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180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 11:  42x30 cm (17x12"), Kugelschreiber, Gouache / Papier · 06.09.1972
     

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2014-06-27

Ein Selbstportrait mit Kugelschreiber. Wer hätte das nach den Anfängen in Berlin gedacht?

In meiner Krise erinnerte ich mich endlich an mein Selbststudium der Fotografie. Schließlich war ich nicht der erste, der ein gutes Foto machen wollte, und ich war schon gar nicht der erste, der ein gutes Gemälde malen wollte. Also studierte ich die Kunstgeschichte, so wie ich die Fotografiegeschichte studiert hatte: Ich lieh mir Bücher aus öffentlichen Bibliotheken und betrachtete die Bilder, ließ sie auf mich wirken, versuchte zu verspüren, was daran gut war und warum und ließ die Texte weit gehend außer acht.

Ich erinnere mich noch an Herzrasen, als ich einmal nicht schlafen konnte und mitten in der Nacht wieder aufstand, ein Buch in die Hand nahm und ein Bild von » Jackson Pollock betrachtete. Das war eine starke körperliche Reaktion, sehr merkwürdig. So etwas habe ich nie wieder erlebt. War das dieser Ausnahmesituation geschuldet?

Schließlich stieß ich auf fünf barocke Gemälde unterschiedlicher Maler zu demselben Thema: Madonna mit Jesuskind, dargestellt auf einer Doppelseite. Selbstverständlich waren das alles Meisterwerke, sonst hätte man sie gar nicht erst abgebildet. Merkwürdigerweise schien mir evident, dass eines dieser Meisterwerke wirklich gut zu sein schien, wesentlich besser als die anderen vier. Woran konnte das liegen?

Nach einer Weile kam mir eine Ahnung. Alle fünf Bilder waren mit Meisterschaft gemalt, eines jedoch mit Herzblut.

Ach du lieber! Was sollte das denn heißen? War ich nicht ein Kind der Moderne, aufgeklärt, abgeklärt, agnostisch? Es half aber nichts. Besser konnte ich es nicht erklären. Wenn dem aber so war, dass der Künstler seinen Teil dazugeben musste, was wäre es denn, was ich zu geben hätte? Was war mir wichtig?

Auf diese Frage konnte ich keine Antwort geben, obwohl ich das von mir erwartet hätte. Das war ein Schock, der mich mehrere Wochen belastete. Ich wusste nicht, was mir wichtig war! Und das in diesem Alter! Schließlich war ich schon 24 Jahre alt! Endlich meldete sich nach etwa einer Woche eine Idee. Hatte ich nicht immer einen doppeläugige Spiegelreflex besitzen wollen, um vernünftige Selbstportraits machen zu können?


Ich setzte mich vor den großen Spiegel im Schlaf- und Arbeitszimmer (zu sehen links in  Nummer 36) und zeichnete. Natürlich konnte ich gar nicht mehr zeichnen, ich war ja schon viele Jahre aus der Übung. Es dauerte aber nicht lange, da ging es wieder sehr gut. Alle Selbstportraits zeigen den angestrengten Blick in den Spiegel und wirkten deshalb auf meine Freunde etwas fremd, nicht nur wegen der Spiegelverkehrtheit.

Hier erscheint erstmals die Signatur joe, die damals durchaus nahelag. Schließlich war ich als Student allgemein so bekannt. Anscheinend hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt auch schon ausgiebig mit Picasso beschäftigt, von dem ich die Gewohnheit übernahm, alle Werke zu datieren, und gegebenenfalls zu nummerieren. Dies ist das zweite Blatt vom Tage, wie die römische Ziffer zeigt.

Es gefällt mir nach wie vor sehr gut. An manchen Stellen wirkt es ein bisschen verkrampft, an anderen ist es aber wieder sehr locker. Die Farbe sagt noch sehr wenig, doch die Intensität des Ausdrucks ist erstaunlich. Der junge Mann ist offen, unerschrocken, zuversichtlich, neugierig. Er ist nackt - soweit ich mich erinnere, habe ich mich allerdings nicht ausgezogen. Der Unterkiefer ist korrigiert, aber das stört nicht.

Im Nachhinein fand ich es sehr interessant, dass ich den Kugelschreiber gewählt hatte. Damit war eine Korrektur völlig ausgeschlossen. Jeder Strich musste auf Anhieb sitzen. Keine Ahnung, warum ich das wollte. Als Kunsterzieher habe ich diesen Kniff später öfters eingesetzt, um die Blockade der Schüler zu überwinden, die im Bewusstsein der späteren Korrigierbarkeit nicht etwa freier arbeiten, sondern gehemmter, und beim Zeichnen schon an das Radieren denken. Wenn aber jeder Strich sitzen muss, muss man sich wohl oder übel ein Herz nehmen und ins tiefe Wasser springen.

Dies war ein Schritt in die richtige Richtung. Es blieb nicht bei einem Selbstportrait. Einige weitere sind ins Werkverzeichnis aufgenommen worden. Was das mit der Kunst zu tun hatte und mit dem, was mir wichtig war, wurde mir dadurch allerdings nicht klar. *


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 22,  » Nummer 78.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 22,  » Nummer 78.
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» Nachher/vorher: einblenden. Ein Bild im Badezimmer eines » kreativen Menschen - im Original ist hier das viktorianische Portrait einer Katzendame mit origineller Fellzeichnung im Silberrahmen zu sehen, der im Spiegel gut erkennbar ist.


No. 4 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Auf den ersten Blick beeindruckend, auf den zweiten eher ärmlich - üppige Pflanzen sind natürlich immer beeindruckend. Die beiden kleinen Bilder an der schmalen Wandfläche habe ich ersetzt; die Gouache kommt natürlich auch über große Entfernungen, aber selbst von der Kugelschreiberzeichnung kann man noch mehr erkennen als von den ursprünglichen Bildern.


No. 7 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Dies könnte ein Hotelzimmer sein - nur die vielen Bücher wollen nicht so recht dazu passen.


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  Museumsszenario   No. 12   Top   No. 10 Nachtrag Museumsszenario, 16.12.2012


No. 10 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 17 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 18 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 11 42x30cm, 06.09.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972
 


No. 21 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 22 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 23 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 24 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 11      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 12      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x9"
Nr. 12:  30x21 cm (12x9"), Kugelschreiber, Gouache / Papier · 06.09.1972
     

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2014-06-26

Nachdem ich lange Zeit diese Arbeiten für wenig bedeutend gehalten hatte, sehe ich sie heute mit anderen Augen. Ich bin verblüfft über die Präsenz, über die Ausdrucksstärke, die Integrität des jungen Mannes, der sich selbst anschaut und nicht weiß, was er tut und warum er es tut. *

Bei diesem Bild traue ich mich, Farbe zu bekennen. Aber es ist nicht die Farbe, die hier besonders beeindruckt, es ist der Blick. Dieser Typ schaut den Betrachter so intensiv an, dass man geneigt ist, sich selbst zu fragen: Wer bin ich, was will ich, was soll ich?

Im ersten Selbstportrait schaut die Figur in eine unbestimmte Ferne, etwas himmelwärts, der Betrachter bekommt dadurch eine gewisse Distanz zugewiesen, er wird Beobachter, hier jedoch ist er Ansprechpartner. Was will der Bursche vom Betrachter?

Der Oberkörper ist leicht gedreht und stößt fast an die Bildkante, der Kopf scheint fast aus dem Bild herauszuragen, die Distanz zum Betrachter wirkt nah. Der rückt einem sozusagen auf die Pelle, er will es wissen.

Der Blick ist offen und ernst. Er fragt nach dem Wesentlichen. Wer bist du? Das vorherige Bild hat demgegenüber etwas Sakrales, der Dargestellte könnte ein Betender sein. Dieses Bild hingegen ist nüchtern und abgeklärt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 12 30x21cm, 06.09.1972 Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 12 30x21cm, 06.09.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Eine Zeichnung in der Dusche - warum nicht? Man muss sie nur wasserdicht verpacken und gleichzeitig dafür sorgen, dass man später auch noch mal wieder dran kommt. Das müsste sich machen lassen.


No. 4 » 12 30x21cm, 06.09.1972 Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 12 30x21cm, 06.09.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Oder neben dem Foto - auch nicht schlecht.


No. 7 » 12 30x21cm, 06.09.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 12 30x21cm, 06.09.1972
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. » Sonniger, südlicher Kalifornien-Stil, so wurde diese Wohnung klassifiziert: Hier kommt die Zeichnung gut zur Geltung - das ist nämlich eigentlich was für die Nahdistanz, auch wenn eine Fernwirkung durchaus vorhanden ist. Diese Stelle an der Wand neben dem großen Bild war frei, und da macht sich die Zeichnung gut. Mit Hilfe der Farbe des Passepartout kann man beliebige Akzente setzen.


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No. 10 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 17 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 18 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 12 30x21cm, 06.09.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 12 30x21cm, 06.09.1972
 


No. 21 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 21 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 22 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 22 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 23 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 23 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 24 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 14:  42x30 cm (17x12"), Ölkreide / Papier · 10.11.1972
     

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2014-06-26

Ich sitze wieder vor dem Spiegel und probiere eine neue Technik aus: Ölkreide. Ich hatte damit gar keine Erfahrungen und mir einen schönen, professionellen Holzkasten gekauft, den ich heute noch besitze. Diesmal habe ich ein Hemd an, man sieht im offenen Kragen sogar das Unterhemd. Merkwürdigerweise habe ich hier einen Seitenscheitel; vielleicht sind die Haare an diesem Tag gerade so gefallen.

Der Blick ist ernst und intensiv - wieder schaut der Portraitierte den Betrachter genau an. Man hat nicht so sehr den Eindruck, dass der Maler sich selbst anschaut, als vielmehr, dass die Person im Bild den Betrachter fixiert. Im Gegensatz zu  Nummer 12 ist hier die Selbstgewissheit, die Zuversicht, die fordernde Haltung, die dort ganz rein auftrat, hier sehr stark überlagert von Selbstzweifeln und Angst. So ähnlich hätte auch » Vincent van Gogh schauen können.

