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180 cm - 71 inch

9x7"
Nr. 1:  21x16 cm (9x7"), Öl / Holz · 01.01.1960   Privatbesitz
     

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2014-06-26

Es ist wohl erklärungsbedürftig, warum das Werkverzeichnis mit diesem ulkigen Bild beginnt, das ich im Alter von etwa 12 Jahren verbrochen habe. Es ist mir selbst ein Rätsel, warum ich ein Künstler bin, und deshalb interessiert mich, wie sich das alles entwickelt hat. Dieses kleine Bild ist ein Zeugnis für meinen familiären Hintergrund.

Das Bildchen ist mit Buchdruckerfarben auf Holz gemalt. Die Holztafel lag vermutlich irgendwo im Keller des Hauses herum, das meine Eltern 1956 gebaut hatten, die Druckfarben hatte mein Vater von der Arbeit mitgebracht. Er war Buchdrucker und druckte meistens in Schwarz, aber die Geschäftsbücher, die sein Arbeitgeber herstellte, benutzten manchmal bunte Farben zur besseren Orientierung, und deshalb fielen beim Linieren bunte Farbreste an - die Linierer bildeten eine eigene Berufsgruppe.

Das war also ein echtes Ölgemälde! Vermutlich war ich mächtig stolz, obwohl oder vielleicht gerade weil das Malen mit diesen extrem zähen Farben kein besonderes Vergnügen ist. An dieser Erinnerung meine ich zu erkennen, dass die Kunst in meiner Familie als etwas Besonders galt, insbesondere die Ölmalerei.

Natürlich hatte niemand in der Familie eine Ahnung von Ölmalerei oder Kunst allgemein, aber meine Mutter kaufte eines Tages spontan einem Vertreter an der Tür ein echtes Ölgemälde ab, eine Fließbandarbeit aus Holland, die modern tat und eine Waldlandschaft darstellte, mit dick und satt aufgetragener Ölfarbe, wie bei van Gogh, jedoch spätimpressionistisch angehaucht, absolut genialisch hingehauen, was sich vermutlich schon aus der Produktionsweise am Fließband ergeben hat. Dieses Bild wurde dann über dem Sofa im Wohnzimmer aufgehängt und war ein Zeichen dafür, dass man aus dem Gröbsten heraus war und sich Originalkunst leisten konnte. Da war ich höchstens 10 Jahre alt.

Merkwürdigerweise habe ich mich gefragt, warum so etwas gut und bedeutend ist - ich glaube nicht, dass mein Bruder sich solche Fragen stellte. Im Wohnzimmer hingen sonst noch drei Reproduktionen im Stil des Ludwig Thoma, dunkel erinnere ich mich an eine Alpenlandschaft. Demgegenüber nahm sich dieses Gemälde reichlich Freiheiten heraus. Ich staunte, wie frei man mit der Farbe umgehen konnte und dennoch realistische Effekte erzielte, die keine Zweifel über das Gegenständliche zuließen. Irgendwie dämmerte mir aber trotzdem, dass der Wert eines solchen Bildes sehr gering sein müsse. Ich wagte es freilich nicht, mit jemandem darüber zu sprechen, sondern behielt meine Gefühle und Gedanken lieber für mich.

Der zigarrerauchende Bauer verweist einerseits auf meine Kindheit in einem kleinen niedersächsischen Dorf und meine Kinderspiele, in denen ich gerne in die Rolle eines Bauern geschlüpft bin; andererseits kann ich mich nicht erinnern, jemals einen Schnitter mit Zigarre gesehen zu haben. *

Im Alter von vielleicht fünf Jahren hatte ich allerdings ein traumatisches Erlebnis mit einer Zigarre. Wir Kinder spielten auf der Straße, ein Bauer arbeitete in seinem Gemüsegarten und hatte seine Zigarre am Gartenpfosten abgelegt. Die älteren forderten alle heraus, die Zigarre zu stehlen und daran zu ziehen. Ich war noch viel zu jung, um die Tragweite begreifen zu können, fühlte aber die Herausforderung und nahm sie an. Mein Vater rauchte Zigarette, auf Lunge natürlich, eine Angewohnheit, die er aus dem Krieg mitgebracht hatte, und so inhalierte ich - vielleicht wurde ich dazu auch angestiftet. Auf jeden Fall bekam ich einen schrecklichen Hustenanfall, der nicht wieder aufhören wollte.

