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180 cm - 71 inch

15x21"
Nr. 2:  38x52 cm (15x21"), Öl / Leinwand · 01.01.1963   Privatbesitz
Kopie nach van Gogh: Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Da die Buchdruckfarben offenbar nicht geeignet waren und man dem Sohn mit richtigen Künstlerölfarbe vielleicht eine Freude machen könnte, schenkten meine Eltern mir zu Weihnachten ein Sortiment Künstlerfarben. Selbstredend durften diese teuren Materialien nur zu einem guten Zweck verwendet werden. Eine » van-Gogh-Kopie schien akzeptabel. Die Vorlage hatte ich vermutlich aus dem damals abonnierten Schülermagazin 'Liliput', das jeden Monat ein moderat-modernes Kunstwerk vorstellte.

Viele Jahre später bog ich eines Tages in einem Pariser Museum um die Ecke und war wie vor den Kopf geschlagen: Da hing doch 'mein Bild' an der Wand! Das » Original musste etwa so groß sein wie meine Kopie, denn sonst hätte ich das Bild an der Wand nicht auf den ersten Blick für meines halten können. Dank Internet fand ich nun heraus, dass das Original im Musée d'Orsay hängt; man kann es auf dessen Webseite aufrufen und es werden sogar die Maße angegeben: 45x51cm. Meine Kopie entspricht mit 38x51cm exakt der Breite, aber nicht der Höhe - beim Vergleich sieht man auf den ersten Blick, dass ich den Vordergrund etwas verkürzt habe, was dem Bild aber nicht schadet. Vermutlich hat mein Vater die Leinwand gebastelt. Kannten wir damals die Dimensionen des Originals? Hat er die berücksichtigt? Keine Ahnung. Es ist nicht anzunehmen, dass die Maße in der Schülerzeitung genannt wurden; das ist selbst bis heute noch nicht einmal in Büchern üblich.

Van Gogh verbraucht enorm viel Farbe, das sieht man sogar auf einer einfachen Reproduktion in einem Schülermagazin, und ich habe mich erfolgreich bemüht, diese Plastizität nachzuahmen, wie man sehen kann. Infolgedessen waren die Farben anschließend fast alle. Vorbei der Spaß! Mein Vater hatte aber ein Einsehen und präsentierte eine Lösung: Er kaufte mir das Bild für 20 DM ab. Damit konnte ich neue Farben kaufen. Es blieb aber sein einziger Erwerb, woraus ich schließe, dass er erstens das Bild gelungen fand und es mochte, zweitens aber keine Serienproduktion wünschte. Er war ein sparsamer Mann. Bei seinem Tode fiel das Bild wieder an mich zurück. Bei mir heißt es 'Zigeunerwagen', das Museum nennt es 'Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles'. *

Das Geheimnis, wie van Gogh sich einen derartigen Farbenverbrauch leisten konnte, habe ich erst kürzlich gelöst: Sein Bruder hat ihm gegen Überlassung aller damit produzierten Kunstwerke sämtliche Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt und darüber hinaus einen monatlichen Betrag zur Lebenshaltung, der größer war als der Monatsverdienst des von van Gogh portraitierten Briefträgers, der damit eine fünfköpfige Familie zu unterhalten hatte. Soviel zur Legende, dass van Gogh ein armer Schlucker war, der aus finanzieller Not sein Ohr abschneiden musste, um die Prostituierte zu bezahlen.

Meine Eltern haben sich vermutlich nicht viel dabei gedacht, als sie mir die Farben schenkten, genauso wenig wie ich selbst. Ein anderes Mal wünschte ich mir ein Akkordeon, weil auf einem Foto des Zwei- oder Dreijährigen ein Jüngling mit Schifferklavier zu sehen war und ich mich dunkel an Glücksgefühle erinnerte. Meine Eltern erkundigten sich und deuteten dann an, dass ein Akkordeon sehr teuer sei und ich mir etwas anderes überlegen solle; da ging mir auf, dass eine Gitarre überhaupt sehr viel schicker sei - ich kam langsam in das Alter, wo man Musik hörte und für Bands schwärmte. Das schien wohl in Ordnung zu sein. Als ich dann doch ein (gebrauchtes) Akkordeon bekam, war ich leicht enttäuscht.

Ein solches Geschenk ist keine Verpflichtung und legt nicht fest. Ich bin ja auch kein Musiker geworden, obwohl ich mich um dieses Instrument ernsthaft bemüht habe - genausowenig hätte ich wegen dieses Geschenks nun ein Künstler werden müssen, zumal mich meine Eltern nicht sonderlich ermutigt haben.

Die Kopie nach van Gogh ist nach meiner Einschätzung sehr gut gelungen. Ich habe dazu nicht geübt und keinerlei Probleme wahrgenommen, sondern einfach ganz unbedarft losgelegt und das Bild heruntergepinselt. Erstaunlich! Aber das will ja nicht viel heißen, jugendliche Talente müssen sich bewähren. Das Bild ist nicht signiert, das Original auch nicht. Es ist auch nicht datiert; das Datum 1. Januar soll signalisieren, dass es sich hier um eine Schätzung handelt. Als ich die Farben bekam, war ich vermutlich 14 oder 15 Jahre alt, vielleicht auch jünger.

Es war meine erste Kopie und ist hier stellvertretend für alle anderen aufgenommen worden, die ich in meinem Elternhaus angefertigt habe. Angesichts der vielen Jahre, die ich dort noch verbracht habe, war ich nicht besonders fleißig. Ich hatte offenbar nicht vor, Künstler zu werden.


» Reproduktion laut Musée d’Orsay. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » Reproduktion laut Zeno.org · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 


Wie man sieht, ist die Reproduktion von Farben schwierig. » Zeno hat sogar links etwas abgeschnitten.

Was mein Gemälde betrifft, so scheint es mir ganz eindeutig viel zu hell und strahlend zu sein. In meiner Erinnerung kommt es dem Original sehr nahe, aber das will nicht viel heißen - eine verlässliche Aussage kann man nur machen, wenn man beide Gemälde nebeneinanderhält. Deshalb haben die Maler früher ihre Kopien im Museum gemacht. Auch heute noch kann man das manchmal sehen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 1.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 1.
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» Nachher/vorher: einblenden. Auf diese Distanz wirkt der van Gogh nicht so überragend. Immerhin hängt da was - das Originalfoto zeigt eine leere Wand.


No. 7 » 2 38x52cm, 01.01.1963   Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
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» Nachher/vorher: einblenden. So ist das schon besser; im Originalfoto ist an dieser Stelle eine weiße Uhr.


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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 


No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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180 cm - 71 inch

25x21"
Nr. 3:  61x51 cm (25x21"), Lack / Pappe · 01.01.1963
     

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2014-06-26

 Macke: Vier Mädchen. 1912/13, 105x81cm · © Copyright Werner Popken. 
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Dieses Bild finde ich geradezu scheußlich, obwohl es bei näherer Betrachtung durchaus gewinnt. Es versucht auf eine naive Weise, eine Aufgabe aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums umzusetzen und hat mir damals schon nicht gefallen.

Der Kunstunterricht war für mich immer mehr oder weniger unangenehm. Schon in der Grundschule wurde mir die Lust am Malen schnell und gründlich ausgetrieben. Das Interieur ist im wesentlichen erfunden; Einzelheiten entsprechend entfernt Einrichtungsgegenständen im Haus meiner Eltern, zum Beispiel die für die Fünfzigerjahre typische Wandbeleuchtung, aber auch diese ist offensichtlich nicht nach der Natur gemalt.

Auf der Rückseite befindet sich die Vorzeichnung zu einem Gemälde von » August Macke (» 4 Mädchen im Park), wiederum nach einer Vorlage im Liliput; die farbige Ausmalung ist begonnen. Ich weiß nicht, warum ich es nicht vollständig ausgeführt habe; vermutlich haben mir die Reproduktionen inzwischen gereicht und andere Sachen waren wichtiger.

Neben van Gogh, von dem ich noch » eine der Fassungen der berühmten » Brücke von Arles kopiert habe, gibt es zumindest Kopien nach » Claude Monet (» Regatta bei Argenteuil, ziemlich klein, Öl auf Weichfaser) und » Franz Marc (» Rote Rehe II, ziemlich groß, mit Deckfarben auf Hartfaser, und » gelbe Pferde) sowie eine fantastische Neuschöpfung des Turms der blauen Pferde von Marc, zu dem ich gar keine Vorlage hatte - ich kannte nur den Titel und hatte suggeriert bekommen, dass dieses Gemälde exorbitant gut und bedeutend sei, also erfand ich mir sowas.

Ich weiß heute nicht mehr, warum ich ausgerechnet dieses Bild in den Werkkatalog aufgenommen habe; vermutlich um genau diese unangenehm-prägende Situation zu dokumentieren. Rechts unten sieht man erstmals eine Signatur: 'W. Missbach' für Werner Missbach, meinen Geburtsnamen. Anscheinend ist dieses Bild mit Druckfarben gemalt, könnte aus diesem Grunde also auch früher datiert werden.

 Regatta bei Argenteuil, Kopie · © Copyright Werner Popken. 
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Möglicherweise litt ich aber nur Mangel an den teuren Ölfarben, denn es gibt ein auch noch ein leicht peinliches abstraktes Gemälde, das sich an eine Schulaufgabe anlehnt sowie eine interessante südliche Szene mit Segelboot im starken Wind vor der Hafenstadt, nach einer Ansichtskarte, beide ebenfalls in Druckfarben. Die Abstraktion trägt ausnahmsweise einen Titel: 'A nice impression'. Man möchte sich schämen, aber im Grunde war ich noch ein Kind. Dieses Bild steht stellvertretend für eine Reihe von anderen Versuchen, zu eigenständigen Bildwelten zu gelangen.

Etwa gleichzeitig entstand ein weiteres Stillleben im Sinne der Neuen Sachlichkeit, das wiederum ganz dick mit Künstlerfarben gemalt ist und ebenfalls auf eine Aufgabe im Kunstunterricht zurückgeht. Dieses Bild ist recht groß, größer als alle damaligen Bilder in meinem Elternhaus, und hat entsprechend viel Farbe verschlungen. Es hat meinen Eltern immerhin so gut gefallen, dass sie dafür einen repräsentativen breiten Rahmen in dunklem Naturholz haben anfertigen lassen. Dieses Gemälde befindet sich seit dem Tod meiner Eltern wieder in meinem Besitz und ist wie die anderen, hier nicht erwähnten, nicht in das Werkverzeichnis aufgenommen worden. *

Das Kopieren der berühmten modernen Kunstwerke war sicher nicht schlecht. Allerdings war weder mir noch meinen Eltern klar, warum diese Werke gut sein sollten. Natürlich wurde darüber nicht gesprochen und ich dachte auch nicht darüber nach. Auch in der Schule wurde Kunst als solche eigentlich nicht thematisiert.