Die Selbstportraits von Vincent gehören zu den stärksten Arbeiten, die er hinterlassen hat. Merkwürdigerweise hat er immer außen gesucht, was nur drinnen zu finden ist. Vielleicht hat das mit seinem christlichen Elternhaus zu tun: So wollte er ja gerne die anderen retten, wo es doch nur darum geht, sich selbst zu retten. Da kann man vielleicht auch noch was erreichen, während die anderen sich ja gar nicht erretten lassen wollen.

Aber ich habe gut reden. Ich saß da vor dem Spiegel und wusste auch nicht, worum es ging. Dabei hatte ich es direkt vor meiner Nase. Was war mir wichtig? Nichts fiel mir ein, aber es war doch sonnenklar: Ich selbst musste mir wichtig sein, wer denn sonst? Für mein Leben war ich selbst verantwortlich und nur ich allein, niemand konnte mir das abnehmen. Ich musste alles daransetzen, dieses Leben fruchtbar zu machen. Aber was sollte das heißen?

Es war noch gar nicht so lange her, dass ich Abitur gemacht hatte. Als Schulsprecher hielt ich die Abiturrede. Ich beklagte mich darüber, dass ich mich für das Leben gar nicht gerüstet fühlte. Kurz danach saß ich mit einer Freundin zusammen und wir fragten uns, was uns im Leben erwarte. Vor ein paar Jahren gab sie mir den Brief zurück, den wir damals schrieben. Es war mir peinlich, meinen Lebensentwurf zu lesen - wie naiv ich war!

Und nun war ich unversehens erwachsen geworden - jedenfalls musste man das wohl annehmen. Ich war volljährig, lebte seit ein paar Jahren in wilder Ehe mit einer Frau, die ich nach besten Kräften liebte, hatte ein Mathematikstudium erfolgreich beendet und bereitete mich auf den nächsten Schritt in der professionellen Entwicklung vor, die Promotion. Aber doch schien irgendwo der Zweifel zu wohnen. Ich konnte so etwas wohl machen, aber keine Leidenschaft für die Mathematik empfinden. War das nötig? Konnte man nicht ein ganz gewöhnliches Leben führen und einfach seine Pflicht tun? Warum musste ich mich vor den Spiegel setzen und mich selbst zeichnen? Irgendetwas quälte mich, und das wird in diesem Portrait sichtbar. Der Mann fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 14 42x30cm, 10.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 14 42x30cm, 10.11.1972
 
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No. 4 » 14 42x30cm, 10.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 14 42x30cm, 10.11.1972
 
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  Museumsszenario   No. 15   Top   No. 13 Nachtrag Museumsszenario, 15.12.2012


No. 7 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 14 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 15 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 14 42x30cm, 10.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 14 42x30cm, 10.11.1972
 


No. 18 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 19 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 20 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 21 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 14      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 15      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 15:  42x30 cm (17x12"), Ölkreide, Gouache / Papier · 10.11.1972
     

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2014-06-26

»  Portrait de Jacqueline Roque aux mains croisées, Vallauris. 03.05.1954, 116x89 cm. Musée Picasso, Paris. · © Copyright Werner Popken. 
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»  Portrait de Jacqueline aux fleurs. Vallauris. 02.05.1954, 100x81 cm. · © Copyright Werner Popken. 
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Wieder vor dem Spiegel, fast dieselbe Haltung, diesmal wieder nackt und etwas kühner. Hier wirken natürlich die großen Farbflächen und schwarzen Balken im Hintergrund, die zweifellos von Picassos » Portrait mit gekreuzten Händen seiner letzten Geliebten und Ehefrau » Jacqueline Roque beeinflusst sind. Der Bezeichnung mit den römischen Ziffern lässt sich ebenfalls entnehmen, dass ich von der konsequenten Datierung Picassos, die dieser in den dreißiger Jahren begonnen hatte, beeindruckt war. *

Wieder trage ich einen Seitenscheitel, was mich stutzen lässt: Vielleicht entsprach das sogar der Realität - ein Blick auf die anderen Selbstportraits zeigt, dass ich damals offenbar schwankte: Manchmal trage ich ein Mittelscheitel, manchmal einen Seitenscheitel. Der Mittelscheitel hat dann gewonnen. Bis zum Abitur trug ich immer Seitenscheitel.

Das Picasso-Bild von 1954 war Anschauungsunterricht in der Schule, eines der Beispiele für die Moderne Kunst, für die unser Kunsterzieher anscheinend nicht allzu viel übrig hatte, jedenfalls konnte er uns nicht wirklich den Wert dieser Arbeiten nahebringen.

Ich erinnere mich noch an ein weiteres »Portrait Picassos derselben Frau aus demselben Jahr (damals „Madame Z.“ genannt), das wir ebenfalls im Unterricht betrachtet haben. Besonders bei der Haltung der beiden Hände auf diesem Bild ließ der Lehrer durchblicken, dass er nicht allzu viel von solcher Kunst hielt. Gleichzeitig musste er uns natürlich eintrichtern, dass die Moderne Kunst etwas ganz Großes und Bedeutendes ist, unser höchstes Kulturgut, fast schon ein Heiligtum. Wie sagt » Robert Pirsig in » Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten? Erziehung ist Massenhypnose. Wir wurden gut hypnotisiert.


In diesem Bild blickt uns wieder ein sehr zuversichtlicher und selbstbewusster junger Mann an, der anscheinend keine Angst, dafür Humor hat und gerne lebt, mit Freuden. Beide Blätter sind am selben Tag entstanden. Habe ich mich gefragt, was diese Bilder mir sagen? Ich glaube nicht. Ich habe sie einfach gemacht und wollte ein überzeugendes Bild haben, das vor allen Dingen ähnlich ist. In dieser Hinsicht konnte ich noch nicht zufrieden sein. Es lag mir fern, anzunehmen, diese Bilder könnten mir etwas erzählen, was ich noch nicht weiß, womöglich über mich.

Auch diesmal ist der Blick wieder sehr intensiv, was merkwürdig ist, da zumindest die Pupille seines linken Auges etwas undeutlich ist, aber das stört überhaupt nicht. Die Einfassung des Kopfes durch die vier schwarzen Strahlen hebt diesen natürlich hervor.

Viele Jahre später wird der Kopf des Helden ebenfalls hervorgehoben, meistens durch eine Art » Heiligenschein (Beispiel:  Nummer 461). Die Einteilung des Hintergrunds in intensivfarbige Flächen, die durch Stege getrennt sind, erinnert auch an die Ästhetik der Kirchenfenster. Die Welligkeit des Papiers an einigen Stellen, hervorgerufen durch die Wasserfarbe, trägt dazu bei, da die Färbung des Glases in der Regel nicht gleichmäßig ist.

Merkwürdig, dass mir die gelbe Färbung der Haut gar nicht besonders ins Auge sticht. Dabei ist sie doch das Auffälligste an diesem Bild. Aber irgendwie stört sie nicht, sondern scheint dazu zu gehören. Wenn man sich vorstellen möchte, die Haut hätte eine andere Farbe, will das nicht gelingen. Also habe ich ein Bildbearbeitungsprogramm zu Hilfe genommen und ein wenig experimentiert. Interessant: Es kamen Effekte heraus wie bei » Andy Warhol, der ja bekanntlich bei seinen Portraits die Farben ebenfalls willkürlich gewählt hat (siehe » Malen wie Andy Warhol).


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 3 » 15 42x30cm, 10.11.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 11,  » Nummer 22,  » Nummer 78.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 15 42x30cm, 10.11.1972
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 11,  » Nummer 22,  » Nummer 78.
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» Nachher/vorher: einblenden. Kunst im Bad - für den » kreativen Menschen eine klare Sache, das Auge will leben und genießen! Die Wand ist im Original leer.


No. 6 » 15 42x30cm, 10.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 15 42x30cm, 10.11.1972
 
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No. 9 » 15 42x30cm, 10.11.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 19,  » Nummer 20,  » Nummer 21,  » Nummer 22,  » Nummer 37,  » Nummer 76,  » Nummer 79,  » Nummer 80.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 15 42x30cm, 10.11.1972
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Man kann ein Papierbild ja auch auf Leinen oder Holz aufziehen und dann wie ein Gemälde rahmen. » Heim in den Hügeln von Hollywood mit freiem Blick auf Los Angeles. Im Original hängt an dieser Stelle nichts.


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  Museumsszenario   No. 16   Top   No. 14 Nachtrag Museumsszenario, 15.12.2012


No. 12 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 13 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 14 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 15 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 16 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 17 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 18 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 19 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 20 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 21 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 22 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 15 42x30cm, 10.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 15 42x30cm, 10.11.1972
 


No. 23 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 24 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 25 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 25 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 26 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 26 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 16:  42x30 cm (17x12"), Kohle / Papier · 12.11.1972
     

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2014-06-26

Frontalportrait in Kohle - nun war ich zufrieden, so erkannte ich mich wieder. Sicherheitshalber ließ ich bei der zentralen Kopierstation in der Universität Bielefeld eine Fotokopie anfertigen. Merkwürdigerweise ist diese heute verschollen. Ein mir entfernt bekannter Professor stand zufällig hinter mir in der Schlange und fragte: „Haben Sie das gemacht?“ Anscheinend war er beeindruckt. Ich bildete mir dennoch nicht allzu viel darauf ein, denn im Grunde war ich wieder unzufrieden. Das war es ebenfalls nicht, was ich suchte. * Was war es dann?

