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Öl   Mittel   Alles        Breite No. 40     » Max     » 800 px     • 500 px      60x80 cm, Öl / Leinwand


180 cm - 71 inch

24x32"


Nr. 40:  60x80 cm (24x32"), Öl / Leinwand · 16.11.1973
     

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An der Wand mit:  
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2014-06-26

Ein erstes Stillleben. Es sind wieder Gegenstände meiner Umgebung, frei aus der Erinnerung gemalt. Die Kaffeekanne gehörte zu einem Service, das ich später einmal als Beispiel für gutes Design in einer Wohnzeitschrift wiederfand - also nicht einfach irgendeine Kanne.

Der Schlenker unten am Henkel ist nicht original. Ich erlaubte mir sozusagen kubistische Tricks, um die Kanne in Szene zu setzen. Das große Brotmesser beweist, dass ich schon damals ein Faible für große Messer hatte und mein Brot selbstverständlich selber schneide.

Der Tisch gehörte zu den Möbeln, die ich selbst gebaut hatte. Er bestand aus einem Türblatt - so etwas gibt es heute nicht mehr - mit an den Enden angesetzten Beinen, die in diesem Bild nicht sichtbar sind.

Orange war Anfang der Siebzigerjahre eine Modefarbe. Die ganze Küche war ebenso orange wie das Schlafzimmer violett und rot, das Badezimmer blau und das Wohnzimmer weiß. * Diese gemeinsame Wohnung, die wir nach unserer Rückkehr aus den USA mit Tipps aus der Frauenzeitschrift Brigitte eingerichtet und acht Jahre lang gemeinsam bewohnt haben, steht mir heute noch lebhaft vor Augen.

Heute finde ich es bemerkenswert, dass ich ein solches Bild gemalt habe, ohne mich an der Realität orientieren. Damals habe ich darüber überhaupt nicht reflektiert. Ich wollte malen und brauchte dazu keinerlei Vorlagen. Drei Jahre später steckte ich in Schwierigkeiten, weil ich dem Geheimnis des Schöpferischen mittels Fotografie auf die Spur kommen wollte, und griff wegen einer Pose nochmals zu einem Spiegel, aber das half mir auch nicht.

Hier hingegen wäre es ja ein Leichtes gewesen, ein solches Arrangement herzurichten und abzumalen. Aber wird auf diese Weise ein Bild daraus? Vermutlich eher nicht. Ganz entfernt erinnern diese drei Gegenstände an Picassos berühmtes Stillleben mit Kasserole, das dieser sicher auch nicht nach Vorlage gemalt hatte.

Zwei meiner drei großen Vorbilder, » Max Beckmann und » Pablo Picasso, haben immer wieder Stillleben gemalt, während mir von » Rembrandt auf Anhieb gar keines einfällt. Für mich sind Stillleben offenbar auch kein Thema, denn man kann sie wohl an einer Hand abzählen.

Ein Grund mag wohl sein, dass ein Stillleben im wesentlichen höchstens ein schönes Bild sein kann, mehr nicht. Nun kann man argumentieren, dass insbesondere die Kriegsstillleben Picassos den Mangel und die Entbehrungen im besetzten Paris erfahrbar machen. Daran ist wohl etwas dran. Und auch für die rein malerische Qualität bin ich nicht unempfänglich. Eines der kleinen Stillleben Picassos, das ich in einem Pariser Museum kurze Zeit später studieren konnte, hat mich mit seiner sinnlichen Präsenz sehr beeindruckt.


Die Malweise meines Bildes lässt nun gerade diese sinnliche Präsenz vermissen, weil der Farbauftrag sehr dünn ist. Das wiederum erklärt sich aus meiner finanziellen Lage. Als Student konnte ich mir ein so teures Hobby eigentlich nicht leisten. Die Anordnung der Gegenstände ist sehr dynamisch, die Verkürzung des Messers verblüffend, der tänzerische Schwung der Kanne erheiternd. Mit einiger Gewalt könnte man die Gegenstände als sexuelle Metaphern verstehen, aber das würde dem Bild nicht gerecht werden und nichts zum Verständnis beitragen.

Interessanterweise wird der Anschein der Realität an der Umrisslinie des Tisches augenscheinlich verletzt. Entweder sitzt die Tischkante links zu tief oder rechts zu hoch. Wenn man gedanklich probehalber hier korrigiert, wird deutlich, dass diese Unstimmigkeit sehr zur Dynamik des Bildes beiträgt. Später habe ich einige Bilder mit Tischen gemalt, an denen mir aufgefallen ist, dass die Unstimmigkeiten System hatten: Die Tische hatten jeweils drei Beine und fünf Ecken. Hier gibt es gar keine sichtbare Ecke und die Beine fehlen auch.

Gerade fällt mir auf, dass das Bild nicht signiert ist. Ich nehme an, dass es heute eine Signatur trägt und werde bei Gelegenheit vielleicht einmal nachschauen, wenn ich ins Lager komme. Eine Signatur stört eigentlich; erst kurz vor meiner ersten Ausstellung 1983 im » Leopold Hoesch-Museum in » Düren habe ich alle oder jedenfalls die meiner Meinung nach ausstellungsreifen Bilder nachträglich systematisch signiert. Wenn es heute signiert ist, muss dieses Foto davor entstanden sein.

Ich weiß auch nicht, ob ich dieses Bild damals ausgestellt habe. Neulich sind mir 6x6-Dias dieser Ausstellung in die Hände gefallen, die Friedrich Riehl damals gemacht und mir geschenkt hatte. Daran könnte ich überprüfen, ob ich dieses Bild für ausstellungsreif hielt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 01.08.2011


No. 1 » 157 63x50cm, 11.06.1974 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 166 60x50cm, 23.08.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972  Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 26,  » Nummer 28,  » Nummer 38b,  » Nummer 41.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 157 63x50cm, 11.06.1974 » 1 21x16cm, 01.01.1960 sold/verkauft » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 166 60x50cm, 23.08.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972
 
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


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  Museumsszenario   No. 41   Top   No. 39 Nachtrag Museumsszenario, 10.12.2012


No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 6 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 7 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 10 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 40 60x80cm, 16.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 40 60x80cm, 16.11.1973
 


No. 11 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 12 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 13 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 14 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 17 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 18 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 40 60x80cm, 16.11.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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