Insgesamt war ich mit meinen Sachen aber deutlich unzufrieden. Das konnte es nicht sein. Aber was? Ich war ratlos und gab die Kunst auf. Als ich nach dem Abitur mit 18 das Elternhaus verließ, nahm ich meine Farben mit. Nun konnte mir keiner mehr reinreden.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963
 


No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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   Breite No. 3      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 4      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

5x45x4"
Nr. 4: 12x112x8 cm (5x45x4"), Assemblage · 01.11.1968
     

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2014-06-26

Dies ist das erste Werk aus der Studentenzeit in Berlin, das Eingang in den Werkkatalog gefunden hat. Es befindet sich immer noch in meinem Besitz - was durchaus erstaunlich ist angesichts all dessen, was in den letzten 40 Jahren passiert ist. Wie man deutlich sieht, ist es eine Montage und unterscheidet sich damit erheblich von den vorherigen Versuchen. Es zeugt von der Erweiterung meines Horizonts durch die Übersiedlung 1966 nach Berlin zu Beginn meines Studiums. Dort sah ich erstmals zeitgenössische Kunst. 1968 war ich 20 Jahre alt.

Auf einen Holzbalken ist ein BH mittels Blauköpfen montiert. Zuvor wurde dieser mit damals noch recht neuartiger Sprühfarbe grün eingesprüht und teilweise durch selbstgefertigte Masken abgedeckt, so dass nach Entfernung der Schablonen der Schriftzug 'LIEBE DEINEN NÄCHSTEN' links und rechts der Körbchen sichtbar wurde. Auch der BH ist angesprüht, und zwar in neutralem Rot (ursprünglich war er weiß); die Körbchen sind durch eine dünne Lage Gips ausgesteift. Alle diese Einzelheiten haben ihre Geschichte, und insgesamt ist das Werk auch als ein heiterer Protest zu lesen. Das sollte vermutlich erläutert werden.

Der Balken war neben einer monströsen Schraube, die ich in  Nummer 5 verbaut habe, der einzige Rest eines Klaviers, das unter dramatischen Umständen dem Vandalismus anheimfiel. Der ausrangierte BH gehörte meiner Lebensgefährtin Erika, die ebenfalls Mathematik studierte. Wir lebten zu zweit in einem Zimmer von 9 m² mit mannshohem Kachelofen, zwei Türen und Waschbecken - aber das machte uns anscheinend nichts aus. Wir waren jung und unbeschwert. Diese Hintergründe sprechen natürlich nicht aus dem Werk selbst. Sie sind auch unerheblich für die Deutung und Wirkung.

Der Spruch spielt offensichtlich auf das christliche Gebot an, bekommt jedoch durch die räumliche Nähe zum BH eine spezielle Färbung - immerhin schrieben wir das Jahr 1968 und die sogenannte sexuelle Revolution war in aller Munde. Im Vergleich zu Kommilitonen, die in die Zeitgeschichte eingegangen sind, sich der freien Liebe hingaben und Pornos drehten, waren wir ganz unschuldig, um nicht zu sagen verklemmt. Auf jeden Fall glaubten wir an das Gute im Menschen und an die Liebe. Zynismus war uns beiden absolut fremd und ist es mir auch noch heute.

Mehr oder weniger sinnvolle Botschaften in Kunstwerke zu integrieren und dabei Methoden zu verwenden, die im Versandgewerbe eingesetzt werden, war unter anderem die Masche eines damals protegierten Künstlers, dessen Name mir entfallen ist. Wenn ich nicht irre, war er Professor an der Kunsthochschule in Braunschweig, sein 'Stil' wurde als ganz große Leistung gefeiert, was mich wunderte. Seine Sachen waren sehr dekorativ, aber war das Kunst? Nach dem Motto: „Das kann ich auch, aber besser!“ entstand dieses Werk, das damit dem angezweifelten Konzept durchaus verpflichtet ist.

Durch den Bezug zwischen der religiösen Forderung und dem profanen Gegenstand wird eine ironische Distanz sichtbar, die sich im Grunde über das Werk und damit über die Kunstauffassung der Zeit insgesamt lustig macht. Seht her - das ist Kunst! Oder etwa nicht? Dieses Werk strahlt - was bei Kunstwerken generell eher selten ist - Humor und Toleranz aus. Es ist klar und heiter, was unübersehbar wird, wenn man es mit den Werken der » Pop Art vergleicht, die zu dieser Zeit entstanden und im Regelfall zutiefst zynisch und pessimistisch sind.

Die extremen Maße ergeben sich natürlich erst einmal durch die formalen Bezüge - der BH, dem für diese Montage die Träger entfernt wurden, passt sehr gut auf diesen Balken. Der Balken und die deutlich sichtbaren Nägel wiederum gemahnen auch ohne den Sinnspruch an Christi Kreuz und dessen ausgebreiteten Arme, wobei sich der senkrechte Balken automatisch assoziiert, womit die grimmige, blutige, entsetzliche Dimension des Christentums aufscheint, was einen zusätzlichen Gegensatz und Spannung schafft. Die hier suggerierten ausgebreiteten Arme wollen sozusagen die ganze Welt umarmen, und zwar im Sinne der von Jesus geforderten Nächstenliebe, die allerdings, das legt der BH nahe, erotische und sexuelle Bezüge haben darf, während das schreckliche Leiden und die Verlassenheit des Gottessohnes ausgespart bleibt und damit auch die Gewissensfolgen für dessen Kirchenanhänger. Liebe, durch den BH und dessen rote Farbe in den Kontext der sexuellen Liebe gestellt, entbehrt hier jeglicher Konnotation der Sünde, die bekanntlich ebenfalls eine Zutat der Kirchenväter ist und sich bei Jesus nicht findet. Mit dieser Deutung bekommt das Werk auch eine politische Dimension: Alle Menschen sind gemeint, und die Naivität der Jugend glaubt, den Frieden auf Erden tatsächlich herstellen zu können, wobei die Versprechungen der sich entwickelnden sexuellen Revolution ernst genommen werden.

Schließlich spricht für mich aus dieser Assemblage auch ein gewisser Stolz auf die schöne Trägerin dieses BHs, die mich als Ihren Liebsten erwählt hatte, und auf die Freuden, die ich mit ihr erleben durfte. Es ist also auch eine Liebeserklärung. Sagt das auch das Werk aus? Ich denke schon. Es spricht mit einer zarten Reinheit ein heikles Thema an, das so leicht entweiht werden kann und durch die Kunst auch vielfach entweiht worden ist. Es ist eine männliche Liebeserklärung, die die unbezweifelbare und unerklärliche Faszination des Mannes durch die weibliche Brust mit den nichtsexuellen Aspekten der Liebe verbindet.

Selbstverständlich ist dies jetzt der Kommentar und die Interpretation eines alten Mannes, mehr als 40 Jahre nach der Entstehung dieses Werkes verfasst. So ist es nicht konzipiert worden. Ich habe nicht darüber nachgedacht und spekuliert, sondern einfach getan. Der Balken stand herum, der BH wurde ausrangiert, und in diesem Moment habe ich gehandelt. Was das bedeuten sollte, war mir nicht klar, aber ich habe mir noch nicht einmal diese Fragen stellt. Die Assoziation der religiösen Forderung mit der Sexualität, die Veranschaulichung der beiden Aspekte der Liebe, zusammen mit dem Seitenhieb auf den Kunstbetrieb waren mir Grund genug. Dass ich mir keinen Gefallen tat, wenn ich mich lustig machte und persiflierte, ging mir erst viel später auf.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 1 » 4 12x112cm, 01.11.1968  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 4 12x112cm, 01.11.1968
 
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No. 4 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 168 37x30cm, 26.07.1974  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 168 37x30cm, 26.07.1974
 
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  Museumsszenario   No. 4a   Top   No. 3 Nachtrag Museumsszenario, 18.12.2012


No. 7 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 8 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 15 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 16 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 4 12x112cm, 01.11.1968 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968
 


No. 19 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 20 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 21 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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   Breite No. 4      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 5      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

28x16x8"
Nr. 5: 70x40x18 cm (28x16x8"), Assemblage · 01.11.1968 · verschollen
     

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2014-06-26

Die gerade eröffnete » Neue Nationalgalerie in Berlin zeigte eine Ausstellung amerikanischer » Pop Art; zum Beispiel die Brillo-Kartons von » Andy Warhol. Irgendeiner seiner Kollegen hatte einen echten Turnschuh an die Wand genagelt - das war's.

Das fand ich unmöglich und diskutierte darüber mit einem guten Freund, Student der Mathematik wie ich, der schon damals einen Hang zur Philosophie hatte und später dann auch eine Professur in diesem Fach bekam. Er fand das gut, ich nicht.

Mein Schuh ist nicht irgendein Schuh, keine industrielle Massenware, kein anonymes Markenprodukt, sondern das Erbstück eines Onkels aus dem » Sudetenland, von mir mit stolz getragen, bis ein Druckknopf abriss (in dieser Abbildung schlecht zu erkennen). Solche Schuhe mit eingearbeiteten Gamaschen gab es bei uns nicht.

Die schon erwähnte Schraube aus dem Klavier und damals ganz neu entwickelter Abreibebuchstaben zusammen mit einem Brett, das sich irgendwo in der studentischen Wohngemeinschaft fand, konstituieren den materiellen Teil des Werks. Der Schuh und die Schraube wurden wieder angesprüht, und zwar diesmal mit einer Metallicfarbe, ebenfalls eine damals neue Entwicklung. Das Brett blieb unbehandelt. Die linke untere Ecke war schon herausgebrochen, als ich das Brett fand.

Der Ausdruck 'Ährlich' wird heute kaum verstanden; das war eine wiederkehrende Floskel des westfälischen Kabarettisten » Jürgen von Manger, der als unbedarfter Kleinbürger Tegtmeier aus dem Kohlenpott Spontanreden vortrug (inzwischen bei » YouTube zu sehen). „Also ääährlich!“ ist seine immerwiederkehrende Redewendung, mit der er seine kritischen Aussagen unterstreicht; damals war diese Wendung sehr populär. Der schon in Werk  Nummer 4 anklingende Spott ist aber auch ohne Kenntnis dieser Anspielung nun nicht zu übersehen.