Diese Zeichnung ist fünf Tage später entstanden als die vorige und war die zweite vom selben Tage. Anscheinend habe ich viel aus dieser Produktion vernichtet, denn das erste Blatt dieses Tages beispielsweise ist heute nicht mehr auffindbar. Es ist ein Wunder, dass das Original einigermaßen unbeschädigt erhalten geblieben ist - Kohlezeichnungen sind extrem empfindlich. Irgendwann habe ich diese auf eine Holzspanplatte aufgezogen (vermutlich wenig fachgerecht) und mit einem zarten Naturholzrahmen versehen.

Manches an dieser Zeichnung ist virtuos angehaucht, beispielsweise das Hemd, und es wird deutlich, welche technischen Finessen ich hätte entwickeln können, wenn ich gewollt hätte; andere Partien zeugen von meiner Ängstlichkeit, die aus mangelnder Erfahrung resultiert - Kohle ist ja nun nicht gerade einfach zu handhaben. Soweit ich mich erinnern kann, ist dies die einzige Kohlezeichnung, die ich nach der Schulzeit angefertigt habe.

Natürlich hatte ich Respekt vor der Technik und mir schon damals in Berlin überlegt, mein Problem könnte vielleicht sein, dass ich die Kunst nicht studiert hatte. Da ich aber das Mathematikstudium nicht abbrechen wollte und auch nie ernsthaft daran dachte, mich an einer Kunstakademie einzuschreiben, stellt sich die Frage, ob ich überhaupt angenommen habe, man könne die Produktion von Kunst an einer solchen Einrichtung lernen. Vermutlich nicht. Außerdem wollte ich ja auch gar nicht Künstler werden.

Ich zog einen anderen Schluss aus meinem Dilemma: Vermutlich sei ich eher handwerklich begabt und sollte mich deshalb der Fotografie widmen, was ich dann ja auch drei Jahre lang getan habe. Aber die Fotografie war es auch nicht, wie ich durch diese Erfahrung feststellen konnte.

 Fertigkeitsniveau zum Ende des Portraitzeichenkurses · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
Dass Technik nicht nur für mich kein Problem ist, sondern ganz generell, habe ich später im Kunstunterricht der Oberstufe erfahren, wo ich 1979 am » Ulrichsgymnasium Norden als Studienrat innerhalb eines Semesters einem ganz normal zusammengesetzten Kurs ohne weiteres beibringen konnte, realistische Portraitzeichnungen anzufertigen, die sich überall sehen lassen können, wo nur noch die konsequente Übung fehlte, um den Prozess schneller ablaufen zu lassen: Dann hätten diese jungen Leute sich sogar ein Taschengeld auf dem Montmartre verdienen können. Dabei hatte ich es doch selber gar nicht gelernt!

Im Grunde kann das nicht verwundern, denn noch vor 200 Jahren gehörte es zur bürgerlichen Grundbildung, vernünftig zeichnen zu können, es wurde von jedem erwartet. Selbstredend hat Goethe seine » Christiane gezeichnet. Man zeichnete genauso selbstverständlich wie man schrieb, las, sang oder musizierte. Heute verlangt man lediglich die Fähigkeit zum Lesen und Schreiben, die aber von jedem, der nicht gerade hochgradig behindert ist. Das ist eindeutig ein Verlust an kulturtechnischen Leistungen, der nicht zuletzt dem Wandel in der Kunstauffassung durch die Moderne Kunst geschuldet ist.


Interessanterweise wurde dieser Kurs „Portraitzeichnen und Körperstudien“ von den Schülern gewünscht und vom Schülervertreter vorgetragen, der dem Ausschuss der Lehrer angehörte. Man denke! Die Schüler möchten so etwas lernen, aber keiner meiner Kollegen traute sich einen solchen Kurs zu, vermutlich weil sie es selbst nicht konnten. Was sagt uns das über den modernen Kunstunterricht? Ich dagegen erklärte mich gern bereit und habe viel Freude daran gehabt. Gerne hätte ich auch selbst gezeichnet, aber leider konnte ich mich nur nur einmal für 20 Minuten hinsetzen, weil ich sonst immer Hilfestellungen geben musste. Diese Zeichnung habe ich sogar ins Werkverzeichnis aufgenommen:  Nummer 260.

Die Nasenpartie ist in einem Frontalportrait besonders problematisch und mir hier recht gut gelungen, während die Schatten unter dem Kinn beziehungsweise die Kinnlinie etwas zu wünschen übrig lassen, jedenfalls auf der Reproduktion. Die Augenpartien sind etwas schwach, besonders die linke, aber vermutlich waren sie auch noch ganz jung und frisch, gar nicht zu vergleichen mit ihrem jetzigen Zustand, der zeichentechnisch vermutlich wenig Probleme bereiten würde.

Beeindruckend finde ich immer noch die Präsenz dieses Portraits, die neben den Augen vor allem dem Mund geschuldet ist. Der Blick ist wieder einmal bemerkenswert, und eine gewisse Traurigkeit ist spürbar. Je länger ich mir das Gesicht anschaue, desto mehr gefällt es mir (im Moment habe ich gerade die maximale Auflösung, ich sehe also nur einen Teil der Zeichnung, nur das Gesicht).

Dieser junge Mann schaut aus dem Spiegel heraus und weiß nicht, warum er überhaupt hineinschaut. Es mangelt ihm an Selbsterkenntnis, was er aber nicht weiß, und er weiß auch nicht, dass dies der Grund ist, weshalb er in den Spiegel schaut. Er möchte wissen, wer er ist. Aber immerhin spürt er, dass er auf diese Weise nicht weiterkommen wird. Es dauert allerdings noch eine Weile, bis ihm diese Erkenntnis dämmert. Für mehr als ein halbes Jahr stellte ich die Produktion ein und wandte mich wieder dem Studium der Kunstgeschichte zu. Die Erkenntnismöglichkeiten dieses Weges hatte ich anscheinend ausgeschöpft.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 2 » 16 42x30cm, 12.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 16 42x30cm, 12.11.1972
 


Perfekt: So kommt selbst meine kleine Kohlezeichnung zu Ehren! Macht sich gar nicht so schlecht in dem riesigen Raum, hat durchaus Fernwirkung. (Phänomen entdeckt im Zuge der Diskussion von  Nummer 172)


No. 3 » 131 169x66cm, 22.03.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 16 42x30cm, 12.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 131 169x66cm, 22.03.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 16 42x30cm, 12.11.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Welch ein Ambiente! Im Original hängt hier nichts. Vermutlich möchte jemand ein Sofa verkaufen, oder Kissen. Schöne Fernwirkung! Das Originalfoto zeigt kahle Wände.


No. 6 » 16 42x30cm, 12.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 16 42x30cm, 12.11.1972
 
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No. 9 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 10 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 11 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 12 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 13 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 14 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 15 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 16 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 17 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 18 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 19 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 16 42x30cm, 12.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 16 42x30cm, 12.11.1972
 


No. 20 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 21 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 22 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 23 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 16      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 41      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x17"
Nr. 41:  30x42 cm (12x17"), Kugelschreiber / Papier · 23.11.1973
     

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2014-06-26

Dies ist die erste einer ganzen Serie bemerkenswerter Zeichnungen. Vielleicht habe ich sie begonnen, um die kreative Hemmung zu überwinden, die in den vorhergehenden Arbeiten deutlich wird. So ein Stillleben konnte mich nicht wirklich befriedigen, und die Auseinandersetzung mit dem Kubismus natürlich auch nicht.

Ein Kugelschreiber ist schnell und verzeiht nichts. Es wäre tödlich, die Zeichnung kontrollieren zu wollen. Mit sehr viel Übung könnte bestenfalls Routine herauskommen. So aber könnte man den Ansatz als eine Technik begreifen, das Schöpferische zum Vorschein zu bringen.

Habe ich mir das vorher überlegt? Ich weiß es nicht. Als ich später mit den Radierungen begann, war mir bewusst, das ich in einer schöpferischen Krise war, und stellte schnell fest, dass ich durch eben diese Schnelligkeit und Unmöglichkeit der Korrektur automatisch produktiv wurde.

Diesen Kugelschreiberzeichnungen habe ich damals keinen besonderen Wert beigemessen und sie in irgend einer Mappe verschwinden lassen. Dabei ist die Ausdruckskraft der Linien und die Innigkeit der dargestellten Personen und Situationen sehr bemerkenswert und durchaus vergleichbar mit den berühmten antikisierenden Strichzeichnungen Picassos aus den zwanziger Jahren, die vergleichsweise seltsam transformiert und unpersönlich wirken.

Übrigens war Erika zwar Tänzerin, aber sie tanzte natürlich niemals vor mir wie eine Salome. Ob ich ihr damals vorgelesen habe, weiß ich ebenfalls nicht, aber später habe ich das oft gemacht. Das Motiv des Vorlesens in den folgenden Blättern hat also ebenso wenig wie das des Tanzens einen realen Bezug. *

Merkwürdig ist, dass sich bei einer so schnellen Zeichnung überhaupt reale Bezüge einstellen. Die üblichen Kritzeleien beim Telefonieren etwa sehen völlig anders aus. Die Zeichnung ist weitgehend als Umrisslinie ausgeführt, und zwar mehr oder weniger ohne abzusetzen, wie dies Picasso ebenfalls gelegentlich tat.

Carsten-Peter Warncke hat in seinem zweibändigen Werk über » Picasso herausgestellt, dass dieser schon im Studium zu solchen Übungen angehalten wurde. Auch ich wurde in meinem Kunst- oder Werkunterricht damit konfrontiert; eine Ente, aus einem einzigen Draht gebogen und als Wandschmuck wegen der Schattenwirkung mit Abstand auf eine Platte montiert, zeugte davon. Ich weiß noch, dass der Lehrer mir nicht glauben wollte, dass ich sie selbst so gebogen hatte.

