180 cm - 71 inch
Werkgröße 123×150cm
Referenzfigur 180cm
Werkdaten Nr. »140
Lack / Hartfaser
18.04.1974 - 21.04.1974, » 123×150 cm (48×59")
Rückseite von » 195

» Kommentar

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Kommentar
© Copyright Werner Popken. Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA


„Frhstck im Grnen“ - der Mann hat etwas Griechisches, als ob » Odysseus » Kalypso einen oberlehrerhaften Vortrag hielte, den sie wiederum langweilig findet, whrend sie sich nach etwas ganz anderem sehnt. Dazu wrde gut passen, dass der See im Wald sich in die See, also das Meer verwandelt hat.

So langsam lerne ich, mit den Lackfarben wunderbare Effekte zu erzielen. Der Himmel, das Meer, die Pflanzen sind wunderbar. *

Ganz offensichtlich traue ich mich noch nicht so recht an die Hautfarbe heran (obwohl ich bei  Nummer 133 schon ganz ordentliche Ergebnisse erzielt hatte); bei dem Mann hat mich das nicht so sehr gestrt, bei der Frau allerdings sehr.

Die ist ja auch ein bisschen „vermalt“, irgendwie ein bisschen schwarz geworden, wobei ich hier wieder sagen muss, dass ich das Ergebnis ja akzeptiert habe. Ich htte ja erstens nicht so viel Schwarz benutzen mssen und zweitens die Stellen bermalen knnen, die mich stren.

Ich glaube, es sind vor allen Dingen die Brste, genauer die rechte Brust, die ich als wenig gelungen empfinde, und die ist ja auch besonders dunkel. Das Gesicht der Frau ist ebenfalls dunkel, aber das empfinde ich hchstens als fremd und gleichzeitig als hchst interessant und ausdrucksvoll. Diese Frau hat eine Menge Gemt.

Ihr Kopf ist im Vergleich zu seinem relativ konventionell. Sein Kopf ist geradezu grotesk - es besteht fast nur aus Gesicht, der gesamte Schdel fehlt, aber trotzdem wirkt die Konstruktion nicht wie eine Maske, sondern ganz real - sehr eigenartig.

Ihr Krper ist ansonsten wenig weiblich, wenig entwickelt, aber das strt mich nicht besonders. Sein Krper entspricht stilistisch vollkommen ihrem, wirkt allerdings krftiger und harmonischer. Seine Hand sieht sehr berzeugend aus, im Gegensatz zu ihrer. Dafr liegt ihr Arm glaubhafter auf dem Schenkel als sein Ellenbogen, der so aussieht, als msste er auf dem Knie aufgesttzt sein, dabei schwebt er tatschlich frei in der Luft, was als gestikulierende Geste immerhin glaubhaft ist.

Die Sitzposition beider Krper ist einigermaen nachvollziehbar; er scheint sich an den Baum anzulehnen, sie frei zu sitzen. Besonders auffllig sind beider Beine und Fe, die jeweils ein Knuel bilden. Das bringt mich auf die Idee, es wieder einmal mit geometrischen Hilfslinien zu versuchen - und siehe da, wie zu erwarten macht es verschiedentlich Bong!


Der goldene Schnitt · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
Diagonalen und andere einfache signifikante Linien · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
Solche konstruktiven Hilfslinien sind auch bei freier Malerei zu beobachten; so hat Picasso etwa bei dem berhmten Riesengemlde » Guernica solche Linien markiert, wie man aus den Zustandsfotos von » Dora Maar wei. In meinem Fall ist das aber niemals so. Interessanterweise ergeben sich im Nachhinein Bezge, die vermuten lassen, ein solches geometrisches Raster liege dem Gemlde zugrunde. Dabei ist es lediglich das Auge (oder wer oder was auch immer), das bestimmt, wo was hinkommt.

So, jetzt erstmal antesten, wie sich dieses Bild mit dem vorherigen vertrgt:


No. 3 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 139 80x99cm, 16.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 3 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 139 80x99cm, 16.04.1974
 
No. 4 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 139 80x99cm, 16.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 4 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 139 80x99cm, 16.04.1974
 
Fr diese Wand ist das fast ein bisschen zu viel. Mal sehen, wie es sich alleine macht.


No. 5 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 5 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
No. 6 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 6 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
No. 7 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 7 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
No. 8 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 8 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
Kann man machen, dann wird einem das Gemlde so richtig auf dem Tablett prsentiert, aber fr meinen Geschmack ist das nichts. Da gefllt mir die dichte Hngung dann noch besser. Es muss ja nicht unbedingt ein mittelgroes Querformat sein. Mal sehen, was wir sonst noch so haben.


No. 9 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 120 70x45cm, 06.03.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 9 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 120 70x45cm, 06.03.1974
 
No. 10 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 120 70x45cm, 06.03.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 10 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » 120 70x45cm, 06.03.1974
 
Diese Lsungen finde ich besser.