Hier taucht erstmals die Signatur 'Joey Arts Ltd.' auf, die ihrerseits natürlich eine Anspielung auf » Warhols » Factory und meinen gerade neu erworbenen studentischen Spitznamen Joe ist, von einer Mitbewohnerin als Joey verniedlicht, der seinerseits auf » Henry Miller zurückgeht und sich später zu meiner Signatur wandeln sollte. Aber das ist eine andere Geschichte. * (Ich selbst habe nie etwas von Miller gelesen und entdecke jetzt gerade in der Wikipedia, dass einer der beiden Protagonisten von » Stille Tage in Clichy Joey heißt. Na sowas!)

Die Aufnahme ist sehr schlecht. Ich nehme an, dass das Dia schon einen starken Gelbstich hat, weil es bei Kunstlicht aufgenommen wurde. Dieses Dia ist dann wohl irgendwann mal auf Papier ausbelichtet worden, und dieses Papier wird habe ich dann 1998 eingescannt. Der Scanner war wohl nicht besonders gut und meine Kenntnisse in der digitalen Bildbearbeitung sehr gering. Das Ergebnis lässt sehr zu wünschen übrig, reicht aber als Dokumentation. Das Werk ist verschollen. Ich weiß nicht mehr, ob es damals ebenfalls versteigert wurde, ich habe nicht Buch geführt und bin auf mein Gedächtnis angewiesen, das mich hier im Stich lässt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 1 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 4 12x112cm, 01.11.1968  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968
 
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No. 4 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 5 70x40cm, 01.11.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 


No. 15 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 18 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 5      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 7      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

16x32x10"
Nr. 7: 40x80x25 cm (16x32x10"), Assemblage · 01.02.1969
     

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2014-06-26

Die beiden elektrischen Bügeleisen, schon damals veraltet, hatten wohl ebenfalls die Vormieter zurückgelassen. Hier wird sehr deutlich, dass eigentlich nur ein Einfall zelebriert wird. Die beiden Eisen werden so auf eine Platte gestellt (entsprechende Markierungen finden sich dort), dass sich eine Beziehung zwischen beiden ergibt. Das weiße liegt sozusagen am Boden, das schwarze erhebt sich diesem gegenüber gleichsam drohend. Für diejenigen, die die Bildersprache noch nicht begreifen, zusätzlich die Beschriftung, wodurch sich das Werk als politische Stellungnahme im Befreiungskampf der ehemaligen Sklaven im engeren Sinne und als Symbol der weltweiten Befreiungsbewegung schlechthin lesen lässt - man darf nicht vergessen, dass damals die letzten Kolonien in die Freiheit entlassen wurden, » Black Power war in aller Munde.

Dass sich das Wort 'Revolution' spanisch buchstabiert, oder jedenfalls so tut, liegt lediglich daran, dass mit der entsprechenden Buchstaben ausgegangen waren und diese neuen Abreibebuchstaben für mich als Student zu teuer waren, als dass ich deswegen Nachschub hätte kaufen können. Der sich damit implizit, unabhängig von Fragen der korrekten Rechtschreibung, andeutende globale Befreiungsaspekt bei mir gerade recht; schließlich gingen auch bei uns irgendwo » Che Guevara-Poster. Der war damals einfach in. *

Wiederum stehen die Objekte nicht für sich selbst, sondern bedeuten etwas, in diesem Fall der Gegensatz zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten. Selbstverständlich war man auch politisch und stand auf der richtigen Seite, auf der Seite der Unterdrückten. Kunst sollte Stellung beziehen. Zugleich wird aber natürlich auch die Ohnmacht der Underdogs deutlich, denn obwohl sich das schwarze Bügeleisen technisch in perfekter Form befindet und das weiße eindeutig lädiert ist (der Bügel ist zerbrochen), muss sich dieses gar nicht um den Scheinaufstand kümmern, denn der ist nur Geste.

Dieses Werk befindet sich noch in meinem Besitz; die Bügeleisen, die ja nicht befestigt waren, sind durch diverse Umzüge ein bisschen zerdrückt, und die Farbe, die teils nachträglich aufgebracht worden war, ist teilweise abgeblättert (die orangefarbene Unterlage gehört nicht dazu). Im Berliner Zimmer, wo vermutlich das Foto entstanden ist, dekorierte diese „Skulptur“ einen Cocktailtisch, seither war dieses Ensemble immer magaziniert.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 6 80x60cm, 01.11.1968   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 6.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 6.
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» Nachher/vorher: einblenden. Toll! Was man alles machen kann!


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  Museumsszenario   No. 7a   Top   No. 6 Nachtrag Museumsszenario, 17.12.2012


No. 4 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 704 30x24cm, 13.11.1997 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 704 30x24cm, 13.11.1997 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


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  Top    



   Breite No. 7      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 7a      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

20x16x12"
Nr. 7a: 50x40x30 cm (20x16x12"), Assemblage · 01.03.1969   Privatbesitz
     

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2014-06-26

Der Hut gehörte meinem Vater; ich weiß nicht mehr, wieso ich den zur Hand hatte. Vielleicht wollte er ihn wegtun und ich nahm ihn an mich, um damit aufzufallen. Mit jugendlichem Stolz trug ich damals im Winter seine alte Fliegerjacke aus dem Zweiten Weltkrieg und dazu die ausgefallenen Gamaschenschuhe meines Onkels, von denen einer zum Kunstwerk wurde ( Nummer 5).

Soweit ich weiß, habe ich den Hut nie getragen (ich glaube, er war mir zu klein und ich versuchte vergeblich, ihn zu weiten). So habe ich ihn durch unzählige Anstriche mit Silberbronze zum Kunstwerk gemacht, bis er ganz schwer und hart geworden war, wie ich es mir erhofft hatte. Auf diese Weise hatte ich gewissermaßen eine Metallskulptur ohne die Kosten.

Dann brachte ich innen auf dem Hutband mit Abreibebuchstaben den folgenden Spruch an: 'Heavy Material. Protects against Niggers and Communist Infiltration. Joey Arts Ltd.' Das fand ich irgendwie passend und witzig.

Durch die Behandlung erhielt der Hut nicht nur eine metallische Struktur und Gewicht und Steifigkeit, sondern auch eine ungeahnte Präsenz. Der in dieser Ansicht unsichtbare Hutbandspruch zeigt mein Misstrauen gegenüber dem amerikanischen politischen Klima. Zweifellos bezieht er sich auf irgendeinen Werbespruch, den er persifliert, aber der ist mir entfallen.

Der damalige Käufer besitzt diesen Hut noch immer, allerdings ist er etwas gequetscht worden, weil er auf einer Party als Sitzgelegenheit missbraucht worden war. Daraufhin erwärmte dieser sich, verlor so vorübergehend ein wenig seine Steifigkeit, gab nach und härtete dann wieder aus. *

Das Foto zeigt den Hut auf dem Haken an einer der beiden Türen unseres winzigen Zimmers. Der Gelbstich resultiert aus der künstlichen Beleuchtung. Die Tür ist elfenbeinfarben, der Hut silbern.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 7a 50x40cm, 01.03.1969   Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Meines Vaters Hut. Auch gut geeignet für feuchte Umgebungen. Im Originalfoto schmückt hier ein leicht sentimentaler Scherenschnitt die Wand.


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  Museumsszenario   No. 8   Top   No. 7 Nachtrag Museumsszenario, 17.12.2012


No. 4 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 7a 50x40cm, 01.03.1969  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft
 


No. 15 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 7a 50x40cm, 01.03.1969  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 7a 50x40cm, 01.03.1969 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 7a      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 8      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

24x24x6"
Nr. 8: 60x60x15 cm (24x24x6"), Assemblage · 01.05.1969 · verschollen
     

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2014-06-26

Das ist dasjenige der drei Schwammstücke, das ich in den Werkkatalog aufgenommen habe. Die beiden anderen kann man als abstrakte Landschaften klassifizieren, mit Gips angelegt, teils ganz deutlich, ganz klassisch auf Leinwand, während dies eine Montage aus der Rückseite eines Stuhlsitzes, Teile eines Kunststoffschwamms und eines klassischen Tauchsieders ist, alles Fundstücke aus der großen Berliner Wohnung in einem Haus aus der Gründerzeit. » Yves Klein und andere Objektkünstler lassen grüßen. Kunst ist ja so einfach!

Als ich Ende 1969 wegen meiner Übersiedlung in die USA den Haushalt auflösen musste, habe ich zunächst versucht, die Arbeiten im Kunsthandel unterzubringen - also muss ich selbst große Stücke darauf gehalten haben. Aber vielleicht war es nur die Unbedarftheit der Jugend; jedenfalls erinnere ich mich an einen Besuch in der renommierten Galerie Pels-Leusden und in der Avantgarde-Galerie, die der Künstler » Ben Wagin damals im » Europa-Center betrieb. Ich hatte zwar keinen Erfolg, meine Arbeiten wurden aber durchaus ernst genommen.

Jedenfalls habe ich das so wahrgenommen. Der Angestellte bei Pels-Leusden hat mich natürlich höflich abgewiesen, aber Ben Wagin schaute sich alle Dias an, eins nach dem anderen, und meinte schließlich: „Interessant, aber da ist keine Linie drin. Außerdem habe ich mein Lager voll.“. (Siehe auch mein Gespräch mit Ben Wagin im Jahre 1984 zu  Nummer 508.) *

Die Schwammteilchen sind nicht gleichmäßig über die Sitzfläche verteilt; in der Mitte kann man das Polstergeflecht sehen. Der Tauchsieder stößt von links unten in die Mitte vor. Das Kabel des Tauchsieders schlingt sich um das Gerät in der Form eines Kopfumrisses. Der Stecker fehlt, das Kabel endet in zwei Strippen. Vermutlich hatte es einen altertümlichen Stecker aus der Zeit, als Stromleitungen nur zwei Phasen führten und die Nullphase noch nicht erfunden war. Die Form der Sitzfläche bestimmt das Werk, indem durch die Ausrichtung eine Aufwärtsbewegung entsteht. Anschließend ist der Tauchsieder angesprüht worden.

Ein wunderbarer Staubfänger. Außer abstrakten ästhetischen Reizen kann ich dieser Sache nichts abgewinnen. Dies Werk ist ebenfalls verschollen. Mit dieser Masche hätte ich jetzt beliebig weitermachen können, dann hätte mein Tun eine Linie gewonnen, die Ben Wagin vielleicht zufriedengestellt hätte, weil man Künstler mit Linie angeblich gut vermarkten kann. Mir aber wurde klar, dass eine solche Beschäftigung unbefriedigend bleiben muss.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 8 60x60cm, 01.05.1969   Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Tja, hier passt das Objekt vielleicht hin. Und wer will, kann eine Menge hineininterpretieren. Im Originalfoto hängen hier zwei Pfannen.