Sowohl der Mann als auch die Frau füllen die Fläche aus, wobei die Größenverhältnisse eigentlich zu einer starken visuellen Irritation führen mussten, dies aber merkwürdigerweise nicht tun. Eine räumliche Wirkung kommt nicht zustande, obwohl sowohl der Größenunterschied der sitzenden und stehenden Person wie auch der den Bildrand berührende Fuß dies auslösen müssten.

Trotz der schlabberigen Beine, des ins Bild geklappten Hinterns, des verdrehten Fußes wirkt die Tänzerin nicht lächerlich. Das liegt wohl an der ersten Stimmung der beiden Personen, die durch sparsamste Mittel erreicht wird. Die Frau schaut etwas melancholisch weg vom Mann und in sich hinein, der wiederum macht einen bestürzten Eindruck, wobei unklar ist, ob er auf das Buch oder in sich hineinschaut. Die Frau scheint er jedenfalls nicht anzublicken.

Im weitesten Sinne könnte man die Frisuren als Hinweise auf uns beide verstehen, und das habe ich wohl, obgleich der Mann keinen Schauzbart trägt, mit dem ich mich bis dahin zu identifizieren pflegte. Wie auch nicht? Sollten nicht meine Werke mit mir zu tun haben?


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Nachtrag Wohnungsszenario, 01.08.2011


No. 1 » 41 30x42cm, 23.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26,  » Nummer 28,  » Nummer 38b.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 41 30x42cm, 23.11.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26,  » Nummer 28,  » Nummer 38b.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. » Kleine Wohnung: altmodisch und modern, ausgesucht französisch. Hier dieselbe Situation wie bei  » Nummer 26; statt des kräftigen, großen Gemäldes eine kleine, zarte Zeichnung.




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   Breite No. 41      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 42      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x17"
Nr. 42:  30x42 cm (12x17"), Kugelschreiber / Papier · 23.11.1973
     

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2014-06-26

Hier sind sie wieder, der Mann noch näher am Rand, die Frau sitzt jetzt ebenfalls und hört anscheinend zu. Nun ist der Mann ganz eindeutig auf das Buch fixiert, ein finsterer Typ, fanatisch, unerbittlich - kein Wunder, dass die Frau sich ebenso eindeutig unwohl fühlt, in die Enge getrieben, bedrängt, verwirrt.

Unglaublich, dass ein paar schnelle Striche eine solche Aussagekraft haben können! Die beschwingte Leichtigkeit des  vorigen Blattes, vor allem durch die Tänzerin hervorgebracht, fehlt hier völlig. Obwohl die Formen der Frau recht geschlossen und rund sind, dazu noch das Herzmotiv variieren, will sich doch keine Wohligkeit einstellen.

Was wird hier gespielt? Das möchte man doch gar zu gerne wissen!

Wie es im Leben so geht: Soeben entdecke ich zufällig Notizen, die ich anlässlich meines geplanten Picasso-Buchs angelegt und vergessen hatte. Darunter ein Zitat, mit dem ich erst einmal nicht so viel anfangen konnte:

But the deeper imagining I have in mind is spontaneous--it comes to you, like a wild animal, or animal power, as I say in the book.
Aber die tiefere Vorstellungskraft, die ich im Sinn habe, ist spontan - sie kommt zu dir, wie ein wildes Tier, oder eine animalische Kraft, wie ich in dem Buch ausführe.
» An Interview with Daniel C. Noel

Was mochte damit gemeint sein? Es geht um » Carlos Castaneda, der mich zwei Jahre später ebenfalls beschäftigen sollte, und um » C.G. Jung und dessen Würdigung der Imagination.

Jung said the unconscious reaches God knows where--we don't know where it ends. The same applies to the imagination: we may participate with it close up, but its nether reaches are beyond ego, beyond even self, it may be, stretching into mystery.
Jung sagte, das Unbewusste reicht bis Gott weiß wohin - wir wissen nicht, wo es endet. Das gleiche gilt für die Vorstellungskraft: wir können uns direkt mit ihr verbünden, aber ihre Wurzeln reichen bis jenseits des Egos, jenseits auch des Selbst, und erstreckt sich vielleicht ins Geheimnisvolle.
a.a.O.

Bei diesen Notizen findet sich auch die Übersetzung des Artikels in der Neuen Züricher Zeitung, die Jung anlässlich der großen Ausstellung verfasst hatte: » Jung’s 1932 Article on Picasso:

Non-objective art draws its contents essentially from 'inside.' This 'inside' cannot correspond to consciousness, since consciousness contains images of objects as they are generally seen, and whose appearance must therefore necessarily conform to general expectations. [...] In contrast to objective or 'conscious' representations, all pictorial representations of processes and effects in the psychic background are symbolic. They point, in a rough and approximate way, to a meaning that for the time being is unknown. It is, accordingly, altogether impossible to determine anything with any degree of certainty in a single, isolated instance. One only has the feeling of strangeness and of a confusing, incomprehensible jumble. One does not know what is actually meant or what is being represented. The possibility of understanding comes only from a comparative study of many such pictures. [...] the neurotic searches for the meaning and for the feeling that corresponds to it, and takes pains to communicate it to the beholder. The schizophrenic hardly ever shows any such inclination; rather, it seems as though he were the victim or this meaning. It is as though he had been overwhelmed and swallowed up by it, and had been dissolved into all those elements which the neurotic at least tries to master. [...]
Nichtobjektive Kunst schöpft ihre Inhalte im wesentlichen aus dem 'Inneren'. Dieses 'Innere' kann nicht mit dem Bewusstsein in Verbindung stehen, da das Bewusstsein Bilder der Objekte enthält, wie sie allgemein gesehen werden, und deren Erscheinung also notwendigerweise den allgemeinen Erwartungen entsprechen muss. [...] Im Gegensatz zu objektiven oder bewussten Darstellungen sind alle bildlichen Umsetzungen von Prozessen und Wirkungen im psychischen Umfeld symbolisch. Sie alle weisen in einer groben und ungefähren Weise auf eine Bedeutung, die zu diesem Zeitpunkt unbekannt ist. Es ist daher vollkommen unmöglich, etwas mit hinreichender Bestimmtheit über ein einzelnes, isoliertes Phänomen herauszubekommen. Man hat das Gefühl einer Fremdheit und eines verwirrenden, unverständlichen Durcheinanders. Man weiß nicht, was wirklich gemeint ist oder was dargestellt wird. Die Möglichkeit eines Verständnisses ergibt sich höchstens durch das vergleichende Studium vieler solcher Bilder. [...]der Neurotiker sucht nach der Bedeutung und dem Gefühl, das ihm entspricht, und gibt sich die Mühe, das dem Betrachter zu vermitteln. Der Schizophrene zeigt so gut wie nie eine solche Absicht; stattdessen sieht es aus, als ob er das Opfer oder die Bedeutung sei. Es scheint, als sei er davon überwältigt und verschlungen und habe sich in all diese Elemente aufgelöst, die der Neurotiker wenigstens zu bewältigen sucht. [...]
a.a.O., Rückübersetzung durch mich - das Original ist mir nicht zugänglich

Bei der vergeblichen Suche nach dem Originaltext bin ich auf eine weitere Perle gestoßen:

"The artist is not a person endowed with free will who seeks his own ends, but one who allows art to realize its purposes through him. As a human being he may have moods and a will and personal aims, but as an artist he is "man" in a higher sense - he is "collective man," a vehicle and moulder of the unconscious psychic life of mankind." (from 'Psychology and Literature', 1930)
Der Künstler ist nicht eine Person mit einem freien Willen, die ihre eigenen Zwecke verfolgt, sondern jemand, der der Kunst erlaubt, ihre Zwecke durch ihn zu verwirklichen. Als menschliches Wesen mag er seine Launen und seinen Willen und seine persönlichen Ziele haben, aber als Künstler ist er "man" in einem höheren Sinne - er ist der "allgemeine Mensch", ein Instrument und Gestalter des unbewussten psychischen Lebens der Menschheit.
» Carl Gustav Jung (1875-1961)

Ansonsten gibt es zur Zeit sehr viele Hinweise auf diesen Artikel, da die ursprüngliche Ausstellung (die erste Museumsausstellung Picassos überhaupt) gerade zum 100. Geburtstag des Kunsthauses weitgehend rekonstruiert worden ist - aber selbst in einem Sammelband der zeitgenössischen Kommentare zur damaligen Ausstellung ist Jungs Text nicht abgedruckt (» Die vielen Stimmen zu den vielen Gesichtern: Eine Publikation verrät, was bei Picassos Auftritt 1932 in Zürich die Gemüter bewegte).

Die aktuellen Kommentare sind allesamt hochgradig ignorant; Picasso wird wie üblich über den grünen Klee gelobt und Jung als Idiot hingestellt (Beispiel: » Retrospektive in Zürich: Das System Picasso, siehe auch » OPP-Suche: Jung). Höchstwahrscheinlich hat sich niemand die Mühe gemacht, sich den Artikel genau durchzulesen.

Jung hat als Psychologe natürlich alle Menschen klassifiziert; irgendein anrüchiges Etikett bekommt jeder. Für mich ist seine Beobachtung sehr aufschlussreich. Sie erklärt, warum ich nach der Bedeutung frage, Picasso jedoch nicht. Ich nehme ihm die Klassifizierung als Neurotiker natürlich nicht übel; die Frage ist allerdings, was dadurch gewonnen wird. Andere Psychologen benutzen andere Systeme; nach » Alexander Lowen beispielsweise bin ich angeblich schizoid, was immer das sein mag.

Das ist das Problem mit den Psychologen: Die angeblichen Erklärungen erklären nichts. Das eint sie mit den Kunsthistorikern.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 10.08.2011


No. 1 » 42 30x42cm, 23.11.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 42 30x42cm, 23.11.1973
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. In Originalfoto hängt hier ein großes Bild hinter Glas, von dem gar nichts zu erkennen ist; es könnte sich um ein weißes Blatt handeln. Soll wohl ein Loft bezeichnen: Nackte Wände, viel Platz, wenig Möbel (siehe auch » 142, » 48).


