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180 cm - 71 inch

32x24x12"
Nr. 6: 80x60x30 cm (32x24x12"), Assemblage · 01.11.1968 · verschollen
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Der Bildträger ist eine der verdorbenen Leinwände, die ich produziert habe, als mir keiner mehr reinreden konnte und ich glaubte, allein schon damit die Möglichkeit zur Kunstproduktion erlangt zu haben, und die mir zu der bitteren Erkenntnis verhalfen, dass Freiheit keine hinreichende Bedingung für die Produktion von Kunst ist; es ist also eine echte, von mir bemalte Leinwand.

Die Perücke hatte ich im Zusammenhang mit Werk  Nummer 4a schon erwähnt; sie diente dazu, die Haare meiner Geliebten vor der Sprühfarbe zu schützen. Das Gebiss ist ein Abguss meines eigenen Gebisses; kurz vor dem Abitur hatte ich einen Unfall und schlug mir mehrere Zähne aus. Dies sind die Überbleibsel der Vorbereitungen für die Produktion der notwendig gewordenen Kronen. Dieses Produkt des Zahnarztes durfte ich als Erinnerung mitnehmen. Ich stellte es als Kleinskulptur ins Regal.

Zur Verwendung in diesem Werk wurden die Zähne rot angestrichen und die beiden Hälften anatomisch korrekt fixiert. Der Zigarillo bezeugt, dass ich trotz heftigen pubertären Protestes gegen die Raucherei meiner Eltern im Zuge des Erwachsenwerdens die imagefördernde Wirkung des Tabaks ausprobieren musste.

Der besondere Clou an dieser Arbeit ist die Asche. Für die Konservierung durfte ich mir etwas einfallen lassen. Wie man erkennt, ist es gut gelungen. Die Augen bestehen aus handgeformten Gipsklumpen, die auf einem Stöckchen montiert und rot angemalt sind. Die Blume stiftete meine Freundin; ich hatte sie ihr auf einem Kirmes geschossen.

Man sieht diesem Werk nicht unbedingt die Protesthaltung zu » Daniel Spoerri an; es gab noch ein zweites Werk, das Essensreste konservierte, und zwar durchaus problematische Materialien, etwa Feldsalat (» Eat Art). In diesem Fall war ich mir nicht sicher, wie haltbar meine Kunst sein würde. Sie hat aber wesentlich länger gehalten, als ich befürchtet hatte. Ich kann mich nicht erinnern, sie entsorgt zu haben. Vermutlich ist sie auf der großen Auktion vor dem Amerikaaufenthalt verkauft worden. In dieser Zeit lieferte ein Freund dieses Werk unter seinem eigenen Namen bei der Großen Berliner Kunstausstellung ein. Es wurde nicht nur ausgestellt, sondern auch neben anderen Werken für das Titelbild des Kataloges ausgewählt. Man denke! *


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Die Idee der » Objektkunst schien mir sehr dürftig; das war ein Fall für Leute, denen gar nichts mehr einfiel. Das Problem der Konservierung der Zigarrenasche war ja auch lediglich technischer Art und nicht wirklich interessant.

Die willkürliche Kombination von realen Gegenständen, die eine neue Art von Poesie hervorrufen sollte, hatte mich auch nie wirklich überzeugt. In diesem Fall wird ja ganz bewusst eine Art dreidimensionales Portrait erzeugt - die „Augen“ und der „Mund“ sitzen anatomisch einigermaßen korrekt. Die langen Haare und die Blume wirken eindeutig weiblich, während der Zigarillo ein männliches Element hineinbringt.

Die Augen sitzen eindeutig zu hoch, während man über die Position des Mundes nichts genaues sagen kann. Dadurch entsteht zwischen den Augen und dem Mund ein Loch, wodurch sich eine Sogwirkung ergibt. Zwei der Zähne im Unterkiefer haben etwas längere Hälse, was eine Art Vampirwirkung erzeugt.

Insgesamt scheint diese weibliche Person einen verführerischen, unheilvollen Charakter zu haben. Die langen schwarzen Haare entsprechen dem Klischee der Zigeunerin, die damals in so manchem Schlafzimmer gehangen haben mag.

Mehr kann man aus einer solchen Sache aber nicht herausholen. Und das war eindeutig zu wenig. Obwohl ich so etwas nicht für tragfähig hielt, meinte ich aber doch, es nicht einfach nur als Spaß betrachten zu können. Man muss sich ja schon fragen, warum ich überhaupt so etwas gemacht habe. Niemand sonst in meinen Umfeld wäre auf eine solche Idee gekommen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 6 80x60cm, 01.11.1968   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 7.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 7.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. So ungefähr - ich musste die perspektivischen Verzerrung des Originalfotos in eine andere verwandeln, damit das Bild auf diese Wand passt, und hatte damit noch gar keine Erfahrung. Im Originalfoto hängt hier nichts.


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No. 4 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 6 80x60cm, 01.11.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 


No. 15 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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180 cm - 71 inch

25x51"
Nr. 9:  63x128 cm (25x51"), Öl / Leinwand · 01.01.1972
     

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2014-06-26

Die ironisierende Paraphrasierung konnte mir nicht gefallen, weshalb ich 1969 vor der Übersiedlung in die USA zur Fotografie wechselte, die mich jedoch ebenfalls nicht befriedigte. Zwar fotografierte ich ein paar Jahre lang sehr intensiv, aber immer mehr stellte sich heraus, dass die Fotografie keine Antwort auf meine Unruhe darstellte. Die Fotos wurden immer besser, aber sie langweilten mich. Ich saß fest.

Schließlich versuchte ich, so an die Problematik heranzugehen, wie Lieschen Müller sich das denkt. Ich versuchte mir das fertige Bild vorzustellen, aber dabei hatte ich kaum Erfolg. Schließlich probierte ich es mit Meditation. Hinter den geschlossenen Augen formten sich Bilder, die ich dann skizzenartig festhielt und später realisierte. Eins davon gemahnt an eine Landschaft mit großem Himmel und Wolken, wobei es allerdings so aussieht, als ob es sich um die Rückseite eines Bildes handele.

Die Ergebnisse meiner Bemühungen waren fürchterlich deprimierend, wie durch dieses Exemplar belegt wird. So ging es auf keinen Fall. Wie dann? *


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 9 63x128cm, 01.01.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 9 63x128cm, 01.01.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Dieses Bett steht im » Haus eines Kunstfreundes - oder besser: Eines Kunsthändlers, genauer des Direktors einer Kunstgalerie für zeitgenössische Kunst in » La Jolla im Süden Kaliforniens. Man hält es kaum für möglich, aber dieser Mann hat es geschafft, ein noch scheußlicheres Bild als dieses über seinem Bett aufzuhängen, und merkwürdigerweise ist seine Freundin ihm nicht davongelaufen.


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No. 4 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 9 63x128cm, 01.01.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 9 63x128cm, 01.01.1972
 


No. 15 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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180 cm - 71 inch

32x24"
Nr. 19:  80x60 cm (32x24"), Öl / Nessel · 01.08.1973 - 01.09.1973
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Nun wollte ich es offenbar wissen und bat Erika, mir Modell zu sitzen. Merkwürdigerweise ist dieses Bild im Freien auf einem Campingplatz im Emsland entstanden, jedenfalls die ersten drei Sitzungen. Nach 2 Stunden hielt sie es jeweils nicht mehr aus, selbst mit Lesen nicht, um nach einer weiteren Sitzung zu Hause entschieden wir, das Gemälde unvollendet zu lassen.

Mir war nämlich aufgefallen, das ich einen peinlichen Anfängerfehler gemacht hatte: Die Nase war zu lang geraten. Nun hätte ich den Mund und das Kinn nach oben bewegen können oder die Augen nach unten. Beides wäre lediglich Fleißarbeit gewesen. Die Haare, der Hintergrund, die Bluse und der Pullover sind erst flächig angelegt, hätten aber ohne Zweifel keine Schwierigkeiten bedeutet. Augen, Nase und Mund hielt ich für schwierig und fand, dass ich die Sache gar nicht schlecht gemacht hatte.

Der Respekt vor der realistischen Malweise bei jedenfalls dahin. So schwierig war das nicht, wenn ich das ganz ohne Anleitung und Übung auf Anhieb einigermaßen hinbekommen konnte. Dabei kommt dieses Bild sogar ohne Untermalung aus.

Wenn man bedenkt, wie lange Picasso sich mit dem » Portrait von » Gertrude Stein herumgequält hat und dass er letzten Endes sogar kapitulierte, muss man sich wundern (es war offensichtlich nicht ähnlich, und Picasso rettete sich mit der Ausrede, die Stein werde ihrem Portrait schon noch ähnlich werden). Allerdings hat er sich bis an sein Lebensende immer wieder an Portraits versucht, meistens an Zeichnungen, und mehr oder weniger Ähnlichkeit erreicht. Das ist aber nicht besonders schwer, obwohl jeder das Gegenteil annimmt.

Mit dieser Arbeit stieß ich wieder an eine Grenze, die ich nicht überschreiten wollte. In dieser Richtung ging es nicht weiter. *


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 1 » 19 80x60cm, 01.08.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 20,  » Nummer 21,  » Nummer 22,  » Nummer 37,  » Nummer 76,  » Nummer 79,  » Nummer 80.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 19 80x60cm, 01.08.1973
 
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  Museumsszenario   No. 20   Top   No. 18 Nachtrag Museumsszenario, 15.12.2012


No. 4 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 19 80x60cm, 01.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 19 80x60cm, 01.08.1973
 


No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 19      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 20      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

26x52"
Nr. 20:  66x131 cm (26x52"), Öl / Nessel · 20.08.1973 - 21.08.1973
Kopie nach Picasso: Femme nue couchée jouant avec un chat.
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

» Femme nue couchée jouant avec un chat, 89x195cm · © Copyright Werner Popken. 
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Diese » Kopie nach Picasso ist nach einer Abbildung in einem preiswerten Picasso-Buch entstanden: Pablo Picasso. Gemälde und Grafiken. Einleitung von Jürgen Gustav. Berghaus Verlag,1972. Das Buch befindet sich noch in meinem Besitz; mit Bleistift habe ich auf dem Titel vermerkt: Herbst 73. Unmittelbar nach dem Erwerb muss ich das Bild gemalt haben, da es am 20. und 21. August 1973 entstanden ist.

Solche Bücher haben damals die Dimensionen nicht vermerkt. Später erfuhr ich, dass das Original von 1964 im » Von der Heydt-Museum in Wuppertal hängt und noch deutlich größer ist als meine auch schon nicht kleine Version, nämlich 97,5x195cm.

In all diesen Jahren habe ich es noch nicht geschafft, mir das Original anzuschauen. Die kleine » Abbildung dieses Bildes auf der Internetpräsenz des Museums wirkt sehr flau. Die Abbildung im Buch wurde auf grobem Papier gedruckt und ermangelte dementsprechend ebenfalls der Tiefe und des Kontrastes.

