180 cm - 71 inch
Werkgröße 63×45cm
Referenzfigur 180cm
Werkdaten Nr. »155
Lack / Pappe
09.06.1974, » 63×45 cm (25×18")
Rückseite von » 94

» Kommentar

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Wohnsimulation
Nachtrag Wohnungsszenario, 02.03.2012


No. 18 » 155 63x45cm, 09.06.1974  <span style="font-size:0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 18 » 155 63x45cm, 09.06.1974
 
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Nachher/vorher: einblenden. Aus der Serie » Chez Panisse von » Todd Selby. Dabei handelt es sich eigentlich um ein (Stadtteil-)Fest fr ein Restaurant; wie dieser Raum dazu steht, wird nicht hier klar.


No. 21 » 155 63x45cm, 09.06.1974  <span style="font-size:0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 155 63x45cm, 09.06.1974
 
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Nachher/vorher: einblenden. Ja, hier wohnt wohl jemand: » Berkeley home of Anthony and Daniella Sueuga. In » 40th anniversary of Alice Waters’s storied restaurant in Berkeley, Calif. wird erklrt, worum es geht - da haben wohl sehr viele Leute was auf die Beine gestellt. Anscheinend haben alle oder zumindest viele Kche, die in den vergangenen 40 Jahren dort ttig waren, etwas dazu beigetragen.

Diesmal also bei knstlicher Beleuchtung und mit einem etwas greren Rahmen. Den verkappten Hitlergru der roten Brgergruppe habe ich verschwinden lassen. Zur Dekoration hat jemand noch ein paar Zweige mit bunten Kugeln hingestellt.


No. 24 » 155 63x45cm, 09.06.1974 » 123 45x52cm, 08.03.1974  <span style="font-size:0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 155 63x45cm, 09.06.1974 » 123 45x52cm, 08.03.1974
 
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Nachher/vorher: einblenden. Ein » Badezimmer aus einer Reportage der spanischen Zeitschrift » Nuevo Estilo ber eine renovierte Wohnung in » Barcelona; die Gemlde schmcken ungemein. Ein Badezimmer ist allerdings ein denkbar schlechter Ort, um Gemlde zu prsentieren, es sei denn, man wrde mit Reproduktionen arbeiten, die wasserdicht eingeschweisst sind - kein Problem, scheint mir.


No. 27 » 155 63x45cm, 09.06.1974  <span style="font-size:0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
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No. 27 » 155 63x45cm, 09.06.1974
 
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Nachher/vorher: einblenden. » Wohnzimmer einer » 2-Zimmer-Wohnung mit 62 m in » Gteborg, Baujahr 1902. Ich frage mich, wo die Leute ihre Sachen lassen. Oder haben die gar keine? Als ich 1970 zusammen mit Erika meine erste eigene Wohnung einrichtete, hatten wir auch nicht mehr. Hier htten wir alles unterbringen knnen - freilich hatten wir auch einen Keller und einen Garten, dafr aber keinen Balkon. Ob hier ein Keller oder Abstellraum zur Verfgung steht?

Grundriss-Skizze · © Copyright Werner Popken. 
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Hier schaut man im Wohnzimmer auf die Tr zum winzigen Badezimmer (siehe Blickrichtung im Grundriss); die Wand ist etwas verlngert, um den Eingangsbereich abzutrennen. Rechts hinten geht's in die Kche. „Gut geplante und helle Dachwohnung mit gemtlichem Kamin und einer schnen Terrasse nach Osten.“

Rechts an der Wand ein Bild mit » Che Guevara (1928-1967); war da mal was? (Mein Diktiersystem Dragon NaturallySpeaking spuckt diese Namen wie aus der Pistole geschossen heraus - der muss also wirklich ein Begriff sein.)

Heute ist Mittel- und Sdamerika nicht nur fr unhaltbare soziale Zustnde, sondern vor allem fr Drogenkriminalitt berchtigt. Natrlich sind die USA auch dafr mitverantwortlich, aus den verschiedensten Grnden, aber htte man sich damals, als Che Guevara zur Ikone der linken Jugendbewegung aufstieg, so etwas ausdenken knnen? Fhlen sich diejenigen, die Drogen damals und heute schick finden, fr die Konsequenzen verantwortlich?

Nachdem wir nun wissen, dass kommunistische Regimes weltweit Unfreiheit und Unterdrckung etabliert haben - knnen wir immer noch davon trumen, dass Revolutionre wie Che Guevara, der sich auch gern mit einer dicken Zigarre hat ablichten lassen und vermutlich ein ausgemachter » Macho war, die Welt zum Positiven htten verndern knnen? (Die feministische Emanzipationsbewegung fing damals gerade erst an.)