No. 4 » 42 30x42cm, 23.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 56e.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 42 30x42cm, 23.11.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 56e.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Besser; die Wand oben ist mir zu groß für das Bild, zu kahl. Dies ist intimer; im Originalfoto hängt hier nichts.




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   Breite No. 42      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 43      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x17"
Nr. 43:  30x42 cm (12x17"), Kugelschreiber / Papier · 23.11.1973
     

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2014-06-26

Und noch einmal eine Variante - hier hat sich die Frau entspannt, sie liegt auf der Seite, schaut den Vorleser aber nicht an, sondern wendet den Blick ab ins Leere. Der Mann ist hier ebenfalls entspannter, wirkt weicher, und scheint ganz auf das Buch konzentriert und in seine Tätigkeit versunken zu sein.

Die Linien sind extrem einfach, schwung- und ausdrucksvoll. Der Ausdruck der beiden Gesichter ist mit minimalen Mitteln sehr präzise gesetzt. Die Linien erzeugen gleichzeitig Volumina, und zwar sowohl der Personen als auch des umgebenden Raumes. Der Mann sitzt vorne, die Frau etwas weiter hinten. Die Linienführung ist so virtuos, dass man jahrelange Übung vermuten könnte. Dabei habe ich nur losgelassen.

Es war gewissermaßen ein Trick, um mich selbst zu überlisten. Hatte ich zuvor verzweifelt um ein Thema gerungen und verschiedene Richtungen ausgelotet, die mir alle nicht zugesagten, hatte ich hier nichts zu verlieren. So ein Blatt Papier ist zwar auch nicht umsonst, aber doch so billig, dass man über den Verbrauch nicht nachdenken muss. Und Zeit hatte ich ohnehin, ich hätte sie mir jedenfalls genommen, und da diese Zeichnungen in Sekundenschnelle entstanden sind, konnte ich einen Haufen davon anfertigen.

Ich habe keine Ahnung, wie viele ich gemacht habe, aber es sind nur wenige erhalten. Möglicherweise gibt es gar nicht mehr, vielleicht habe ich aber auch einen Teil weggeworfen. Jedenfalls habe ich dieser ganzen Angelegenheit damals nicht viel Bedeutung zugemessen.

Ein paar Jahre später, als ich am Gymnasium Kunst unterrichtete, habe ich diesen Trick einmal in der Oberstufe angewandt, um die Schüler zu lockern. Ich habe ihnen alte Zeitungen hingeworfen, die noch weniger wert sind als unbeschriebenes Papier, und tatsächlich ließen sich die Schüler nach einer Weile darauf ein. Es dauerte gar nicht lange, bis interessante Bilder entstanden, die sie sich sicherlich nicht hätten ausdenken können. Man muss sich einfach fallenlassen und loslegen.

 Edwards: Garantiert zeichnen lernen. · © Copyright Werner Popken. 
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Das sagt sich so leicht, ist aber nicht wirklich einfach. » Betty Edwards hat in ihrem Buch » Garantiert zeichnen lernen. Das Geheimnis der rechten Hirn-Hemisphäre und die Befreiung unserer schöpferischen Gestaltungskräfte ebenfalls eine Reihe von Tricks entwickelt, um die Blockade durch die linke Gehirnhälfte zu überwinden und die rechte Gehirnhälfte übernehmen zu lassen, die genau weiß, wie es geht.

Die rechte Gehirnhälfte ist von Geburt an im Training. Wir erfassen unmittelbar Formen und Farben und ordnen diese Gegenständen, Stimmungen und Bedeutungen zu. Ohne diese Fähigkeit könnten wir unsere Umwelt nicht einschätzen, unsere Mitmenschen nicht verstehen, nicht mit ihnen fühlen, nicht auf sie eingehen. Die Fähigkeiten der rechten Gehirnhälfte sind höchst erstaunlich: Schon auf große Entfernungen erkennen wir bekannte Personen, minimalste Änderungen der Mimik und Gestik können präzise erfasst und verstanden werden, und zwar schon von kleinen Babys.

Um die rechte Gehirnhälfte mit ihren unglaublichen Fähigkeiten zum Zuge kommen zu lassen, wendet Betty Edwards unter anderem Tricks an. Sie nimmt beispielsweise ein Foto einer bekannten Persönlichkeit, die von jedermann sofort erkannt wird, und dreht diese auf den Kopf. Damit ist das Zusammenspiel zwischen linker und rechter Gehirnhälfte gestört. Die rechte kann das Foto nicht zuordnen und die linke hat infolgedessen keinen Begriff dafür. Die rechte sieht jetzt nur noch Formen und gegebenenfalls Farben. Will man das nun kopieren, gelingt einem das ohne weiteres, weil jetzt die linke Gehirnhälfte, die für diese unbekannten Formen keine Begriffe hat, nicht stören kann. Die rechte erfasst diese amorphen Phänomene sehr genau, ohne das üben zu müssen. Heraus kommt dann ein ziemlich ähnliches Porträt der bekannten Person, wenn man das Ergebnis wieder dreht.

Aus demselben Grunde empfiehlt sie, nicht die bekannten Begriffe zu malen, etwa ein Auge, sondern die Formen, die sich dadurch implizit ergeben, für die aber gar kein Begriff existiert, in diesem Fall das Weiße im Auge. Da diese Form die Negativform der Augenlider und der Iris ist, ergibt sich dadurch dieselbe Form, nunmehr aber wunderbar exakt. Es ist also sehr einfach, naturalistisch zu zeichnen, wenn man weiß, wie es geht: Man überlässt sich einfach der rechten Seite und lässt diese machen. Die weiß schon, wie die Formen auszusehen haben und hinterlässt ein ungutes Gefühl, wenn etwas nicht stimmt.

Soweit diese Theorie die realistische Wiedergabe betrifft, leuchtet sie ein. Was aber, wenn die Zeichnung gar nicht realistisch ist? Auch dort gibt es die klare Unterscheidung zwischen Ergebnissen, die ein ungutes Gefühl verursachen und solchen, die Wohlgefallen erregen. Soweit ich weiß, hat die Autorin sich mit nichtrealistischer Kunst nicht beschäftigt. Die Frage kann man sogar allgemeiner stellen: Wie ist es möglich, dass Abstraktionen überhaupt existieren können? Dass ein Strichmännchen für einen Menschen stehen kann, wäre mit Vergröberung erklärbar: Die wesentlichen Einzelheiten stehen für das Ganze. Die Abstraktion wird mit dem Konkreten assoziiert, das bekannt ist und dessen Bedeutung erfahren wurde. Das wäre also ein Akt der Erinnerung. Aber wie wird hier die Qualität beurteilt?


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Nachtrag Wohnungsszenario, 10.08.2011


No. 2 » 43 30x42cm, 23.11.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 43 30x42cm, 23.11.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Ich werde immer besser: Wo es schon bei Zeichnung sehr schwierig ist, habe ich wenigstens die Simulation des Passepartout und des Rahmens verbessert. Im Originalfoto hängt über dem Stuhl eine Silhouette in einem schmalen Rahmen.




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   Breite No. 43      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 44      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 44:  42x30 cm (17x12"), Kugelschreiber / Papier · 23.11.1973
     

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An der Wand mit:  
» 45


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2014-06-26

Dieses Blatt trägt zusätzlich zum Datum die römische Ziffer VI - auch das eine Konvention, die ich von Picasso übernommen habe. Während bei ihm Zeichnungen oft experimentellen Charakter haben, wo er durch bewusste Überschreitung von Grenzen gleichsam mit Gewalt auf neue Ideen zu kommen versucht, ist es bei mir eher so, dass jedes Blatt für sich steht. Es gibt in diesem Sinne keine Vorzeichnungen oder Versuche oder Experimente. Durch den Wechsel der Orientierung habe ich offenbar die vorhergehende Serie unterbrochen. *

Diese Zeichnung ist mit acht Strichen gemacht, manche sehr lang und verschlungen, einige wenige sehr kurz. Wie viele habe ich bei den Zeichnungen vorher gebraucht?

Nummer
Anzahl
 /43 18/19
 /42 35
 /41 25

Doch mehr, als ich dachte - freilich sind viele Striche extrem kurz, zum Beispiel die, die das Buch andeuten. Solche anekdotischen Einzelheiten fehlen hier. Dafür haben wir wieder einmal eine extreme Nahsicht, diesmal aber als Profil und Frontalansicht kombiniert. Ist das nun ein Mann oder eine Frau? Für mein Gefühl ist es eindeutig eine Frau; die eher männlich wirkende Profilansicht ist auch nur im oberen Bereich suggestiv, unten nicht mehr, oder genauer gesagt: Unten gibt es gar keine Profilansicht mehr.

Mit der Zuordnung bin ich aber vorsichtig, weil ich schon mehrfach erlebt habe, dass andere Menschen dies anders erleben. Wir kennen das ja auch aus dem wirklichen Leben, wo wir manchmal unsicher sind, ob wir einen Mann oder eine Frau vor uns haben, sei es als Foto oder als Person. Beim genaueren Hinsehen mag sich dann entscheiden, um welches Geschlecht es sich handelt, wobei die Entscheidung mal zur einen und mal zur anderen Seite fällt.

Das ist wieder ein spezifisches Problem für die rechte Gehirnhälfte: Die Bestimmung des Geschlechts. Die linke könnte es nicht ausrechnen oder ausmessen. Oder doch? Die automatischen Personenerkennungsprogramme, die zweifellos immer besser werden, können vielleicht nicht nur ein Bild einer Person zuordnen, sondern daraus auch das Geschlecht ableiten - wer weiß? Der Zeichner und Maler soll das aber können, ohne dass er darüber reflektieren müsste. Er muss es machen, sein Auge muss es sehen, seine Hand realisieren. Er muss es nicht erklären können.