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No. 4 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 8 60x60cm, 01.05.1969  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft
 


No. 15 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 17 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 8 60x60cm, 01.05.1969  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 18 » 8 60x60cm, 01.05.1969 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 8      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 11      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 11:  42x30 cm (17x12"), Kugelschreiber, Gouache / Papier · 06.09.1972
     

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2014-06-27

Ein Selbstportrait mit Kugelschreiber. Wer hätte das nach den Anfängen in Berlin gedacht?

In meiner Krise erinnerte ich mich endlich an mein Selbststudium der Fotografie. Schließlich war ich nicht der erste, der ein gutes Foto machen wollte, und ich war schon gar nicht der erste, der ein gutes Gemälde malen wollte. Also studierte ich die Kunstgeschichte, so wie ich die Fotografiegeschichte studiert hatte: Ich lieh mir Bücher aus öffentlichen Bibliotheken und betrachtete die Bilder, ließ sie auf mich wirken, versuchte zu verspüren, was daran gut war und warum und ließ die Texte weit gehend außer acht.

Ich erinnere mich noch an Herzrasen, als ich einmal nicht schlafen konnte und mitten in der Nacht wieder aufstand, ein Buch in die Hand nahm und ein Bild von » Jackson Pollock betrachtete. Das war eine starke körperliche Reaktion, sehr merkwürdig. So etwas habe ich nie wieder erlebt. War das dieser Ausnahmesituation geschuldet?

Schließlich stieß ich auf fünf barocke Gemälde unterschiedlicher Maler zu demselben Thema: Madonna mit Jesuskind, dargestellt auf einer Doppelseite. Selbstverständlich waren das alles Meisterwerke, sonst hätte man sie gar nicht erst abgebildet. Merkwürdigerweise schien mir evident, dass eines dieser Meisterwerke wirklich gut zu sein schien, wesentlich besser als die anderen vier. Woran konnte das liegen?

Nach einer Weile kam mir eine Ahnung. Alle fünf Bilder waren mit Meisterschaft gemalt, eines jedoch mit Herzblut.

Ach du lieber! Was sollte das denn heißen? War ich nicht ein Kind der Moderne, aufgeklärt, abgeklärt, agnostisch? Es half aber nichts. Besser konnte ich es nicht erklären. Wenn dem aber so war, dass der Künstler seinen Teil dazugeben musste, was wäre es denn, was ich zu geben hätte? Was war mir wichtig?

Auf diese Frage konnte ich keine Antwort geben, obwohl ich das von mir erwartet hätte. Das war ein Schock, der mich mehrere Wochen belastete. Ich wusste nicht, was mir wichtig war! Und das in diesem Alter! Schließlich war ich schon 24 Jahre alt! Endlich meldete sich nach etwa einer Woche eine Idee. Hatte ich nicht immer einen doppeläugige Spiegelreflex besitzen wollen, um vernünftige Selbstportraits machen zu können?


Ich setzte mich vor den großen Spiegel im Schlaf- und Arbeitszimmer (zu sehen links in  Nummer 36) und zeichnete. Natürlich konnte ich gar nicht mehr zeichnen, ich war ja schon viele Jahre aus der Übung. Es dauerte aber nicht lange, da ging es wieder sehr gut. Alle Selbstportraits zeigen den angestrengten Blick in den Spiegel und wirkten deshalb auf meine Freunde etwas fremd, nicht nur wegen der Spiegelverkehrtheit.

Hier erscheint erstmals die Signatur joe, die damals durchaus nahelag. Schließlich war ich als Student allgemein so bekannt. Anscheinend hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt auch schon ausgiebig mit Picasso beschäftigt, von dem ich die Gewohnheit übernahm, alle Werke zu datieren, und gegebenenfalls zu nummerieren. Dies ist das zweite Blatt vom Tage, wie die römische Ziffer zeigt.

Es gefällt mir nach wie vor sehr gut. An manchen Stellen wirkt es ein bisschen verkrampft, an anderen ist es aber wieder sehr locker. Die Farbe sagt noch sehr wenig, doch die Intensität des Ausdrucks ist erstaunlich. Der junge Mann ist offen, unerschrocken, zuversichtlich, neugierig. Er ist nackt - soweit ich mich erinnere, habe ich mich allerdings nicht ausgezogen. Der Unterkiefer ist korrigiert, aber das stört nicht.

Im Nachhinein fand ich es sehr interessant, dass ich den Kugelschreiber gewählt hatte. Damit war eine Korrektur völlig ausgeschlossen. Jeder Strich musste auf Anhieb sitzen. Keine Ahnung, warum ich das wollte. Als Kunsterzieher habe ich diesen Kniff später öfters eingesetzt, um die Blockade der Schüler zu überwinden, die im Bewusstsein der späteren Korrigierbarkeit nicht etwa freier arbeiten, sondern gehemmter, und beim Zeichnen schon an das Radieren denken. Wenn aber jeder Strich sitzen muss, muss man sich wohl oder übel ein Herz nehmen und ins tiefe Wasser springen.

Dies war ein Schritt in die richtige Richtung. Es blieb nicht bei einem Selbstportrait. Einige weitere sind ins Werkverzeichnis aufgenommen worden. Was das mit der Kunst zu tun hatte und mit dem, was mir wichtig war, wurde mir dadurch allerdings nicht klar. *


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 22,  » Nummer 78.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 22,  » Nummer 78.
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» Nachher/vorher: einblenden. Ein Bild im Badezimmer eines » kreativen Menschen - im Original ist hier das viktorianische Portrait einer Katzendame mit origineller Fellzeichnung im Silberrahmen zu sehen, der im Spiegel gut erkennbar ist.


No. 4 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Auf den ersten Blick beeindruckend, auf den zweiten eher ärmlich - üppige Pflanzen sind natürlich immer beeindruckend. Die beiden kleinen Bilder an der schmalen Wandfläche habe ich ersetzt; die Gouache kommt natürlich auch über große Entfernungen, aber selbst von der Kugelschreiberzeichnung kann man noch mehr erkennen als von den ursprünglichen Bildern.


No. 7 » 11 42x30cm, 06.09.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 11 42x30cm, 06.09.1972
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Dies könnte ein Hotelzimmer sein - nur die vielen Bücher wollen nicht so recht dazu passen.


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  Museumsszenario   No. 12   Top   No. 10 Nachtrag Museumsszenario, 16.12.2012


No. 10 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 17 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 18 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 11 42x30cm, 06.09.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 11 42x30cm, 06.09.1972
 


No. 21 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 22 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 23 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 24 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 11 42x30cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 11      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 12      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x9"
Nr. 12:  30x21 cm (12x9"), Kugelschreiber, Gouache / Papier · 06.09.1972
     

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2014-06-26

Nachdem ich lange Zeit diese Arbeiten für wenig bedeutend gehalten hatte, sehe ich sie heute mit anderen Augen. Ich bin verblüfft über die Präsenz, über die Ausdrucksstärke, die Integrität des jungen Mannes, der sich selbst anschaut und nicht weiß, was er tut und warum er es tut. *

Bei diesem Bild traue ich mich, Farbe zu bekennen. Aber es ist nicht die Farbe, die hier besonders beeindruckt, es ist der Blick. Dieser Typ schaut den Betrachter so intensiv an, dass man geneigt ist, sich selbst zu fragen: Wer bin ich, was will ich, was soll ich?

Im ersten Selbstportrait schaut die Figur in eine unbestimmte Ferne, etwas himmelwärts, der Betrachter bekommt dadurch eine gewisse Distanz zugewiesen, er wird Beobachter, hier jedoch ist er Ansprechpartner. Was will der Bursche vom Betrachter?

Der Oberkörper ist leicht gedreht und stößt fast an die Bildkante, der Kopf scheint fast aus dem Bild herauszuragen, die Distanz zum Betrachter wirkt nah. Der rückt einem sozusagen auf die Pelle, er will es wissen.

Der Blick ist offen und ernst. Er fragt nach dem Wesentlichen. Wer bist du? Das vorherige Bild hat demgegenüber etwas Sakrales, der Dargestellte könnte ein Betender sein. Dieses Bild hingegen ist nüchtern und abgeklärt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 12 30x21cm, 06.09.1972 Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 12 30x21cm, 06.09.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Eine Zeichnung in der Dusche - warum nicht? Man muss sie nur wasserdicht verpacken und gleichzeitig dafür sorgen, dass man später auch noch mal wieder dran kommt. Das müsste sich machen lassen.


No. 4 » 12 30x21cm, 06.09.1972 Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 12 30x21cm, 06.09.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Oder neben dem Foto - auch nicht schlecht.


No. 7 » 12 30x21cm, 06.09.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 12 30x21cm, 06.09.1972
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. » Sonniger, südlicher Kalifornien-Stil, so wurde diese Wohnung klassifiziert: Hier kommt die Zeichnung gut zur Geltung - das ist nämlich eigentlich was für die Nahdistanz, auch wenn eine Fernwirkung durchaus vorhanden ist. Diese Stelle an der Wand neben dem großen Bild war frei, und da macht sich die Zeichnung gut. Mit Hilfe der Farbe des Passepartout kann man beliebige Akzente setzen.


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No. 10 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 17 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 18 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 12 30x21cm, 06.09.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 12 30x21cm, 06.09.1972
 


No. 21 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 22 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 23 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 24 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 12 30x21cm, 06.09.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 12      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 13      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x11"
Nr. 13:  30x26 cm (12x11"), Öl / Weichfaser · 29.10.1972 - 13.10.1973
     

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2014-06-26

Dies ist die Überarbeitung eines früheren Gemäldes, die an mehreren Stellen deutlich zu erkennen ist. Die Datierung des ursprünglichen Gemäldes ist schwierig. Es könnte noch während meiner Schulzeit entstanden sein oder aber vor den Objektarbeiten aus den Berliner Jahren.

Vermutlich war es ein Selbstportrait, das nun fantastisch umgearbeitet wurde. Der souveräne Einsatz der Farben ist verblüffend. Die Klänge sind wunderschön und entsprechend schwierig zu reproduzieren. Je länger ich auf dem Bild herumschaue, desto entzückter bin ich über die fantastischen Farbzusammenstellungen, die man sich überhaupt nicht ausdenken könnte. Wie kann man nur so ein Bild malen? Alles muss ja zusammenpassen, jede Linie und jede Farbe wirkt wieder auf die anderen zurück. Wie die Pinselführung die Farbe changieren lässt, ist unglaublich, etwa bei der roten Umrandung der Haare.

Witzigerweise finden sich einige Symbole auf dem weißen, hochgeschlossenen Gewand des Mannes mit rotem Schnurrbart und Mittelscheitel, dessen beiden Knöpfe genialisch angedeutet sind: Das mathematische Symbol für die Summe Σ, das physikalische Vektorzeichen und zwei Zeichen für die große Unbekannte x nebst logischem Nicht-Zeichen ¬. Ein gelbes Fragezeichen ? im Haar, die mathematischen Operatoren + und * auf den Wangen und eine Punkt-Strich-Kombination sowie einige Zickzacklinien vervollständigen das Zeicheninventar.