Wie naiv muss man sein, um heute noch Che Guevara als Idol zu verehren? Wussten wir damals, wie blutrnstig dieser Gewalttter war, wissen wir es heute? Ich jedenfalls nicht - ich lie mich allenfalls von der allgemeinen Begeisterung anstecken und konnte mich der sthetischen Stilisierung nicht entziehen. Ein flchtiger Blick ber den betreffenden Wikipedia-Artikel zeigte mir, dass diese Fotos immer noch Wirkung zeigen.

Aber nicht nur das: Die Begeisterung selbst kluger Leute fr diesen Bewunderer Stalins war grenzenlos. Wenn man sich fr jemanden begeistern will, mchte man dann in seiner Begeisterung durch Tatsachen gestrt werden? Wollten die Mchtegern-Revolutionre, die » Mao-Bibeln schwenkten, wirklich wissen, was Mao auf dem Kerbholz hatte? Wollen die Chinesen das wirklich wissen? Anscheinend nicht, selbst heute nicht.

Guevara war es im Frhjahr 1967 noch gelungen, eine Gruadresse an eine Solidarittskonferenz der OSPAAAL (Organizacin de Solidaridad de los Pueblos de frica, Asia y Amrica Latina) zu versenden. Auch in Deutschland wurde das von Rudi Dutschke und Gaston Salvatore bersetzte Manuskript unter anderem mit der Aufforderung bekannt, „zwei, drei, viele Vietnams“ zu schaffen sowie mit der Mahnung, sich als Guerilla im Kampf von „unbeugsamem Hass“ antreiben zu lassen, um eine „effektive, gewaltsame, selektive und kalte Ttungsmaschine“[35] darzustellen. Innerhalb der europischen Studenten- und Protestbewegung fanden Guevaras Aussagen breiten Widerhall. [...]

Die Bilder des toten Guevara - mit ihrer frappierenden hnlichkeit zu Darstellungen des toten Christus etwa von Andrea Mantegna - wurden in Zeitungsberichten als Abbild eines modernen Heiligen interpretiert, der zweimal sein Leben fr fremde Lnder riskiert hatte und es fr ein drittes dreingegeben habe. Rgis Debray, der Che in Bolivien begleitet hatte, bezeichnete Guevara als Mystiker, als Heiligen ohne Gottesglauben. Guevaras Beschwrung des „Neuen Menschen“, dem weniger am materiellen als am geistigen Fortschritt gelegen sei, sei anderen zufolge eher jesuitischen als linken Idealen verpflichtet gewesen.[36] Wolf Biermann sang vom „Comandante Che Guevara“ als „Christus mit der Knarre“ und trug im deutschen Sprachraum mit seiner Interpretation des ursprnglich vom kubanischen Cantautor Silvio Rodriguez vertonten Gedichts Carlos Pueblas zur Mythologisierung Guevaras bei. Che selbst wird im Umfeld seines Todesortes in Bolivien wie ein religiser Heiliger verehrt.[37] [...]

Reinhard Mohr sprach von „politisch auf ganzer Linie gescheitert, als Ikone unsterblich“[39] angesichts des seiner Ansicht nach quasireligisen Umgangs mit Guevara, der unter anderem von Jean-Paul Sartre posthum als „vollstndigsten Mensch unserer Zeit“[39] beschrieben worden war. Die Verklrung des Che wird als Umdeuten eines kmpferischen Kommunisten in eine beliebige Ikone des Unangepasstseins kritisiert, andere sehen einen kompromisslosen Stalinisten unter der Maske des zeitlosen jugendlichen Helden kaschiert. Stephan Lahrem und Christopher Hitchens zufolge sei Che ein beliebtes idealisiertes Vorbild gewesen, weniger in den Entwicklungslndern als vielmehr fr brgerliche Stdter in den „Wohlstandsgesellschaften“, gerade weil sein Kmpfen und Sterben fr revolutionre Ideale keineswegs einem normalen brgerlichen Leben entsprach. [...]

Bis heute ist das in vielen Variationen verbreitete, stark kontrastierte Abbild Ches mit Barett, rotem Stern und einem ber den Betrachter hinwegweisenden Blick zu einer der bekanntesten Aufnahmen des 20. Jahrhunderts geworden. Das Bild wurde von dem kubanischen Fotograf Alberto Korda bei einem Staatsbegrbnis am 5. Mrz 1960 aufgenommen, bei dem Guevara neben anderen offiziellen Trauergsten auf einer Tribne stand. Nach dem Tod Guevaras wurde das Foto vom Verleger Giangiacomo Feltrinelli weltweit verbreitet. [...]

