechliches sichtbar zu machen, und war in dieser Aufgabe für ein paar hundert Jahre durch den Versuch der möglichst präzisen Wiedergabe des Sichtbaren abgelenkt. Freilich geht man davon aus, daß die Künstler sich immer dessen bewußt waren, was in die Realität hereinzuholen war, etwa religiöse Gewißheiten. Wenn Kunstwerke sich dem Verständnis verschließen, dann lediglich, weil dem Betrachter entscheidende kulturelle Zusammenhänge und Hintergründe abgehen.

Daß Kunstwerke jedoch Botschaften jenseits dieser Gewißheiten darstellen können, wird gemeinhin nicht in Betracht gezogen. Beide hier beispielhaft diskutierten Werke sprechen ganz offensichtlich mit dem Betrachter, ohne daß der Gehalt auslotbar wäre, obwohl sämtliche Kenntnisse vorhanden sind. Es ist definitiv nicht so, daß der Künstler vorgewußte Gewißheiten ins Bild gebracht hätte; im Gegenteil werden diese Gewißheiten erst durch das Bild zum Vorschein gebracht.

Das Gesamtwerk umfaßt zur Zeit etwa 750 Werke. 660 davon sind fotografisch erfaßt und im Internet unter der Adresse stuerenburg.com präsentiert. Das Werkverzeichnis setzt recht früh ein und umfaßt einen Teil der Arbeiten des Jugendlichen, um die kontinuierliche Entwicklung zu verdeutlichen und nachvollziehbar zu machen. Insofern entblößt sich der Künstler ganz ohne Scheu und gestattet einen Blick in die Werkstatt. Die Anregung durch die moderne Kunst, die zu Beginn des Studiums einsetzt, führt lediglich zu spöttischen Kommentaren. Das ist es offenbar nicht.

Die Beschäftigung mit Picasso kommt einer Initialzündung gleich und entfacht ein Feuerwerk, das ohne Ermüdung und Unterlaß abbrennt. Bezeichnenderweise gibt es keinerlei Studien, keine Versuche, kein Tasten. Selbst einfache Zeichnungen mit dem Kugelschreiber, bekanntlich nicht zu korrigieren, sitzen auf Anhieb und sprechen Bände. Von Beginn an ist ein hohes Maß an Virtuosität zu beobachten, das sich im Laufe der Jahre immer mehr entfaltet. Dabei gibt es nie ein Zögern; nur wenige Werke sind nicht vollendet, anscheinend weil der Maler erschrak und diesen Weg nicht weitergehen wollte. Auch diese Arbeiten sind dokumentiert und in ihrer Weise vollgültig.

Band zwei zeigt die volle Blüte der Entwicklung, wie sie dann auch in der Ausstellung "Werner Stürenburg" im Leopold Hoesch-Museum Düren Anfang 1983 gezeigt worden ist. Danach entstehen eine ganze Reihe bemerkenswerter Zeichnungen und Aquarelle sowie Paraphrasen über eigene Werke und einige Großformate. Der Wechsel zu anderen Techniken, etwa zur Radierung, und anderen Formaten erweist sich als probates Mittel, schöpferischer Ermüdung zu entgehen. Dabei wirken die winzigen Formate genauso monumental wie die wirklich großen Arbeiten.





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