Auffällig ist natürlich die dunkle Hautfarbe, die Schminke sein könnte, und die grelle Bemalung des Gesichts, die völlig unkonventionell ist und weder an Stammesbemalungen noch an Clownsmasken erinnern. Der Schnurrbart sticht auf den ersten Blick nicht besonders ins Auge, aber wenn man genau hinschaut, sieht es aus, als sei er aufgeklebt. Will sich da jemand hinter einer Maske verstecken? Der Mann ist deutlich verwirrt. Besonders die altrosa umrahmten gelben Augen und der rote Mund mit den Mäusezähnchen strahlen aber eine enorme Innigkeit aus, deren ich mir damals gar nicht bewusst war. *


Die grünen Haare sind natürlich ebenfalls ungewöhnlich, fallen mir aber jetzt erstmals bewusst auf. Warum hat der grüne Haare? Oder ist es eine Haube, die so tut, als wären es Haare? Das Werk  Nummer 31 zeigt ebenfalls ein Selbstportrait mit grünen Haaren, was mir früher schon mal aufgefallen war und wofür ich keine Erklärung hatte.

Und dann lief mir vor etwa 10 Jahren ein Buch über den so genannten » Grünen Mann über den Weg, ein Phänomen, das sich durch die Kunstgeschichte zieht und im Sinne der » Archetypenlehre von » C.G. Jung gedeutet wurde. Das half mir aber auch nicht weiter. Der Grüner Mann ist durch die Vegetation grün, seine Haare und sein Bart werden durch Blätter gebildet, was hier eindeutig nicht der Fall ist. In diesem Sinne ist das sicher kein Grüner Mann.

Noch etwas fällt mir heute auf: Das Mal auf der Stirn. Es ist ja eine Art Hinweiszeichen wie bei einer Schnitzeljagd und könnte auf das sogenannte geistige Auge hinweisen, wie es in Indien manchmal als Schmuckzeichen angedeutet wird, wenn dieses nicht viel zu hoch angebracht wäre. Die ganze Partie der Nase und der Stirn wiederholt noch einmal den Pfeil nach oben, an den sich die rot gezackte Linie anschließt, die den Scheitel markiert, der seinerseits viel zu hoch angesetzt ist und ebenfalls nach oben weist. Diese Partie wiederum korrespondiert mit der eigenartigen Form, die die Kinnlade und das Kinn markiert, mit einem deutlichen Punkt abschließt und ebenfalls nach oben weist.

Dieser Mann ist nicht nur verwirrt und ein wenig traurig, er schaut auch nach innen beziehungsweise in eine unbestimmte Nähe, wodurch deutlich wird, dass er eigentlich nichts anschaut als seine eigene Existenz. Man könnte annehmen, dass er ein bisschen Angst hat vor der Fülle des Lebens, aber neugierig ist er auch. Ich fasse dieses Bild als Selbstportrait auf, und es sollte nicht das einzige bleiben, das mich in starker Verwirrung zeigt.

Der Gegensatz der Befindlichkeit des Dargestellten zu den beiden vorherigen Arbeiten ist ziemlich deutlich. Die beiden anderen Selbstportraits sind demgegenüber sowohl naiver als auch weniger offen. Sie zeigen das, was ich im Spiegel sehen konnte. Ich wollte mich ähnlich zeichnen, und wenn mir auch eine fotografische Ähnlichkeit nicht gelang, was mit dem Kugelschreiber auch nicht ganz einfach wäre, so war ich doch ziemlich zufrieden. Ähnlicher hat ein » Pablo Picasso sich auch nicht zeichnen können, um den mal ins Spiel zu bringen. Dieses Bild jedoch erhebt gar nicht den Anspruch, möglichst ähnlich zu sein. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wird etwas sichtbar, das im Spiegel nicht zu finden ist.

Die realistischen Selbstportraits habe ich bald aufgegeben, weil mir klar wurde, dass auf diese Weise im wesentlichen nur die Oberfläche dargestellt werden kann. Durch die Maskierung kann jedoch, wie man hier sieht, etwas zum Vorschein kommen, was möglicherweise noch gar nicht bewusst ist oder nicht formuliert werden kann. Hier scheint also zum ersten Mal eine Dimension der Kunst auf, die mich faszinierte und ein Leben wert zu sein schien.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 13 30x26cm, 29.10.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 13 30x26cm, 29.10.1972
 
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No. 4 » 13 30x26cm, 29.10.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 14 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 15 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 16 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 17 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 18 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 19 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 20 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 23 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 13 30x26cm, 29.10.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 13 30x26cm, 29.10.1972
 


No. 24 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 26 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 26 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 27 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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   Breite No. 13      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 14      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 14:  42x30 cm (17x12"), Ölkreide / Papier · 10.11.1972
     

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2014-06-26

Ich sitze wieder vor dem Spiegel und probiere eine neue Technik aus: Ölkreide. Ich hatte damit gar keine Erfahrungen und mir einen schönen, professionellen Holzkasten gekauft, den ich heute noch besitze. Diesmal habe ich ein Hemd an, man sieht im offenen Kragen sogar das Unterhemd. Merkwürdigerweise habe ich hier einen Seitenscheitel; vielleicht sind die Haare an diesem Tag gerade so gefallen.

Der Blick ist ernst und intensiv - wieder schaut der Portraitierte den Betrachter genau an. Man hat nicht so sehr den Eindruck, dass der Maler sich selbst anschaut, als vielmehr, dass die Person im Bild den Betrachter fixiert. Im Gegensatz zu  Nummer 12 ist hier die Selbstgewissheit, die Zuversicht, die fordernde Haltung, die dort ganz rein auftrat, hier sehr stark überlagert von Selbstzweifeln und Angst. So ähnlich hätte auch » Vincent van Gogh schauen können.

Die Selbstportraits von Vincent gehören zu den stärksten Arbeiten, die er hinterlassen hat. Merkwürdigerweise hat er immer außen gesucht, was nur drinnen zu finden ist. Vielleicht hat das mit seinem christlichen Elternhaus zu tun: So wollte er ja gerne die anderen retten, wo es doch nur darum geht, sich selbst zu retten. Da kann man vielleicht auch noch was erreichen, während die anderen sich ja gar nicht erretten lassen wollen.

Aber ich habe gut reden. Ich saß da vor dem Spiegel und wusste auch nicht, worum es ging. Dabei hatte ich es direkt vor meiner Nase. Was war mir wichtig? Nichts fiel mir ein, aber es war doch sonnenklar: Ich selbst musste mir wichtig sein, wer denn sonst? Für mein Leben war ich selbst verantwortlich und nur ich allein, niemand konnte mir das abnehmen. Ich musste alles daransetzen, dieses Leben fruchtbar zu machen. Aber was sollte das heißen?

Es war noch gar nicht so lange her, dass ich Abitur gemacht hatte. Als Schulsprecher hielt ich die Abiturrede. Ich beklagte mich darüber, dass ich mich für das Leben gar nicht gerüstet fühlte. Kurz danach saß ich mit einer Freundin zusammen und wir fragten uns, was uns im Leben erwarte. Vor ein paar Jahren gab sie mir den Brief zurück, den wir damals schrieben. Es war mir peinlich, meinen Lebensentwurf zu lesen - wie naiv ich war!

Und nun war ich unversehens erwachsen geworden - jedenfalls musste man das wohl annehmen. Ich war volljährig, lebte seit ein paar Jahren in wilder Ehe mit einer Frau, die ich nach besten Kräften liebte, hatte ein Mathematikstudium erfolgreich beendet und bereitete mich auf den nächsten Schritt in der professionellen Entwicklung vor, die Promotion. Aber doch schien irgendwo der Zweifel zu wohnen. Ich konnte so etwas wohl machen, aber keine Leidenschaft für die Mathematik empfinden. War das nötig? Konnte man nicht ein ganz gewöhnliches Leben führen und einfach seine Pflicht tun? Warum musste ich mich vor den Spiegel setzen und mich selbst zeichnen? Irgendetwas quälte mich, und das wird in diesem Portrait sichtbar. Der Mann fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.08.2011


No. 1 » 14 42x30cm, 10.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 14 42x30cm, 10.11.1972
 
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No. 4 » 14 42x30cm, 10.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 14 42x30cm, 10.11.1972
 
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No. 7 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 14 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 15 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 14 42x30cm, 10.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 14 42x30cm, 10.11.1972
 


No. 18 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 19 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 20 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 21 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 21 » 14 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 14      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 15      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 15:  42x30 cm (17x12"), Ölkreide, Gouache / Papier · 10.11.1972
     

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2014-06-26

»  Portrait de Jacqueline Roque aux mains croisées, Vallauris. 03.05.1954, 116x89 cm. Musée Picasso, Paris. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
»  Portrait de Jacqueline aux fleurs. Vallauris. 02.05.1954, 100x81 cm. · © Copyright Werner Popken. 
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Wieder vor dem Spiegel, fast dieselbe Haltung, diesmal wieder nackt und etwas kühner. Hier wirken natürlich die großen Farbflächen und schwarzen Balken im Hintergrund, die zweifellos von Picassos » Portrait mit gekreuzten Händen seiner letzten Geliebten und Ehefrau » Jacqueline Roque beeinflusst sind. Der Bezeichnung mit den römischen Ziffern lässt sich ebenfalls entnehmen, dass ich von der konsequenten Datierung Picassos, die dieser in den dreißiger Jahren begonnen hatte, beeindruckt war. *

Wieder trage ich einen Seitenscheitel, was mich stutzen lässt: Vielleicht entsprach das sogar der Realität - ein Blick auf die anderen Selbstportraits zeigt, dass ich damals offenbar schwankte: Manchmal trage ich ein Mittelscheitel, manchmal einen Seitenscheitel. Der Mittelscheitel hat dann gewonnen. Bis zum Abitur trug ich immer Seitenscheitel.

Das Picasso-Bild von 1954 war Anschauungsunterricht in der Schule, eines der Beispiele für die Moderne Kunst, für die unser Kunsterzieher anscheinend nicht allzu viel übrig hatte, jedenfalls konnte er uns nicht wirklich den Wert dieser Arbeiten nahebringen.

