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180 cm - 71 inch

15x21"
Nr. 2:  38x52 cm (15x21"), Öl / Leinwand · 01.01.1963   Privatbesitz
Kopie nach van Gogh: Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Da die Buchdruckfarben offenbar nicht geeignet waren und man dem Sohn mit richtigen Künstlerölfarbe vielleicht eine Freude machen könnte, schenkten meine Eltern mir zu Weihnachten ein Sortiment Künstlerfarben. Selbstredend durften diese teuren Materialien nur zu einem guten Zweck verwendet werden. Eine » van-Gogh-Kopie schien akzeptabel. Die Vorlage hatte ich vermutlich aus dem damals abonnierten Schülermagazin 'Liliput', das jeden Monat ein moderat-modernes Kunstwerk vorstellte.

Viele Jahre später bog ich eines Tages in einem Pariser Museum um die Ecke und war wie vor den Kopf geschlagen: Da hing doch 'mein Bild' an der Wand! Das » Original musste etwa so groß sein wie meine Kopie, denn sonst hätte ich das Bild an der Wand nicht auf den ersten Blick für meines halten können. Dank Internet fand ich nun heraus, dass das Original im Musée d'Orsay hängt; man kann es auf dessen Webseite aufrufen und es werden sogar die Maße angegeben: 45x51cm. Meine Kopie entspricht mit 38x51cm exakt der Breite, aber nicht der Höhe - beim Vergleich sieht man auf den ersten Blick, dass ich den Vordergrund etwas verkürzt habe, was dem Bild aber nicht schadet. Vermutlich hat mein Vater die Leinwand gebastelt. Kannten wir damals die Dimensionen des Originals? Hat er die berücksichtigt? Keine Ahnung. Es ist nicht anzunehmen, dass die Maße in der Schülerzeitung genannt wurden; das ist selbst bis heute noch nicht einmal in Büchern üblich.

Van Gogh verbraucht enorm viel Farbe, das sieht man sogar auf einer einfachen Reproduktion in einem Schülermagazin, und ich habe mich erfolgreich bemüht, diese Plastizität nachzuahmen, wie man sehen kann. Infolgedessen waren die Farben anschließend fast alle. Vorbei der Spaß! Mein Vater hatte aber ein Einsehen und präsentierte eine Lösung: Er kaufte mir das Bild für 20 DM ab. Damit konnte ich neue Farben kaufen. Es blieb aber sein einziger Erwerb, woraus ich schließe, dass er erstens das Bild gelungen fand und es mochte, zweitens aber keine Serienproduktion wünschte. Er war ein sparsamer Mann. Bei seinem Tode fiel das Bild wieder an mich zurück. Bei mir heißt es 'Zigeunerwagen', das Museum nennt es 'Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles'. *

Das Geheimnis, wie van Gogh sich einen derartigen Farbenverbrauch leisten konnte, habe ich erst kürzlich gelöst: Sein Bruder hat ihm gegen Überlassung aller damit produzierten Kunstwerke sämtliche Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt und darüber hinaus einen monatlichen Betrag zur Lebenshaltung, der größer war als der Monatsverdienst des von van Gogh portraitierten Briefträgers, der damit eine fünfköpfige Familie zu unterhalten hatte. Soviel zur Legende, dass van Gogh ein armer Schlucker war, der aus finanzieller Not sein Ohr abschneiden musste, um die Prostituierte zu bezahlen.

Meine Eltern haben sich vermutlich nicht viel dabei gedacht, als sie mir die Farben schenkten, genauso wenig wie ich selbst. Ein anderes Mal wünschte ich mir ein Akkordeon, weil auf einem Foto des Zwei- oder Dreijährigen ein Jüngling mit Schifferklavier zu sehen war und ich mich dunkel an Glücksgefühle erinnerte. Meine Eltern erkundigten sich und deuteten dann an, dass ein Akkordeon sehr teuer sei und ich mir etwas anderes überlegen solle; da ging mir auf, dass eine Gitarre überhaupt sehr viel schicker sei - ich kam langsam in das Alter, wo man Musik hörte und für Bands schwärmte. Das schien wohl in Ordnung zu sein. Als ich dann doch ein (gebrauchtes) Akkordeon bekam, war ich leicht enttäuscht.

Ein solches Geschenk ist keine Verpflichtung und legt nicht fest. Ich bin ja auch kein Musiker geworden, obwohl ich mich um dieses Instrument ernsthaft bemüht habe - genausowenig hätte ich wegen dieses Geschenks nun ein Künstler werden müssen, zumal mich meine Eltern nicht sonderlich ermutigt haben.

