111 Com Werner Stürenburg Original Fine Art Originalkunst, Oeuvre Werkschau joe

180 cm - 71 inch
Werkgröße » 80x123 cm (32x49")
Referenzfigur 180 cm


Werknummer
» 111
Abmessungen
» Kommentar
» 80x123 cm (32x49")
Öl / Hartfaser
18.02.1974 - 19.02.1974
Rückseite von » 106

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Kommentar
© Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA


Die Rückseite der  Nummer 106; Soll das nun ein Stillleben sein oder ein abstraktes Ich-weiß-nicht-was? Die große Fläche ist ohne weiteres bewältigt, aber leider geht dabei auch viel Farbe drauf.

Noch mehr als 10 Jahre später habe ich Maler wie Cucchi beneidet, weil sie die Farbefinger dick auf ihre Riesenleinwände schmieren konnten. Das muss man sich erst mal leisten können! Ich hingegen neige dazu, immer dünner zu malen, wenn die Farbe knapp wird.

Wie hat van Gogh das nur gemacht? Die Kasse hat darunter ebenfalls gelitten, das weiß man; er hat Farbe geradezu gehortet, sobald er sich das leisten konnte, damit er nie wieder Mangel leiden musste. So konnte er den Zweiten Weltkrieg gut überstehen. *

Meine Frage bezüglich » van Gogh ist inzwischen aufgeklärt:
Sein Bruder hat ihn finanziell unterstützt (er hatte mehr Geld zur Verfügung als der Briefträger, den er portraitiert hat, und musste nicht eine vielköpfige Familie damit ernähren) und ihm außerdem sämtliches Material gestellt. Fantastisch! Von wegen armer Künstler!

Dieses Bild ist nun von der Sorte, die man sich vorstellen würde, wenn einer einfach so drauflosmalt. Und so habe ich mich auch gefühlt. Man kann das machen, man kann das auch gut machen, manche Stellen in diesem Bild sind richtig gut, und manche Maler haben ihr Leben damit verbracht, solche Bilder zu malen. Aber für mich war das nichts. Ich empfand dieses Bild als Niederlage. Ich habe es nicht sofort gemerkt, aber beim nächsten Mal, da war es dann richtig deutlich.

Mal sehen, ob man das auch an der Wand merkt.


No. 1 » 111 80x123cm, 18.02.1974 » 102 84x65cm, 01.02.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 111 80x123cm, 18.02.1974 » 102 84x65cm, 01.02.1974
 


Das sieht jetzt so aus, als hätte das Bild meine schwarz gebeizte Standard-Dachlatte und zusätzlich noch einen ziemlich breiten Zierrahmen. Mit Rahmen kann man ziemlich viel Fläche verbrauchen, wie wir gesehen haben.


No. 2 » 111 80x123cm, 18.02.1974 » 102 84x65cm, 01.02.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 2 » 111 80x123cm, 18.02.1974 » 102 84x65cm, 01.02.1974
 


Jetzt wirkt es so wie mein opulenter Eichenrahmen, den ich vielen Bildern spendiert habe. Diese sind ebenfalls mit Druckerschwärze gebeizt und bestehen aus Profilresten der Küchenmöbelindustrie, die ich von einem pensionierten Schreinermeister übernommen habe, der mir auch seine selbstgebaute Tischkreissäge verkaufte.

O.k., es ist ein großes Bild, es bringt Farbe an die Wand, es ist schwungvoll gemalt, man kann sich sogar was Gegenständliches vorstellen (Stillleben unter der Lampe), von nahem wirkt es wesentlich besser als aus der Distanz, aber für mich ist das nichts. Es wird einfach nicht gut, auch wenn ich mehrfach hinschaue.


No. 3 » 111 80x123cm, 18.02.1974 » 99 84x65cm, 29.01.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 3 » 111 80x123cm, 18.02.1974 » 99 84x65cm, 29.01.1974
 


Selbst 99 erscheint im Vergleich interessant, und das will was heißen.

*   Der vorstehende Kommentar ist die Anmerkung
aus dem Werkkatalog » Stürenburg 2007
 
 
Ähnliche Rahmen können bei » Kunstkopie, » artoko und anderswo erworben werden.

 

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