180 cm - 71 inch
Werkgröße 32×24cm
Referenzfigur 180cm
Werkdaten Nr. »27
Öl / Leinwand
13.10.1973, » 32×24 cm (13×9")

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Kommentar
© Copyright Werner Popken. Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA


Dieses Bild ist eine berarbeitung eines frheren Werkes. Der Schnurrbart, der unter der weien Tnche liegt, gehrt zum darunterliegenden Gemlde. Die bermalung beschrnkt sich im Gesicht auf die Weiung und die Konturierung in preuischblau.

Wann das Selbstportrait entstanden ist, ist unklar. Es knnte sein, das es im Zusammenhang mit der ersten Portraitserie gemalt wurde, denn damals habe ich ja durchaus verschiedene Techniken angewandt. Auch die Eindringlichkeit des Blicks wrde hierher passen. Die Datierung gibt in dieser Hinsicht jedoch leider nichts her.

Das Werkverzeichnis ist zu Anfang nicht eindeutig; anscheinend habe ich noch einmal angesetzt und eine Reihe von Arbeiten eliminiert. Um die Zuordnung zu gewhrleisten, enthlt das Werkverzeichnis deshalb bei Abweichungen auch die Nummer der ersten Version. Demnach hatte dieses Werk die Nummer 36, das heit sechs Werke sind entfernt worden. Um welche es sich handelt, kann ich nicht feststellen.

Die Haare rechts oben scheinen bei der berarbeitung bis auf die blauen Striche nicht tangiert worden zu sein. Die roten und gelben Farbtupfer, die das Gesicht umgeben, gehren hingegen offensichtlich zur bermalung. Bemerkenswert auch die kleine blaue Flche links oben neben der Stirn. Diese Farbsymphonie rund um das Gesicht gibt dem Bild etwas » van Gogh-miges, wozu auch der intensive Blick gehrt. Die » Selbstportraits van Goghs sind ja gerade deswegen unvergesslich.

»Monsieur Bip
Marcel Marceau 1977 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
     
»Vincent van Gogh 42x34cm. 1887 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
Dieser junge Mann ist mglicherweise schwermtig. Auf jeden Fall ist er todernst. Die weie Gesichtsfarbe ist als solche deutlich gekennzeichnet; der Mann ist nicht etwa kreidebleich vor Schrecken oder Angst. Andererseits ist er aber auch nicht ganz so gleichmig wei und vor allem nicht theatraisch geschminkt wie etwa der Pantomime » Marcel Marceau in seiner Rolle als Monsieur Bip.

Das Bild gefiel mir in dieser Form recht gut, und ich habe es daher ber die Jahre immer wieder aufgehngt und ber lange Zeit prfend und mit Genuss betrachtet. Die Farben sind wunderschn und der Ausdruck unwiderstehlich. Hier kommt etwas zum Vorschein, was ein nur realistisches Portrait nicht vermitteln knnte. Dieser junge Mann ist wirklich auf der Suche. Er meint es ernst.

 

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