Der Maler » Erich Engelbrecht, den ich kurz darauf kennenlernte, wollte dieses Bild kaufen, aber das habe ich abgelehnt. Eigentlich war es ja auch eine Beleidigung. Er hätte ein Bild von mir kaufen sollen, nicht eine Kopie nach Picasso. Wahrscheinlich wollte er sich einen Spaß erlauben.

Dieses Bild habe ich ausnahmsweise signiert, links oben, um gar keine Unklarheit aufkommen zu lassen, mit joe n. P. (nach Picasso). Das Signieren habe ich nämlich schnell wieder aufgegeben. Eigentlich, so fand ich, stören Signaturen. Und warum sollte ich?

 Vergleich Original - Kopie · © Copyright Werner Popken. 
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Soweit ich das beurteilen kann, ist die Kopie recht gut gelungen, wenn man berücksichtigt, dass ich gewissermaßen frei Hand gearbeitet habe, also ohne Zuhilfenahme eines Projektionssystems. Auf diese Weise habe ich mich in das Bild hineingefühlt, statt mich sklavisch an die Vorgabe zu halten, und gleichzeitig sind einige gravierende Positionsfehler entstanden, wie man aus der Animation unmittelbar entnehmen kann - die waren mir vorher gar nicht aufgefallen.

Bei der Arbeit an diesem Bild konnte mir nicht verborgen bleiben, wo Picasso gearbeitet und wo er gepfuscht hatte. Ich habe viel daran gelernt - deshalb wurde das Bild in den Werkkatalog aufgenommen. Ich habe zwar nicht, wie » Paul Cézanne das nannte, einen Picasso nach der Natur gemalt, weil ich ja nicht das Original vor Augen hatte, aber so etwas ähnliches.

Der Kopf ist ganz offensichtlich am interessantesten; bei mir schaut die Frau (mit der offensichtlich » Jacqueline Picasso gemeint ist) etwas freundlicher und interessierter als bei ihm. Der Rest ist ziemlich uninteressant. Je weiter man sich vom Kopf entfernt, desto skizzenhafter und summarischer hat Picasso gearbeitet oder eben nicht gearbeitet.

Am interessantesten ist noch die Chiffre für den nach oben erhobenen Fuß - laut Helène Parmelin wollte er Anfang der Sechzigerjahre alles auf Chiffren reduzieren, was im Falle eines Fußes vielleicht ausreichen mag und hier ganz gut gelungen ist. Aber schon der zweite Fuß wirkt sehr dürftig und hat im übrigen eine Zehe zu wenig - aber wir wollen ja einem Genie gegenüber nicht kleinkariert sein. So hat er denn wohl sein Ziel erreicht, nämlich eine Frau aus lauter Chiffren zusammengesetzt, die ganz eindeutig Brust oder Bauch oder Scham oder Hintern signalisieren.

Der rechte Arm und das linke Bein wirken wie nicht dazugehörig, wie aus Papier ausgeschnitten, der Hintern allzu gleichmäßig, wie industriell gefertigt, die Schamhaare wie draufgeklebt. Die Katze ist immerhin um viele Klassen besser als jede Katze, die » Max Beckmann zustande gebracht hat, und bildet ein wichtiges Gegengewicht, auf das sich auch der Blick der Frau bezieht. Der Rest ist irgendwie hingeschmiert.

Beim Hals, dem rechten Oberarm und der linken Hand beklaut er sich selbst: Er setzt Floskeln ein, die er anderweitig entwickelt hatte und hier irgendwie nicht zusammenzupassen scheinen. Es ist ein sehr gutes Beispiel für die Manier, die schließlich gepflegt hat. Man erkennt sofort, es ist ein Picasso, aber man weiß nicht, warum das Bild so sein muss und nicht anders. » John Berger hätte auch dieses Bild nehmen können, um seine Klage über Picasso zu begründen (The Success and Failure of Picasso (1965), dt. » Glanz und Elend des Malers Pablo Picasso. Reinbek 1973)

Natürlich ist auch der Kopf manieristisch, aber er besitzt Ausdruck, eine Person wird erkennbar, ein bisschen liebevolle Zuneigung sogar, was bei Picasso ja gar nicht selbstverständlich ist. Vielleicht war das der Grund, warum ich ausgerechnet dieses Bild ausgesucht hatte.

Nach dieser Erfahrung war ich ein bisschen enttäuscht. Warum sollte man seine Zeit damit verbringen, solche Bilder zu machen? Das Gemälde ist ohne Zweifel dekorativ - ich habe es sogar einmal für kurze Zeit aufgehängt, als es neu war, bis ich was Besseres hatte - es ist marktfähig, insoweit man sofort erkennt, dass es sich um einen Picasso handelt, und wenn man mehr nicht im Sinn hat, dann mag man sich damit zufrieden geben, sowohl als Maler als auch als Käufer oder Kunstliebhaber.

Picasso hat mit seinen Mitstreitern die überwältigende Mehrzahl der Kunst des 19. Jahrhunderts zur Bedeutungslosigkeit degradiert. Das war nicht schwierig, weil diese Kunst sich in Klischees erschöpfte und kein echtes Erleben ermöglichte. Deshalb ist » Gustav Klimt für uns weitgehend ungenießbar, während » Vincent van Gogh bewundert und geliebt wird. Viele Sachen von Picasso erschöpfen sich leider ebenfalls in Klischees und bieten nichts, was der Seele Nahrung gibt. Berger hat das sehr gut erkannt und beschrieben, obwohl er selbst vermutlich mit dem Begriff Seele nichts anfangen kann. Diese Erfahrung half mir also auch nicht weiter.

Natürlich hat Picasso aufgrund seiner Übung viel souveräner arbeiten können als ich, der ich ja gerade am Anfang stand. Darauf kam es aber nicht an. Routine und Virtuosität garantieren nicht große Kunst, und umgekehrt kann große Kunst trotz technischer Unzulänglichkeit entstehen. Van Gogh wird bewundert, obwohl er technisch sehr zu wünschen übrig lässt, und manch ein akademischer Maler oder Grafikdesigner, der technisch fantastisch ist, liefert nichtssagende Werke ab. Die Frage, wie große Kunst entsteht, wird durch den Hinweis auf Übung und Fertigkeit nicht beantwortet. Deshalb habe ich mich von meiner mangelnden Übung nicht abschrecken lassen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 3 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 19,  » Nummer 21,  » Nummer 22,  » Nummer 37,  » Nummer 76,  » Nummer 79,  » Nummer 80.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 3 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 
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No. 6 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 7 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 8 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 11 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 12 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 13 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 14 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 15 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 16 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 17 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 18 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 18 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 19 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 20 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 20 66x131cm, 20.08.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 20      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 26      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

37x26"
Nr. 26:  92x66 cm (37x26"), Öl / Nessel · 06.10.1973
     

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An der Wand mit:  
» 100  » 101  » 102  » 103  » 104  » 105  » 106  » 107  » 108  » 109  » 110  » 111  » 112  » 113  » 114  » 115  » 116  » 117  » 118  » 119  » 120  » 121  » 122  » 123  » 124  » 125  » 126  » 127  » 171  » 27  » 28  » 29  » 30  » 31  » 32  » 33  » 34  » 35  » 36  » 37  » 38  » 38a  » 38b  » 39  » 40  » 47  » 48  » 49  » 50  » 51  » 52  » 53  » 54  » 55  » 56  » 56e  » 56j  » 57  » 58  » 59  » 60  » 61  » 62  » 63  » 63a  » 64  » 65  » 66  » 67  » 68  » 69  » 70  » 71  » 72  » 73  » 74  » 75  » 76  » 77  » 78  » 79  » 80  » 81  » 82  » 83  » 84  » 85  » 86  » 87  » 88  » 89  » 90  » 91  » 92  » 93  » 94  » 95  » 96  » 97  » 98  » 99


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2014-06-26

Hier erinnere ich mich noch daran, wie ich gezögert habe, das Gesicht zu machen. Im Grunde muss jeder Strich auf Anhieb sitzen. Jegliche Korrektur wäre bei dieser dünnen Malweise sichtbar, und zwar auf höchst unangenehme Art; sie würde das Werk unrettbar verderben. Noch hatte ich nicht das Vertrauen, dass ich mich einfach überlassen kann. Und es ging gut, trotzdem.

Dieses Bild ist zweifellos als Portrait gemeint, und es hat auch eine gewisse Ähnlichkeit, obwohl die Portraitierte mir gar nicht zur Verfügung stand - ich habe dieses Bild vielmehr völlig ohne Anschauung frei aus der Vorstellung heraus gemalt - Erika war zwar anwesend, arbeitete aber im Nebenzimmer.

Ich hatte diesmal mit einer Bleistiftzeichnung angefangen; diese Vorzeichnung ist auch noch sichtbar. Dann hatte ich frisch die Bluse, die Hose und den Hintergrund heruntergepinselt. Schließlich musste ich mich dem Gesicht widmen.

Angesichts der unzähligen Möglichkeiten, das Bild zu verderben, beschlich mich die Furcht. Aber schließlich fasste ich mir ein Herz und griff zu einem Trick: Ich benutzte einen ziemlich trockenen Pinsel - so konnte ich erstmal vorsichtig antesten, z.B. ob die Augen richtig sitzen, und dann verstärken. Das war innerhalb des Bildes zwar ein Stilbruch, aber mehr traute ich mich nicht. Ich hatte noch viel zu lernen.

Der Hintergrund ist leider sehr unbefriedigend, und auch die Bluse lässt zu wünschen übrig. Naja, die Arme und die Hose sind auch nicht so toll, aber die Haare sind schon etwas besser und das Gesicht ist eigentlich ganz gut gelungen. Die Augen wirken leider etwas aufgerissen. Unabhängig davon wirkt die junge Frau etwas bekümmert, zumindest nachdenklich. Die Haltung mit den übergeschlagenen Beinen und der dazwischengeschobenen linken Hand ist ziemlich gewagt und wirkt nicht ganz überzeugend.

Ansonsten spürt man ein bisschen Herzblut, eben mein Gefühl für diese Frau, aber nicht viel. Deshalb kann es als Kunstwerk eben auch nicht überzeugen. Selbst wenn die aufgezählten Schwächen nicht vorhanden wären, hätte bestenfalls ein mehr oder weniger verblüffendes Virtuosenstück daraus werden können. Von Kunst ist so etwas meilenweit entfernt. Und das spürte ich ganz deutlich.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 03.08.2011


No. 1 » 26 92x66cm, 06.10.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 12.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 26 92x66cm, 06.10.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 12.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Rodellees erste, dreimal größere » Wohnung. Wirkt die » Kleine Wohnung (siehe  » Nummer 28,  » Nummer 38b,  » Nummer 40,  » Nummer 41) zu klein, so diese zu groß.