Guevara wurde darber hinaus Folter und Ermordung hunderter kubanischer Hftlinge, der Mord an Kleinbauern im Operationsbereich seiner Guerillatruppen[44] sowie spter Freude an der Exekution von Gegnern und die Einrichtung des ersten Arbeitslagers auf Kuba vorgeworfen.[45]

Eine entsprechende Beschreibung Guevaras als skrupellos und brutal in der linken taz[20] rief im Oktober 2007 erhebliches Aufsehen in der deutschen linken Szene hervor, nachdem solche Kritik sonst eher Exilkubanern und frheren Dissidenten aus dem ehemaligen Ostblock zugeordnet worden war. hnlich umstritten war die Deutung Gerd Koenens, der von „phantastischen Weltbrandstiftungsszenarien" Guevaras sprach, „die noch aus der ‚atomaren Asche‘ den Neuen Menschen entstehen sahen“.[46] [...]

Dem von ihm verkrperten Freiheitsideal widerspricht die hufig als stalinistisch definierte kompromisslose Politik gegenber seinen Gegnern: Whrend seiner Zeit als Anklger wurden in der als Gefngnis genutzten Festung La Cabaa als ehemalige Anhnger des Batista-Regimes, Kollaborateure oder Vertreter des US-Geheimdienstes beschuldigte Kubaner in revolutionren Militrtribunalen verurteilt. Diese zu Zeiten des Ausnahmezustands in der ersten Jahreshlfte 1959 abgehaltenen Verfahren entsprachen keinerlei rechtsstaatlichen Mindeststandards und lsten internationale Emprung aus. ber die Zahl der von Guevara direkt befohlenen Erschieungen gibt es keine genauen Angaben – 216 Flle sind namentlich belegt, ein ehemaliger Angehriger des Tribunals in La Cabaa geht von rund 400 aus, kubanische Oppositionelle rechnen teilweise mit wesentlich hheren Zahlen.[47][48][49] Die in den Folgejahren hufigen, auch international kritisierten Ttungen rechtfertigte Guevara 1964 ausdrcklich in einem Debattenbeitrag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit der Bemerkung, Kuba befinde sich in einem Kampf auf Leben und Tod.[50] Als Industrieminister schickte Guevara zahlreiche, „mangelnder revolutionrer Moral“ beschuldigte Mitarbeiter ohne Gerichtsurteil in das sogenannte „Lager fr Besserungsarbeit“ auf der Halbinsel Guanahacabibes, einem der ersten von mehreren hundert in den ersten Revolutionsjahren entstandenen Zwangsarbeitslagern.[51][52]

» Che Guevara

Oje - das habe ich alles nicht gewusst: Darf man sich ber die » RAF wundern? Siehe auch » Schlagschatten -- Che Guevara, sexy Scharfrichter von » Wolf Schneider.

Just a pretty face?

For 40 years he has been a sex symbol, heroic victim and the ultimate poster boy of revolutionary chic. [...]

Almost 40 years on, the wave of romantic revolutionary idealism Che helped ignite seems as unreal as Alice's wonderland, and the Communist ideology that inspired it dated and anachronistic. [...]

He has become a global brand.

The Observer, Sunday 11 July 2004: » Sean O’Hagan

In diesem Fall soll er helfen, eine Wohnung zu verkaufen.

Der Wikipedia-Artikel verweist auch auf einen Spiegel-Beitrag mit dem Titel » Auch Christus htte zum Gewehr gegriffen, anscheinend eine Serie aus dem Jahr 1968. Der erste Teil avancierte wohl zur Titelgeschichte, das Titelblatt prsentiert den Helden als Christus, die drei Buchstaben CHE gemahnen an GOTT, was sicher gewollt ist, er wird als „Erlser aus dem Dschungel“ bezeichnet.

Welch ein Irrtum! Wie kann man nur! Christus htte mit Sicherheit nicht zum Gewehr gegriffen, und wie wir wissen, hat Che Guevara ja auch nichts erreicht, auch damals schon nicht, was man von Jesus Christus nicht behaupten kann, im Gegenteil: Htte der zu seiner Zeit zu Gewaltmanahmen gegriffen (was seine Zeitgenossen durchaus erwartet htten und was andere bekanntlich auch getan haben, mit der fatalen Folge der endgltigen Vertreibung der Juden in alle Welt), htte er nichts erreicht. Daraus kann man nur schlieen, dass diese Autoren keine Ahnung haben, worber sie schreiben.
 
 
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