Die anderen bekamen einen Schrecken, da der Bauer hätte aufmerksam werden und den Diebstahl entdecken können. Erst breitete sich Ratlosigkeit aus, dann schickten sie mich mit dem Rat nach Hause, tüchtig viel zu trinken. Ich schlich mich also in die Diele, wo die Schwengelpumpe stand, die das ganze Haus versorgte, und trank solange, bis der Husten aufhörte. Vielleicht musste aus diesem Grund die Zigarre ins Bild.

Es war natürlich nicht das erste Bild, das ich gemalt habe. Ich kann mich noch an das schöne Gefühl erinnern, das ich in der Vorschulzeit hatte, wenn ich zeichnete und malte, ohne Aufsicht und ohne Vorgaben, besonders an die vielen Pferde, die ich außerordentlich liebte. Ähnlich naiv ist dieses Bild entstanden. Die Haltung des rechten Arms ist völlig verunglückt, was entschuldbar scheint, da ich natürlich nicht nach der Natur gemalt habe und auch sonst kein Vorbild hatte, sondern mir die Haltung einfach nur vorstellte. Die Kopfform, besonders das Kinn, der Mund und die Augen sind eigentlich meinem Alter gar nicht mehr angemessen und zeigen, dass ich im Kunstunterricht rein gar nichts gelernt hatte, was freilich nicht mein Fehler war: Im Kunstunterricht konnte man nichts lernen, weil nichts vermittelt wurde.

Dieses Bild habe ich immer noch in meinem Besitz gehabt, als ich den Werkkatalog Anfang der Achtzigerjahre konzipierte. Es muss also wohl eine Bedeutung für mich gehabt haben. Irgendwann ist einmal etwas Heißes auf das Bild geraten, wohl ein Bügeleisen, so dass sich im Himmel rechts die Farbe gelöst hat.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 10.08.2011


No. 1 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 1 21x16cm, 01.01.1960   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 2.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 1 21x16cm, 01.01.1960 sold/verkauft
 
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No. 7 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 1 21x16cm, 01.01.1960  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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180 cm - 71 inch

15x21"
Nr. 2:  38x52 cm (15x21"), Öl / Leinwand · 01.01.1963   Privatbesitz
Kopie nach van Gogh: Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles
     

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2014-06-26

Da die Buchdruckfarben offenbar nicht geeignet waren und man dem Sohn mit richtigen Künstlerölfarbe vielleicht eine Freude machen könnte, schenkten meine Eltern mir zu Weihnachten ein Sortiment Künstlerfarben. Selbstredend durften diese teuren Materialien nur zu einem guten Zweck verwendet werden. Eine » van-Gogh-Kopie schien akzeptabel. Die Vorlage hatte ich vermutlich aus dem damals abonnierten Schülermagazin 'Liliput', das jeden Monat ein moderat-modernes Kunstwerk vorstellte.

Viele Jahre später bog ich eines Tages in einem Pariser Museum um die Ecke und war wie vor den Kopf geschlagen: Da hing doch 'mein Bild' an der Wand! Das » Original musste etwa so groß sein wie meine Kopie, denn sonst hätte ich das Bild an der Wand nicht auf den ersten Blick für meines halten können. Dank Internet fand ich nun heraus, dass das Original im Musée d'Orsay hängt; man kann es auf dessen Webseite aufrufen und es werden sogar die Maße angegeben: 45x51cm. Meine Kopie entspricht mit 38x51cm exakt der Breite, aber nicht der Höhe - beim Vergleich sieht man auf den ersten Blick, dass ich den Vordergrund etwas verkürzt habe, was dem Bild aber nicht schadet. Vermutlich hat mein Vater die Leinwand gebastelt. Kannten wir damals die Dimensionen des Originals? Hat er die berücksichtigt? Keine Ahnung. Es ist nicht anzunehmen, dass die Maße in der Schülerzeitung genannt wurden; das ist selbst bis heute noch nicht einmal in Büchern üblich.

