180 cm - 71 inch
Werkgröße 70×43cm
Referenzfigur 180cm
Werkdaten Nr. »22
Öl / Leinwand
28.09.1973 - 15.11.1973, » 70×43 cm (28×17")

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Kommentar
© Copyright Werner Popken. Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA


Ein weiterer Versuch mit demselben Schwarzwei-Foto, diesmal ein anderer Ausschnitt, so dass auch noch das Kleid mit ins Bild kommt. Das Foto ist verschollen, so dass ich den direkten Vergleich nicht mehr anstellen kann. Es fllt allerdings auf, dass die Kritik an  Nummer 21 hier gleichermaen zutrifft.

Der Blick ist bei diesem Versuch merkwrdigerweise auf den Betrachter gerichtet, whrend die Figur in dem anderen Bild eher vertrumt und ernst in eine unbestimmte Ferne schaut. Das zeigt die Schwierigkeit der fotografischen Umsetzung selbst eines Fotos, das nie ungeduldig wird und sich nicht bewegen kann.

Beide Bilder habe ich, soweit ich mich erinnern kann, nie aufgehngt. Daraus schliee ich, dass ich von dem Ergebnis nicht so ganz berzeugt war und mir davon keinen besonderen Genuss versprach. Ich wei auch nicht, was die Portraitierte davon gehalten hat.

Mir war jedenfalls klar, dass man auf diese Weise seine technischen Fertigkeiten durchaus ben und erweitern kann. Irgendwann wrde ich dieses Foto vielleicht genauso berzeugend umsetzen knnen, wie ich mich selbst vor dem Spiegel hatte portraitieren knnen. Vielleicht wrde man das Gemlde sogar fr ein Foto halten knnen. Aber wre das die Mhe wert? Das konnte es eigentlich nicht sein. Wieder einmal.

Im Moment kann ich die einzelnen Daten der Bildentstehung nicht nachprfen; in der Datenbank sind nur Beginn und Ende vermerkt. Diese beiden Daten liegen bei diesem Bild mehr als 14 Tage auseinander. Ich gehe davon aus, dass es am selben oder nach wenigen Tagen fertig war und spter vielleicht noch einmal berarbeitet worden ist.

Auf jeden Fall habe ich es auch nach der Erfahrung mit den nchsten sieben Bildern noch einmal fr wert befunden, berarbeitet zu werden. Irgendwie lie mir wohl die Frage der technischen Fhigkeiten, der Anspruch der hnlichkeit, keine Ruhe. Die genialische Geste, ohne jegliche technische Kompetenz, hatte mir jedenfalls nicht gefallen. Die Lektion der Berliner Phase sa. Keine selbstherrliche Deklamation: Das ist Kunst! Eher die Frage: Was ist Kunst?

 

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