Die Kopie nach van Gogh ist nach meiner Einschätzung sehr gut gelungen. Ich habe dazu nicht geübt und keinerlei Probleme wahrgenommen, sondern einfach ganz unbedarft losgelegt und das Bild heruntergepinselt. Erstaunlich! Aber das will ja nicht viel heißen, jugendliche Talente müssen sich bewähren. Das Bild ist nicht signiert, das Original auch nicht. Es ist auch nicht datiert; das Datum 1. Januar soll signalisieren, dass es sich hier um eine Schätzung handelt. Als ich die Farben bekam, war ich vermutlich 14 oder 15 Jahre alt, vielleicht auch jünger.

Es war meine erste Kopie und ist hier stellvertretend für alle anderen aufgenommen worden, die ich in meinem Elternhaus angefertigt habe. Angesichts der vielen Jahre, die ich dort noch verbracht habe, war ich nicht besonders fleißig. Ich hatte offenbar nicht vor, Künstler zu werden.


» Reproduktion laut Musée d’Orsay. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » Reproduktion laut Zeno.org · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 


Wie man sieht, ist die Reproduktion von Farben schwierig. » Zeno hat sogar links etwas abgeschnitten.

Was mein Gemälde betrifft, so scheint es mir ganz eindeutig viel zu hell und strahlend zu sein. In meiner Erinnerung kommt es dem Original sehr nahe, aber das will nicht viel heißen - eine verlässliche Aussage kann man nur machen, wenn man beide Gemälde nebeneinanderhält. Deshalb haben die Maler früher ihre Kopien im Museum gemacht. Auch heute noch kann man das manchmal sehen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 1.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 1.
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» Nachher/vorher: einblenden. Auf diese Distanz wirkt der van Gogh nicht so überragend. Immerhin hängt da was - das Originalfoto zeigt eine leere Wand.


No. 7 » 2 38x52cm, 01.01.1963   Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
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» Nachher/vorher: einblenden. So ist das schon besser; im Originalfoto ist an dieser Stelle eine weiße Uhr.


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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 


No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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180 cm - 71 inch

25x21"
Nr. 3:  61x51 cm (25x21"), Lack / Pappe · 01.01.1963
     

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2014-06-26

 Macke: Vier Mädchen. 1912/13, 105x81cm · © Copyright Werner Popken. 
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Dieses Bild finde ich geradezu scheußlich, obwohl es bei näherer Betrachtung durchaus gewinnt. Es versucht auf eine naive Weise, eine Aufgabe aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums umzusetzen und hat mir damals schon nicht gefallen.

Der Kunstunterricht war für mich immer mehr oder weniger unangenehm. Schon in der Grundschule wurde mir die Lust am Malen schnell und gründlich ausgetrieben. Das Interieur ist im wesentlichen erfunden; Einzelheiten entsprechend entfernt Einrichtungsgegenständen im Haus meiner Eltern, zum Beispiel die für die Fünfzigerjahre typische Wandbeleuchtung, aber auch diese ist offensichtlich nicht nach der Natur gemalt.

Auf der Rückseite befindet sich die Vorzeichnung zu einem Gemälde von » August Macke (» 4 Mädchen im Park), wiederum nach einer Vorlage im Liliput; die farbige Ausmalung ist begonnen. Ich weiß nicht, warum ich es nicht vollständig ausgeführt habe; vermutlich haben mir die Reproduktionen inzwischen gereicht und andere Sachen waren wichtiger.

Neben van Gogh, von dem ich noch » eine der Fassungen der berühmten » Brücke von Arles kopiert habe, gibt es zumindest Kopien nach » Claude Monet (» Regatta bei Argenteuil, ziemlich klein, Öl auf Weichfaser) und » Franz Marc (» Rote Rehe II, ziemlich groß, mit Deckfarben auf Hartfaser, und » gelbe Pferde) sowie eine fantastische Neuschöpfung des Turms der blauen Pferde von Marc, zu dem ich gar keine Vorlage hatte - ich kannte nur den Titel und hatte suggeriert bekommen, dass dieses Gemälde exorbitant gut und bedeutend sei, also erfand ich mir sowas.

Ich weiß heute nicht mehr, warum ich ausgerechnet dieses Bild in den Werkkatalog aufgenommen habe; vermutlich um genau diese unangenehm-prägende Situation zu dokumentieren. Rechts unten sieht man erstmals eine Signatur: 'W. Missbach' für Werner Missbach, meinen Geburtsnamen. Anscheinend ist dieses Bild mit Druckfarben gemalt, könnte aus diesem Grunde also auch früher datiert werden.

 Regatta bei Argenteuil, Kopie · © Copyright Werner Popken. 
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Möglicherweise litt ich aber nur Mangel an den teuren Ölfarben, denn es gibt ein auch noch ein leicht peinliches abstraktes Gemälde, das sich an eine Schulaufgabe anlehnt sowie eine interessante südliche Szene mit Segelboot im starken Wind vor der Hafenstadt, nach einer Ansichtskarte, beide ebenfalls in Druckfarben. Die Abstraktion trägt ausnahmsweise einen Titel: 'A nice impression'. Man möchte sich schämen, aber im Grunde war ich noch ein Kind. Dieses Bild steht stellvertretend für eine Reihe von anderen Versuchen, zu eigenständigen Bildwelten zu gelangen.