»  Françoise, 65x49cm · © Copyright Werner Popken. 
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Also schaut mich hier eine Frau an. Ich kann darin keine tiefere Bedeutung erkennen, aber ich sehe, vornehmlich in der  größten Auflösung, dass die Linien und Erfindungen fast überall sehr ausdrucksvoll sind. Einige schwache Stellen finden sich, die man etwa bei Picasso nicht finden würde, aber ansonsten kann die Zeichnung durchaus mithalten. Ich denke da beispielsweise an Lithographien, die Picasso 1946 von seiner neuen Bekanntschaft » Françoise Gilot gemacht hat und die ich aus Pablo Picasso. Gemälde und Grafiken. Einleitung von Jürgen Gustav. Berghaus Verlag,1972 kannte (siehe »Françoise aux cheveux ondulés, wobei insbesondere in der Vergrößerung sehr deutlich wird, dass er hier keineswegs wie ich auf Anhieb gearbeitet, sondern vielmehr kräftig korrigiert hat).

Insbesondere der Mund ist sehr ausdrucksvoll und eine ganz eigene Erfindung. Auch die Augen sind nicht schlecht; das eine scheint nach innen zu blicken, das andere etwas erstaunt nach außen. Der Kugelschreiber hat immer wieder gekleckst, aber das stört nicht weiter. Der Kreis links unten mit dem Zentrum hat mich als überflüssiges Ornament irritiert, weil ich darin die Andeutung von Kleidung gesehen habe, für die eine solche regelmäßige Form nicht wirklich angemessen wäre, bis ich ihn als Brust erkannt habe - so gelesen bringt die Figur einen gewissen Witz hinein und lässt mich schmunzeln.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 11.08.2011


No. 2 » 44 42x30cm, 23.11.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 44 42x30cm, 23.11.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. So sahen die Radios in meiner Kindheit aus. Im Originalfoto ist die Wand leer.




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   Breite No. 44      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 45      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 45:  42x30 cm (17x12"), Kugelschreiber / Papier · 23.11.1973
     

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2014-06-26

Aus dem weiblichen Kopf wird hier ein Paar, ein Kuss, die siebte Zeichnung vom Tage.

Picasso hatte ähnliche Sachen gemacht, vielleicht kannte ich damals schon das großformatige Alterswerk »Le baiser 26.10.1969 mit diesem Titel, das den Kuss als eher animalischen Akt zeigt, wobei in diesem Fall zusätzlich das ungeheure Erschrecken des Mannes über den Verlust der sexuellen Funktionalität zum Ausdruck kommt.

Demgegenüber begegnen sich hier unzweifelhaft eher zwei Seelen - das tiefe Schauen von Auge zu Auge ist wesentlicher als der Kuss selbst. * Ich lese dieses Paar als Mann (rechts) und Frau (links). Die Frisur der Frau wirkt überzeugender als die des Mannes, bei dem sich für mich die Assoziation einer orientalisch anmutenden Kappe einstellt.

Sehr merkwürdig ist die Figur rechts unten, die zwar für die Ausgewogenheit wichtig ist, aber keine erkennbare gegenständliche Bedeutung zu haben scheint. Auch die Wellenlinie, die die gemeinsamen Augenbrauen wiederholt und aus dem Bild hinausführt, ist eigenartig.

Das Auge des Betrachters wandert natürlich sofort und immer wieder zu den beiden Augen - die beiden scheinen sich fest in die Augen zu schauen. Während die übrigen Linien sehr viel Schwung zeigen, ist die Iris des Mannes eckig und das Augenlied der Frau deutlich kantig. Der Ansatz des Kugelschreibers an den beiden Stirnen ist etwas ungelenk. Vermutlich ist es eher das Ende, wo ich aus dem Schwung den Anfang zu treffen suchte.

Das Schwergewicht liegt in der oberen Hälfte, die untere ist aber ebenfalls sehr geschickt angelegt und behauptet sich gut. Mir liegt die Zeichnung im Moment nicht vor, deshalb kann ich nicht beurteilen, ob das Foto links etwas beschnitten ist. Auf jeden Fall werden Hände und eine Umrahmung angedeutet - das innige Zusammentreffen der beiden Köpfe setzt sich in den Körpern fort.

»  Femme en vert, 130x97cm · © Copyright Werner Popken. 
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Vermutlich habe ich damals schon das Bild »Femme en vert (Dora Maar). gekannt, das ich als Doppelportrait von Mann und Frau gelesen habe. Soeben habe ich nachgeschaut: Es ist in dem Buch » Pablo Picasso. Gestalter unserer Zeit. (Hrsg. Lara Vinca Masini. Kunstkreis Luzern 1969) unter Nr. 35 als Frau in Grün verzeichnet (ich kenne keine weitere Abbildung). Anscheinend wird dieses Bild generell nicht als Doppelportrait beziehungsweise Doppelfigur gelesen. Könnte die Zeichnung von meiner Lesart beeinflusst sein?

Eher nicht, denn das Gemälde von Picasso hat inhaltlich ja überhaupt nichts mit dieser Zeichnung zu tun: Da küsst sich niemand. Am Kuss hat sich Picasso zwar oft versucht, aber die meisten dieser Arbeiten kannte ich damals noch nicht. (Eine Übersicht über dieses Thema habe ich erst jetzt durch den Ausstellungskatalog » Picasso: Die Umarmung. von 2000 erhalten - Vorsicht: die ISBN ist mehrfach vergeben worden!)

Bei ihm ist der Kuss ja oft ein bitterböser Kampf (z.B. »Le baiser (Deux têtes) 12.01.1931) oder absurdes Geschmier (z.B. »Le baiser II 28.11.1969 - freilich gibt es auch Ausdrucksvolleres: »Le baiser 24.10.1969 oder als Zeichnung: » L'étreinte III 20.03.1970), während hier weniger die formale Erfindungskraft als vielmehr die Innigkeit dieser Paarbeziehung deutlich zum Ausdruck kommt - abgesehen davon, dass ich als blutiger Anfänger und Autodidakt nicht über die Mittel verfüge, über die Picasso aufgrund seiner Ausbildung und seiner Erfahrung gebietet. So haftet dieser Zeichnung auch etwas Naives und Unbeholfenes an, was nicht unbedingt störend ist (Picasso hat sich darum sein Leben lang immer wieder verzweifelt bemüht) und sich im übrigen bei zunehmender Erfahrung und Übung unvermeidlich verlieren muss.

Sehe ich recht (wie Kunsthistoriker zu sagen belieben), so möchten beide sich öffnen, haben aber Angst vor dann möglichen Verletzungen. Der Mann vertraut etwas mehr als die Frau, die sich eher zurückzuziehen scheint. Erkennt man die vom Mann erwartete offensive Haltung, der er sich verpflichtet fühlt, ohne sich zu trauen, während die Frau gemäß ihrem Rollenklischee diesem Drängen Passivität entgegenzusetzen hat, insgeheim aber vielleicht sogar mehr Draufgängertum erwartet?

Damals habe ich weder genau hingeschaut noch darüber nachgedacht. Heute bin ich erstaunt, wie dicht und ergiebig diese Zeichnung ist.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 11.08.2011


No. 2 » 45 42x30cm, 23.11.1973 » 44 42x30cm, 23.11.1973 » 14 42x30cm, 10.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 45 42x30cm, 23.11.1973 » 44 42x30cm, 23.11.1973 » 14 42x30cm, 10.11.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Im Originalfoto ist die Wand leer. 14 stiehlt den beiden Kugelschreiberzeichnungen natürlich erst einmal die Schau, aber dann kommen auch die zu ihrem Recht, das Auge wandert hinüber.




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   Breite No. 45      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 46      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x17"
Nr. 46:  30x42 cm (12x17"), Kugelschreiber / Papier · 23.11.1973
     

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2014-06-26

Gleich noch einmal der Rückgriff auf das Vorlesethema, diesmal aber leicht abgewandelt: Der Mann ist von vorne zu sehen, das Buch kaum noch erkennbar, die Frau hat es sich auf einem » Sitzsack gemütlich gemacht, im Vordergrund ist ein » Flokatiteppich angedeutet, der damals modern war, ebenso wie die Sitzsäcke.

Unser Teppich hat fast das gesamte Wohnzimmer bedeckt; außer dem Teppich gab es sechs Sitzsäcke, einige Beistellwürfel, eine Reusenlampe, eine Musikanlage und mit Nessel bespannte Schiebewände vor dem Fenster - alles in Weiß und alles selbstgebaut. Selbst den Verstärker hatte ich (bereits in den USA) als Bausatz gekauft und zusammengebaut und -gelötet, die Lautsprecher waren in Bielefeld als Satellitensystem mit vier Mittel-Hochton-Gruppen und zwei riesigen Bass-Exponentialboxen nach Anleitung aus einem » Franzis-Handbuch realisiert worden.

Mit anderen Worten: Ich arbeite wie Picasso und zeige durchaus und ungeniert, was ist. War mir das bewusst? Vermutlich nicht. Allerdings dürfte ich damals schon die Darstellungen Picassos von seiner Villa Californie gekannt haben. In diesem Sinne ist diese Zeichnung so realistisch wie die Arbeiten Picassos, der ja bekanntlich Wert darauf gelegt hat, immer streng wie die Natur zu arbeiten, nicht nach der Natur. Man schaut hier also von der Tür auf die Fensterseite und sieht die beiden da sitzen.

Freilich sind bei den Personen keinerlei Ähnlichkeiten zu uns zu entdecken. Die Stimmung zwischen beiden ist freundlich, insbesondere die Frau scheint sich wohlzufühlen, der Geschichte zu lauschen und in sich hineinzuhorchen. Der Mann liegt etwas merkwürdig nach vorn rechts heraus, als wäre dort etwas - jedenfalls konzentriert er sich nicht auf sein Buch.

