116 Sim Werner Stürenburg Original Fine Art Originalkunst, Oeuvre Werkschau joe

180 cm - 71 inch
Werkgröße » 130x122 cm (52x49")
Referenzfigur 180 cm


Werknummer
» 116
Abmessungen
» Kommentar
» 130x122 cm (52x49")
Lack / Hartfaser
01.03.1974 - 02.03.1974
Rückseite von » 119

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Wohnsimulation
Nachtrag Wohnungsszenario, 08.02.2012


No. 4 » 116 130x122cm, 01.03.1974  <span style="font-size:<br />0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 4 » 116 130x122cm, 01.03.1974
 
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No. 5 » 116 130x122cm, 01.03.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 116 130x122cm, 01.03.1974
 


     
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. Ist das jetzt ein Sakrileg? » Shirin Neshat's “Patriots” series in the exhibition “The Book of Kings.” “The Book of Kings.” » Barbara Gladstone Gallery, New York. Kunst als Antwort auf die » Grüne Revolution in Iran und den » Arabischen Frühling, wie der Text sagt. Ich kann mir nicht vorstellen, politische Kunst zu produzieren. Warum wird diese Kunst auf mich (und nicht nur auf mich) politisch?

Wenn ich die Künstlerin richtig verstehe, verarbeitet sie nur ihre eigene persönliche Geschichte, die Tatsache, dass sie in der Emigration lebt, in ihr Heimatland nicht zurückkehren kann, dass ihr Land unfrei ist und die Menschen dort leiden, einige jedenfalls, ihre eigene Familie darunter. Da wir die Schrift nicht lesen können, mit der sie die Gesichter bedeckt, kann sie für uns auch nur dekorative Funktion haben. Es bleiben Fotos von Menschen.

Seit es die Fotografie gibt, ist sie als Konkurrenz zur Portraitmalerei aufgetreten und hat diese fast zum Erliegen gebracht. Was unterscheidet Portraitmalerei von Fotografie? Warum gelten Fotos gemeinhin nicht als Kunst, obwohl schon seit 50 Jahren vermehrte Anstrengungen unternommen werden, Fotografie als Kunst zu etablieren, mit einigem Erfolg?

Natürlich gibt es gute und schlechte Fotos, ergreifende und langweilige, und ein Portraitfoto kann nur insoweit überzeugen, als die Persönlichkeit des Dargestellten zum Vorschein kommen kann. Aber dann könnte man doch auch fragen:
Kann ein Mensch ein Kunstwerk sein? Denn das Foto ist ja die mechanische Übersetzung einer Vorlage. Die meisten Menschen genieren sich vor der Kamera, und die Kunst des Portraitfotografen dürfte zum großen Teil darin liegen, diese Scheu zu beseitigen und den Menschen zu ermutigen, einen authentischen Ausdruck zuzulassen.

Ist das nicht dieselbe Inszenierung, die auch bei Erotik-, Mode- und Werbefotos vorgenommen wird? Wobei es in diesem Fall gerade nicht auf den authentischen Ausdruck ankommt, sondern auf die Darstellung einer Modellsituation, eines optischen und ästhetischen Reizes, die einen Zweck erfüllen soll. Wann kann so etwas Kunst werden?

Seit einigen Tagen besitze ich » In Defense of Humanism:
Value in the Arts and Letters
von Richard A. Etlin; gleich im ersten Kapitel versucht er herauszuarbeiten, worauf es ihm ankommt. Der unmittelbare Eindruck, den ein Selbstportrait von Rembrandt (womit auch der Titel geziert ist) hervorrufen kann, ist für ihn Gradmesser des künstlerischen Wertes. Dieses Kriterium könnte man natürlich auch auf Fotos anwenden.

Bei » 115 habe ich ein Foto von » Pierre Gonnord verhängt, der anscheinend versucht, mit außerordentlich beeindruckenden Portraits Bleibendes zu schaffen.


 Google:<br /> Bilder zu "Pierre Gonnord" · © Copyright Werner Popken. 
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(Das dort gezeigte ist bei dieser Sammlung nicht dabei.) Ich musste unwillkürlich den Vergleich zu Portraits von » Ingres ziehen, etwa zu seinem Portrait von » Louis-Francois Bertin, oder zu » Tizian, etwa dem » Porträt eines Mannes (L'Ariosto). Wie man an diesem Beispiel sieht, ist es gar nicht wichtig, zu wissen, wer der Dargestellte ist. Es ist ein Mensch, und das reicht. Hat die Fotografie dabei weniger zu bieten als die Malerei?