Etwa gleichzeitig entstand ein weiteres Stillleben im Sinne der Neuen Sachlichkeit, das wiederum ganz dick mit Künstlerfarben gemalt ist und ebenfalls auf eine Aufgabe im Kunstunterricht zurückgeht. Dieses Bild ist recht groß, größer als alle damaligen Bilder in meinem Elternhaus, und hat entsprechend viel Farbe verschlungen. Es hat meinen Eltern immerhin so gut gefallen, dass sie dafür einen repräsentativen breiten Rahmen in dunklem Naturholz haben anfertigen lassen. Dieses Gemälde befindet sich seit dem Tod meiner Eltern wieder in meinem Besitz und ist wie die anderen, hier nicht erwähnten, nicht in das Werkverzeichnis aufgenommen worden. *

Das Kopieren der berühmten modernen Kunstwerke war sicher nicht schlecht. Allerdings war weder mir noch meinen Eltern klar, warum diese Werke gut sein sollten. Natürlich wurde darüber nicht gesprochen und ich dachte auch nicht darüber nach. Auch in der Schule wurde Kunst als solche eigentlich nicht thematisiert.

Insgesamt war ich mit meinen Sachen aber deutlich unzufrieden. Das konnte es nicht sein. Aber was? Ich war ratlos und gab die Kunst auf. Als ich nach dem Abitur mit 18 das Elternhaus verließ, nahm ich meine Farben mit. Nun konnte mir keiner mehr reinreden.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963
 


No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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   Breite No. 3      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 4      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

5x45x4"
Nr. 4: 12x112x8 cm (5x45x4"), Assemblage · 01.11.1968
     

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2014-06-26

Dies ist das erste Werk aus der Studentenzeit in Berlin, das Eingang in den Werkkatalog gefunden hat. Es befindet sich immer noch in meinem Besitz - was durchaus erstaunlich ist angesichts all dessen, was in den letzten 40 Jahren passiert ist. Wie man deutlich sieht, ist es eine Montage und unterscheidet sich damit erheblich von den vorherigen Versuchen. Es zeugt von der Erweiterung meines Horizonts durch die Übersiedlung 1966 nach Berlin zu Beginn meines Studiums. Dort sah ich erstmals zeitgenössische Kunst. 1968 war ich 20 Jahre alt.

Auf einen Holzbalken ist ein BH mittels Blauköpfen montiert. Zuvor wurde dieser mit damals noch recht neuartiger Sprühfarbe grün eingesprüht und teilweise durch selbstgefertigte Masken abgedeckt, so dass nach Entfernung der Schablonen der Schriftzug 'LIEBE DEINEN NÄCHSTEN' links und rechts der Körbchen sichtbar wurde. Auch der BH ist angesprüht, und zwar in neutralem Rot (ursprünglich war er weiß); die Körbchen sind durch eine dünne Lage Gips ausgesteift. Alle diese Einzelheiten haben ihre Geschichte, und insgesamt ist das Werk auch als ein heiterer Protest zu lesen. Das sollte vermutlich erläutert werden.

Der Balken war neben einer monströsen Schraube, die ich in  Nummer 5 verbaut habe, der einzige Rest eines Klaviers, das unter dramatischen Umständen dem Vandalismus anheimfiel. Der ausrangierte BH gehörte meiner Lebensgefährtin Erika, die ebenfalls Mathematik studierte. Wir lebten zu zweit in einem Zimmer von 9 m² mit mannshohem Kachelofen, zwei Türen und Waschbecken - aber das machte uns anscheinend nichts aus. Wir waren jung und unbeschwert. Diese Hintergründe sprechen natürlich nicht aus dem Werk selbst. Sie sind auch unerheblich für die Deutung und Wirkung.

Der Spruch spielt offensichtlich auf das christliche Gebot an, bekommt jedoch durch die räumliche Nähe zum BH eine spezielle Färbung - immerhin schrieben wir das Jahr 1968 und die sogenannte sexuelle Revolution war in aller Munde. Im Vergleich zu Kommilitonen, die in die Zeitgeschichte eingegangen sind, sich der freien Liebe hingaben und Pornos drehten, waren wir ganz unschuldig, um nicht zu sagen verklemmt. Auf jeden Fall glaubten wir an das Gute im Menschen und an die Liebe. Zynismus war uns beiden absolut fremd und ist es mir auch noch heute.