No. 4 » 26 92x66cm, 06.10.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 28,  » Nummer 38b,  » Nummer 41.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 26 92x66cm, 06.10.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 28,  » Nummer 38b,  » Nummer 41.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Hier dieselbe Situation wie bei  » Nummer 41; statt der kleinen, zarten Zeichnung ein kräftiges, großes Gemälde.


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Nachtrag 2, 14.01.2012

Heute habe ich mir einen einstündigen Vortrag des Physikers » Bülent Atalay angeschaut, der einer breiteren Öffentlichkeit durch seine Veröffentlichungen über » Leonardo bekannt wurde (» Math and the Mona Lisa: The Art and Science of Leonardo da Vinci, » Leonardo’s Universe: The Renaissance World of Leonardo DaVinci).



Der Kernpunkt seines Vortrags: Leonardo war einer von vielleicht einem halben Dutzend Genies, die der Welt eine ganz andere Richtung gegeben haben. So hat Leonardo nicht nur die Proportionen innerhalb eines Gesichts erkannt, wie das » Betty Edwards herausarbeitet, deren Buch „Drawing on the Right Side of the Brain“ von 1979 Atalay ebenfalls zitiert (er zeichnet auch selbst), sondern auch noch die Verhältnisse ausgerechnet.

Und wie sich herausstellt, haben diese Verhältnisse mit dem Mathematiker » Leonardo Fibonacci zu tun, 200 Jahre vor Leonardo da Vincis Geburt gestorben, dessen größte Entdeckung, die » Fibonacci-Zahlen, überall in der Natur wiederzufinden sind, und nicht nur dort, sondern auch in der Kunst, etwa beim » Parthenon, wie Atalay nachweist und zeichnerisch darstellt.

Auch dabei handelt es sich wieder um ein intuitiv gefundenes Verhältnis, das » Pythagoras mathematisch konstruiert hatte, eine irrationale Zahl, die Atalay merkwürdigerweise immer als endlichen Dezimalbruch darstellt.

Er berichtet auch von einem Trick, den alle großen Künstler angewandt haben, wenn ein Portrait zu malen war, und bringt einige Beispiele, darunter ein Portrait Picassos von » Dora Maar: Die Mittelsenkrechte geht jeweils genau durch das Zentrum eines Auges, durch eine Pupille. Und wie es so die Art eines Analytikers ist, möchte er damit wohl andeuten, dass durch die Anwendung eines solchen Tricks große Kunst entsteht.


Leonardo: » Mona Lisa 77x53cm. 1503-1505 · © Copyright Werner Popken. 
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Leonardo: » Mona Lisa 77x53cm. 1503-1505

»  Leonardo: Selbstbildnis  33x21cm. 1510-1515 · © Copyright Werner Popken. 
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Was Picasso betrifft, so vermutet er, dass dieser im Gegensatz zu Leonardo sich dieses Tricks nicht bewusst war, denn sonst hätte er das Auge mit Sicherheit ganz woanders hingelegt. Es ist also eine Regel, die in unserem Gehirn automatisch wirkt und nur einem Genie wie Leonardo überhaupt auffällt.

Zufällig habe ich heute ein bisschen an meinem Beitrag über  105 herumgebastelt und sah dort zwei Portraits an der Wand mit 105, nämlich  26 und  29:


No. 9 » 105 122x94cm, 08.02.1974 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 28 28x24cm, 19.05.1963 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 105 122x94cm, 08.02.1974 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 28 28x24cm, 19.05.1963
 


No. 10 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 105 122x94cm, 08.02.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 105 122x94cm, 08.02.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972
 


Da interessiert mich natürlich, ob ich diese Regeln ebenfalls intuitiv angewandt hatte. Ich probierte zunächst  29, hatte dabei aber Pech: Die Mittelsenkrechte verläuft ziemlich genau zwischen den beiden Augen.


No. 11 » 29 99x79cm, 14.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 29 99x79cm, 14.10.1973
 


Desto größer meine Überraschung bei 26:


No. 12 » 26 92x66cm, 06.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 26 92x66cm, 06.10.1973
 


Nun glaube ich nicht, dass jedes Portrait eines jeden großen Künstlers dieser Regel genügt; Atalay hat eben auch bei Picasso eins gefunden, mit dem er seine These belegen konnte. Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Ausreißer es gibt. Trotzdem ist die Beobachtung als solche verblüffend genug. Schon bei Leonardo werde ich fündig:


»  Leonardo: Johannes der Täufer 69x57cm. 1513-1516 · © Copyright Werner Popken. 
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Na bitte! Regeln ergeben nicht notwendig große Kunst. Der Professor sieht sich auch als Experte für Kunst, vermutlich weil er selbst zeichnet, und zeigt seine Arbeiten stolz in seiner » Webgalerie. Ich kann mich der Vermutung nicht erwehren, dass er gar nicht weiß, was Kunst ist.


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  Museumsszenario   No. 27   Top   No. 25 Nachtrag Museumsszenario, 12.12.2012


No. 14 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 18 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 20 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 21 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 22 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 23 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 26 92x66cm, 06.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 26 92x66cm, 06.10.1973
 


No. 24 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 25 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 26 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 26 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 27 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 27 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 28 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 28 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 26      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 29      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

39x32"
Nr. 29:  99x79 cm (39x32"), Öl / Leinwand · 14.10.1973
     

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An der Wand mit:  
» 105  » 120


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2014-06-26

Noch einmal der rote Pullover, jetzt mit Bluse und einer Brosche, die es in Wirklichkeit nicht gegeben hatte. Die Reproduktion ist etwas unglücklich, weil die dunkelblaue Farbe um das Gesicht herum stark reflektiert hat. Der Mund ist noch relativ konventionell gezeichnet, die Augen und Nase deutlich abstrakter.

Ein größeres Format, repräsentativer. * Vor allem aber ein Format, das mir aus der Beschäftigung mit Picassos Werk vertraut geworden war. Picasso hatte sich bezüglich der Bildformate selten Freiheiten herausgenommen. In der Regel begnügte er sich mit den Formaten, die der französische Kunstmarkt herausgebildet hatte.

An diese Formate habe ich mich ebenfalls weitgehend gehalten, sie finden sich oft, obwohl es eine solche Konvention im deutschen Kunstmarkt nicht gibt. Aber was kümmerte mich der deutsche Kunstmarkt - ich kannte ihn nicht und er kannte mich nicht.

Das Bild ist wieder komplett erfunden, aber offensichtlich an  Nummer 19 orientiert. Diesmal stimmt die Anzahl der Finger. Traditionell gelten die Hände als schwierig - gut, dass ich das nicht wusste.

Im Gegensatz zu  Nummer 26 sind die Hände hier also nicht versteckt. Einige Stellen sind ganz köstlich, beispielsweise der Kragen der Bluse, während die Ärmel etwas hölzern wirken. Für die Hautfarbe, das sogenannte Inkarnat, habe ich eine fertige Mischung benutzt, was natürlich suboptimal ist.


Diese Farbmischung, die vermutlich in einem Ölfarbsatz enthalten war, taucht hier zum ersten Mal auf und ist glücklicherweise nur wenige Male benutzt worden - vermutlich habe ich die Tube aufgebraucht, denn ich war ja nicht nur arm, sondern auch sparsam; es hätte mir sehr widerstrebt, etwas wegzuwerfen. Ansonsten sind Farbmischungen nicht üblich; man arbeitet mit reinen Farben, die aus Pigmenten hergestellt werden.

Auch mit diesem Bild war ich nicht recht zufrieden und habe es deshalb nicht aufgehängt. Trotz aller Stilisierung besitzt es aber doch eine gewisse Präsenz. Hier taucht zum ersten Mal ein Anklang an einen Typus auf, den ich später heimlich Große Mutter nannte, beispielsweise  Nummer 565.

Hier überwiegt jedoch eindeutig der Portraitcharakter. Es kann keine Rede davon sein, dass mehr gemeint oder beabsichtigt war. Die Abstecher in das unbekannte Terrain waren mir anscheinend unheimlich. Man darf nicht vergessen, dass ich vollkommen isoliert war. Ich kannte niemanden, der sich für Malerei interessierte, der mir ein Wort dazu hätte sagen können.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 03.08.2011


No. 1 » 29 99x79cm, 14.10.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 31.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 29 99x79cm, 14.10.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 31.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Das Heim der Familie eines » Professors für Fotografie. In Wirklichkeit hat er natürlich keine Gemälde an den Wänden, nur Fotos.


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  Museumsszenario   No. 30   Top   No. 28 Nachtrag Museumsszenario, 12.12.2012


No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 6 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 7 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 8 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 9 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 10 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 29 99x79cm, 14.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 29 99x79cm, 14.10.1973
 


No. 14 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 15 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 16 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 17 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 18 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 29 99x79cm, 14.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 29      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 32      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

25x37"
Nr. 32:  62x92 cm (25x37"), Öl / Weichfaser · 21.10.1973
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Eine Paraphrase nach einer Paraphrase nach einer Paraphrase nach einer Paraphrase - dies ist das Frühstück im Grünen nach dem Frühstück im Grünen von Picasso nach dem » Frühstück im Grünen von » Manet nach dem » Urteil des Paris von » Raffael.

Wieder musste Picasso mich anschieben. Die Anleihen bei diesem sind ebenso offensichtlich wie die Distanz zu ihm. Hier scheint sich ein Vater seine Tochter und deren Liebhaber oder seinen Sohn und dessen Geliebte vorzuknöpfen. Der Dackel ist das erste Tier und kommt in den Vorbildern nicht vor. Der Jüngling links hat einen Schnurrbart - sollte das ein Selbstportrait sein? Auf die Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen! *

» Edouard Manet: Le Déjeuner sur l
  Giorgione und/oder Tizian, Ländliches Konzert, 110x138cm, ca. 1510 · © Copyright Werner Popken. 
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» Ausschnitt: Raimondi nach Raffael, Urteil des Paris, ca. 1515 · © Copyright Werner Popken. 
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» Picasso: Le déjenuer sur l
 Ausschnitt: Frau · © Copyright Werner Popken. 
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 Ausschnitt: Mann · © Copyright Werner Popken. 
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 Ausschnitt: Alter · © Copyright Werner Popken. 
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 Ausschnitt: Badende · © Copyright Werner Popken. 
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 Ausschnitt: Dackel · © Copyright Werner Popken. 
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Das war mein Kommentar für die Ausgabe von  Stürenburg 2007. Eine Paraphrase in der Aufzählung oben ist zu viel (bzw. » Tizian/» Giorgione fehlt, nämlich: » Fiesta campestre), aber die Tendenz ist klar: Dem modernen Künstler fällt nichts mehr ein, also bedient er sich beliebig in der Vergangenheit (postmoderne Beliebigkeit), nur um festzustellen, dass diese Übung so neu nicht ist.

Die findigen Köpfe haben schon immer geklaut, wo sie konnten, und nicht zuletzt dadurch hat sich die Menschheit als überlegenes Wesen auf der Erde etablieren können. Ein jeder von uns, egal ob Wissenschaftler, Techniker, Pädagoge oder Künstler, baut auf den Erfahrungen und Errungenschaften seiner Vorgänger auf.