Ich erinnere mich noch an ein weiteres »Portrait Picassos derselben Frau aus demselben Jahr (damals „Madame Z.“ genannt), das wir ebenfalls im Unterricht betrachtet haben. Besonders bei der Haltung der beiden Hände auf diesem Bild ließ der Lehrer durchblicken, dass er nicht allzu viel von solcher Kunst hielt. Gleichzeitig musste er uns natürlich eintrichtern, dass die Moderne Kunst etwas ganz Großes und Bedeutendes ist, unser höchstes Kulturgut, fast schon ein Heiligtum. Wie sagt » Robert Pirsig in » Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten? Erziehung ist Massenhypnose. Wir wurden gut hypnotisiert.


In diesem Bild blickt uns wieder ein sehr zuversichtlicher und selbstbewusster junger Mann an, der anscheinend keine Angst, dafür Humor hat und gerne lebt, mit Freuden. Beide Blätter sind am selben Tag entstanden. Habe ich mich gefragt, was diese Bilder mir sagen? Ich glaube nicht. Ich habe sie einfach gemacht und wollte ein überzeugendes Bild haben, das vor allen Dingen ähnlich ist. In dieser Hinsicht konnte ich noch nicht zufrieden sein. Es lag mir fern, anzunehmen, diese Bilder könnten mir etwas erzählen, was ich noch nicht weiß, womöglich über mich.

Auch diesmal ist der Blick wieder sehr intensiv, was merkwürdig ist, da zumindest die Pupille seines linken Auges etwas undeutlich ist, aber das stört überhaupt nicht. Die Einfassung des Kopfes durch die vier schwarzen Strahlen hebt diesen natürlich hervor.

Viele Jahre später wird der Kopf des Helden ebenfalls hervorgehoben, meistens durch eine Art » Heiligenschein (Beispiel:  Nummer 461). Die Einteilung des Hintergrunds in intensivfarbige Flächen, die durch Stege getrennt sind, erinnert auch an die Ästhetik der Kirchenfenster. Die Welligkeit des Papiers an einigen Stellen, hervorgerufen durch die Wasserfarbe, trägt dazu bei, da die Färbung des Glases in der Regel nicht gleichmäßig ist.

Merkwürdig, dass mir die gelbe Färbung der Haut gar nicht besonders ins Auge sticht. Dabei ist sie doch das Auffälligste an diesem Bild. Aber irgendwie stört sie nicht, sondern scheint dazu zu gehören. Wenn man sich vorstellen möchte, die Haut hätte eine andere Farbe, will das nicht gelingen. Also habe ich ein Bildbearbeitungsprogramm zu Hilfe genommen und ein wenig experimentiert. Interessant: Es kamen Effekte heraus wie bei » Andy Warhol, der ja bekanntlich bei seinen Portraits die Farben ebenfalls willkürlich gewählt hat (siehe » Malen wie Andy Warhol).


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 3 » 15 42x30cm, 10.11.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 11,  » Nummer 22,  » Nummer 78.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 15 42x30cm, 10.11.1972
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 11,  » Nummer 22,  » Nummer 78.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Kunst im Bad - für den » kreativen Menschen eine klare Sache, das Auge will leben und genießen! Die Wand ist im Original leer.


No. 6 » 15 42x30cm, 10.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 15 42x30cm, 10.11.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Out of focus.


No. 9 » 15 42x30cm, 10.11.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 19,  » Nummer 20,  » Nummer 21,  » Nummer 22,  » Nummer 37,  » Nummer 76,  » Nummer 79,  » Nummer 80.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 15 42x30cm, 10.11.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Man kann ein Papierbild ja auch auf Leinen oder Holz aufziehen und dann wie ein Gemälde rahmen. » Heim in den Hügeln von Hollywood mit freiem Blick auf Los Angeles. Im Original hängt an dieser Stelle nichts.


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No. 12 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 13 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 14 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 15 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 16 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 17 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 18 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 19 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 20 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 21 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 22 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 15 42x30cm, 10.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 15 42x30cm, 10.11.1972
 


No. 23 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 24 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 25 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 26 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 26 » 15 42x30cm, 10.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 15      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 16      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

17x12"
Nr. 16:  42x30 cm (17x12"), Kohle / Papier · 12.11.1972
     

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2014-06-26

Frontalportrait in Kohle - nun war ich zufrieden, so erkannte ich mich wieder. Sicherheitshalber ließ ich bei der zentralen Kopierstation in der Universität Bielefeld eine Fotokopie anfertigen. Merkwürdigerweise ist diese heute verschollen. Ein mir entfernt bekannter Professor stand zufällig hinter mir in der Schlange und fragte: „Haben Sie das gemacht?“ Anscheinend war er beeindruckt. Ich bildete mir dennoch nicht allzu viel darauf ein, denn im Grunde war ich wieder unzufrieden. Das war es ebenfalls nicht, was ich suchte. * Was war es dann?

Diese Zeichnung ist fünf Tage später entstanden als die vorige und war die zweite vom selben Tage. Anscheinend habe ich viel aus dieser Produktion vernichtet, denn das erste Blatt dieses Tages beispielsweise ist heute nicht mehr auffindbar. Es ist ein Wunder, dass das Original einigermaßen unbeschädigt erhalten geblieben ist - Kohlezeichnungen sind extrem empfindlich. Irgendwann habe ich diese auf eine Holzspanplatte aufgezogen (vermutlich wenig fachgerecht) und mit einem zarten Naturholzrahmen versehen.

Manches an dieser Zeichnung ist virtuos angehaucht, beispielsweise das Hemd, und es wird deutlich, welche technischen Finessen ich hätte entwickeln können, wenn ich gewollt hätte; andere Partien zeugen von meiner Ängstlichkeit, die aus mangelnder Erfahrung resultiert - Kohle ist ja nun nicht gerade einfach zu handhaben. Soweit ich mich erinnern kann, ist dies die einzige Kohlezeichnung, die ich nach der Schulzeit angefertigt habe.

Natürlich hatte ich Respekt vor der Technik und mir schon damals in Berlin überlegt, mein Problem könnte vielleicht sein, dass ich die Kunst nicht studiert hatte. Da ich aber das Mathematikstudium nicht abbrechen wollte und auch nie ernsthaft daran dachte, mich an einer Kunstakademie einzuschreiben, stellt sich die Frage, ob ich überhaupt angenommen habe, man könne die Produktion von Kunst an einer solchen Einrichtung lernen. Vermutlich nicht. Außerdem wollte ich ja auch gar nicht Künstler werden.

Ich zog einen anderen Schluss aus meinem Dilemma: Vermutlich sei ich eher handwerklich begabt und sollte mich deshalb der Fotografie widmen, was ich dann ja auch drei Jahre lang getan habe. Aber die Fotografie war es auch nicht, wie ich durch diese Erfahrung feststellen konnte.

 Fertigkeitsniveau zum Ende des Portraitzeichenkurses · © Copyright Werner Popken. 
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Dass Technik nicht nur für mich kein Problem ist, sondern ganz generell, habe ich später im Kunstunterricht der Oberstufe erfahren, wo ich 1979 am » Ulrichsgymnasium Norden als Studienrat innerhalb eines Semesters einem ganz normal zusammengesetzten Kurs ohne weiteres beibringen konnte, realistische Portraitzeichnungen anzufertigen, die sich überall sehen lassen können, wo nur noch die konsequente Übung fehlte, um den Prozess schneller ablaufen zu lassen: Dann hätten diese jungen Leute sich sogar ein Taschengeld auf dem Montmartre verdienen können. Dabei hatte ich es doch selber gar nicht gelernt!

Im Grunde kann das nicht verwundern, denn noch vor 200 Jahren gehörte es zur bürgerlichen Grundbildung, vernünftig zeichnen zu können, es wurde von jedem erwartet. Selbstredend hat Goethe seine » Christiane gezeichnet. Man zeichnete genauso selbstverständlich wie man schrieb, las, sang oder musizierte. Heute verlangt man lediglich die Fähigkeit zum Lesen und Schreiben, die aber von jedem, der nicht gerade hochgradig behindert ist. Das ist eindeutig ein Verlust an kulturtechnischen Leistungen, der nicht zuletzt dem Wandel in der Kunstauffassung durch die Moderne Kunst geschuldet ist.


Interessanterweise wurde dieser Kurs „Portraitzeichnen und Körperstudien“ von den Schülern gewünscht und vom Schülervertreter vorgetragen, der dem Ausschuss der Lehrer angehörte. Man denke! Die Schüler möchten so etwas lernen, aber keiner meiner Kollegen traute sich einen solchen Kurs zu, vermutlich weil sie es selbst nicht konnten. Was sagt uns das über den modernen Kunstunterricht? Ich dagegen erklärte mich gern bereit und habe viel Freude daran gehabt. Gerne hätte ich auch selbst gezeichnet, aber leider konnte ich mich nur nur einmal für 20 Minuten hinsetzen, weil ich sonst immer Hilfestellungen geben musste. Diese Zeichnung habe ich sogar ins Werkverzeichnis aufgenommen:  Nummer 260.

Die Nasenpartie ist in einem Frontalportrait besonders problematisch und mir hier recht gut gelungen, während die Schatten unter dem Kinn beziehungsweise die Kinnlinie etwas zu wünschen übrig lassen, jedenfalls auf der Reproduktion. Die Augenpartien sind etwas schwach, besonders die linke, aber vermutlich waren sie auch noch ganz jung und frisch, gar nicht zu vergleichen mit ihrem jetzigen Zustand, der zeichentechnisch vermutlich wenig Probleme bereiten würde.

Beeindruckend finde ich immer noch die Präsenz dieses Portraits, die neben den Augen vor allem dem Mund geschuldet ist. Der Blick ist wieder einmal bemerkenswert, und eine gewisse Traurigkeit ist spürbar. Je länger ich mir das Gesicht anschaue, desto mehr gefällt es mir (im Moment habe ich gerade die maximale Auflösung, ich sehe also nur einen Teil der Zeichnung, nur das Gesicht).

Dieser junge Mann schaut aus dem Spiegel heraus und weiß nicht, warum er überhaupt hineinschaut. Es mangelt ihm an Selbsterkenntnis, was er aber nicht weiß, und er weiß auch nicht, dass dies der Grund ist, weshalb er in den Spiegel schaut. Er möchte wissen, wer er ist. Aber immerhin spürt er, dass er auf diese Weise nicht weiterkommen wird. Es dauert allerdings noch eine Weile, bis ihm diese Erkenntnis dämmert. Für mehr als ein halbes Jahr stellte ich die Produktion ein und wandte mich wieder dem Studium der Kunstgeschichte zu. Die Erkenntnismöglichkeiten dieses Weges hatte ich anscheinend ausgeschöpft.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 2 » 16 42x30cm, 12.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 16 42x30cm, 12.11.1972
 


Perfekt: So kommt selbst meine kleine Kohlezeichnung zu Ehren! Macht sich gar nicht so schlecht in dem riesigen Raum, hat durchaus Fernwirkung. (Phänomen entdeckt im Zuge der Diskussion von  Nummer 172)


No. 3 » 131 169x66cm, 22.03.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 16 42x30cm, 12.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 131 169x66cm, 22.03.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 16 42x30cm, 12.11.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Welch ein Ambiente! Im Original hängt hier nichts. Vermutlich möchte jemand ein Sofa verkaufen, oder Kissen. Schöne Fernwirkung! Das Originalfoto zeigt kahle Wände.