Mehr oder weniger sinnvolle Botschaften in Kunstwerke zu integrieren und dabei Methoden zu verwenden, die im Versandgewerbe eingesetzt werden, war unter anderem die Masche eines damals protegierten Künstlers, dessen Name mir entfallen ist. Wenn ich nicht irre, war er Professor an der Kunsthochschule in Braunschweig, sein 'Stil' wurde als ganz große Leistung gefeiert, was mich wunderte. Seine Sachen waren sehr dekorativ, aber war das Kunst? Nach dem Motto: „Das kann ich auch, aber besser!“ entstand dieses Werk, das damit dem angezweifelten Konzept durchaus verpflichtet ist.

Durch den Bezug zwischen der religiösen Forderung und dem profanen Gegenstand wird eine ironische Distanz sichtbar, die sich im Grunde über das Werk und damit über die Kunstauffassung der Zeit insgesamt lustig macht. Seht her - das ist Kunst! Oder etwa nicht? Dieses Werk strahlt - was bei Kunstwerken generell eher selten ist - Humor und Toleranz aus. Es ist klar und heiter, was unübersehbar wird, wenn man es mit den Werken der » Pop Art vergleicht, die zu dieser Zeit entstanden und im Regelfall zutiefst zynisch und pessimistisch sind.

Die extremen Maße ergeben sich natürlich erst einmal durch die formalen Bezüge - der BH, dem für diese Montage die Träger entfernt wurden, passt sehr gut auf diesen Balken. Der Balken und die deutlich sichtbaren Nägel wiederum gemahnen auch ohne den Sinnspruch an Christi Kreuz und dessen ausgebreiteten Arme, wobei sich der senkrechte Balken automatisch assoziiert, womit die grimmige, blutige, entsetzliche Dimension des Christentums aufscheint, was einen zusätzlichen Gegensatz und Spannung schafft. Die hier suggerierten ausgebreiteten Arme wollen sozusagen die ganze Welt umarmen, und zwar im Sinne der von Jesus geforderten Nächstenliebe, die allerdings, das legt der BH nahe, erotische und sexuelle Bezüge haben darf, während das schreckliche Leiden und die Verlassenheit des Gottessohnes ausgespart bleibt und damit auch die Gewissensfolgen für dessen Kirchenanhänger. Liebe, durch den BH und dessen rote Farbe in den Kontext der sexuellen Liebe gestellt, entbehrt hier jeglicher Konnotation der Sünde, die bekanntlich ebenfalls eine Zutat der Kirchenväter ist und sich bei Jesus nicht findet. Mit dieser Deutung bekommt das Werk auch eine politische Dimension: Alle Menschen sind gemeint, und die Naivität der Jugend glaubt, den Frieden auf Erden tatsächlich herstellen zu können, wobei die Versprechungen der sich entwickelnden sexuellen Revolution ernst genommen werden.

Schließlich spricht für mich aus dieser Assemblage auch ein gewisser Stolz auf die schöne Trägerin dieses BHs, die mich als Ihren Liebsten erwählt hatte, und auf die Freuden, die ich mit ihr erleben durfte. Es ist also auch eine Liebeserklärung. Sagt das auch das Werk aus? Ich denke schon. Es spricht mit einer zarten Reinheit ein heikles Thema an, das so leicht entweiht werden kann und durch die Kunst auch vielfach entweiht worden ist. Es ist eine männliche Liebeserklärung, die die unbezweifelbare und unerklärliche Faszination des Mannes durch die weibliche Brust mit den nichtsexuellen Aspekten der Liebe verbindet.

Selbstverständlich ist dies jetzt der Kommentar und die Interpretation eines alten Mannes, mehr als 40 Jahre nach der Entstehung dieses Werkes verfasst. So ist es nicht konzipiert worden. Ich habe nicht darüber nachgedacht und spekuliert, sondern einfach getan. Der Balken stand herum, der BH wurde ausrangiert, und in diesem Moment habe ich gehandelt. Was das bedeuten sollte, war mir nicht klar, aber ich habe mir noch nicht einmal diese Fragen stellt. Die Assoziation der religiösen Forderung mit der Sexualität, die Veranschaulichung der beiden Aspekte der Liebe, zusammen mit dem Seitenhieb auf den Kunstbetrieb waren mir Grund genug. Dass ich mir keinen Gefallen tat, wenn ich mich lustig machte und persiflierte, ging mir erst viel später auf.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 1 » 4 12x112cm, 01.11.1968  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 4 12x112cm, 01.11.1968
 
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No. 4 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 168 37x30cm, 26.07.1974  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 168 37x30cm, 26.07.1974
 
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  Museumsszenario   No. 4a   Top   No. 3 Nachtrag Museumsszenario, 18.12.2012


No. 7 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 8 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 15 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 16 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 4 12x112cm, 01.11.1968 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968
 


No. 19 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 20 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 21 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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   Breite No. 4      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 5      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

28x16x8"
Nr. 5: 70x40x18 cm (28x16x8"), Assemblage · 01.11.1968 · verschollen
     

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2014-06-26

Die gerade eröffnete » Neue Nationalgalerie in Berlin zeigte eine Ausstellung amerikanischer » Pop Art; zum Beispiel die Brillo-Kartons von » Andy Warhol. Irgendeiner seiner Kollegen hatte einen echten Turnschuh an die Wand genagelt - das war's.