Eine » Paraphrase ist allerdings nicht einfach eine Übernahme oder gar Kopie, sondern eher eine Art Anverwandlung. Die Verpflichtung dem Vorbild gegenüber ist deutlich erkennbar, aber es entsteht etwas durchaus Neues.

Gerade dieses Neue hat seinerzeit den Skandal um das Gemälde von Manet hervorgerufen. Hätte er die Szene als Stelldichein von Göttern inszeniert wie Raffael in seiner verschollenen Zeichnung, die dem Kupferstich zugrunde liegt, wäre der Protest vermutlich ausgeblieben. So aber konfrontierte er modisch gekleidete Pariser Männer mit selbstbewussten nackten oder halbnackten Frauen, die so gar nicht den Eindruck der Käuflichkeit machten, sondern ihre Nacktheit als absolut selbstverständlich und natürlich anzusehen schienen. Damit knüpft er freilich direkt an Giorgione an, der diese skandalöse Zusammenstellung schon bringt.

Manets Inszensierung war natürlich Fiktion. Das Bild ist ja auch nicht draußen in der freien Natur gemalt worden, sondern im Atelier. Eines Tages stand ich vor dem Original, und da sprangen mir die perspektivischen Brüche geradezu ins Auge. Die Topographie der Landschaft ist absolut unglaubwürdig, um nicht zu sagen grob misslungen, übel geflickt aus verschiedenen Versatzstücken. Das stört aber nicht unbedingt, sondern tut dem Bild vielleicht sogar gut, insofern der Blick sich auf die Personen konzentriert, besonders natürlich auf die schöne Frau im Vordergrund.

Sowohl die Frau als auch die Männer werden bei Manet als deutlich Persönlichkeiten charakterisiert. Möglicherweise sind es sogar ziemlich getreue Portraits - jedenfalls ist heute bekannt, wer für welche Figur Modell gestanden oder gesessen hat. Im Gegensatz dazu sind die Figuren in sämtlichen Paraphrasen Picassos (und er hat 1960/61 einen Haufen davon angefertigt, in verschiedenen Techniken, z.B. »Le déjenuer sur l'herbe (d'après Manet), 114x146cm) sämtlich absurde Pappfiguren, noch nicht einmal Karikaturen, sondern einfach lächerlich willkürliche Erfindungen, deren stärkste Charakteristik die unverkennbare Handschrift Picassos ist. So bleibt sein Tun lediglich nichtssagende Fingerübung und kann seinem Vorbild das Wasser nicht reichen. Insbesondere erfährt man nichts über die Beziehungen dieser Personen, was durchaus stimmig ist, da sie ja eigentlich gar keine sind - welche Beziehungen sollten sie haben können?

Bei Picasso sind alle Personen nackt, und das habe ich offensichtlich übernommen. Im alten Mann rechts taucht auch dessen doppelte Profillinie wieder auf, neben einigen anderen Picasso-typischen Kürzeln. Merkwürdig, dass trotzdem die Charakterisierung als Person nicht leidet und man bei diesen Figuren, die doch Picasso einiges verdanken, sogar das Alter bestimmen kann.

Die Nacktheit der vorderen Frau wird (wie bei Picasso) auch nicht besonders herausgestellt (wie bei Manet). Dort möchte deren Nacktheit ganz selbstverständlich erscheinen, ist aber gerade durch den Gegensatz zur korrekten Bekleidung der Herren überhaupt nicht selbstverständlich. Die Nacktheit der Figuren Picassos ist demgegenüber einfach nur Manie und tut nichts zur Sache bei.

Bei mir wird nicht die Nacktheit als solche thematisiert, sondern diese ist ein eher nebensächlicher Bestandteil der Situation. Sie erscheint hier als Reduktion der Person auf die Substanz, als Verzicht auf Verkleidung und gesellschaftliche Stützen. Da doziert einer, und zwei hören zu und denken sich ihren Teil. Damit bekommt die ganze Szene einen anekdotischen Charakter. Die rechte Figur erhält die Rolle des Vaters oder Mentors, die beiden linken erscheinen als Liebespaar.

Die Frau mit ihren langen goldenen Haaren wirkt wie eine Prinzessin, die weiß, was sie will, und sie wird sich durch die Standpauke des Alten nicht beeinflussen lassen. Der junge Mann ist demgegenüber stark betroffen, seine Körperhaltung zeigt sowohl Lässigkeit als auch die Bereitschaft zum Widerstand. Die hintere Frau steht in keinerlei Beziehung zu dieser Gruppe, ist einfach nur Bezugnahme auf Picasso und Manet, und fällt auch stilistisch und farblich etwas aus dem Rahmen.

Die räumlichen Beziehungen und die Lichtführung sind denkbar einfach, aber dennoch überzeugend realisiert - der dunkle Wald und die großen Bäume kommen gut rüber. Man merkt, dass ich vollkommen entspannt war und mich gerne von den Erfindungen Picassos tragen ließ. Ich musste ja niemandem etwas beweisen, nicht einmal mir selbst. Und deshalb ist es vielleicht auch so gut gelungen.

Es gefällt mir, es gefällt mir besser als die Variationen Picassos, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe, um daran zu lernen. Allerdings fiel mir schwer zu erkennen, was daran wirklich gut sein sollte. Selbstverständlich gab ich ihm allen nur denkbaren Kredit. Aber wer war ich, dass ich mir hätte anmaßen können, eine Meinung über Picasso zu haben? Picasso war unzweifelhaft genial, alles was er produzierte, musste absolut großartig sein, museumsreif. Und so sieht es die Welt ja bis heute.

Was sagt dieses Bild nun? Im Gegensatz zu Picassos Bemühungen, die keinerlei gesellschaftliche oder persönliche Aussage zu haben scheinen, woran sich schon » John Berger sehr gestoßen hat (deutsch » Glanz und Elend des Malers Pablo Picasso, Originalausgabe 1963), und Manets zeit-, situations- und gesellschaftsbezogene Aussage wird hier eine eher archetypische Situation dargestellt, der Generationsgegensatz und die Abkoppelung der jungen Generation aus Liebesgründen.

Natürlich wirkt dieses Bild auch naiv, und durch den Dackel bekommt es sogar einen humoristischen Aspekt. In erster Linie drängt sich aber die existenzielle Problematik auf, die dem Bild seine Tiefe verleiht. Ich vermute, ich verstand es damals wörtlich und bezog es wie ein Traumgeschehen auf eine reale Situation. Als ich vier Jahre zuvor das erste Mal meine neue Lebenspartnerin mit zu meinen Eltern brachte, stellte mein Vater mich zur Rede und verlangte von mir, zölibatär zu leben, um mein Studium nicht zu gefährden. Schlagfertig hatte ich eine Entgegnung parat, und damit war das Thema eigentlich erledigt.

Deshalb konnte ich mit dem Bild im Grunde nichts anfangen. Was ich allerdings nicht ins Bewusstsein kommen ließ, war die Frage, wie es mit uns beiden weitergehen sollte. Ich hielt es für modern und zeitgemäß, nicht zu heiraten, fand es sogar überzeugender für die Beziehung, da man ja aus freien Stücken beieinander blieb und damit aller Welt und sich selbst jederzeit bewies, wie es um die Beziehung stand. Das war allerdings ein Irrtum, wie sich wenige Jahre später herausstellen sollte.

Heute denke ich, das man das Bild möglicherweise als einen Hinweis auf diese versteckte Problematik verstehen kann, so wie man auch meint, dass unverarbeitete Probleme im Traum auf sich aufmerksam machen. Freilich war ich weder so weit, Bilder so verstehen zu können, noch mich auf sie einzulassen und sie wirklich zu befragen. Welche Kräfte und Mechanismen bei Träumen und Bildern wirken, ist weitgehend unbekannt. Wer von der Existenz einer Seele überzeugt ist, wird vielleicht deren Wirken darin erkennen wollen.

Insgesamt konnte mich aber auch dieses Bild nicht überzeugen. Freilich überzeugt mich auch der Manet nicht, von den Picassos ganz zu schweigen. Kunst schien mir doch noch etwas ganz anderes zu sein.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 02.08.2011


No. 10 » 32 62x92cm, 21.10.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 30,  » Nummer 35,  » Nummer 76,  » Nummer 77.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 32 62x92cm, 21.10.1973
 
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  Museumsszenario   No. 33   Top   No. 31 Nachtrag Museumsszenario, 12.12.2012


No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 18 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 19 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 21 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 22 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 32 62x92cm, 21.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 32 62x92cm, 21.10.1973
 


No. 23 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 24 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 25 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 26 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 26 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 27 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 27 » 32 62x92cm, 21.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 32      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 33      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

38x32"
Nr. 33:  95x81 cm (38x32"), Öl / Weichfaser · 27.10.1973
     

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An der Wand mit:  
» 100  » 101  » 102  » 103  » 104  » 105  » 106  » 107  » 108  » 109  » 110  » 111  » 112  » 113  » 114  » 115  » 116  » 117  » 118  » 119  » 120  » 121  » 122  » 123  » 124  » 125  » 126  » 127  » 128  » 136  » 166  » 34  » 35  » 36  » 37  » 38  » 38a  » 38b  » 39  » 40  » 47  » 48  » 49  » 50  » 51  » 52  » 53  » 54  » 55  » 56  » 56e  » 56j  » 57  » 58  » 59  » 60  » 61  » 62  » 63  » 63a  » 64  » 65  » 66  » 67  » 68  » 69  » 70  » 71  » 72  » 73  » 74  » 75  » 76  » 77  » 78  » 79  » 80  » 81  » 82  » 83  » 84  » 85  » 86  » 87  » 88  » 89  » 90  » 91  » 92  » 93  » 94  » 95  » 96  » 97  » 98  » 99


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2014-06-26

»  Autoportrait Paris.   1901  . 81x60cm, Musée Picasso, Paris · © Copyright Werner Popken. 
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Auch dieses Bild ist eine Paraphrase, und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen fällt die deutliche Parallele zu einem Selbstportrait von Picasso aus der blauen Periode auf, das er so um das Jahr 1901 nach einer längeren Krankheit gemalt hat. Zum anderen assoziierte ich ziemlich bald das Selbstportrait von » Paul Gauguin als » Christus am Ölberg, wo er sich selbst als Jesus mit roten Haaren und einem roten Bart darstellt.

Ganz zweifellos ist das wieder ein Selbstportrait, die Assoziationen kamen erst hinterher, im Gegensatz zum vorherigen Bild, das von vornherein durch Picassos Paraphrasen angeregt war. * Der Schnurrbart ist ein wenig üppiger als in Wirklichkeit, die Ähnlichkeit aber durchaus verblüffend, insbesondere wenn man sich vergegenwärtigt, dass eine solche nicht beabsichtigt war und ein Spiegel oder ähnliche Hilfsmittel nicht benutzt wurden.