Van Gogh verbraucht enorm viel Farbe, das sieht man sogar auf einer einfachen Reproduktion in einem Schülermagazin, und ich habe mich erfolgreich bemüht, diese Plastizität nachzuahmen, wie man sehen kann. Infolgedessen waren die Farben anschließend fast alle. Vorbei der Spaß! Mein Vater hatte aber ein Einsehen und präsentierte eine Lösung: Er kaufte mir das Bild für 20 DM ab. Damit konnte ich neue Farben kaufen. Es blieb aber sein einziger Erwerb, woraus ich schließe, dass er erstens das Bild gelungen fand und es mochte, zweitens aber keine Serienproduktion wünschte. Er war ein sparsamer Mann. Bei seinem Tode fiel das Bild wieder an mich zurück. Bei mir heißt es 'Zigeunerwagen', das Museum nennt es 'Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles'. *

Das Geheimnis, wie van Gogh sich einen derartigen Farbenverbrauch leisten konnte, habe ich erst kürzlich gelöst: Sein Bruder hat ihm gegen Überlassung aller damit produzierten Kunstwerke sämtliche Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt und darüber hinaus einen monatlichen Betrag zur Lebenshaltung, der größer war als der Monatsverdienst des von van Gogh portraitierten Briefträgers, der damit eine fünfköpfige Familie zu unterhalten hatte. Soviel zur Legende, dass van Gogh ein armer Schlucker war, der aus finanzieller Not sein Ohr abschneiden musste, um die Prostituierte zu bezahlen.

Meine Eltern haben sich vermutlich nicht viel dabei gedacht, als sie mir die Farben schenkten, genauso wenig wie ich selbst. Ein anderes Mal wünschte ich mir ein Akkordeon, weil auf einem Foto des Zwei- oder Dreijährigen ein Jüngling mit Schifferklavier zu sehen war und ich mich dunkel an Glücksgefühle erinnerte. Meine Eltern erkundigten sich und deuteten dann an, dass ein Akkordeon sehr teuer sei und ich mir etwas anderes überlegen solle; da ging mir auf, dass eine Gitarre überhaupt sehr viel schicker sei - ich kam langsam in das Alter, wo man Musik hörte und für Bands schwärmte. Das schien wohl in Ordnung zu sein. Als ich dann doch ein (gebrauchtes) Akkordeon bekam, war ich leicht enttäuscht.

Ein solches Geschenk ist keine Verpflichtung und legt nicht fest. Ich bin ja auch kein Musiker geworden, obwohl ich mich um dieses Instrument ernsthaft bemüht habe - genausowenig hätte ich wegen dieses Geschenks nun ein Künstler werden müssen, zumal mich meine Eltern nicht sonderlich ermutigt haben.

Die Kopie nach van Gogh ist nach meiner Einschätzung sehr gut gelungen. Ich habe dazu nicht geübt und keinerlei Probleme wahrgenommen, sondern einfach ganz unbedarft losgelegt und das Bild heruntergepinselt. Erstaunlich! Aber das will ja nicht viel heißen, jugendliche Talente müssen sich bewähren. Das Bild ist nicht signiert, das Original auch nicht. Es ist auch nicht datiert; das Datum 1. Januar soll signalisieren, dass es sich hier um eine Schätzung handelt. Als ich die Farben bekam, war ich vermutlich 14 oder 15 Jahre alt, vielleicht auch jünger.

Es war meine erste Kopie und ist hier stellvertretend für alle anderen aufgenommen worden, die ich in meinem Elternhaus angefertigt habe. Angesichts der vielen Jahre, die ich dort noch verbracht habe, war ich nicht besonders fleißig. Ich hatte offenbar nicht vor, Künstler zu werden.


» Reproduktion laut Musée d’Orsay. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » Reproduktion laut Zeno.org · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
Wie man sieht, ist die Reproduktion von Farben schwierig. » Zeno hat sogar links etwas abgeschnitten.

Was mein Gemälde betrifft, so scheint es mir ganz eindeutig viel zu hell und strahlend zu sein. In meiner Erinnerung kommt es dem Original sehr nahe, aber das will nicht viel heißen - eine verlässliche Aussage kann man nur machen, wenn man beide Gemälde nebeneinanderhält. Deshalb haben die Maler früher ihre Kopien im Museum gemacht. Auch heute noch kann man das manchmal sehen.