Das fand ich unmöglich und diskutierte darüber mit einem guten Freund, Student der Mathematik wie ich, der schon damals einen Hang zur Philosophie hatte und später dann auch eine Professur in diesem Fach bekam. Er fand das gut, ich nicht.

Mein Schuh ist nicht irgendein Schuh, keine industrielle Massenware, kein anonymes Markenprodukt, sondern das Erbstück eines Onkels aus dem » Sudetenland, von mir mit stolz getragen, bis ein Druckknopf abriss (in dieser Abbildung schlecht zu erkennen). Solche Schuhe mit eingearbeiteten Gamaschen gab es bei uns nicht.

Die schon erwähnte Schraube aus dem Klavier und damals ganz neu entwickelter Abreibebuchstaben zusammen mit einem Brett, das sich irgendwo in der studentischen Wohngemeinschaft fand, konstituieren den materiellen Teil des Werks. Der Schuh und die Schraube wurden wieder angesprüht, und zwar diesmal mit einer Metallicfarbe, ebenfalls eine damals neue Entwicklung. Das Brett blieb unbehandelt. Die linke untere Ecke war schon herausgebrochen, als ich das Brett fand.

Der Ausdruck 'Ährlich' wird heute kaum verstanden; das war eine wiederkehrende Floskel des westfälischen Kabarettisten » Jürgen von Manger, der als unbedarfter Kleinbürger Tegtmeier aus dem Kohlenpott Spontanreden vortrug (inzwischen bei » YouTube zu sehen). „Also ääährlich!“ ist seine immerwiederkehrende Redewendung, mit der er seine kritischen Aussagen unterstreicht; damals war diese Wendung sehr populär. Der schon in Werk  Nummer 4 anklingende Spott ist aber auch ohne Kenntnis dieser Anspielung nun nicht zu übersehen.

Hier taucht erstmals die Signatur 'Joey Arts Ltd.' auf, die ihrerseits natürlich eine Anspielung auf » Warhols » Factory und meinen gerade neu erworbenen studentischen Spitznamen Joe ist, von einer Mitbewohnerin als Joey verniedlicht, der seinerseits auf » Henry Miller zurückgeht und sich später zu meiner Signatur wandeln sollte. Aber das ist eine andere Geschichte. * (Ich selbst habe nie etwas von Miller gelesen und entdecke jetzt gerade in der Wikipedia, dass einer der beiden Protagonisten von » Stille Tage in Clichy Joey heißt. Na sowas!)

Die Aufnahme ist sehr schlecht. Ich nehme an, dass das Dia schon einen starken Gelbstich hat, weil es bei Kunstlicht aufgenommen wurde. Dieses Dia ist dann wohl irgendwann mal auf Papier ausbelichtet worden, und dieses Papier wird habe ich dann 1998 eingescannt. Der Scanner war wohl nicht besonders gut und meine Kenntnisse in der digitalen Bildbearbeitung sehr gering. Das Ergebnis lässt sehr zu wünschen übrig, reicht aber als Dokumentation. Das Werk ist verschollen. Ich weiß nicht mehr, ob es damals ebenfalls versteigert wurde, ich habe nicht Buch geführt und bin auf mein Gedächtnis angewiesen, das mich hier im Stich lässt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 1 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 4 12x112cm, 01.11.1968  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968
 
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No. 4 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 5 70x40cm, 01.11.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 


No. 15 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 18 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 5      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 7      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

16x32x10"
Nr. 7: 40x80x25 cm (16x32x10"), Assemblage · 01.02.1969
     

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2014-06-26

Die beiden elektrischen Bügeleisen, schon damals veraltet, hatten wohl ebenfalls die Vormieter zurückgelassen. Hier wird sehr deutlich, dass eigentlich nur ein Einfall zelebriert wird. Die beiden Eisen werden so auf eine Platte gestellt (entsprechende Markierungen finden sich dort), dass sich eine Beziehung zwischen beiden ergibt. Das weiße liegt sozusagen am Boden, das schwarze erhebt sich diesem gegenüber gleichsam drohend. Für diejenigen, die die Bildersprache noch nicht begreifen, zusätzlich die Beschriftung, wodurch sich das Werk als politische Stellungnahme im Befreiungskampf der ehemaligen Sklaven im engeren Sinne und als Symbol der weltweiten Befreiungsbewegung schlechthin lesen lässt - man darf nicht vergessen, dass damals die letzten Kolonien in die Freiheit entlassen wurden, » Black Power war in aller Munde.