Dieser junge Mann schaut nun ganz deutlich nach innen. Im Gegensatz zu Picassos » Selbstportrait, das ihn als ambitionierten Rekonvaleszenten zeigt und deshalb anekdotisch wirkt, und Gauguin ganz in der Rolle des Leidensmannes aufgeht, was für einen Künstler doch vielleicht etwas zu prätentiös wirkt, ist dies ein stilles Bild, obwohl ein gewisser Leidenszug durchaus spürbar ist. Dies ist aber nicht das Leiden des Künstlers, sondern des heranwachsenden Mannes, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat.

» Paul Gauguin: Christus im Olivenhain, 1889, 73 × 92 cm · © Copyright Werner Popken. 
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Auf seine Weise stellt dieses Bild die entscheidenden Fragen: Wer bin ich, wo komme ich her, wo gehe ich hin? Diese hat Picasso interessanterweise nie oder selten gestellt (höchstens in der blauen Periode lassen sich Anklänge finden), Gauguin haben sie jedoch nachweislich umgetrieben - er hat sogar ein riesiges Spätwerk danach benannt (» D'où venons-nous? Que sommes-nous? Où allons-nous?, 139.1 × 374.6 cm, 1897 - siehe auch  Nr. 187).

Die Malweise ist sehr viel freier und gereifter als noch vor kurzem, ein Vergleich mit  Nummer 29 beweist dies ganz eindrücklich. Zwar ist die Behandlung des Gesichtes noch etwas gehemmt, Kopf und Haare und Mantel und Körperhaltung und Integration in den unbestimmten Raum sind aber durchaus überzeugend. Das Bild hat mir immer gut gefallen, trotz des etwas selbstmitleidigen Ausdrucks und der düsteren, trockenen, stumpfen Farben.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 02.08.2011


No. 3 » 31 54x51cm, 19.10.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 36.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 31 54x51cm, 19.10.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 36.
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» Nachher/vorher: einblenden. » Heim in Texas, „excellent job“ eines Architekten für eine Familie mit zwei halbwüchsigen Kindern, Einrichtung „modern-magnificent“ durch ein Innenarchitektenbüro. Ich habe mir erlaubt, zwei meiner Bilder dazuzuhängen.


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  Museumsszenario   No. 34   Top   No. 32 Nachtrag Museumsszenario, 12.12.2012


No. 6 Picasso: » Selbstporträt 1901. 81x60 cm » 33 95x81cm, 27.10.1973 Gauguin: » Christus im Olivenhain. 1889. 73x92 cm · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 6 Picasso: » Selbstporträt 1901. 81x60 cm » 33 95x81cm, 27.10.1973 Gauguin: » Christus im Olivenhain. 1889. 73x92 cm
 


No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 10 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 11 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 12 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 13 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 15 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 16 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 17 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 18 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 19 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 20 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 21 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 33 95x81cm, 27.10.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 33      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 36      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

40x32"
Nr. 36:  100x79 cm (40x32"), Öl / Leinwand · 04.11.1973
     

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An der Wand mit:  
» 100  » 101  » 102  » 103  » 104  » 105  » 106  » 107  » 108  » 109  » 110  » 111  » 112  » 113  » 114  » 115  » 116  » 117  » 118  » 119  » 120  » 121  » 122  » 123  » 124  » 125  » 126  » 127  » 128  » 129  » 130  » 131  » 132  » 133  » 134  » 135  » 37  » 38  » 38a  » 38b  » 39  » 40  » 47  » 48  » 49  » 50  » 51  » 52  » 53  » 54  » 55  » 56  » 56e  » 56j  » 57  » 58  » 59  » 60  » 61  » 62  » 63  » 63a  » 64  » 65  » 66  » 67  » 68  » 69  » 70  » 71  » 72  » 73  » 74  » 75  » 76  » 77  » 78  » 79  » 80  » 81  » 82  » 83  » 84  » 85  » 86  » 87  » 88  » 89  » 90  » 91  » 92  » 93  » 94  » 95  » 96  » 97  » 98  » 99


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2014-06-26

Dieses Bild ist ein Spaß! Man sieht den Maler im Spiegel. So ein Spiegel hing in unserem Schlaf- und Arbeitszimmer und war in rot und violett lackiert worden, wie alle Möbel in diesem Zimmer. Er schaut auf das Modell, das in einem unserer beiden Regiestühle vor der nicht sichtbaren Arbeitsplatte sitzt, die die ganze Fensterseite des Zimmers einnimmt.

Der Maler sieht das Modell von vorne, der Betrachter sieht es von hinten, aber er sieht es auch von vorne, im Original, wie es im Regiestuhl sitzt, mit dem Rücken zum Spiegel, in dem sich das Original scheinbar spiegelt - wenn da nicht die offensichtliche Diskrepanz in der Haarfarbe wäre.

Demnach müsste der Maler in der Position des Betrachters sein und sich damit im Spiegel spiegeln. Folglich ist der Betrachter der Maler. Die physikalischen Gesetze zeigen aber, dass der Maler nicht die Frau mit den grünen Haaren gesehen haben kann, wenn er sich selbst sieht. Folglich müsste links von ihm, außerhalb des Bildes, eine weitere Frau sitzen. Dort aber befand sich das Doppelbett. Die ganze Geschichte stimmt also vorne und hinten nicht.

Hinter dem Modell hängt ein Kalender an der Wand. Der hing da tatsächlich, ein Kalender mit Lithographien von Picasso. Wenn ich den noch haben sollte, könnte man überprüfen, ob zur Zeit der Entstehung des Gemäldes genau dieses Kalenderblatt dran war, was zu vermuten ist. Man kann sogar erkennen, dass es sich um ein Portrait von » Jacqueline Roque handelt. Dieser erste Picasso in einem meiner Bilder ist zweifellos auch eine Hommage an ihn.

Rechts davon sieht man Bücherregale und Aktenordner in bunten Farben - die hatte Erika selbst angemalt. Sie scheinen sich an derselben Wand zu befinden wie der Spiegel, was aber nach meiner Erinnerung nicht stimmt. An dieser Wand war nur der Kalender, die Regale befanden sich an der Fensterseite und wären aus dieser Sicht entweder gar nicht sichtbar oder aus anderer Perspektive zu sehen gewesen.

Der Fußboden ist summarisch in einem mittleren Ocker angedeutet; wir hatten einen Teil der Wohnung mit geflochtenen Fliesen aus Stroh ausgelegt. Die Regalbretter und die Schreibtischplatte waren violett gestrichen. Und darunter befanden sich Rollwagen, um die Schuhe aufzunehmen. An der Wand sieht man Bücherregale bis zur Decke. Das Bild ist also ebenso naiv realistisch wie Picassos Portraits seines Ateliers in der Villa Californie; lediglich der hochgezogene Fußboden hinter dem Stuhl ist unmotiviert und unrealistisch.

Die Rückansicht im Spiegel könnte wohl Erika zeigen, jedenfalls stimmt die Haarfarbe einigermaßen, während die Frau, die der Maler und Betrachter scheinbar direkt vor Augen hat, einfach nur ein Zerrbild ist, mit ungleichen Brüsten, einem gewaltigen Oberschenkel und Bauch, verkrüppelten Armen, einem verbrannten Gesicht und grünen Haaren, die den Beweis erbringen, dass das Modell nicht die Person im Spiegel sein kann.

Erfreulicherweise war Erika eine schöne Frau, sehr ebenmäßig gewachsen und gar nicht hässlich. Und grüne Haare hatte sie natürlich auch nicht. Die unübersehbare Hässlichkeit und willkürliche Missbildung dieser Frau hat mich von Anfang an irritiert und tut es noch heute. Offensichtlich habe ich mich aber nicht getraut, meine spontane Erfindung zu korrigieren. Und das war gut so. Ich musste mich ja langsam aus der Vorherrschaft des Intellekts befreien und lernen, mich der Intuition hinzugeben.

» Norman Mailer hat in seiner interpretierenden Biografie » Picasso. Portrait des Künstlers als junger Mann. ganz deutlich auf die Hässlichkeit vieler Frauen bei Picasso hingewiesen und behauptet, dass sich darin dessen Frauenhaß äußert. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich sehe diese Bilder wie » John Berger als Ausdruck seines Leidens an der Sexualität. Dieser hat in seinem Buch » Glanz und Elend des Malers Pablo Picasso auf die Ähnlichkeit seiner Zeichen- und Formerfindungen zu Toilettenkritzeleien hingewiesen, die aus Frustration zu beleidigen scheinen, wessen sie so dringend bedürfen.

So gesehen wäre diese Verhunzung weiblicher Schönheit, die Verunglimpfung eines begehrten Körpers der Aufschrei einer leidenden Seele. Diese Sichtweise greift hier aber sicher zu kurz. Die Frau sitzt nämlich bemerkenswert selbstsicher in ihrem Stuhl. Zwar schaut sie etwas leer und traurig vor sich hin, aber man hat nicht den Eindruck, das sie sich schämt oder hässlich vorkommt.

Das ist aber noch nicht alles. Tatsächlich ist ja Schönheit ein durchaus dehnbarer Begriff. Anfang der Achtzigerjahre habe ich im Kunstunterricht die These vertreten, dass jeder Mensch schön ist und seine Schönheit lediglich entdeckt werden muss. Dieser Meinung bin ich nach wie vor, wobei man diese Schönheit oft sicher nicht entdecken kann, ohne Liebe für diese Person zu entwickeln und zu empfinden.

In diesem Sinne fällt es ausgesprochen leicht, eine Beziehung zu dieser Frau aufzunehmen und sie liebzugewinnen, vielleicht gerade aufgrund ihrer so auffälligen Einzigartigkeit, die gängigen Schönheitsmodellen eklatant widerspricht. Die summarische Behandlung der Extremitäten und die groben Korrekturen am linken Unterschenkel stören nämlich eigentlich nicht, sondern können einfach nur als Zeichen genommen werden.

Die selbstsichere Präsenz dieser Frau ist es eigentlich, die im Mittelpunkt des Bildes steht und dieses aus der Fülle der Werke ähnlicher Thematik heraushebt. Portraits nackter Frauen ziehen sich durch die gesamte Kunstgeschichte und haben verständlicherweise immer wieder die Fantasie beschäftigt, denn Schönheit und Nacktheit haben natürlich ein enormes erotisches Potenzial insbesondere für den männlichen Betrachter und müssen dies insbesondere auch für den Maler haben, der ja nun das Modell direkt vor der Nase hat. Hat der ein Verhältnis mit seinem Modell? Geht er mit der Frau vorher, mittendrin oder nachher ins Bett?

