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Simulation Wohnumgebung
Museumsszenario
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No. 152
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No. 150
26.03.2011
Eine Sonnenanbeterin mit gewissen Anklängen an die Skulptur auf der Wiese (Nr. 84). Mit einer anspruchsvollen Attitüde muss man sich von diesem Bild abwenden, aber wenn man sich offen und naiv nähert, kann man seine Freude daran haben, obwohl die Dame so deutlich unglücklich ist.
*
So hatte ich mich noch 2007 geäußert, aber inzwischen habe ich dazugelernt. Ich glaube, ich sollte dieses Bild nicht unterschätzen. Es wird sich mit meiner neuen Methode ja bald herausstellen, was es taugt. Schon die Gegenüberstellung mit
84 lässt erkennen, dass
151 ebenfalls Schwung und Kraft hat.
Und was habe ich bitteschön mit dem Ausdruck „anspruchsvolle Attitüde“ gemeint? Habe ich mich dafür geschämt, ein Mädchen mit gespreizten Beinen und großen Brüsten gemalt zu haben? Oder ist es die merkwürdige Mischung von Naivität und Raffinesse, wobei es die Naivität sein müsste, die mir peinlich war?
Oder waren es willkürliche Setzungen wie die merkwürdigen Finger, die scharfe Kante an der Schulter, die naiven Augen, die Brüche im Realitätsgehalt, die sich beispielsweise in der freizügigen Darstellung des Körpers und der konventionellen Zeichnung des Kopfes manifestieren? War mir das Gesicht dieser jungen Frau zu nah an stilistischen Eigenheiten von Werbezeichnern der Fünfzigerjahre?
Oder ist es die uneinheitliche Behandlung der Räumlichkeit, die einerseits flach zu sein scheint, so dass das Meer direkt ins Ohr der Frau spülen könnte, andererseits aber extrem perspektivisch verzerrt, so dass die Hand im Vergleich zum Gesicht riesengroß erscheint? Und warum sollte man sich daran stören, dass die Dame unglücklich ist?
Gut, mit den letzten Bildern kann
151 gut mithalten. Jetzt kommen die Kollegen dran.
» Rembrandt ist natürlich einfach fantastisch - ohne Lug und Trug, absolut authentisch, unprätentiös, treffsicher. Wenn man sich den
» Ingres zu Gemüte führt, wird einem ganz schlecht. So eine schmierige Altmännerfantasie, so eine offensichtliche Prostitution ist einfach nur peinlich.
151 hält sich im Vergleich ganz gut; ganz besonders auffällig ist natürlich die Schambehaarung, die gewissermaßen geöffneten Schenkel, wobei der zweite völlig fehlt. Natürlich: Dieses Bild muss mit dem berühmten
» Courbet zusammen aufgehängt werden! Dass ich darauf nicht gekommen bin! Was ich aber eigentlich sagen wollte: Schambehaarung kommt bei Ingres nicht vor, obwohl diese junge Frau eine haben müsste. Schambehaarung galt nämlich als unschicklich - wie immer man das begründet hat - vermutlich gar nicht.
Der Courbet ist schon stark, gar keine Frage. Und wirkt er nicht auch in einer Wohnumgebung viel besser als im Museum? Aber er hat auch etwas leicht Schlüpfriges, was vermutlich daran liegt, dass die Frau ihrer Individualität beraubt ist. Demgegenüber wirkt mein Bild merkwürdig unschuldig.
Siehe auch meine Entdeckung anläßlich der Betrachtung mit der Rückseite
› Nummer 162.
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Nachtrag Wohnungsszenario, 27.02.2012
» Nachher/vorher: einblenden. Wieder aus
» loftlife - leider habe ich mir nicht gemerkt, aus welchem Artikel die Vorlage stammt. Das ursprüngliche Bild ist so von der Art, wie man sich die moderne Kunst vorstellt. Mein Bild macht sich sehr gut auf der dunklen Wand.
» Nachher/vorher: einblenden.
» Todd Selby zu Hause bei
» Sissel Tolaas, Duftkünstlerin.
» Nachher/vorher: einblenden.
» Todd Selby sucht
» Olaf Hajek heim,
» Illustrator in Berlin (siehe auch
» 148). Die sorgfältig angeordneten kachelartigen
» Objekte an der Wand sind Worte, die irgendwie das Wort „run“ enthalten: first run, born to run, nowhere to run etc. Ob das Kunst sein soll? Oder Illustration?
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No. 150 Nachtrag
Museumsszenario, 18.11.2012
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