Odysseus sehnte sich nach seiner Heimat und seiner Ehefrau, Kalypso musste ihn auf gttliches Gehei ziehen lassen, obwohl sie ihn inniglich liebte. Kannte ich diese Geschichten damals? Ich wei nicht. In meinem Elternhaus habe ich die griechischen Heldensagen nicht kennengelernt; was wir in der Schule durchgenommen haben, habe ich heute weitgehend vergessen. Als ich dieses Bild malte, war mir die Geschichte jedenfalls nicht gegenwrtig - Moment mal, gibt es da nicht ein Bild von » Max Beckmann zu diesem Thema? Damit knnte ich mich damals beschftigt haben.

Genau: Ich hatte das Bild ganz vergessen. Die Gestalt hinter der Frau soll brigens eine Katze sein. Mein Vater pflegte bei solchen Sachen zu sagen: „Das muss man dazuschreiben.“ Tja, ich hielt den Mann mal fr einen begnadeten Knstler und glaubte auch, von ihm lernen zu mssen und ihm viel zu verdanken, aber glcklicherweise bin ich eines Besseren belehrt worden.

Mit meiner ersten Ehefrau Elke habe ich die Beckmann-Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart 1994 besucht und wir waren uns einig, dass er sehr zu wnschen brig lie. Mit meiner zweiten Ehefrau Greta habe ich 2007 die Beckmann-Ausstellung im van-Gogh-Museum in Amsterdam besucht und die Enttuschung war noch grer. Ich wollte ihm ja gern die Ehre erweisen, aber das gelang mir nicht mehr.

1974 muss es wohl gewesen sein, oder schon 1973, da habe ich mehrere Monate hintereinander einmal in der Woche mindestens eine Stunde vor seinem groen Gemlde „Mutter und Kind“ in der Kunsthalle Bielefeld verbracht (dieses Bild habe ich merkwrdigerweise noch nie reproduziert gesehen, obwohl es dafr geeigneter wre als viele andere). Dabei habe ich versucht zu verstehen, was an diesem Bild gro ist.

Zweifellos habe ich daran gelernt, und ich habe auch an den Abbildungen in den Bchern gelernt, unter anderem eben dem Gemlde „Odysseus und Kalypso“, das ich noch nie im Original gesehen habe, obwohl ich ja durchaus hin und wieder in Hamburg war. In Bremen habe ich das Beckmann-Triptychon gesehen, das damals noch » Stephan Lackner gehrte, der es spter an die Staatsgalerie Mnchen verkaufte.


No. 11 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 11 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
No. 12 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 12 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
No. 13 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 13 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
No. 14 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 14 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
Das ist nun sehr interessant! Zunchst ist offensichtlich, dass mein Bild inhaltlich und formal nichts mit seinem zu tun hat. Dann wird klar, dass seins wesentlich besser ist. Er war damals 59 und auf dem Hhepunkt seines Schaffens.

Und schlielich wird deutlich, dass sein Bild irgendwie verkorkst ist. Abgesehen davon, dass Hnde und Fe fr ihn immer peinlich werden, stellt sich die Frage, warum die Frau eine so zarte und blhende Haut hat, aber so frchterlich schmutzige Beine. Katzen kann er ja nun sowieso nicht, die sind bei ihm immer Missgeburten, aber auch die Schlange ist absolut daneben. Mit sehr viel gutem Willen kann man den Kopf identifizieren, beim Ende ist man sich nicht sicher, ob die Schlange zwischen den Beinen verschwinden soll oder ob es wirklich das Ende ist.

Bei der Frau hat er sich anscheinend bemht, Attraktivitt zu zaubern, was ihm aber nur teilweise gelungen ist, denn da die Nasenflgel praktisch direkt auf der Oberlippe liegen und auch das Kinn ziemlich kurz ist, wirkt die Dame doch etwas exotisch, um es vorsichtig auszudrcken. Putzig ist natrlich auch die Verwendung von Beinschienen im Lotterbett als einzigem Kleidungsstck neben der Beckmann-Mtze, die vermutlich ein Helm sein soll. Zwischen den Beinen der Frau ist ein Bettlaken angedeutet, das die Scham verdecken soll, diese jedoch gleichzeitig durch Wiederholung betont - ein interessanter und bekannter Trick. Anatomische Einzelheiten interessieren ansonsten nicht, die Krper sind wie aus Gummi - insbesondere die Schulter der Frau und ihr vorderer Oberschenkel sind da zu nennen.

Das Beckmann-Schwert mit eindeutig phallischem Charakter ist als Zeichen eingeklebt - damit man es nicht bersieht. Gegenstndlich gesehen ist es dort natrlich fehl am Platz. Soll das jetzt heien, dass der Mann an sich schon scharf ist, aber nicht auf diese Frau? Das Paar wird flankiert von Katze und Vogel, deren Rolle vllig unklar ist. Abgesehen vom verunglckten Kopf der Katze fallen auch die Vorderbeine unangenehm auf, die eher Stangen gleichen. Die Schlange ist wie eine Brezel geformt; der Kopf zielt auf die Frau, wenn ich ihn richtig interpretiere. Damit kommt auch noch eine Anspielung auf Adam und Eva und das Paradies mit hinein.