No. 6 » 16 42x30cm, 12.11.1972  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 16 42x30cm, 12.11.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Auch die Küche braucht Kunst! Das Originalfoto hat eine kahle Wand.


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No. 9 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 10 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 11 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 12 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 13 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 14 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 15 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 16 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 17 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 18 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 19 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 16 42x30cm, 12.11.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 16 42x30cm, 12.11.1972
 


No. 20 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 21 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 22 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 23 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 16 42x30cm, 12.11.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 16      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 17      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

23x18"
Nr. 17:  58x45 cm (23x18"), Öl / Weichfaser · 29.07.1973
     

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2014-06-26

»  Femme à la mantille sur fond rouge I, Vauvenargues. 20.04.1959, 81x65 cm. · © Copyright Werner Popken. 
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Dieses ziemlich verunglückte Werk war das erste Bild, mit dem ich zufrieden war, weshalb es Eingang in den Werkkatalog gehalten hat. Das Studium der Kunstgeschichte war zwar sehr interessant, brachte mich aber eigentlich nicht weiter. Eines Sonntagnachmittags war ich ziemlich verzweifelt. Ich hatte mich natürlich auch mit Picasso beschäftigt und mich langsam zu seinem Alterswerk vorgearbeitet.

Die Erkenntnis, dass er in seinen Stillleben und Portraits aus der Vauvenargues-Zeit mit ganz groben Mitteln gearbeitet hatte, mit nur wenigen Farben, Schwarz, Grün, Rot und dem Weiß der Leinwand, mit groben Pinseln und wenigen Strichen etwas hingeworfen und für vollendet erklärt (siehe insbesondere »Femme à la mantille sur fond rouge I), entfachte in mir die Energie und den Mut, ganz spontan ein Bild zu malen, ohne überhaupt irgendetwas im Sinn zu haben.

Das war eine Revolution, aber in meiner Verzweiflung habe ich es gar nicht bemerkt! Nach zwei Stunden hatte ich einen blauen Mann und war sehr zufrieden. Stolz zeigte ich ihn meiner Freundin, die allerdings etwas zu bemäkeln hatte - die Kinnpartie oder so. Daraufhin setzte ich noch einmal an und alles ging verloren!

Ich war wieder verzweifelt! Wie konnte das sein? Weitere zwei Stunden kämpfte ich verzweifelt darum, den ursprünglichen Zustand wieder zu erreichen. Ganz ist es mir nicht gelungen, aber schließlich konnte ich einfach nicht mehr.


Dass es sich um ein Selbstportrait handelt, ging mir nicht auf. * Es ist natürlich nicht ähnlich, abgesehen von Äußerlichkeiten wie der langen Nase, der Haartracht und dem Schnurrbart. So glaubte ich, eine Fantasiefigur vor mir zu haben. Das ist verwunderlich, da ich  Nummer 13 durchaus als Selbstportrait verstanden hatte. Verglichen mit jenem Werk ist sowohl die Farbgebung als auch die Zeichnung hier grottenschlecht.

Sehr bemerkenswert ist das Glücksgefühl, das ich bei der Arbeit und nach der Vollendung erlebte. Einmal ist ein solches Gefühl ja nicht selbstverständlich, zum anderen ist es gerade bei diesem Bild eher unverständlich. Im Vergleich mit den vorherigen Bildern wirkt es sogar wie ein Rückschritt. Ich habe aber offenbar etwas gespürt, was nicht wegzuleugnen war.

Und ähnlich wie bei der Frage, warum eins der Madonnenbilder so ganz offensichtlich besser war als die anderen (siehe Kommentar  Nummer 11), musste ich mich auch hier mit dem Gefühl zufriedengeben. Gefühle aber gehörten in meine Welt nicht eigentlich nicht hinein, es sei denn es handele sich um romantische Beziehungen.

Obwohl Picasso mir durch sein Vorbild die Energie und Kraft gegeben hatte, einfach loszulegen und sämtliche Vorstellungen und Vorsätze hinter mir zu lassen, hat das Ergebnis mit seinem Werk nichts zu tun. Er hat plakativ und holzschnittartig gearbeitet, während dieses Bild versucht, realistisch zu sein und Oberflächen modelliert.

Es hat in diesem Sinne viel mehr mit Picassos Frühwerk zu tun, in dem er bekanntlich ebenfalls die blaue Farbe für Hauttöne einsetzte. Verglichen damit aber ist dieses Werk sowohl viel naiver als auch viel weniger sentimental. In diesem Bild findet man tatsächlich etwas von mir, während man in den Bildern Picassos nichts von ihm findet, vielleicht mit Ausnahme des Werkes »La vie, das ursprünglich als Selbstportrait angelegt war, wie erhaltene Skizzen beweisen (»La vie [Étude]). Später hat er seinen eigenen Kopf gegen den seines Freundes Casagema ausgewechselt (»La mort de Carles Casagemas).

» Krishna, ca. 1900, Ausschnitt · © Copyright Werner Popken. 
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Die blaue Gesichtsfarbe entstand aus der bewussten Verzweiflung und dem Wunsch, es Picasso gleich zu tun und ohne Rücksicht auf Vorstellungen und Konventionen einfach nur loszulegen. Dieses Bild ist im Gegensatz zu den vorherigen nicht im Schlaf- und Arbeitszimmer vor dem Spiegel entstanden, sondern im Keller. Schließlich ist das Hantieren mit Ölfarben etwas aufwendiger, man braucht mehr Platz und macht auch mehr Dreck.

Im indischen Kulturkreis ist die blaue Farbe als Gesichtsfarbe allgegenwärtig; damit werden Göttlichkeiten bezeichnet. Das ist vielleicht interessant, insbesondere weil ich nicht glaube, dass mir das zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Dass dieser Mann tatsächlich auch indisch wirkt, ist mir nicht aufgegangen.

Der Hintergrund ist wohl Krapplack und es sieht aus, als hätte ich einen Großteil der Farbe von der Weichfaserplatte wieder abgewaschen. Das Hemd ist im wärmeren Karminrot gehalten und genialisch locker skizziert. Der Gegensatz zwischen den warmen und kalten Rottönen bestimmt zusammen mit den Blautönen das Bild. Die Übermacht an Rot legt nahe, dass die Probleme, die den Mann bedrücken, durchaus heiß und bedrängend sind.

Abgesehen von den technischen und stilistischen Unzulänglichkeiten, die das Bild als typische Hobbyarbeit erscheinen lässt (was man von den vorherigen nicht sagen konnte), fällt die Innigkeit des Ausdrucks ins Auge. Dieser Mann schaut nach innen, und das ist neu. Er ist ernst und scheint bekümmert. Was ihn bekümmert, wird freilich nicht deutlich. Am Gesicht sieht man, dass ich mich ziemlich abgequält habe. Wie das Bild vor der Überarbeitung ausgesehen hat, kann man nur ahnen.

  · © Copyright Werner Popken. 
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Der Zauber einer glücklichen Gestaltung ist unerklärlich. Wenn eine Linie nur um den Bruchteil eines Millimeters falsch sitzt oder nur geringfügig falsch gebogen ist, kann das ganze Wunder in Entsetzen umschlagen. Dasselbe gilt für Farben, und damit wird zugleich die gesamte Problematik der Reproduktionstechnik deutlich.

Linien können exakt reproduziert werden, bei Farben ist das aus vielfältigen technischen Gründen so gut wie ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass Farben bei unterschiedlicher Beleuchtung völlig unterschiedlich aussehen. Und schließlich weiß keiner, wie eine bestimmte Farbe von einem anderen wahrgenommen wird.

Interessanterweise wirken meine Bilder auch in Schwarzweiß; die Bücher, die ich 1998 produziert habe, darunter das erste komplette Werkverzeichnis, sind auf meinem Laserdrucker produziert worden, selbstverständlich ohne Farben. Die Versuche zur Farbreproduktion damals waren noch sehr unbefriedigend. Farblaserdrucker gab es noch gar nicht.

Auch im Buchdruck kam die Revolution der Farbe ja erst Anfang der 70er Jahre. Mein großes Rembrandt-Buch » Horst Gerson: Titel Rembrandt Gemälde. Gesamtwerk von 1968 ist überwiegend schwarzweiß. Mein erstes Picasso-Buch Gemälde und Grafik. Einleitung von Jürgen Gustav. Ramerding, Berghaus Verlag, (1972) hatte einige farbige Abbildungen auf schlechtem Papier und einige auf Hochglanzpapier, die einzeln eingeklebt waren. Wenn man das mit der großen Taschen-Ausgabe » Picasso von Warncke vergleicht! Enorme Fortschritte sind erzielt worden. Was Goethe oder Rembrandt dazu gesagt hätten?


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 4 » 17 58x45cm, 29.07.1973  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 17 58x45cm, 29.07.1973
 
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No. 7 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 14 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 15 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 17 58x45cm, 29.07.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 17 58x45cm, 29.07.1973
 


No. 18 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 19 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 20 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 21 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 17      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 18      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

21x17"
Nr. 18:  51x41 cm (21x17"), Öl / Weichfaser · 30.07.1973
     

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2014-10-25

In der Rückschau hatte ich Werk  Nummer 17 als großen Durchbruch in der Erinnerung, als erstes in einer ununterbrochenen langen Reihe von Bildern, bei denen ich nichts wollte und einfach nur geschehen ließ. In Wirklichkeit hatte ich jedoch nichts begriffen, obwohl mir diese Erfahrung doch so eindrücklich gewesen war.

Als ich etwa 10 Jahre später mein Werk systematisch ordnete, stellte sich diese Erinnerung dank der konsequenten Datierung als großer Irrtum heraus. Am nächsten Tag setzte ich mich nämlich im Keller vor einen zu diesem Zweck extra dort angebrachten Spiegel und malte mich in Öl, realistisch, spontan und ohne Vorübung, so gut ich es konnte, indem ich meine Augen und mein Talent nach Kräften gebrauchte.

Gerade erst hatte ich eine Brille bekommen und kurze Zeit später würde ich sie für immer wieder absetzen, bis heute jedenfalls. Aus dieser kurzen Phase existiert glücklicherweise ein fotografisches Portrait unserer Freunde » Hanni und Jörg Raasch.

