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Öl   Klein   Alles        Breite No. 113     » Max     » 800 px     • 500 px      49x60 cm, Öl / Hartfaser


180 cm - 71 inch

20x24"


Nr. 113:  49x60 cm (20x24"), Öl / Hartfaser · 27.02.1974, Rückseite von » 124
     

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An der Wand mit:  
» 115


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2014-06-26

Bei diesem Bild war ich empört, als es fertig war. Ich wusste gleich, was ich davon zu halten hatte. Ich zeigte es Erika, um zu hören, was sie dazu meinte; sie fand das ganz hübsch.

Das stimmt, die Farben und Formen sind durchaus dekorativ. Ich erklärte ihr, warum dieses Bild für mich unmöglich war.

Beim nächsten » Engelbrecht-Besuch nahm ich das Bild mit und stellte es auf seinen Kamin. Er schaute eine Weile darauf herum und verkündete: „So sollten Sie weitermachen!“

Ich daraufhin: „Garantiert nicht! Das sind nämlich Sie!“ Was er sofort einsah. *

Hier haben wir das Problem des modernen Künstlers. Der Künstler muss er selbst sein. Leicht gesagt.

Er kann alles machen, aber er weiß nicht, was er machen soll. Na ja, ganz so schlimm ist es nicht: Die meisten Künstler studieren ja an der Akademie, und deshalb sind sie zumindest dem Einfluss ihrer Lehrer ausgesetzt. Ich war zwar nicht auf der Akademie, aber auch ich habe nicht nur aus mir selbst geschöpft (ein diesbezüglicher Versuch scheiterte ja), sondern mich ganz bewusst dem Einfluss der Kunstgeschichte und insbesondere Picassos ausgesetzt.

Allgemein gesagt: Niemand ist eine Insel, wir alle sind aufgewachsen in unserer Kultur und können uns gar nicht außerhalb dieser bewegen - nicht einmal im Gedankenexperiment. Wer irgend etwas machen will, steht immer auf den Schultern von Riesen (eine Bemerkung von » Isaac Newton), von denen, die vor ihm da waren. Man fragt sich bloß, wie urplötzlich vor 30.000 Jahren irgendwelche Vorfahren in irgendwelchen Höhlen ohne irgendwelche Vorübungen fantastische Malereien vollbringen konnten. Vermutlich standen die auch schon auf den Schultern von Riesen, nur wissen wir nichts davon.

Aber trotzdem kann man natürlich fragen, wie ich (oder irgendjemand sonst) in der Lage bin, solche Sachen zu machen. Dass Picasso eine ganz klassische akademische Ausbildung hatte, ist heute allgemein bekannt. Der hat das wirklich gelernt und geübt, was ich von mir nun wirklich nicht sagen kann. Trotzdem sind mir ja immer wieder ausgesprochene Virtuosenstück gelungen, ohne dass ich sagen könnte, wie ich das gemacht habe.

Das ist wahrscheinlich das Geheimnis des Talents. Mit diesem Wort wird ja nichts erklärt, nicht einmal beschrieben, nur etwas bezeichnet. Vom modernen Künstler wird verlangt, dass er sich selbst verwirklicht; er muss nichts können, er braucht kein Handwerk, man kann ihm nichts beibringen und ihm nicht helfen. Trotzdem soll er mit seinem Tun die Gesellschaft bereichern und vor allen Dingen Werke produzieren, für die jemand bereit ist, Geld hinzu legen. Oder auch nicht, dann ist er eben der verkannte Künstler, der Hungerleider. Malerfürst und Bohemien, der eine schwimmt in Geld, der andere läuft in Lumpen herum, dazwischen gibt es nur noch den Kommerz, den Kitsch, die Gebrauchsgrafik.


No. 1 » 112 101x123cm, 20.02.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 112 101x123cm, 20.02.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974
 


„Gerümpel am Meeresgrund“ wäre mein Titel für dieses Bild, wenn ich denn Titel vergeben würde. Starke Formen und Farben, die keinen Sinn ergeben und allenfalls gefühlsmäßige Verwirrung hervorrufen, wenn überhaupt - nichts für mich. Auf das Traumgeschehen übertragen würde das einem verworrenen Traum entsprechen, an den man sich nicht gern erinnert und den man schnell vergisst.

Freilich könnte man auch mit solchen Sachen eine Existenz verbringen. Vielleicht würde es sogar gelingen, einflussreiche Kunstliebhaber zu überzeugen, dass dies die Zukunft der Kunst ist und solche Malerei das höchste der Gefühle. Aber wenn der Maler selber schon Bauchschmerzen hat?