Dass sich das Wort 'Revolution' spanisch buchstabiert, oder jedenfalls so tut, liegt lediglich daran, dass mit der entsprechenden Buchstaben ausgegangen waren und diese neuen Abreibebuchstaben für mich als Student zu teuer waren, als dass ich deswegen Nachschub hätte kaufen können. Der sich damit implizit, unabhängig von Fragen der korrekten Rechtschreibung, andeutende globale Befreiungsaspekt bei mir gerade recht; schließlich gingen auch bei uns irgendwo » Che Guevara-Poster. Der war damals einfach in. *

Wiederum stehen die Objekte nicht für sich selbst, sondern bedeuten etwas, in diesem Fall der Gegensatz zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten. Selbstverständlich war man auch politisch und stand auf der richtigen Seite, auf der Seite der Unterdrückten. Kunst sollte Stellung beziehen. Zugleich wird aber natürlich auch die Ohnmacht der Underdogs deutlich, denn obwohl sich das schwarze Bügeleisen technisch in perfekter Form befindet und das weiße eindeutig lädiert ist (der Bügel ist zerbrochen), muss sich dieses gar nicht um den Scheinaufstand kümmern, denn der ist nur Geste.

Dieses Werk befindet sich noch in meinem Besitz; die Bügeleisen, die ja nicht befestigt waren, sind durch diverse Umzüge ein bisschen zerdrückt, und die Farbe, die teils nachträglich aufgebracht worden war, ist teilweise abgeblättert (die orangefarbene Unterlage gehört nicht dazu). Im Berliner Zimmer, wo vermutlich das Foto entstanden ist, dekorierte diese „Skulptur“ einen Cocktailtisch, seither war dieses Ensemble immer magaziniert.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 6 80x60cm, 01.11.1968   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 6.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 6.
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» Nachher/vorher: einblenden. Toll! Was man alles machen kann!


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  Museumsszenario   No. 7a   Top   No. 6 Nachtrag Museumsszenario, 17.12.2012


No. 4 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 704 30x24cm, 13.11.1997 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 704 30x24cm, 13.11.1997 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


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  Top    



   Breite No. 7      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 7a      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

20x16x12"
Nr. 7a: 50x40x30 cm (20x16x12"), Assemblage · 01.03.1969   Privatbesitz
     

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2014-06-26

Der Hut gehörte meinem Vater; ich weiß nicht mehr, wieso ich den zur Hand hatte. Vielleicht wollte er ihn wegtun und ich nahm ihn an mich, um damit aufzufallen. Mit jugendlichem Stolz trug ich damals im Winter seine alte Fliegerjacke aus dem Zweiten Weltkrieg und dazu die ausgefallenen Gamaschenschuhe meines Onkels, von denen einer zum Kunstwerk wurde ( Nummer 5).

Soweit ich weiß, habe ich den Hut nie getragen (ich glaube, er war mir zu klein und ich versuchte vergeblich, ihn zu weiten). So habe ich ihn durch unzählige Anstriche mit Silberbronze zum Kunstwerk gemacht, bis er ganz schwer und hart geworden war, wie ich es mir erhofft hatte. Auf diese Weise hatte ich gewissermaßen eine Metallskulptur ohne die Kosten.

Dann brachte ich innen auf dem Hutband mit Abreibebuchstaben den folgenden Spruch an: 'Heavy Material. Protects against Niggers and Communist Infiltration. Joey Arts Ltd.' Das fand ich irgendwie passend und witzig.

Durch die Behandlung erhielt der Hut nicht nur eine metallische Struktur und Gewicht und Steifigkeit, sondern auch eine ungeahnte Präsenz. Der in dieser Ansicht unsichtbare Hutbandspruch zeigt mein Misstrauen gegenüber dem amerikanischen politischen Klima. Zweifellos bezieht er sich auf irgendeinen Werbespruch, den er persifliert, aber der ist mir entfallen.

Der damalige Käufer besitzt diesen Hut noch immer, allerdings ist er etwas gequetscht worden, weil er auf einer Party als Sitzgelegenheit missbraucht worden war. Daraufhin erwärmte dieser sich, verlor so vorübergehend ein wenig seine Steifigkeit, gab nach und härtete dann wieder aus. *

Das Foto zeigt den Hut auf dem Haken an einer der beiden Türen unseres winzigen Zimmers. Der Gelbstich resultiert aus der künstlichen Beleuchtung. Die Tür ist elfenbeinfarben, der Hut silbern.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 7a 50x40cm, 01.03.1969   Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Meines Vaters Hut. Auch gut geeignet für feuchte Umgebungen. Im Originalfoto schmückt hier ein leicht sentimentaler Scherenschnitt die Wand.