Der Teppich stört ein bisschen. Er bringt Unruhe in das Bild und ist vielleicht auch nicht ganz geschickt dargestellt. Wäre es ohne diesen Teppich besser? Diese Frage ist ja mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung leicht zu beantworten:


 Mit und ohne Teppich · © Copyright Werner Popken. 
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Ich finde, ohne Teppich fehlt etwas, aber vielleicht ist das nur die Gewöhnung. Der Teppich erdet die ganze Sache etwas mehr, die Figuren schweben nicht einfach so im Raum. Die beiden sind ja in dieser Fassung des Themas etwas zusammengerückt, sein Knie berührt sogar den Sack. Er scheint auf dem Boden zu sitzen, und zwar im Schneidersitz, was für mich nicht gerade charakteristisch ist.

Der frische Gesichtsausdruck des Mannes fällt auf. Er scheint eine Menge Mumm zu haben und sehr präsent zu sein. Obwohl er im Schneidersitz eigentlich kaum beweglich sein dürfte, wirkt er sehr dynamisch, während die Frau in ihrer Eiform geradezu unbeweglich und eingesponnen wirkt. War mir die vorherige Zeichnung zu intim, zu gefährlich? Verglichen damit wird hier eine heile Welt vorgespielt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 11.08.2011


No. 2 » 46 30x42cm, 23.11.1973 » 45 42x30cm, 23.11.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 46 30x42cm, 23.11.1973 » 45 42x30cm, 23.11.1973
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Im Originalfoto ist die Wand kahl. Auf diese Distanz kann man bei der Arbeit zur Abwechslung mal zwischendurch in den Linien schwelgen.




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   Breite No. 46      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 47      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x17"
Nr. 47:  30x42 cm (12x17"), Öl / Papier · 25.11.1973
     

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2014-06-26

Zwei Tage später, die ersten neun Blätter fehlen im Werkkatalog und vielleicht überhaupt; dies ist Blatt Nummer X. Ich habe den Kugelschreiber also beiseitegelegt und meinen alten Deckfarbkasten aus der Schule aktiviert - oder stimmt der Eintrag im Werkkatalog und es handelt sich um Öl auf Papier? Könnte wohl sein.

Farbe kommt jedenfalls ins Spiel, und zwar genauso virtuos wie zuvor bei der Stiftzeichnung. Vermutlich hatte ich in dieser Zeit die erste Publikation über Picassos Spätwerk erworben, » Klaus Gallwitz: Picasso Laureatus. Sein malerisches Werk seit 1945, ein echtes finanzielles Opfer angesichts meines studentischen Budgets, und staunte über dessen viele Variationen zum Thema Maler und Modell. *

Dieses Gemälde gefällt mir sehr gut; es ist sehr frisch, sehr dynamisch, sehr kraftvoll, sehr frei, es wirkt geradezu professionell. Ich habe meine Lektion bei Picasso gut gelernt, wie man an der summarischen Darstellung des Mannes und dem prominent zur Schau gestellten Hinterteil der Frau erkennen kann.

»  Nature morte sous la lampe, 53x64cm · © Copyright Werner Popken. 
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» Le peintre et son modèle, 22x28cm · © Copyright Werner Popken. 
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Außerdem taucht hier auch noch eine Lampe auf. Ich erinnere mich gut an den Linolschnitt » Nature morte sous la lampe 1962, der in einem dieser Bücher abgebildet war, die ich damals studierte. Die Lampe dort hat mich sehr beeindruckt, mehr als das Glas und die Tomaten. Meine Lampe gefällt mir fast noch besser. Freilich spendet sie eigentlich kein Licht.

Bei diesem alten Knaben kann man nun nicht mehr davon sprechen, dass es sich um ein verkapptes Selbstportrait handelt (oder sollte ich mich mit diesem identifiziert haben?). Dabei wird jedoch etwas anderes deutlich: Die Unangemessenheit dieser Situation. Die Frau ist nackt und blickt den Mann leicht lüstern an. Sie ist in Gedanken ganz woanders, jedenfalls nicht bei dem Buch und der Vorlesung, während der Mann ganz eindeutig auf diese Tätigkeit fixiert ist.

Die Assoziation zu den vielen Variationen Maler und Modell von Picasso liegt nahe: Auch dort ist der Mann meistens in die Arbeit vertieft und scheint die Verlockung der Frau gar nicht zu bemerken (z. B. » Le peintre et son modèle 15.07.1970). Bei ihm scheint die Thematik autobiografisch gefärbt zu sein, nämlich durch sein Leiden an seiner Impotenz. Bei mir hingegen muss diese Enthüllung verwundern, da ich aus einem prüden Elternhaus stamme und fast mein ganzes Leben lang davon ausgegangen bin, dass Lüsternheit und Frau gar nicht zusammengeht. Infolgedessen habe ich diesen eindeutigen Bildinhalt nicht wirklich zur Kenntnis nehmen wollen.

Das ist nun wirklich ein starkes Stück: Das Bild zeigt mir etwas, und ich will es nicht sehen. In der Realität habe ich so etwas sicher nicht erlebt. Oder wenn ich es erlebt haben sollte, habe ich es nicht wahrgenommen. Irgendwann habe ich einmal gelesen, vielleicht in einem psychoanalytischen Traumbuch, dass Lesen gleichzusetzen ist mit Sex haben - was ja nun wirklich keine Überraschung ist, wenn man bedenkt, dass laut » Freud eigentlich alles irgendwie mit Sex zusammenhängt.

Auch im Vergleich mit den anderen Zeichnungen ist diese bemerkenswert, da bisher die Frauen keinen Kontakt zu den Männern aufgenommen hatten, während diese Frau ganz eindeutig den Mann zugewandt ist - schon die räumliche Stellung ist bezeichnend. Die Lampe und das Licht beziehungsweise die Wand dahinter wirken wie ein Keil zwischen den beiden, die blaue Struktur hinter der Frau wirkt wie ein zusätzlicher dynamischer Schub, so dass man den Eindruck hat, die Frau rücke näher an den Mann heran.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 11.08.2011


No. 3 » 47 30x42cm, 25.11.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 47 30x42cm, 25.11.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. An dieser Stelle hängt im Originalfoto nichts.


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  Museumsszenario   No. 48   Top   No. 46 Nachtrag Museumsszenario, 10.12.2012


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 8 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 9 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 10 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 12 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 47 30x42cm, 25.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 47 30x42cm, 25.11.1973
 


No. 13 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 14 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 15 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 16 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 18 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 19 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 20 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 47 30x42cm, 25.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 47      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 48      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x17"
Nr. 48:  30x42 cm (12x17"), Öl / Papier · 25.11.1973
     

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An der Wand mit:  
» 49


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2013-06-23

Und nun noch eins vom selben Tage, Nummer XI. Eine Pinselzeichnung in Öl auf Papier. Und was entsteht? Oh Wunder, ein liegender Mann, von hinten gesehen. Selbstverständlich ohne Modell gezeichnet, ohne einen liegenden Mann zeichnen zu wollen. Und selbstverständlich war mir unverständlich, was ich machte.

Immer noch schüttele ich den Kopf darüber. Was soll ich damit anfangen? Immerhin ist es eine ungewöhnliche Perspektive und der Typ ist gut getroffen, es wirkt souverän, die Proportionen stimmen, der Typ liegt gut im Blatt.

Der linke Arm ist zwar etwas verunglückt und erlaubt sich Picassosche Freiheiten, die etwas unangenehm wirken, wenn man sich darauf konzentriert, aber eigentlich ist es vor allem erstaunlich, dass mir so etwas gelungen ist. Vermutlich war das auch der Grund, warum ich dieses Blatt behalten habe.

Wenn man sich vergegenwärtigt, wie zaghaft ich das Gesicht von  Nummer 26 angegangen bin und wie souverän ich hier das Gesicht, dem Kopf, die Haare gesetzt habe, kann man den Fortschritt ermessen. Das Thema selbst ist eigentlich auch schon ein Fortschritt. Ich wollte nichts und kann mit dem Ergebnis nichts anfangen: Das wäre vor kurzem noch völlig undenkbar gewesen. Ich musste doch eigentlich immer irgendetwas vorhaben, es musste mir von vornherein einleuchten, warum ich dies oder jenes mache, und das Ergebnis sollte mir auch etwas zeigen.

Trotzdem fehlt diesem Blatt noch etwas, das später hinzukommen sollte, ohne dass ich es benennen könnte. Die Figur ist irgendwie hohl. Als Illustration zu einer Geschichte könnte sie noch durchgehen, aber für sich selbst genommen ist es zu wenig.

Bei der Überprüfung der Bilddaten der nächsten Nummern stutze ich:  Nummer 49 ist vom folgenden Tage,  Nummer 50,  Nummer 51 und  Nummer 52 sind aber wieder vom 25.11.1973, müssten also eigentlich eine niedrigere Nummer tragen -  Nummer 53 ist gar vom 02.07.1973, und erst dann scheint die Chronologie wieder mit der Nummerierung übereinzustimmen. Mein handschriftlicher Werkkatalog ist in diesem Bereich undurchsichtig. Anscheinend habe ich nicht auf Anhieb alle Arbeiten zur Hand gehabt, als ich ihn anlegte, und bin später bei der Nummerierung durcheinandergekommen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 11.08.2011

No. 1 » 48 30x42cm, 25.11.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 48 30x42cm, 25.11.1973
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


 
» Nachher/vorher: einblenden. Welch ein Raum! Das ist kein Wohnraum, das ist ein Atelier, wie es ein Malerfürst Ende des 19. Jahrhunderts hatte, mit Nordlicht bis unter die Decke. Und dann so kleine Bilder! Meins habe ich ganz links dazugehängt.