Im Alter hat Picasso diese Fantasie in einer Serie von Radierungen variiert, in denen er sich selbst mit einem voyeuristischen und vermutlich impotenten Papst, den Maler hingegen mit Raffael identifiziert hat, dessen Modell, Fornarina genannt, vermutlich auch seine Geliebte war. Pinsel und Palette werden deutlich als phallische Symbole vorgetragen, und schließlich unterbricht der Maler vorübergehend seine Arbeit, um sein Modell zu begatten, absurderweise ohne sein Werkzeug aus der Hand zu legen (siehe auch meine Betrachtung  Raffael - Picasso und die Fornarina).

Im Gegensatz zu vielen traditionellen Auffassungen dieser Art, wo die nackte Frau sich selbst mehr oder weniger einladend präsentiert und der Unterschied zu Prostitution oft nicht leicht zu ziehen ist (so wird zum Beispiel von Manets » Olympia vermutet, dass hier eine Prostituierte dargestellt wird), ist bei diesem Bild durchaus Distanz spürbar. Die Nacktheit ist weniger erotische Stimulation als vielmehr Abwesenheit von Verkleidung und Schutzmechanismen. Insofern erinnert mich dieses Bild an eine beeindruckende Skulptur » Maler und Modell von » John de Andrea im » Ludwig-Museum in Köln, derzeit leider magaziniert.

Der Maler in meinem Bild hingegen fixiert ganz eindeutig die andere, braunhaarige Frau. Er ist, wie sich das gehört, nicht nackt, sondern ordentlich angezogen mit Hose, Gürtel und Hemd. Frisur und Bart verraten, dass ich es selbst bin. Die Beziehung des Malers zu dieser Frau ist deutlich distanziert. Er ist ganz Auge und Konzentration, von erotischer Spannung kann keine Rede sein. Warum nicht? Vielleicht ist die Antwort in der Hauptperson zu suchen. Diese Frau ist missgestaltet und liebenswürdig und so ein Beispiel dafür, dass es in der Liebe auf Äußerlichkeiten nicht ankommt.

Das Bild habe ich nicht im Schlafzimmer, sondern in der Küche gemalt und konnte die dargestellte Szenerie von dort aus gar nicht sehen. Die Reproduktion ist leider ziemlich schlecht. Das liegt an der Vorlage. Und die ist möglicherweise früher gemacht worden als die anderen. Ich habe es nämlich mit anderen Gemälden, die ich nicht so gut fand, abgespannt und aufgerollt, um die Keilrahmen wiederverwenden zu können und so Material zu sparen (als Student konnte ich mir nicht viel erlauben). Wenn ich das Bild neu hätte fotografieren wollen, hätte ich es wieder aufrollen, passende Keilrahmen besorgen und aufspannen müssen.

»  Las Meninas · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
Heute finde ich, es ist ein sehr bemerkenswertes, witziges und liebenswürdiges Bild. Es ist vielleicht ein bisschen dünn und zaghaft, aber in seiner Art durchaus perfekt und vergleichsweise groß - aber nicht das erste in dieser Größe; große Formate fand ich von Anfang an interessant. Allerdings konnte es meinen Ansprüchen ebenfalls nicht genügen. Obwohl dieses Bild schon recht komplex war, musste Kunst noch etwas ganz anderes sein. Das war mehr Spielerei.

Der Bezug zu » Las Meninas von » Velasquez, zum Thema des Malers, der sich selbst malt, wie er andere malt, fällt mir erst jetzt auf. Da Picasso damals bereits die Meninas verwurstet und ich davon bestimmt schon Kenntnis hatte, hätte ich durchaus auf die Idee kommen können, ein solches Bild zu konstruieren. Habe ich aber nicht. Es ist ganz naiv und spontan entstanden. *


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Nachtrag Wohnungsszenario, 02.08.2011


No. 2 » 36 100x79cm, 04.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 33.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 
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  Museumsszenario   No. 37   Top   No. 35 Nachtrag Museumsszenario, 11.12.2012


No. 5 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 6 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 7 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 9 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 10 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 14 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 15 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 16 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 17 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 18 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 19 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 36 100x79cm, 04.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 36      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 37      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

32x24"
Nr. 37:  80x60 cm (32x24"), Öl / Leinwand · 07.11.1973
     

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2014-06-26

Profil und Frontalansicht zugleich - das gilt als Picassos ureigenste Erfindung. Das stimmt aber nicht. Vielleicht hat er als erster bewussten Gebrauch davon gemacht, aber ich habe in einem Buch (vermutlich war es die Goldene Palette) eine Zeichnung aus dem 17. Jahrhundert gesehen, die diesen Effekt schon genauso deutlich bringt.

Maler machen üblicherweise einen großen Bogen um Picassos Erfindungen, vermutlich um den Vorwurf des Epigonentums zu vermeiden - die kubistischen Schule hat ja denn auch fast nur Epigonales hervorgebracht; Karikaturisten hingegen haben wesentlich weniger Hemmungen und sind heute gar nicht mehr verständlich, wenn man nicht durch die Sehschule Picassos gegangen ist.

Diese Zurückhaltung ist aber durchaus nicht angebracht. Selbstverständlich muss man alles mitnehmen, was dieses Genie zu Tage gefördert hat. Er selbst ist ein gutes Beispiel für diese Haltung. Schließlich hatte sich ungeniert bei seinen Vorläufern und sogar bei seinen Zeitgenossen bedient.

Das ist nicht nur nicht verboten, sondern im Gegenteil notwendig. Kultur ist eine ungeheure Assimilationsleistung. Jede Generation muss sich das Vorhandene anverwandeln und weiterentwickeln. Es gibt von ihm sogar folgendes Aperçu: „Was ist im Grunde ein Maler? Ein Sammler, der sich die Bilder malt, die er sich nicht leisten kann. Und dann wird doch wieder ein Picasso daraus!“

Dieses Bild ist vermutlich ebenfalls als Paraphrase aufzufassen. Picasso behauptete seinerseits scherzhaft, er habe die Odalisken von Matisse geerbt. Hatte ich diese von Picasso geerbt? Der war etwa ein halbes Jahr vorher gestorben und hatte mich kurz danach im Traum besucht. Es klingelte, ich ging auf den Flur zur Haustür, öffnete, Picasso stand draußen; ich bat ihn rein, er schaute sich interessiert nach den Gemälden an der Wand um, nickte freundlich, um sein Gefallen zu signalisieren, und ging. Wie in einem realistischen Film. *

Dieses Bild wäre sicher ohne Kenntnis der genannten Arbeiten Picassos nicht denkbar; ansonsten hatte es mit mir wenig zu tun. Die Körperhaltung ist zwar ganz nett getroffen, der Ausführung im einzelnen jedoch ziemlich flach, jedenfalls nach der Reproduktion zu urteilen. Da ich das Original aber ebenfalls keiner weiteren ernsthaften Überprüfung für wert befunden habe, wird wohl wirklich nicht viel an diesem Bild dran sein.

Das Gesicht ist noch das Beste, der Haarputz ganz nett, das Rot der Weste nicht ungeschickt, die Hände schon ziemlich schwach und wie abgehackt, die Füße gerade noch erträglich. Immerhin sitzt die Figur souverän in ihrem Rahmen. Da es sich aber allenfalls um eine Maske handelt, so ausdrucks- und sinnlos wie nur je ein Gesicht Picassos, kann es nicht überzeugen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 02.08.2011


No. 1 » 37 80x60cm, 07.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 157,  » Nummer 23,  » Nummer 38,  » Nummer 74,  » Nummer 77,  » Nummer 82.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 
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No. 4 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 103 72x73cm, 05.02.1974  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 19,  » Nummer 20,  » Nummer 21,  » Nummer 22,  » Nummer 76,  » Nummer 79,  » Nummer 80.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 103 72x73cm, 05.02.1974
 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 10 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 11 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 12 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 13 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 15 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 16 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 17 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 18 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 20 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 21 » 37 80x60cm, 07.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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   Breite No. 37      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 38      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

32x28"
Nr. 38:  80x70 cm (32x28"), Öl / Leinwand · 08.11.1973
     

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2014-06-26

Eine ganz eigene Erfindung, die mir deshalb ein bisschen Angst machte. Eine Reise in das Unbekannte verursacht durchaus Unbehagen. Es ist viel einfacher, Bekanntes zu variieren. Die Figur hat eine erstaunliche Präsenz, und die Frage ist, wie das zustande kommt? Das ist vermutlich das Geheimnis des Schöpferischen. *

Auch die Reproduktion dieses Gemäldes erwies sich als sehr schwierig. Das Original überzeugt durch seine Malweise und die Ausgewogenheit der Farben; es war eher die gegenständliche Seite, die mich beunruhigte. Diese Frau schaut sehr herausfordernd und scheint den Betrachter zu fixieren, obwohl ihr linkes Auge nach rechts schaut und das rechte eigentlich ein Loch ist.

Die Form um den Kopf könnte Haare oder ein Tuch bezeichnen, und die grüne Form unten will wohl als Oberkörper gelesen werden, obwohl es sich eigentlich um eine Art Sockel handelt, denn ganz unten schimmert der Hintergrund durch. Diese Figur strahlt eine erstaunliche Lebendigkeit aus, obwohl sie ja deutlich eine künstlich-kühne Konstruktion ist.

Der Sockel bildet rechts einen gewaltigen Busen aus, der mich gehörig irritierte; diese weibliche Gestalt ist auch sexuell herausfordernd, und das war für mich, der ich trotz angeblicher sexueller Revolution doch eigentlich sehr prüde und gehemmt war, anscheinend etwas zu viel und bedrohlich. Das ist insbesondere deshalb verwunderlich, weil ich bis dahin ja schon ganz mutig und erfolgreich einige nackte Brüste gemalt hatte und die erotische Anzüglichkeit im Gegensatz dazu hier sehr versteckt ist.

Später habe ich mich dann mit » C.G. Jung und dessen » Archetypen beschäftigt. Der würde vermutlich darin meine » Anima sehen, aber ich wüsste nicht, was eine solche Behauptung zur Aufklärung beitragen könnte. Wenn man eine rätselhafte Wirkung auf ein ebenso rätselhaftes Konzept zurückführt, hat man eigentlich nichts gewonnen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 02.08.2011


No. 1 » 38 80x70cm, 08.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 157,  » Nummer 23,  » Nummer 37,  » Nummer 74,  » Nummer 77,  » Nummer 82.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 38 80x70cm, 08.11.1973
 
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  Museumsszenario   No. 38a   Top   No. 37 Nachtrag Museumsszenario, 11.12.2012


No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 6 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 7 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 11 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 38 80x70cm, 08.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 38 80x70cm, 08.11.1973
 


No. 12 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 13 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 14 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 17 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 18 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 38 80x70cm, 08.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 38a      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

40x32"
Nr. 38a:  100x80 cm (40x32"), Öl / Nessel · 11.11.1973
     

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2014-06-26

Die erste Lesende - und gleich in einer recht komplizierten Haltung und Perspektive. Der Kopf weckt Assoziationen an » Giacometti, und zwar sowohl durch die Form als auch durch die Farbe. Gleichwohl hat diese Figuren nichts von Giacometti an sich. Vermutlich erlaubt es die Assoziation, sich das Bild leichter anzuverwandeln.