Für meine eigene Kunst ist das Thema unerheblich; ich versuche zum Vorschein zu bringen, was eine Kamera gar nicht zeigen könnte. Tatsächlich habe ich ja nach meinen ersten zaghaften Versuchen in Berlin die Brocken hingeschmissen und mich der Fotografie gewidmet, weil ich mich der Kunst nicht gewachsen fühlte. Meine Ambitionen in der Fotografie konnte ich wohl erfüllen, aber die Ergebnisse langweilten mich. Und wieder war ich mit meiner Unzufriedenheit konfrontiert. Erst die Frage nach dem Selbstportrait brachte den Stein ins Rollen, wobei ich auch dort mit der Fotografie begann.

Was findet Google zu Shirin Neshat?


 Google:<br /> Bilder zu "Shirin Neshat" · © Copyright Werner Popken. 
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Es fällt auf, dass bei dieser Sammlung die Künstlerin selbst häufig vorkommt, während bei der anderen der Künstler erst in der letzten Reihe bei zwei Bildern erscheint, und zwar typischerweise vor seinen Kunstwerken. Genauer gesagt versteht sich Pierre Gonnord gar nicht so sehr als Künstler, sondern als Fotograf, während es bei Shirin Nesrat genau umgekehrt ist; sie scheint sich in ihren Ruhm sehr zu sonnen. Und wenn man sich beispielsweise die Fotos mit den verschleierten Frauen und den Gewehrmündungen anschaut, kann man eine politische Tendenz bei diesen Werken sicher nicht ausschließen.


No. 9 » 94 63x45cm, 22.01.1974 » 116 130x122cm, 01.03.1974 » 114 63x49cm, 28.02.1974  <span style="font-size:<br />0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 94 63x45cm, 22.01.1974 » 116 130x122cm, 01.03.1974 » 114 63x49cm, 28.02.1974
 
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No. 10 » 116 130x122cm, 01.03.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 116 130x122cm, 01.03.1974
 


     
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. Von MIRES:
» Chambre avec vue, etwas traurig, sogar düster, obwohl von Licht umgeben, man lebt in diesem Haus fast wie im Freien, das Schlafzimmer ist von Glaswänden umgeben, die immerhin durch schwere Vorhänge verdeckt werden können.


No. 12 » 30 40x36cm, 16.10.1973 » 116 130x122cm, 01.03.1974 » 27 32x24cm, 13.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 246 27x29cm, 01.12.1977  <span style="font-size:<br />0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 30 40x36cm, 16.10.1973 » 116 130x122cm, 01.03.1974 » 27 32x24cm, 13.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 246 27x29cm, 01.12.1977
 
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No. 13 » 116 130x122cm, 01.03.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 116 130x122cm, 01.03.1974
 


     
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. Ein Natursteinhaus in Uruguay:
Aus der Serie Great Homes and Destinations der New York Times » A Modern Country House in Uruguay. Tische und Bänke vom örtlichen Tischler angefertigt, die Lampe stammt von einem Straßenmarkt in Montevideo. Ein sehr interessantes Haus in einer abgelegenen Gegend, wo der Besitzer aufwuchs; heute wohnt er in New York. Das ist also eine Art Ferienhaus auf der anderen Halbkugel der Erde. Die Entfernung zur Hauptstadt beträgt 70 km, das ist also nicht die Welt, und mit dem Flieger kommt man mal schnell auf die andere Seite. Wenn man sich's leisten kann!

Auch dort sind die Wände » verglast, aber im Stil des alten Loft in Brooklyn, dem eigentlichen Wohnsitz des Paares. Die » Küche haben sie aus New York mitgebracht, wobei zu beachten ist, dass USA mit 110 V arbeiten, Uruguay jedoch wie wir mit 220 V. Aber das ließ sich lösen. Eine riesige » Badewanne im Stil einer Kupferbadewanne, jedoch aus Marmor gefertigt (man denke!), Kostenpunkt 4500 US$, wurde von ihnen durch Naturalien bezahlt, nämlich durch Übersetzungen - damit verdienen sie ihr Geld. Ob die mit einer Badewanne aus Marmor glücklich werden? Was machen die, wenn sich Kalkränder bilden?

Das Haus hat drei » Schlafzimmer, die » Gesamtkosten beliefen sich auf 140.000 US$.


No. 15 » 116 130x122cm, 01.03.1974  <span style="font-size:<br />0.8em">Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme (falls noch vorhanden).</span> · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 116 130x122cm, 01.03.1974
 
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No. 16 » 116 130x122cm, 01.03.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 116 130x122cm, 01.03.1974
 


     
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. Wieder eine Abbildung aus » Design*Sponge at Home (in » desire to inspire, siehe auch » 110).
 
 
Ähnliche Rahmen können bei » Kunstkopie, » artoko und anderswo erworben werden.

 

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