No. 4 » 48 30x42cm, 25.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 49.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 48 30x42cm, 25.11.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 49.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


 
» Nachher/vorher: einblenden. Sollen die Sachen an der Wand Kunst sein? Ich weiß es nicht. Sollen sie dekorativ sein? Keine Ahnung. Ich habe meine Zeichnunge einfach mal davorgehängt (siehe auch » 142, » 42)


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  Museumsszenario   No. 49   Top   No. 47 Nachtrag Museumsszenario, 10.12.2012

No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


 
No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


 
No. 9 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


 
No. 10 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


 
No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


 
No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


 
No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 48 30x42cm, 25.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 48 30x42cm, 25.11.1973
 


 
No. 14 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


 
No. 15 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


 
No. 16 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


 
No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


 
No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


 
No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


 
No. 20 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


 
No. 21 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 48 30x42cm, 25.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


 
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  Top    



   Breite No. 48      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 49      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x17"
Nr. 49:  30x42 cm (12x17"), Gouache / Papier · 26.11.1973
     

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2013-06-23

Noch einmal dasselbe Thema, diesmal ziemlich abstrakt, fast schon karikaturistisch. Wenn man es entziffert hat, ist es durchaus überzeugend: Links sitzt der Mann im Schneidersitz und liest aus einem Buch vor, rechts sitzt die nackte Frau, in der Mitte beleuchtet eine von der Decke hängenden Lampe die Szene. Eine solche Lampe gab es in unserer Wohnung nicht. Es gibt aber wohl einige in Picassos Werken, die berühmteste in Guernica. *

Dieses Blatt ist nun wirklich mit Wasserfarben gemalt. Hier sitzt die Frau wieder weiter weg, offensichtlich eine füllige Matrone, während der Mann demgegenüber geradezu als dürr gekennzeichnet ist. Es ist wohl besonders der Kopf der Frau, der karikaturistisch anmutet, vielleicht weil ein bekannter Karikaturist ähnlich arbeitet.

Durch die summarische Behandlung und die Abstraktion hat das Thema aber nicht gewonnen; der Genuss hält sich in Grenzen. Das Bild ist zwar flott gemalt, aber leider inhaltsarm. Vielleicht ergibt sich auch daher die Assoziation zur Karikatur: Diese zielt ja auf einen Witz ab und kann es sich deshalb leisten, ansonsten wenig oder nichts zu transportieren. Da hier aber der Witz fehlt, bleibt bis auf die genialische Malweise nichts übrig.

Aber vielleicht ist der Ausdruck Karikatur gar nicht richtig, vielleicht sollte ich besser von Cartoon sprechen. Bei einem Cartoon wird eine typische Situation liebevoll auf die Schippe genommen. In diesem Sinne mag das Blatt durchgehen: Die Frau fügt sich dem Vorlesen, ohne es wirklich zu verstehen. Sie lässt den Mann dozieren, und dieser nimmt sich vielleicht allzu wichtig. Aber dennoch: Was hat das mit mir zu tun? Nehme ich mich allzu wichtig? Schon möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, oder gar sicher?

Aber vielleicht bin ich hier wieder zu streng; je länger ich mich unvoreingenommen mit dem Blatt beschäftige, desto besser gefällt es mir.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 11.08.2011

No. 1 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 48.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Das wird nicht besser... Ich hänge diese Sachen jetzt mal ab.

No. 4 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 48.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 48 30x42cm, 25.11.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Ok, das ist schon eher was.


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  Museumsszenario   No. 50   Top   No. 48 Nachtrag Museumsszenario, 10.12.2012

No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


 
No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


 
No. 9 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


 
No. 10 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


 
No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


 
No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


 
No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 49 30x42cm, 26.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 49 30x42cm, 26.11.1973
 


 
No. 14 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


 
No. 15 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


 
No. 16 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


 
No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


 
No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


 
No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


 
No. 20 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


 
No. 21 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 49 30x42cm, 26.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


 
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   Breite No. 49      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 53      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 53:  42x30 cm (17x12"), Kohle / Papier · 02.07.1973
     

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2014-06-26

Nun liest sie selbst. Die Monumentalität der Figur ist nicht zu übersehen.

Monumentalität hängt interessanterweise nicht vom Format ab. Eines Tages hatte ich eine kleine Zeichnung, die nicht im Werkverzeichnis aufgeführt ist, vielleicht in der Größe eines Drittels einer Postkarte, als gerahmtes Bild bei einer Freundin wiedergesehen, und zwar aus einer Entfernung von vielleicht vier Metern. Ich war verblüfft über die monumentale Wirkung dieser kleinen Zeichnung über diese Distanz.

In diesem Blatt könnte man vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit mit Erika konstatieren. * Ähnlich wie beim Kugelschreiber kann man auch mit Kohle schlecht korrigieren. Natürlich kann man schummern, aber hier sieht man, dass die Striche auf Anhieb sitzen. Jegliche Korrektur wäre sichtbar.

Keine Ahnung, was diese Zeichnung mir sagen will. Immerhin ist diese Figur schwungvoll und überzeugend in Szene gesetzt und füllt das Blatt optimal. Lediglich die Füße lassen etwas die Stirn runzeln.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 12.08.2011


No. 1 » 53 42x30cm, 02.07.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 53 42x30cm, 02.07.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Ein merkwürdiges Ambiente; ist das nun drinnen oder draußen? Ganz eindeutig drinnen, wie die Lampe zeigt, und doch wieder draußen, nach dem Hausschild zu urteilen. Ich stelle mir vor, dass es sich um ein Gästezimmer in einem Hotel handelt, das einen Innenhof mit einer umlaufenden Galerie hat, so dass man sowohl drinnen als auch draußen ist. An dieser Stelle kann man dann wohl auch ein bisschen Kunst aufhängen.


No. 4 » 53 42x30cm, 02.07.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 53 42x30cm, 02.07.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Das ist wieder keine echte Wohnung, sondern eine Inszenierung. Vermutlich hat eine Wohnzeitschrift eine rustikale Umgebung für diesen Schrank in Auftrag gegeben, der als Illustration für einen Artikel gebraucht wurde. Man kann sich richtig vorstellen, wie die Kreativen im Fotostudio tätig wurden.


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  Museumsszenario   No. 54   Top   No. 52 Nachtrag Museumsszenario, 09.12.2012


No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 10 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 53 42x30cm, 02.07.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 53 42x30cm, 02.07.1973
 


No. 14 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 15 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 16 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 20 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 21 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 53 42x30cm, 02.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 53      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 54      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 54:  42x30 cm (17x12"), Ölkreide / Papier · 02.12.1973
     

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2014-06-26

»  Grande baigneuse au livre, 130x98cm · © Copyright Werner Popken. 
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Diese Kohlezeichnung variiert das vorige Blatt. Nun kann es nicht mehr mit Erika in Verbindung gebracht werden. Dafür assoziiere ich ein Bild von Picasso, das ich aus » Pablo Picasso. Gestalter unserer Zeit. (Hrsg. Lara Vinca Masini. Kunstkreis Luzern 1969) als Sitzende Frau mit Buch kannte: » Grande baigneuse au livre.

Ich kann mich noch dran erinnern, wie ich dieses Bild über lange Zeit und immer wieder betrachtet habe, um herauszufinden, warum das nun ein Meisterwerk sein soll. Die Monumentalität fand ich schon beeindruckend, aber trotzdem ließ mich das Bild verwirrt zurück. Was wollte es aussagen? War es nicht einfach nur absurd? Trieb da jemand ein Verwirrspiel?

Vielleicht war meine Zeichnung ein Versuch, mir Klarheit darüber zu verschaffen. Monumental ist meine Zeichnung wohl auch, allerdings bekommt man ein Gefühl für diese massige Frau, die so schrecklich unglücklich zu sein scheint.

Allerdings ist auch meine Zeichnung verwirrend und daher unbefriedigend. Warum ist diese Frau so schrecklich unglücklich? Warum ist sie so unförmig? Mir fallen dazu natürlich Zeichnungen aus der Psychiatrie ein, namentlich ein bestimmte Art, die ich leider trotz aller Möglichkeiten des Internet nicht auf Anhieb wiederfinden kann (dafür habe ich jetzt jede Menge sogenannte Outsider-Kunst gesehen, bis zum Übelwerden).

Auf jeden Fall handelt es sich bei den von mir erinnerten Bildern um von einem Mann gemalte stereotype unförmige Frauen, die dessen Angst vor diesen übermächtigen Frauen deutlich zum Ausdruck bringen. Und was bringt diese Frau zum Ausdruck? Es ist einfach nicht zu begreifen - wie die Unmengen von Träumen, die jeder von uns regelmäßig produziert und die glücklicherweise fast immer unverzüglich dem Vergessen anheimfallen. Auf meiner Suche nach der wahren Kunst war ich hier nicht weitergekommen.

Auch hier ist wieder nichts korrigiert, obwohl reichlich geschummert wurde. Korrekturen bei Kohle sind aber sofort sichtbar und trotz allerlei Hilfsmittel, die findige Techniker entwickelt haben und im einschlägigen Handel erhältlich sind, können die Spuren einer solchen Manipulation nicht wirklich entfernt werden.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 12.08.2011


No. 2 » 54 42x30cm, 02.12.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 54 42x30cm, 02.12.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Passt gut; die Wand ist zwar immer noch etwas unausgewogen, und ich habe probiert, 53 dazuzuhängen, aber das passte gar nicht.


No. 5 » 52 44x20cm, 25.11.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 52 44x20cm, 25.11.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Besser. Das geht wohl erstmal.


No. 8 » 54 42x30cm, 02.12.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 54 42x30cm, 02.12.1973
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Wirkt auch über größere Distanz und kann sich allein auf einer großen Wand halten.


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No. 11 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 13 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 14 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 15 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 16 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 54 42x30cm, 02.12.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 54 42x30cm, 02.12.1973
 


No. 18 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 19 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 20 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 21 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 22 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 23 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 24 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 25 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 54 42x30cm, 02.12.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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