Es ist eine Rarität: Weder habe ich mich selbst oft fotografiert noch bin ich oft fotografiert worden; die beiden hatten damals gerade angefangen, sich für die Fotografie zu interessieren, die für mich schon wieder erledigt war, und ebenfalls ein Schwarzweißlabor eingerichtet, wo sie diesen Abzug hergestellt hatten. Seither fotografieren sie leidenschaftlich bis heute.

Raasch: Joe 1972 · © Copyright Werner Popken. 
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Raasch: Joe 1972

     
Dasselbe gespiegelt · © Copyright Werner Popken. 
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Dasselbe gespiegelt

Berücksichtigt man, dass Selbstportraits spiegelverkehrt sind (ich trug den Scheitel immer links, in der Betrachtersicht war der also rechts), kann mein Versuch als recht realistisch gelten. Dabei ist das Bild ganz locker flockig in durchaus virtuoser Manier gemalt. *

 Nummer 16 zeigt, daß ich damals mit dem Mittelscheitel experimentierte, den ich seither trage. Im Vergleich zum Foto reiße ich die Augen unnatürlich weit auf, weil ich so angestrengt in den Spiegel schaue - es war mir nicht bewusst, dass ich bei der Augenpartie hätte aufpassen müssen. Außerdem sieht man die starken Schatten der verwendeten Schreibtischlampe - im Foto sind die Schatten der Brille weniger auffällig.

Und wieder enttäuscht das Bild, obwohl es doch technisch gesehen gar nicht so schlecht ist. Es gibt einfach nichts her, es ist flach und nur Oberfläche, man spürt nur mein Bemühen, die Aufgabe zu bewältigen.

Was hatte ich mir damit bewiesen? Lediglich, dass mir die realistische Malerei, das Malen nach der Natur, keine wirklichen Probleme bereitet. Dieses Bild war ebenfalls nach etwa zwei Stunden fertig.

Es war allerdings nicht in altmeisterlicher Manier gemalt, sondern alla prima, direkt von der Palette auf den Bildträger. Merkwürdig, dass mir jetzt dieser Ausdruck einfällt. Ganz dunkel steigt mir die Erinnerung auf, dass ich als Oberstufenschüler ein Buch zum Thema Ölmalerei besessen haben muss, aus dem ich diesen Ausdruck habe.

Ich erinnere mich sogar noch an die Abbildung eines akademischen Malers aus diesem Buch, angetan mit einem langen weißen Kittel, ausgerüstet mit einer riesigen Palette (eine solche habe ich irgendwann auch einmal angeschafft, sie aber als unpraktisch verworfen, schleppe sie aber immer noch mit mir herum) und vor einem Palettenwagen stehend (war es » Leo von König?). Eine Palette war mir wohl schon bekannt, aber ein Palettenwagen war mir neu. Als ich dann ein eigenes Atelier hatte, habe ich mir selbst einen gebaut und fand ihn sehr praktisch.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.08.2011


No. 3 » 18 51x41cm, 30.07.1973 Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 18 51x41cm, 30.07.1973
 
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No. 6 » 18 51x41cm, 30.07.1973Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 18 51x41cm, 30.07.1973
 
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No. 9 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 18 51x41cm, 30.07.1973
 
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No. 12 » 18 51x41cm, 30.07.1973 Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 18 51x41cm, 30.07.1973
 
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  Museumsszenario   No. 19   Top   No. 17 Nachtrag Museumsszenario, 15.12.2012


No. 15 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


 
No. 16 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


 
No. 17 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


 
No. 18 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


 
No. 19 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


 
No. 20 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


 
No. 21 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


 
No. 22 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


 
No. 23 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


 
No. 24 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


 
No. 25 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 18 51x41cm, 30.07.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 18 51x41cm, 30.07.1973
 


 
No. 26 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 26 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


 
No. 27 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 27 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


 
No. 28 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 28 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


 
No. 29 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 29 » 18 51x41cm, 30.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


 
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  Top    



   Breite No. 18      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 21      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

20x16"
Nr. 21:  50x40 cm (20x16"), Öl / Nessel · 24.09.1973
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Da mich die Kopie des Picasso-Bildes nicht weitergebracht hatte, wandte ich mich einen guten Monat später wieder dem Thema Portrait zu. In Ermangelung eines Modells nahm ich mir ein Schwarzweiß-Fotoportrait meiner schönen Frau, das ich selbst aufgenommen und in größerem Format selbst entwickelt hatte. Das konnte ich mir anschauen, solange es nötig war. Die Farbigkeit habe ich erfunden.

Der Blick ist wiederum ziemlich intensiv, aber insgesamt erscheint das Bild unbefriedigend. Das liegt nicht nur an der mangelnden Ähnlichkeit, an der etwas zu dick und zu lang wirkenden Nase, an dem etwas zu kurzen Kinn, das wie mit der Rasierklinge abgeschnitten scheint, an den Haaren, die wie eine Mütze auf dem Kopf sitzen.

Ich fürchte, man spürt einfach ganz deutlich, dass dieses Bild ohne wirkliche Notwendigkeit entstanden ist. Es fehlt ihm genau das, was ich bei den Madonnenbildern als essenziell erkannt zu haben glaubte: Herzblut. Selbst wenn es technisch perfekt wäre, sozusagen eine Wiederholung der Fotografie mit anderen Mitteln, würde es enttäuschen. Ein beeindruckendes Kunstwerk könnte daraus nie werden.

Ganz offensichtlich ist es eine Fingerübung, mehr nicht, und als solche nicht besonders gut gelungen. Trotzdem habe ich das Bild nicht vernichtet und sogar ins Werkverzeichnis aufgenommen. Denn es ist ein klares Zeugnis dafür, dass ich entgegen meiner späteren Wahrnehmung zunächst überhaupt nichts begriffen hatte. Daher kann gar keine Rede davon sein, dass ich seit der Erfahrung mit  Nummer 17 die Bilder einfach habe kommen lassen, wie meine Erinnerung mir vorgaukelte.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 04.08.2011


No. 1 » 21 50x40cm, 24.09.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 19,  » Nummer 20,  » Nummer 22,  » Nummer 37,  » Nummer 76,  » Nummer 79,  » Nummer 80.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 21 50x40cm, 24.09.1973
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Das nenne ich eine Küche: » Heim in den Hügeln von Hollywood mit freiem Blick auf Los Angeles. Im Original hängt an dieser Stelle nichts.


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  Museumsszenario   No. 22   Top   No. 20 Nachtrag Museumsszenario, 13.12.2012


No. 4 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 5 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 6 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 7 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 8 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 9 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 10 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 11 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 12 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 21 50x40cm, 24.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 21 50x40cm, 24.09.1973
 


No. 14 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 15 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 16 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 17 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 18 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 21 50x40cm, 24.09.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 21      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 22      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

28x17"
Nr. 22:  70x43 cm (28x17"), Öl / Leinwand · 28.09.1973 - 15.11.1973
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Ein weiterer Versuch mit demselben Schwarzweiß-Foto, diesmal ein anderer Ausschnitt, so dass auch noch das Kleid mit ins Bild kommt. Das Foto ist verschollen, so dass ich den direkten Vergleich nicht mehr anstellen kann. Es fällt allerdings auf, dass die Kritik an  Nummer 21 hier gleichermaßen zutrifft.

Der Blick ist bei diesem Versuch merkwürdigerweise auf den Betrachter gerichtet, während die Figur in dem anderen Bild eher verträumt und ernst in eine unbestimmte Ferne schaut. Das zeigt die Schwierigkeit der fotografischen Umsetzung selbst eines Fotos, das nie ungeduldig wird und sich nicht bewegen kann.

Beide Bilder habe ich, soweit ich mich erinnern kann, nie aufgehängt. Daraus schließe ich, dass ich von dem Ergebnis nicht so ganz überzeugt war und mir davon keinen besonderen Genuss versprach. Ich weiß auch nicht, was die Portraitierte davon gehalten hat.

Mir war jedenfalls klar, dass man auf diese Weise seine technischen Fertigkeiten durchaus üben und erweitern kann. Irgendwann würde ich dieses Foto vielleicht genauso überzeugend umsetzen können, wie ich mich selbst vor dem Spiegel hatte portraitieren können. Vielleicht würde man das Gemälde sogar für ein Foto halten können. Aber wäre das die Mühe wert? Das konnte es eigentlich nicht sein. Wieder einmal.

Im Moment kann ich die einzelnen Daten der Bildentstehung nicht nachprüfen; in der Datenbank sind nur Beginn und Ende vermerkt. Diese beiden Daten liegen bei diesem Bild mehr als 14 Tage auseinander. Ich gehe davon aus, dass es am selben oder nach wenigen Tagen fertig war und später vielleicht noch einmal überarbeitet worden ist.

Auf jeden Fall habe ich es auch nach der Erfahrung mit den nächsten sieben Bildern noch einmal für wert befunden, überarbeitet zu werden. Irgendwie ließ mir wohl die Frage der technischen Fähigkeiten, der Anspruch der Ähnlichkeit, keine Ruhe. Die genialische Geste, ohne jegliche technische Kompetenz, hatte mir jedenfalls nicht gefallen. Die Lektion der Berliner Phase saß. Keine selbstherrliche Deklamation: Das ist Kunst! Eher die Frage: Was ist Kunst?


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Nachtrag Wohnungsszenario, 04.08.2011


No. 1 » 22 70x43cm, 28.09.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 11,  » Nummer 15,  » Nummer 78.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 11,  » Nummer 15,  » Nummer 78.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. » Hier lebt ein kreativer Mensch; sein Hauptaugenmerk liegt „auf der Schaffung kultureller Relevanz und Original-Content für einige der einflussreichsten Marken in Design, Lifestyle und Luxusgüter“ (Übersetzung: Google). Zu einem solchen Menschen passt dieses Bild natürlich wie die Faust aufs Auge.


No. 4 » 22 70x43cm, 28.09.1973  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 15,  » Nummer 19,  » Nummer 20,  » Nummer 21,  » Nummer 37,  » Nummer 76,  » Nummer 79,  » Nummer 80.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. Die Hausfrau zaubert auch köstliche Salate: » Heim in den Hügeln von Hollywood mit freiem Blick auf Los Angeles. Im Original hängt an dieser Stelle ein kleines Bild mit einer abstrakten Schwarzweiß-Grafik.


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  Museumsszenario   No. 23   Top   No. 21 Nachtrag Museumsszenario, 13.12.2012


No. 7 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 8 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 11 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 12 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 13 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 14 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 15 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 16 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 17 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 18 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 19 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 20 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 21 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 22 70x43cm, 28.09.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 23      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

16x19"
Nr. 23:  40x47 cm (16x19"), Öl / Weichfaser · 02.10.1973 - 04.10.1973
     

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