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Followup Living environment, 09.08.2011


No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963   For this environment, see also  » Nummer 1.Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
For this environment, see also  » Nummer 1.
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» After/before: display. Auf diese Distanz wirkt der van Gogh nicht so überragend. Immerhin hängt da was - das Originalfoto zeigt eine leere Wand.


No. 7 » 2 38x52cm, 01.01.1963   Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
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» After/before: display. So ist das schon besser; im Originalfoto ist an dieser Stelle eine weiße Uhr.


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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 
No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 612 195x100cm, 17.10.1985
 
No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 
No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 
No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 
No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 
No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 
No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 
No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 
No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 
No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 
No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 
No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 
No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 
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   Width No. 3      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

25x21"
Nr. 3:  61x51 cm (25x21"), Lack / Pappe · 01.01.1963
     

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2014-06-26

 Macke: Vier Mädchen. 1912/13, 105x81cm · © Copyright Werner Popken. 
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Dieses Bild finde ich geradezu scheußlich, obwohl es bei näherer Betrachtung durchaus gewinnt. Es versucht auf eine naive Weise, eine Aufgabe aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums umzusetzen und hat mir damals schon nicht gefallen.

Der Kunstunterricht war für mich immer mehr oder weniger unangenehm. Schon in der Grundschule wurde mir die Lust am Malen schnell und gründlich ausgetrieben. Das Interieur ist im wesentlichen erfunden; Einzelheiten entsprechend entfernt Einrichtungsgegenständen im Haus meiner Eltern, zum Beispiel die für die Fünfzigerjahre typische Wandbeleuchtung, aber auch diese ist offensichtlich nicht nach der Natur gemalt.

Auf der Rückseite befindet sich die Vorzeichnung zu einem Gemälde von » August Macke (» 4 Mädchen im Park), wiederum nach einer Vorlage im Liliput; die farbige Ausmalung ist begonnen. Ich weiß nicht, warum ich es nicht vollständig ausgeführt habe; vermutlich haben mir die Reproduktionen inzwischen gereicht und andere Sachen waren wichtiger.

Neben van Gogh, von dem ich noch » eine der Fassungen der berühmten » Brücke von Arles kopiert habe, gibt es zumindest Kopien nach » Claude Monet (» Regatta bei Argenteuil, ziemlich klein, Öl auf Weichfaser) und » Franz Marc (» Rote Rehe II, ziemlich groß, mit Deckfarben auf Hartfaser, und » gelbe Pferde) sowie eine fantastische Neuschöpfung des Turms der blauen Pferde von Marc, zu dem ich gar keine Vorlage hatte - ich kannte nur den Titel und hatte suggeriert bekommen, dass dieses Gemälde exorbitant gut und bedeutend sei, also erfand ich mir sowas.

Ich weiß heute nicht mehr, warum ich ausgerechnet dieses Bild in den Werkkatalog aufgenommen habe; vermutlich um genau diese unangenehm-prägende Situation zu dokumentieren. Rechts unten sieht man erstmals eine Signatur: 'W. Missbach' für Werner Missbach, meinen Geburtsnamen. Anscheinend ist dieses Bild mit Druckfarben gemalt, könnte aus diesem Grunde also auch früher datiert werden.

 Regatta bei Argenteuil, Kopie · © Copyright Werner Popken. 
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Möglicherweise litt ich aber nur Mangel an den teuren Ölfarben, denn es gibt ein auch noch ein leicht peinliches abstraktes Gemälde, das sich an eine Schulaufgabe anlehnt sowie eine interessante südliche Szene mit Segelboot im starken Wind vor der Hafenstadt, nach einer Ansichtskarte, beide ebenfalls in Druckfarben. Die Abstraktion trägt ausnahmsweise einen Titel: 'A nice impression'. Man möchte sich schämen, aber im Grunde war ich noch ein Kind. Dieses Bild steht stellvertretend für eine Reihe von anderen Versuchen, zu eigenständigen Bildwelten zu gelangen.