Zu diesem Zeitpunkt muss ich also schon einige Kontakt mit Engelbrecht gehabt haben, da sein Einfluss in diesem Bild sichtbar wurde. Meine Reaktion zeigt, dass mein Gefühl ganz klar erkannte, dass ich mit seinen Sachen nichts zu tun habe. Trotzdem habe ich noch jahrelang Kontakt mit ihm gepflegt und bin später erneut in Krisen geraten, die wir beide seinen Einfluss zuschrieben. In gewisser Weise muss ich also Engelbrecht als Lehrer anerkennen. Seine Kunst und unserer Gespräche haben mich zweifellos sehr beschäftigt. Ich habe ihm bedingungslos vertraut, genauso wie ich Picasso vertraute. Sein Verdienst ist es unter anderem sicherlich, meine vorbehaltlose Bewunderung für Picasso etwas aufgeweicht zu haben.

Das Bild ist ohne Grundierung auf die raue, gemusterte Rückseite einer handelsüblichen Hartfaserplatte gemalt, wie man deutlich erkennen kann. Die Vorderseite einer solchen Hartfaserplatte ist glatt und war damals geölt, was einigen Bildern später zum Verhängnis werden sollte.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 05.02.2012


No. 2 » 113 49x60cm, 27.02.1974  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 113 49x60cm, 27.02.1974
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Natürlich wieder aus einer Anzeige für eine schwedische Altbauwohnung; das Original existiert nicht mehr.


No. 5 » 113 49x60cm, 27.02.1974  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 113 49x60cm, 27.02.1974
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Auch für dieses Foto gibt es die Vorlage nicht mehr; dieses stammt jedoch nicht aus einem Immobilienprospekt, sondern aus dem Fundus eines » Dienstleistungsunternehmens in Großbritannien, das Gelegenheiten zum Fotografieren vermittelt.


No. 8 » 113 49x60cm, 27.02.1974  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 113 49x60cm, 27.02.1974
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Natürlich: Die Architekturzeitschriften brauchen wirkliche Räume, die Antiquitätenhändler und Möbelhersteller sind darauf angewiesen, ihre Produkte in ansprechenden Umgebungen zu präsentieren, und die Immobilienmakler profitieren davon, wenn ihre Objekte nicht ganz so kahl und unwohnlich wirken.

Vermutlich verliebt sich der eine oder andere Betrachter des Fotos in ein Objekt und möchte es erwerben, und auch der Mieter oder Käufer der Immobilie könnte in Versuchung geraten, einen Teil der Einrichtung zu behalten. Bei  Vine Cottage Cotswolds könnte es sich sogar um ein Ferienhaus handeln - eine Buchung kann man aber nicht vornehmen.

Das Problem mit diesen Vorlagen ist vermutlich auch, dass man sie nur einmal verwenden kann. Die eifrigen Leser der Architekturzeitschriften würden es nicht schätzen, wenn ein bestimmtes Objekt mehrfach verwendet würde.


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  Museumsszenario   No. 114   Top   No. 112 Nachtrag Museumsszenario, 26.11.2012


No. 11 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 64 130x99cm, 22.12.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 64 130x99cm, 22.12.1973
 


No. 15 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 112 101x123cm, 20.02.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 112 101x123cm, 20.02.1974
 


No. 16 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 105 122x94cm, 08.02.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 105 122x94cm, 08.02.1974
 


No. 17 » 100 69x169cm, 29.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 100 69x169cm, 29.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974
 


No. 18 » 92 85x65cm, 20.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 99 84x65cm, 29.01.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 92 85x65cm, 20.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 99 84x65cm, 29.01.1974
 


No. 19 » 91 80x61cm, 19.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 91 80x61cm, 19.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 22 70x43cm, 28.09.1973
 


No. 20 » 80 80x100cm, 03.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 79 79x99cm, 00.01.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 80 80x100cm, 03.01.1974 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 79 79x99cm, 00.01.1974
 


No. 21 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 36 100x79cm, 04.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 38a 100x80cm, 11.11.1973 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 36 100x79cm, 04.11.1973
 


No. 22 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 37 80x60cm, 07.11.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 19 80x60cm, 01.08.1973 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 37 80x60cm, 07.11.1973
 


No. 23 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 33 95x81cm, 27.10.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 26 92x66cm, 06.10.1973 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 33 95x81cm, 27.10.1973
 


No. 24 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 20 66x131cm, 20.08.1973 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 24 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 20 66x131cm, 20.08.1973
 


No. 25 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 113 49x60cm, 27.02.1974 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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