Ich nahm die offensichtliche Trennung von Kopf und Leib erstaunt zur Kenntnis und glaubte sie auch in späteren Werken erkennen zu können. Das schien mir ein Zeichen für Verkopfung und Verklemmung zu sein. *

Dieses Bild hat mir immer sehr gut gefallen und ich habe es anfangs auch aufgehängt. Die Darstellung und Verkürzung der Füße sind einfach unglaublich virtuos und lassen ein langjähriges Studium mit vielen Skizzen und Versuchen vermuten; auch die Darstellung der rückwärtigen rechten Hand und des Armes ist verblüffend. Trotz aller Freiheiten sind hier keine unangenehmen Verzeichnungen wie bei  Nummer 36 zu finden.

Diese Virtuosität ist umso erstaunlicher, als auch dieses Bild völlig ohne Modell und Vorzeichnung entstanden ist. Links neben der rechten Brust, ziemlich nah am linken Bildrand, findet man eine weitere, noch etwas reizvollere Brust, die davon zeugt, dass die Figur zunächst weiter links angelegt war. Die Übermalung rechts neben ihrem linken Arm ist ebenfalls eine Korrektur. Ich habe mich also einfach nur auf mein Auge verlassen. Die endgültige Konturzeichnung um die Schultern ist delikat und köstlich.

Ihr linker Oberschenkel ist etwas zu lang und endet etwas zu dick, und der linke Unterschenkel ist dafür zu kurz und zu dünn; da ich ansonsten nicht gezögert habe, wenn nötig zu korrigieren, ist nicht ganz klar, warum mein Auge hier nicht protestiert hat. Auch die linke Ferse hätte etwas Kontur vertragen können. Bei ihrem Hintern kann man noch ganz deutlich drei verschiedene Ansätze erkennen.

Interessant finde ich auch die Brüste, die ich, wie auch alles andere, nie nach der Natur studiert habe. In gewisser Weise habe ich vermutlich genau das realisiert, wovon Picasso im Alter laut Hélène Parmelin schwärmte: Chiffren zu verwenden, die für Gegenständliches stehen. Meine Naturstudien beschränken sich auf die wenigen Portraits und Selbstportraits und die Kopien, wenn man so will. Alles andere ist ohne Vorbild entstanden, auch die Paraphrasen.

Die Haut ist malerisch wunderbar erfasst, obwohl ich mir auch hier viele Freiheiten erlaubt habe. Der Vergleich mit  Nummer 29 beispielsweise zeigt meine Fortschritte. Der Kopf charakterisiert trotz der der argen Deformation und der groben Mittel eine feine Persönlichkeit. Die Konzentration auf die Lektüre, auf das auf den Beinen gehaltene, summarisch angedeutete Buch, ist trotz der simplen Knopfaugen überzeugend. Der Schambereich ist unbestimmt; es könnte eine Andeutung sichtbar sein, mehr aber nicht.

Dieses Bild hat mich trotz der malerischen und zeichnerischen Virtuosität irritiert, und zwar wegen fehlender weiterreichender Botschaft und inhärenter Peinlichkeit. Ganz offensichtlich ist eine Pose dargestellt - zwar könnte man in dieser Haltung lesen, würde es aber vermutlich nicht tun. Durch die Konzentration auf das Buch gibt es keine Kommunikation mit dem Betrachter. Dafür ist der Körper vom Kopf getrennt und zum Betrachten freigegeben, zur Lust eines Unbekannten. Vielleicht ist das die eigentliche Spaltung zwischen Kopf und Körper. Das Modell prostituiert seinen Körper, und das ist unangenehm und beschämend, für das Modell und auch für den Betrachter. So dämpft dieses Gefühl seine Freude ganz erheblich.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 02.08.2011


No. 1 » 38a 100x80cm, 11.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 24,  » Nummer 25.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 38a 100x80cm, 11.11.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 24,  » Nummer 25.
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  Museumsszenario   No. 38b   Top   No. 38 Nachtrag Museumsszenario, 11.12.2012


No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 6 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 6 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 7 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 11 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 38a 100x80cm, 11.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 38a 100x80cm, 11.11.1973
 


No. 12 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 13 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 14 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 18 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 38a      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 38b      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

40x32"
Nr. 38b:  100x80 cm (40x32"), Öl / Leinwand · 14.11.1973
     

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2014-06-26

Wie das vorhergehende Gemälde ist dieses Bild für meine damaligen Verhältnisse recht groß. Für die kleinbürgerliche Umgebung, aus der ich stamme, ist so etwas riesig. Ich kannte niemanden, der ein Bild dieser Größe besaß.

Das Format ist wie die Machart von Picasso geklaut, beziehungsweise genauer gesagt: vom französischen System. Denn in Frankreich gibt es, anders als in Deutschland oder sonst in der Welt, Standardmaße für Gemälde, und an diese Standardmaße hat sich Picasso normalerweise gehalten, wenn nicht gerade etwas Außergewöhnliches wie eine Auftragsarbeit anstand, beispielsweise das große Bild für den spanischen Pavillon der Weltausstellung, dessen Maße sich nach der vorhandenen Wand richteten (» Guernica).

Diese Uniformität der verwendeten Abmessungen muss jedem auffallen, der sich ein bisschen wie Picassos Werk beschäftigt. Offensichtlich verzichtete er bewußt darauf, seine Kreativität in dieser Hinsicht auszuleben. Das hatte er wohl nicht nötig. Mir hat das offenbar imponiert. Da mir die Maße weitgehend gleichgültig waren, bin ich gerne seinem Vorbild gefolgt.

Zurück zu diesem Bild: Wenn man so will, ist das eine naive Auseinandersetzung mit dem Kubismus. Bis heute habe ich nicht verstanden, was am Kubismus so toll sein soll. Vor ein paar Wochen habe ich ein Büchlein von » David Hockney entdeckt, in dem dieser den Wert des Kubismus als Künstler der nächsten Generation neu zu definieren versucht (» Picasso. Fünf Essays über Picassos Werk, ISBN 978-3929096033). Das hat mich nicht besonders überzeugt.

Der Kubismus war nach meinem Verständnis vor allem eine Brechstange, um aus dem Korsett des Naturalismus ausbrechen zu können. Als Methode ist er meines Erachtens wertlos. Die inhaltliche Leere kubistischer Arbeiten hat mich immer gestört.

In diesem Sinne ist das Bild wenig kubistisch. Diese Frau hat trotz aller manieristischen Konstruktionsmittel Persönlichkeit und Seele. * Sie sitzt in einem dunklen Verließ, ist wie mit Spinnweben eingesponnen und scheint über ihr trauriges Schicksal nachzusinnen. Ein Auge ist als Stern, das andere als Muschel gebildet, und an der Nasenwurzel findet sich ein kreisrundes Mal. Damals wusste ich sicher noch nicht, dass Hindus damit den Sitz des geistigen Auges kennzeichnen, mithilfe dessen man Kontakt zu Gott finden können soll.

Die Farben stammen alle aus dem warmen Erdbereich. Räumliche Modellierungen finden sich selten, räumliche Effekte kommen in der Regel durch Konfrontation geometrischer Flächen zustande. Diese sind vielfältig gemustert und ornamentiert. Neben der Gestaltung der Haarpracht, der Arme und Hände fällt vor allem die der ungleichen Brüste auf. Es finden sich auch Linien und Knoten, wie Picasso sie Ende der Vierzigerjahre eine Zeit lang zu lieben pflegte. Besonders bemerkenswert ist das dynamische pfeilartige Zeichen links von ihrem rechten Auge, das auf dieses zeigt und nicht in diese kubistische Konstruktion eingebunden ist.

Das Bild hat Rhythmus und Struktur, bietet schöne Farbklänge, ist lebendig gemalt, und je länger ich es betrachte, desto besser gefällt es mir, aber im Grunde ist es völlig absurd. Warum sollte man eine lebendige Person mit Gefühlen und Gedanken, Hoffnungen und Wünschen auf diese Art darstellen? So etwas kann man ja noch nicht einmal Darstellung nennen. Glücklicherweise wird in diesem Bild die Person nicht beschädigt, verhöhnt oder gequält, aber mehr kann man zu dessen Verteidigung nicht vorbringen. Kein Wunder, dass ich nicht richtig zufrieden war.

Außerdem konnte ich das Gefühl nicht loswerden, gar nicht begriffen zu haben, worum es beim Kubismus eigentlich geht. Dieses Bild wäre also nur eine Formübung, wie wir sie etwa in der Schule gemacht hatten, wenn es darum ging, mit den primitiven Mitteln von Tusche und Feder unterschiedliche Strukturen wie Holz, Fell oder Wasser nachzuahmen. In solchen Disziplinen würden Dekorateure und Illustratoren sich hervortun wollen - für Künstler musste es andere Ziele geben.


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Nachtrag 17.04.2011

Anlässlich der Konfrontation von  Nummer 161 mit » dem schwarzen Quadrat von » Malewitsch stieß ich auf » Ljubow Sergejewna Popowa, die mir bis dahin unbekannt war. Eines ihrer Bilder reizte mich zur Gegenüberstellung mit 38b.


No. 1 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


No. 2 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


No. 3 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


No. 4 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


Dazu könnte ich nun viel sagen, aber es reicht mir zu sehen, dass mein Bild sich gut halten kann. Den Rahmen habe ich hier bei ganz bewusst schlicht gewählt. Mal sehen, wie sich die Sache mit einem etwas prächtigeren Rahmen ausnimmt.


No. 5 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


No. 6 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


No. 7 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


No. 8 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » Popowa: Sitzender weiblicher Akt 106x87cm. 1913 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


Diese Übung macht mein Bild natürlich nicht besser, aber sie zeigt, dass die anderen auch nur mit Wasser kochen und der ganze Kubismus doch ein ziemlicher Krampf und im Grunde ausgesprochen absurd war.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 02.08.2011


No. 9 » 38b 100x80cm, 14.11.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26,  » Nummer 28,  » Nummer 41.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26,  » Nummer 28,  » Nummer 41.
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  Museumsszenario   No. 39   Top   No. 38a Nachtrag Museumsszenario, 11.12.2012


No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 13 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 14 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 15 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 15 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 17 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 38b 100x80cm, 14.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 38b 100x80cm, 14.11.1973
 


No. 19 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 19 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 20 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 21 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 22 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 23 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 24 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 25 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 26 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 26 » 38b 100x80cm, 14.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 38b      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 39      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

28x48"
Nr. 39:  70x120 cm (28x48"), Öl / Leinwand · 17.11.1973 - 25.11.1973
     

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2014-06-26

Ich wagte mich an noch größere Formate. Eine zweite Lesende. Das Bild hat was, aber was? Es ist gewissermaßen harmlos und erotisch zugleich, also gut geeignet als Dekoration für eine biedere Wohnzeitschrift. Tatsächlich wurde es einmal dafür benutzt - zufällig hatte ich die Bekanntschaft einer Innenarchitektin gemacht, die solche Produktionen regelmäßig zu verantworten und deshalb Bedarf für künstlerischen Wandschmuck hatte.