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  Museumsszenario   No. 8   Top   No. 7 Nachtrag Museumsszenario, 17.12.2012


No. 4 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 7a 50x40cm, 01.03.1969  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft
 


No. 15 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 7a      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 8      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

24x24x6"
Nr. 8: 60x60x15 cm (24x24x6"), Assemblage · 01.05.1969 · verschollen
     

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2014-06-26

Das ist dasjenige der drei Schwammstücke, das ich in den Werkkatalog aufgenommen habe. Die beiden anderen kann man als abstrakte Landschaften klassifizieren, mit Gips angelegt, teils ganz deutlich, ganz klassisch auf Leinwand, während dies eine Montage aus der Rückseite eines Stuhlsitzes, Teile eines Kunststoffschwamms und eines klassischen Tauchsieders ist, alles Fundstücke aus der großen Berliner Wohnung in einem Haus aus der Gründerzeit. » Yves Klein und andere Objektkünstler lassen grüßen. Kunst ist ja so einfach!

Als ich Ende 1969 wegen meiner Übersiedlung in die USA den Haushalt auflösen musste, habe ich zunächst versucht, die Arbeiten im Kunsthandel unterzubringen - also muss ich selbst große Stücke darauf gehalten haben. Aber vielleicht war es nur die Unbedarftheit der Jugend; jedenfalls erinnere ich mich an einen Besuch in der renommierten Galerie Pels-Leusden und in der Avantgarde-Galerie, die der Künstler » Ben Wagin damals im » Europa-Center betrieb. Ich hatte zwar keinen Erfolg, meine Arbeiten wurden aber durchaus ernst genommen.

Jedenfalls habe ich das so wahrgenommen. Der Angestellte bei Pels-Leusden hat mich natürlich höflich abgewiesen, aber Ben Wagin schaute sich alle Dias an, eins nach dem anderen, und meinte schließlich: „Interessant, aber da ist keine Linie drin. Außerdem habe ich mein Lager voll.“. (Siehe auch mein Gespräch mit Ben Wagin im Jahre 1984 zu  Nummer 508.) *

Die Schwammteilchen sind nicht gleichmäßig über die Sitzfläche verteilt; in der Mitte kann man das Polstergeflecht sehen. Der Tauchsieder stößt von links unten in die Mitte vor. Das Kabel des Tauchsieders schlingt sich um das Gerät in der Form eines Kopfumrisses. Der Stecker fehlt, das Kabel endet in zwei Strippen. Vermutlich hatte es einen altertümlichen Stecker aus der Zeit, als Stromleitungen nur zwei Phasen führten und die Nullphase noch nicht erfunden war. Die Form der Sitzfläche bestimmt das Werk, indem durch die Ausrichtung eine Aufwärtsbewegung entsteht. Anschließend ist der Tauchsieder angesprüht worden.

Ein wunderbarer Staubfänger. Außer abstrakten ästhetischen Reizen kann ich dieser Sache nichts abgewinnen. Dies Werk ist ebenfalls verschollen. Mit dieser Masche hätte ich jetzt beliebig weitermachen können, dann hätte mein Tun eine Linie gewonnen, die Ben Wagin vielleicht zufriedengestellt hätte, weil man Künstler mit Linie angeblich gut vermarkten kann. Mir aber wurde klar, dass eine solche Beschäftigung unbefriedigend bleiben muss.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 8 60x60cm, 01.05.1969   Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Tja, hier passt das Objekt vielleicht hin. Und wer will, kann eine Menge hineininterpretieren. Im Originalfoto hängen hier zwei Pfannen.


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No. 4 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 8 60x60cm, 01.05.1969  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft
 


No. 15 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 17 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 8      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 11      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 11:  42x30 cm (17x12"), Kugelschreiber, Gouache / Papier · 06.09.1972
     

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2014-06-27

Ein Selbstportrait mit Kugelschreiber. Wer hätte das nach den Anfängen in Berlin gedacht?

In meiner Krise erinnerte ich mich endlich an mein Selbststudium der Fotografie. Schließlich war ich nicht der erste, der ein gutes Foto machen wollte, und ich war schon gar nicht der erste, der ein gutes Gemälde malen wollte. Also studierte ich die Kunstgeschichte, so wie ich die Fotografiegeschichte studiert hatte: Ich lieh mir Bücher aus öffentlichen Bibliotheken und betrachtete die Bilder, ließ sie auf mich wirken, versuchte zu verspüren, was daran gut war und warum und ließ die Texte weit gehend außer acht.

Ich erinnere mich noch an Herzrasen, als ich einmal nicht schlafen konnte und mitten in der Nacht wieder aufstand, ein Buch in die Hand nahm und ein Bild von » Jackson Pollock betrachtete. Das war eine starke körperliche Reaktion, sehr merkwürdig. So etwas habe ich nie wieder erlebt. War das dieser Ausnahmesituation geschuldet?