Etwa gleichzeitig entstand ein weiteres Stillleben im Sinne der Neuen Sachlichkeit, das wiederum ganz dick mit Künstlerfarben gemalt ist und ebenfalls auf eine Aufgabe im Kunstunterricht zurückgeht. Dieses Bild ist recht groß, größer als alle damaligen Bilder in meinem Elternhaus, und hat entsprechend viel Farbe verschlungen. Es hat meinen Eltern immerhin so gut gefallen, dass sie dafür einen repräsentativen breiten Rahmen in dunklem Naturholz haben anfertigen lassen. Dieses Gemälde befindet sich seit dem Tod meiner Eltern wieder in meinem Besitz und ist wie die anderen, hier nicht erwähnten, nicht in das Werkverzeichnis aufgenommen worden. *

Das Kopieren der berühmten modernen Kunstwerke war sicher nicht schlecht. Allerdings war weder mir noch meinen Eltern klar, warum diese Werke gut sein sollten. Natürlich wurde darüber nicht gesprochen und ich dachte auch nicht darüber nach. Auch in der Schule wurde Kunst als solche eigentlich nicht thematisiert.

Insgesamt war ich mit meinen Sachen aber deutlich unzufrieden. Das konnte es nicht sein. Aber was? Ich war ratlos und gab die Kunst auf. Als ich nach dem Abitur mit 18 das Elternhaus verließ, nahm ich meine Farben mit. Nun konnte mir keiner mehr reinreden.


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Followup Living environment, 09.08.2011


No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963  Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963
 
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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 
No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985
 
No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 
No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 
No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 
No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 
No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 
No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 
No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 
No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 
No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 
No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963
 
No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 
No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 
No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 
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   Width No. 3      Max      800 px      500 px  


   Width No. 4a      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

83x52"
Nr. 4a:  210x130 cm (83x52"), Öl / Nessel · 01.12.1968 · verschollen
     

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2014-06-26

Auch hierbei handelt es sich um einen ironischen Protest, diesmal jedoch gezielt gegen einen schon damals hochgeschätzten Avantgardisten gerichtet: » Yves Klein.

Ich kannte nur wenig aus der Kunstgeschichte und hatte mich damit auch gar nicht beschäftigt. Auf einer ersten Sommerreise mit meiner neuen Freundin durch Skandinavien besuchte ich das » Moderna Museet in Stockholm und war wenig angetan. Insbesondere empörten mich zwei Werke von Klein, die später beide zu künstlerischen Protestreaktionen führten.

Die berühmten Naturschwämme, die er einfach auf eine Holzplatte montiert und anschließend gleichmäßig blau eingefärbt hatte, empfand ich als abgeschmackt. Das sollte ein bedeutendes Kunstwerk sein? Nur eine von den drei Arbeiten, die in Reaktion darauf Kunstschwämme benutzen, haben Eingang ins Werkverzeichnis gefunden - warum eigentlich? Möglicherweise waren die beiden anderen nicht mehr in meinem Besitz, als ich die fotografische Dokumentation begann.

Die sogenannten Anthropometrien Kleins andererseits, Abdrücke nackter Frauen, die der Künstler vorher blau angemalt hatte, ohne jeden anekdotischen Bezug, wo er also Menschen in ihrer Eigenschaft als erotische Objekte enterotisiert, instrumentalisiert und zum Werkzeug macht, führten zur gesprühten Umrisszeichnung meiner Geliebten Erika, die durch eine dicke Lage Nivea und eine Faschingsperücke geschützt war. Diese Perücke wiederum wurde anschließend in Werk  Nummer 6 verarbeitet. *


› No. 6   80x60x30 cm sold/verkauft
Diese Frau wird in ihrer Körperlichkeit sichtbar, man ahnt ihre Rundungen, man möchte ihren Leib anfassen, sie wird als Individuum fassbar, obwohl die Darstellung hochgradig anonym ist. Ihre Haltung ist höchst stilisiert, wirkt im oberen Teil segnend, obwohl aus dem unteren hervorgeht, dass sie auf dem Bauch liegen muss. Da das Bild aber senkrecht an der Wand hängt, ergibt sich ein gewisser Schwebezustand.