So bleibt denn die Botschaft, und die scheint platt genug. Die Frau begehrt den Mann, fr diesen ist sie aber Luft, er ist ganz woanders. Er ist vor allen Dingen unzufrieden, vermutlich weniger mit ihr als vielmehr mit sich selbst. Das aber wiederum scheint die Frau nicht besonders zu beunruhigen.

Gegenber dieser systematischen Verwirrung erscheint mein Bild erfrischend klar. Die wenigen gegenstndlichen Attribute - Baum, Vegetation, Blumen, Boot - erscheinen unangestrengt und fgen sich harmonisch ein. Die extrem kalte Farbstimmung lsst das Bild im Vergleich allerdings zustzlich stark abfallen. Beim Wechsel des Blickes zwischen den beiden Bildern erleidet das Auge jedes Mal einen Schock.


No. 15 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 15 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943
 
No. 16 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 16 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943
 
No. 17 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 17 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943
 
No. 18 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 18 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943
 
In dieser Anordnung fllt mir ins Auge, wie bleich und tot die groen Fleischpartien der Beiden wirken. Das ist anscheinend ein groes Manko; hier htte etwas Wrmeres gut getan. Kann man das testen? Vielleicht sind es ja nicht nur die groen Mengen Blau und Grn, die dieses Bild so kalt machen, sondern in erster Linie das Wei.


No. 19 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 19 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Beckmann: Odysseus und Kalypso. 150x116cm. 1943
 
Ich glaube, das war's. Ein bisschen warme Farbe tte den Krpern wirklich gut. Einerseits. So ist der Schock nicht mehr so gro, wenn das Auge zwischen den beiden Bildern wechselt.

Andererseits gefllt mir die Originalversion besser; sie ist nchterner, hat mehr Wucht, die farbigen Tricks, das beliebige Gewuschel, die nachtrgliche Dekoration lenken ab und schwchen das Bild. Nun habe ich ja nicht gemalt, sondern nur digital ein bisschen manipuliert; wie das ausgesehen htte, wenn ich die Krper wirklich farbig angelegt htte, kann man natrlich nicht wissen. Tatsache ist aber, dass ich es nicht getan habe, und das hat vielleicht seinen Grund.


Vergleich: manipuliert (links) und Original (rechts) · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
Keine Tricks - das habe ich spter noch auf die ganz harte Tour gelernt. Mit Tricks zieht man sich nicht aus der Affre. Routine und Fertigkeiten zhlen nicht, wenn es draufankommt.

Was mir bei der Gegenberstellung mit Beckmann noch nicht gefllt: Beckmann ist nicht echt, er ist nicht wirklich ehrlich und bei sich selbst, er tut nur so, er ist selbstmitleidig. Ich mchte noch einen anderen Vergleich anstellen. Wen nehme ich da nur?


No. 21 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Leibl: Die Drei Frauen in der Kirche. 113x77cm. 1878-1881 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 21 » 140 123x150cm, 18.04.1974 » Leibl: Die Drei Frauen in der Kirche. 113x77cm. 1878-1881
 
No. 22 » Leibl: Die Drei Frauen in der Kirche. 113x77cm. 1878-1881 » 140 123x150cm, 18.04.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork  CC BY-SA
No. 22 » Leibl: Die Drei Frauen in der Kirche. 113x77cm. 1878-1881 » 140 123x150cm, 18.04.1974
 
»Le djeuner sur l
Genau: » Wilhelm Leibl und seine » Drei Frauen in der Kirche kommt mir da gerade recht. Ja, das ist bessere Gesellschaft. Damit fhle ich mich wohl.

140 ist brigens sehr sinnlich, und zwar durch die dicke Farbe. Man sprt das bei der groen Version sogar ein bisschen am Bildschirm. Und auerdem erinnert mich manche Einzelheit in der Behandlung der Vegetation an die grte Picasso-» Paraphrase nach dem » Frhstck im Grnen von » Manet, das als Doppelseite in einem der Bcher abgebildet war, die ich damals besa und intensiv studierte.

Gerade bei diesem Bild und bei dessen Behandlung der Figuren und der Vegetation fragte ich mich immer wieder, was denn das Groe sei, fr das man den grten Knstler der Neuzeit so berschwnglich lobte. Das wollte ich verstehen, um daran zu lernen, und ich brauchte lange, um zu begreifen, dass es da nichts zu verstehen und zu lernen gibt.
*   Der vorstehende Kommentar ist die Anmerkung aus dem Werkkatalog » Stürenburg 2007
 
 
Da das Picasso Project seit sptestens 24.01.2011 gesperrt ist, fhrt ein direkter Link nicht mehr zum Ziel; daher bin ich gezwungen, die erwhnten Werke hier zu reproduzieren und berufe mich dabei auf » Fair Use bzw. das » Zitatrecht.
 
 
Urheberrechtlich geschtzte Abbildungen wiedergegeben unter Berufung auf das » Zitatrecht beziehungsweise » Fair Use.
 
 
hnliche Rahmen knnen bei » Kunstkopie, » artoko und anderswo erworben werden.

 

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