Schließlich stieß ich auf fünf barocke Gemälde unterschiedlicher Maler zu demselben Thema: Madonna mit Jesuskind, dargestellt auf einer Doppelseite. Selbstverständlich waren das alles Meisterwerke, sonst hätte man sie gar nicht erst abgebildet. Merkwürdigerweise schien mir evident, dass eines dieser Meisterwerke wirklich gut zu sein schien, wesentlich besser als die anderen vier. Woran konnte das liegen?

Nach einer Weile kam mir eine Ahnung. Alle fünf Bilder waren mit Meisterschaft gemalt, eines jedoch mit Herzblut.

Ach du lieber! Was sollte das denn heißen? War ich nicht ein Kind der Moderne, aufgeklärt, abgeklärt, agnostisch? Es half aber nichts. Besser konnte ich es nicht erklären. Wenn dem aber so war, dass der Künstler seinen Teil dazugeben musste, was wäre es denn, was ich zu geben hätte? Was war mir wichtig?

Auf diese Frage konnte ich keine Antwort geben, obwohl ich das von mir erwartet hätte. Das war ein Schock, der mich mehrere Wochen belastete. Ich wusste nicht, was mir wichtig war! Und das in diesem Alter! Schließlich war ich schon 24 Jahre alt! Endlich meldete sich nach etwa einer Woche eine Idee. Hatte ich nicht immer einen doppeläugige Spiegelreflex besitzen wollen, um vernünftige Selbstportraits machen zu können?


Ich setzte mich vor den großen Spiegel im Schlaf- und Arbeitszimmer (zu sehen links in  Nummer 36) und zeichnete. Natürlich konnte ich gar nicht mehr zeichnen, ich war ja schon viele Jahre aus der Übung. Es dauerte aber nicht lange, da ging es wieder sehr gut. Alle Selbstportraits zeigen den angestrengten Blick in den Spiegel und wirkten deshalb auf meine Freunde etwas fremd, nicht nur wegen der Spiegelverkehrtheit.

Hier erscheint erstmals die Signatur joe, die damals durchaus nahelag. Schließlich war ich als Student allgemein so bekannt. Anscheinend hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt auch schon ausgiebig mit Picasso beschäftigt, von dem ich die Gewohnheit übernahm, alle Werke zu datieren, und gegebenenfalls zu nummerieren. Dies ist das zweite Blatt vom Tage, wie die römische Ziffer zeigt.

Es gefällt mir nach wie vor sehr gut. An manchen Stellen wirkt es ein bisschen verkrampft, an anderen ist es aber wieder sehr locker. Die Farbe sagt noch sehr wenig, doch die Intensität des Ausdrucks ist erstaunlich. Der junge Mann ist offen, unerschrocken, zuversichtlich, neugierig. Er ist nackt - soweit ich mich erinnere, habe ich mich allerdings nicht ausgezogen. Der Unterkiefer ist korrigiert, aber das stört nicht.

Im Nachhinein fand ich es sehr interessant, dass ich den Kugelschreiber gewählt hatte. Damit war eine Korrektur völlig ausgeschlossen. Jeder Strich musste auf Anhieb sitzen. Keine Ahnung, warum ich das wollte. Als Kunsterzieher habe ich diesen Kniff später öfters eingesetzt, um die Blockade der Schüler zu überwinden, die im Bewusstsein der späteren Korrigierbarkeit nicht etwa freier arbeiten, sondern gehemmter, und beim Zeichnen schon an das Radieren denken. Wenn aber jeder Strich sitzen muss, muss man sich wohl oder übel ein Herz nehmen und ins tiefe Wasser springen.

Dies war ein Schritt in die richtige Richtung. Es blieb nicht bei einem Selbstportrait. Einige weitere sind ins Werkverzeichnis aufgenommen worden. Was das mit der Kunst zu tun hatte und mit dem, was mir wichtig war, wurde mir dadurch allerdings nicht klar. *


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 22,  » Nummer 78.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 22,  » Nummer 78.
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» Nachher/vorher: einblenden. Ein Bild im Badezimmer eines » kreativen Menschen - im Original ist hier das viktorianische Portrait einer Katzendame mit origineller Fellzeichnung im Silberrahmen zu sehen, der im Spiegel gut erkennbar ist.


No. 4 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Auf den ersten Blick beeindruckend, auf den zweiten eher ärmlich - üppige Pflanzen sind natürlich immer beeindruckend. Die beiden kleinen Bilder an der schmalen Wandfläche habe ich ersetzt; die Gouache kommt natürlich auch über große Entfernungen, aber selbst von der Kugelschreiberzeichnung kann man noch mehr erkennen als von den ursprünglichen Bildern.


No. 7 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Dies könnte ein Hotelzimmer sein - nur die vielen Bücher wollen nicht so recht dazu passen.


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No. 10 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 17 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 18 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 11 42x30cm, 06.09.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972
 


No. 21 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 22 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 23 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 24 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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