Und wiederum drängen sich mir Assoziationen zu religiösen Vorstellungen auf, in diesem Fall zu Schweißtüchern. Das liegt zweifellos an der merkwürdigen Patina, von der ich gar nicht sagen kann, wie sie zustandegekommen ist. Es wird die natürliche Begleiterscheinung der Sprühtechnik gewesen sein. Man erkennt, dass ich zwei verschiedene Farben verwendet habe: Rot und Schwarz, um die Umrisse zu beschreiben. Wie der Bildgrund entstanden ist, weiß ich nicht mehr, aber er trägt sehr stark zur Aura des Werks bei.

Verglichen mit den Anthropometrien Kleins wirkt dieses Werk sehr intim, konkret, verbindlich, während seine Arbeiten demgegenüber abstrakt und willkürlich anmuten. Diese Frau könnte man liebkosen, seine Abdrücke nicht. Hier ahnt man die Haut und die Schönheit, bei ihm ist diese gar nicht vorstellbar. Seine Werke wirken distanziert, abgeklärt, unterkühlt, dieses Werk wirkt warm und naiv. Seine Bilder sind Artefakte eines Happenings, wo der Künstler im Smoking zu Kammermusik zur Unterhaltung des Publikums die nackten Frauen als stimmengesteuerte Pinsel benutzt, um die Autonomie und Künstlichkeit der Kunst zu beweisen. Mein Bild ist eine Liebeserklärung, entstanden in der Intimität der Zweisamkeit.

Dies war eins der Werke, die ein Jahr später anlässlich der Wohnungsauflösung vor der Übersiedlung in die USA versteigert wurde. Ich glaube nicht, dass ich den Erwerber gekannt habe. Anhand der Symbolfigur erkennt man, wie groß das Bild ist und wie groß die Frau, deren Abbild hier zu sehen ist. In unserem kleinen Zimmer war natürlich kein Platz dafür, aber für das so genannte Berliner Zimmer der großen gründerzeitlichen Wohnung, in der wir Studenten mit Freunden lebten, war es ideal: Ein großes Durchgangszimmer, mit dem eigentlich wenig anzufangen war, das einem solchen Bild aber sehr schön zur Entfaltung verhelfen konnte.

Ursprünglich hatte ich das Bild wohl nicht aufnehmen wollen, später aber dann meine Meinung geändert und musste es dann wegen der chronologischen Ordnung notgedrungen dazwischenschieben - deshalb die eigenartige Werknummer. Da ich alle Berliner Werke vor der Abreise fotografiert hatte, um sie verschiedenen Kunsthändlern anzubieten, und diese Dias die Zeiten ebenfalls überdauert hatten, konnten auch Werke dokumentiert werden, die inzwischen verschollen sind. Was aus diesem Bild wohl geworden ist? Ob es wohl immer noch existiert? Als wir nach einem Jahr aus den USA wieder zurückkamen und unseren alten Freunden in Berlin einen Besuch abstatteten, wusste niemand mehr etwas davon.


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Followup Living environment, 06.09.2011


No. 1 » 4a 210x130cm, 01.12.1968   Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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  Museum scenario   No. 5   Top   No. 4 Followup Museum scenario, 18.12.2012


No. 4 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 
No. 5 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 612 195x100cm, 17.10.1985
 
No. 6 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 
No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 
No. 8 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 
No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 
No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 
No. 11 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 
No. 12 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 
No. 13 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 
No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 
No. 15 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
No. 16 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 
No. 17 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 
No. 18 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 
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   Width No. 4a      Max      800 px      500 px  


   Width No. 9      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

25x51"
Nr. 9:  63x128 cm (25x51"), Öl / Leinwand · 01.01.1972
     

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2014-06-26

Die ironisierende Paraphrasierung konnte mir nicht gefallen, weshalb ich 1969 vor der Übersiedlung in die USA zur Fotografie wechselte, die mich jedoch ebenfalls nicht befriedigte. Zwar fotografierte ich ein paar Jahre lang sehr intensiv, aber immer mehr stellte sich heraus, dass die Fotografie keine Antwort auf meine Unruhe darstellte. Die Fotos wurden immer besser, aber sie langweilten mich. Ich saß fest.