In der linken Hälfte ist der Körper recht flach, rechts deutet sich hingegen Volumen an. Die Frau ist nackt, aber nicht wirklich, die Darstellung ist gleichsam jugendfrei. Besonders bemerkenswert ist natürlich die fast monochrome Farbgebung. *

Ein wenig erinnert diese Darstellung an die überall, vor allem im kirchlichen und kommunalen Umfeld herumstehenden peinlichen Versuche mittelmäßiger deutscher Bildhauerei des letzten Jahrhunderts, modern zu sein, indem man aus Köpfen Eier macht, charakteristische Formen glättet und einebnet und auf diese Weise zu einem nichtssagenden Wischiwaschi kommt, dessen wichtigste Aussage die behauptete Modernität ist.

Innerhalb dieses Bildes sind verschiedenes Stilbrüche zu vermerken; während das Gesicht als einzige Form eine Binnenzeichnung trägt, der Körper als solcher weitgehend realistisch durch den Umriss gekennzeichnet ist, wird aus dem linken Arm der Frau einen Drahtkonstruktion. Die Füße wirken wie Hüttenschuhe, der rechte Arm und die rechte Hand wie ein Papierschnipsel, dessen Ende sich durch Anfeuchten aufrollt.

Die Frau scheint in einer Strandlandschaft auf einem weißen Handtuch zu liegen. Ihre Position ist im Prinzip denkbar aufreizend. Da die Brüste jedoch nur durch die Kontur bestimmt sind (eine Binnenzeichnung wie im Gesicht käme ja nicht unerwartet) und der Schambereich völlig ausgespart ist, bleibt das Potenzial zur erotischen Erregung gedämpft.

Man erkennt im Schambereich eine Korrektur; ursprünglich waren hier die Schamhaare sichtbar, und man kann sich sogar vorstellen, dass das Bild in dieser Fassung besser war. Man hat auch das Gefühl, dass das Bild von links nach rechts gemalt wurde und der Stil sich dabei geändert hat. Besonders in der verkleinerten Darstellung fällt der Unterschied zwischen linker und rechter Bildhälfte auf; in der größeren Version stört dies nicht so sehr.

Die Form dieser Brüste ist merkwürdig; es ist gut möglich, das es solche gibt, aber ich hatte sie definitiv noch nicht gesehen und sowieso niemals Studien angefertigt und auch überhaupt sehr wenig Erfahrungen mit den äußerst vielfältigen Erscheinungsweisen dieser weiblichen sekundären Geschlechtsmerkmale. Es spricht hieraus vielleicht einfach nur eine Konvention wie andere Formen auch, die unwillkürlich an Gegenständliches erinnern, das sie bezeichnen sollen.

Widerwillig und verärgert bemerke ich, dass ich nach wie vor die allergrößten Schwierigkeiten damit habe, ein Bild als solches einfach gelten zu lassen. Warum kann man ein Gemälde nicht einfach schön finden? Vor einigen Jahren habe ich dummerweise jemanden mit einer unbedachten Bemerkung sehr beleidigt, als dieser sein Wohlgefallen an einem Werk ausdrückte, das ich selbst gering erachtete. Damit habe ich dessen Empfinden verletzt, das schließlich genausoviel Berechtigung hat wie mein eigenes.

In gewisser Weise achte ich mich selbst damit nicht, denn ich habe das Bild ja so gut gemacht, wie ich es vermochte. So bin ich mein größter Kritiker und damit vielleicht ungerecht. Picasso hat sich darüber beschwert, dass die Leute seine Bilder immer „verstehen“ wollten - sie würden ja doch auch den Gesang eines Vogels nicht verstehen wollen, sondern nur genießen. Vielleicht kannte er das Problem, seine eigenen Bilder gelten lassen zu müssen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 30.07.2011


No. 1 » 39 70x120cm, 17.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 39 70x120cm, 17.11.1973
 


» Nachher/vorher: einblenden. Heute bei » Tumblr gefunden, zigmal reblogged: ein karges, blaues Zimmer.

Bei dieser Gelegenheit finde ich, dass ich 39 schon einmal aufgehängt habe (siehe  Nummer 100):


No. 4 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 27 32x24cm, 13.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 27 32x24cm, 13.10.1973
 


No. 5 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 27 32x24cm, 13.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 27 32x24cm, 13.10.1973
 


Meine Präsentationstechnik hat erhebliche Fortschritte gemacht, wie man sieht.


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  Museumsszenario   No. 40   Top   No. 38b Nachtrag Museumsszenario, 11.12.2012


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 8 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 9 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 10 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 12 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 39 70x120cm, 17.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 39 70x120cm, 17.11.1973
 


No. 13 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 14 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 15 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 16 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 18 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 19 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 20 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 39 70x120cm, 17.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 39      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 40      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

24x32"
Nr. 40:  60x80 cm (24x32"), Öl / Leinwand · 16.11.1973
     

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2014-06-26

Ein erstes Stillleben. Es sind wieder Gegenstände meiner Umgebung, frei aus der Erinnerung gemalt. Die Kaffeekanne gehörte zu einem Service, das ich später einmal als Beispiel für gutes Design in einer Wohnzeitschrift wiederfand - also nicht einfach irgendeine Kanne.

Der Schlenker unten am Henkel ist nicht original. Ich erlaubte mir sozusagen kubistische Tricks, um die Kanne in Szene zu setzen. Das große Brotmesser beweist, dass ich schon damals ein Faible für große Messer hatte und mein Brot selbstverständlich selber schneide.

Der Tisch gehörte zu den Möbeln, die ich selbst gebaut hatte. Er bestand aus einem Türblatt - so etwas gibt es heute nicht mehr - mit an den Enden angesetzten Beinen, die in diesem Bild nicht sichtbar sind.

Orange war Anfang der Siebzigerjahre eine Modefarbe. Die ganze Küche war ebenso orange wie das Schlafzimmer violett und rot, das Badezimmer blau und das Wohnzimmer weiß. * Diese gemeinsame Wohnung, die wir nach unserer Rückkehr aus den USA mit Tipps aus der Frauenzeitschrift Brigitte eingerichtet und acht Jahre lang gemeinsam bewohnt haben, steht mir heute noch lebhaft vor Augen.

Heute finde ich es bemerkenswert, dass ich ein solches Bild gemalt habe, ohne mich an der Realität orientieren. Damals habe ich darüber überhaupt nicht reflektiert. Ich wollte malen und brauchte dazu keinerlei Vorlagen. Drei Jahre später steckte ich in Schwierigkeiten, weil ich dem Geheimnis des Schöpferischen mittels Fotografie auf die Spur kommen wollte, und griff wegen einer Pose nochmals zu einem Spiegel, aber das half mir auch nicht.

Hier hingegen wäre es ja ein Leichtes gewesen, ein solches Arrangement herzurichten und abzumalen. Aber wird auf diese Weise ein Bild daraus? Vermutlich eher nicht. Ganz entfernt erinnern diese drei Gegenstände an Picassos berühmtes Stillleben mit Kasserole, das dieser sicher auch nicht nach Vorlage gemalt hatte.

Zwei meiner drei großen Vorbilder, » Max Beckmann und » Pablo Picasso, haben immer wieder Stillleben gemalt, während mir von » Rembrandt auf Anhieb gar keines einfällt. Für mich sind Stillleben offenbar auch kein Thema, denn man kann sie wohl an einer Hand abzählen.

Ein Grund mag wohl sein, dass ein Stillleben im wesentlichen höchstens ein schönes Bild sein kann, mehr nicht. Nun kann man argumentieren, dass insbesondere die Kriegsstillleben Picassos den Mangel und die Entbehrungen im besetzten Paris erfahrbar machen. Daran ist wohl etwas dran. Und auch für die rein malerische Qualität bin ich nicht unempfänglich. Eines der kleinen Stillleben Picassos, das ich in einem Pariser Museum kurze Zeit später studieren konnte, hat mich mit seiner sinnlichen Präsenz sehr beeindruckt.


Die Malweise meines Bildes lässt nun gerade diese sinnliche Präsenz vermissen, weil der Farbauftrag sehr dünn ist. Das wiederum erklärt sich aus meiner finanziellen Lage. Als Student konnte ich mir ein so teures Hobby eigentlich nicht leisten. Die Anordnung der Gegenstände ist sehr dynamisch, die Verkürzung des Messers verblüffend, der tänzerische Schwung der Kanne erheiternd. Mit einiger Gewalt könnte man die Gegenstände als sexuelle Metaphern verstehen, aber das würde dem Bild nicht gerecht werden und nichts zum Verständnis beitragen.

Interessanterweise wird der Anschein der Realität an der Umrisslinie des Tisches augenscheinlich verletzt. Entweder sitzt die Tischkante links zu tief oder rechts zu hoch. Wenn man gedanklich probehalber hier korrigiert, wird deutlich, dass diese Unstimmigkeit sehr zur Dynamik des Bildes beiträgt. Später habe ich einige Bilder mit Tischen gemalt, an denen mir aufgefallen ist, dass die Unstimmigkeiten System hatten: Die Tische hatten jeweils drei Beine und fünf Ecken. Hier gibt es gar keine sichtbare Ecke und die Beine fehlen auch.

Gerade fällt mir auf, dass das Bild nicht signiert ist. Ich nehme an, dass es heute eine Signatur trägt und werde bei Gelegenheit vielleicht einmal nachschauen, wenn ich ins Lager komme. Eine Signatur stört eigentlich; erst kurz vor meiner ersten Ausstellung 1983 im » Leopold Hoesch-Museum in » Düren habe ich alle oder jedenfalls die meiner Meinung nach ausstellungsreifen Bilder nachträglich systematisch signiert. Wenn es heute signiert ist, muss dieses Foto davor entstanden sein.

Ich weiß auch nicht, ob ich dieses Bild damals ausgestellt habe. Neulich sind mir 6x6-Dias dieser Ausstellung in die Hände gefallen, die Friedrich Riehl damals gemacht und mir geschenkt hatte. Daran könnte ich überprüfen, ob ich dieses Bild für ausstellungsreif hielt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 01.08.2011


No. 1 » 157 63x50cm, 11.06.1974 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 166 60x50cm, 23.08.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26,  » Nummer 28,  » Nummer 38b,  » Nummer 41.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 157 63x50cm, 11.06.1974 » 1 21x16cm, 01.01.1960 sold/verkauft » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 166 60x50cm, 23.08.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


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  Museumsszenario   No. 41   Top   No. 39 Nachtrag Museumsszenario, 10.12.2012


No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 6 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 7 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 10 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 40 60x80cm, 16.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 40 60x80cm, 16.11.1973
 


No. 11 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 11 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 12 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 12 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 13 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 14 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 17 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 18 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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180 cm - 71 inch