Schließlich versuchte ich, so an die Problematik heranzugehen, wie Lieschen Müller sich das denkt. Ich versuchte mir das fertige Bild vorzustellen, aber dabei hatte ich kaum Erfolg. Schließlich probierte ich es mit Meditation. Hinter den geschlossenen Augen formten sich Bilder, die ich dann skizzenartig festhielt und später realisierte. Eins davon gemahnt an eine Landschaft mit großem Himmel und Wolken, wobei es allerdings so aussieht, als ob es sich um die Rückseite eines Bildes handele.

Die Ergebnisse meiner Bemühungen waren fürchterlich deprimierend, wie durch dieses Exemplar belegt wird. So ging es auf keinen Fall. Wie dann? *


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Followup Living environment, 08.08.2011


No. 1 » 9 63x128cm, 01.01.1972  Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 9 63x128cm, 01.01.1972
 
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» After/before: display. Dieses Bett steht im » Haus eines Kunstfreundes - oder besser: Eines Kunsthändlers, genauer des Direktors einer Kunstgalerie für zeitgenössische Kunst in » La Jolla im Süden Kaliforniens. Man hält es kaum für möglich, aber dieser Mann hat es geschafft, ein noch scheußlicheres Bild als dieses über seinem Bett aufzuhängen, und merkwürdigerweise ist seine Freundin ihm nicht davongelaufen.


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No. 4 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 
No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 
No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 
No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 
No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 
No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 
No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 
No. 11 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 
No. 12 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 
No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 
No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 9 63x128cm, 01.01.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 9 63x128cm, 01.01.1972
 
No. 15 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 
No. 16 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 
No. 17 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 17 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 
No. 18 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 9 63x128cm, 01.01.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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   Width No. 9      Max      800 px      500 px  


   Width No. 10      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

40x52"
Nr. 10:  100x130 cm (40x52"), Sand, Binder / Nessel · 01.06.1972
     

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2014-06-26

Aus Anlass meiner Diplomfeier 1972 in Bielefeld wollte ich endlich ein großes Bild im Wohnzimmer haben und hatte tatsächlich eine Idee. Ich fertigte ein großes Gemälde aus verschiedenen Erden aus dem Garten des Hauses, wo wir zur Miete wohnten, wobei die Erde durch Bindemittel fixiert wurde. Interessanterweise ergaben sich viele verschiedene Erdtöne, obwohl der Garten doch gar nicht so groß war. Das Gemälde war abstrakt und durch die Pigmentierung entsprechend rau strukturiert. Es bereicherte die Einrichtung enorm und wirkte auf der Party sehr gut.

Doch leider war ich nicht ganz zufrieden. Durch ungleiche Verteilung des Bindemittels glänzte es an einigen Stellen. Ich wollte schlau sein, aber mehrmaliges Überstreichen mit Bindemittel verschlimmerte die Situation lediglich.

Schließlich drehte ich die Leinwand um und malte ein neues Bild, das unter der Nummer 10 in den Werkkatalog aufgenommen wurde. Es ist nach dem gleichen Rezept aus verschiedenen Erden entstanden, allerdings unter Zugabe von blauen Pigmenten im oberen Bereich, so dass der Eindruck einer wüstenartigen Landschaft entsteht. Da ich nun die Probleme mit dem Bindemittel kannte, gelang es mir, eine vollkommen matte Oberfläche zu erreichen.

Allerdings gefiel mir die platte Anspielung auf die Landschaft nicht. Immerhin habe ich dieses Bild aufgehängt, obwohl mir die Variante ohne Farbe besser gefallen hatte. Das anekdotische Moment schien mir doch zu banal; die abstrakte Version, die keinerlei Assoziationen evozierte, wirkte überzeugender auf mich, aber die war ja nun leider verdorben. Eine wirkliche Antwort auf meine Fragen stellte das aber nicht dar, und deshalb blieb dieses Bild auch ohne Folgen.


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Followup Living environment, 07.08.2011


No. 1 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 157 63x50cm, 11.06.1974 » 152 40x36cm, 23.05.1974  » 27 32x24cm, 13.10.1973 » 245a 38x32cm, 01.04.1975 » 256a 13x9cm, 01.04.1979 » 520 14x15cm, 16.08.1984  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 1 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 157 63x50cm, 11.06.1974 » 152 40x36cm, 23.05.1974 sold/verkauft » 27 32x24cm, 13.10.1973 » 245a 38x32cm, 01.04.1975 » 256a 13x9cm, 01.04.1979 » 520 14x15cm, 16.08.1984 sold/verkauft
 
Zum ersten Mal beim Test von  Nummer 173 aufgehängt und für erstaunlich wirksam befunden. Allerdings mag ich den wuchtigen Rahmen jetzt nicht mehr sehen.


No. 2 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968   Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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» After/before: display. Ein Loft; hier hängt im Original eine große Landkarte. Große Fläche, großer Höhe, große Fenster, ein bisschen Deko und ein paar klassische Möbel - fertig ist ein Musterfoto für eine Wohnzeitschrift.


No. 5 » 10 100x130cm, 01.06.1972  For this environment, see also  » Nummer 73,  » Nummer 78.Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 10 100x130cm, 01.06.1972
 
For this environment, see also  » Nummer 73,  » Nummer 78.
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» After/before: display. Ein Blick in eine echte Wohnung mit einem großen (noch größeren, figurativen) Bild an der Wand, die des Designers » Tim Campbell aus Los Angeles.


No. 8 » 10 100x130cm, 01.06.1972  Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 10 100x130cm, 01.06.1972
 
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» After/before: display. Man kann ein großes Bild auch in einem kleinen Zimmer auf Nahdistanz aufhängen: » 30m²-Hauptstadt-Wohnung mit nostalgischer Vorliebe für die amerikanische Geschichte. Raum ist in der kleinsten Hütte - man darf sich vor großen Formaten nicht fürchten. Ganz nebenbei wird auch noch der häßliche Kasten verdeckt. Im Original hängt hier ebenfalls ein relativ großes, plakatives Bild, eine stilisierte amerikanische Flagge à la » Jasper Johns, die aber den Kasten nicht verdeckt, sondern ihn gerade erst so richtig zur Geltung bringt.


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  Museum scenario   No. 11   Top   No. 9 Followup Museum scenario, 16.12.2012


No. 11 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 11 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 
No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 
No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 
No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 
No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 
No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 
No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 
No. 18 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 
No. 19 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 
No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 
No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 10 100x130cm, 01.06.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 10 100x130cm, 01.06.1972
 
No. 22 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 
No. 23 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 
No. 24 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 
No. 25 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 10 100x130cm, 01.06.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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   Width No. 13      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

12x11"
Nr. 13:  30x26 cm (12x11"), Öl / Weichfaser · 29.10.1972 - 13.10.1973
     

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2014-06-26

Dies ist die Überarbeitung eines früheren Gemäldes, die an mehreren Stellen deutlich zu erkennen ist. Die Datierung des ursprünglichen Gemäldes ist schwierig. Es könnte noch während meiner Schulzeit entstanden sein oder aber vor den Objektarbeiten aus den Berliner Jahren.

Vermutlich war es ein Selbstportrait, das nun fantastisch umgearbeitet wurde. Der souveräne Einsatz der Farben ist verblüffend. Die Klänge sind wunderschön und entsprechend schwierig zu reproduzieren. Je länger ich auf dem Bild herumschaue, desto entzückter bin ich über die fantastischen Farbzusammenstellungen, die man sich überhaupt nicht ausdenken könnte. Wie kann man nur so ein Bild malen? Alles muss ja zusammenpassen, jede Linie und jede Farbe wirkt wieder auf die anderen zurück. Wie die Pinselführung die Farbe changieren lässt, ist unglaublich, etwa bei der roten Umrandung der Haare.

Witzigerweise finden sich einige Symbole auf dem weißen, hochgeschlossenen Gewand des Mannes mit rotem Schnurrbart und Mittelscheitel, dessen beiden Knöpfe genialisch angedeutet sind: Das mathematische Symbol für die Summe Σ, das physikalische Vektorzeichen und zwei Zeichen für die große Unbekannte x nebst logischem Nicht-Zeichen ¬. Ein gelbes Fragezeichen ? im Haar, die mathematischen Operatoren + und * auf den Wangen und eine Punkt-Strich-Kombination sowie einige Zickzacklinien vervollständigen das Zeicheninventar.

Auffällig ist natürlich die dunkle Hautfarbe, die Schminke sein könnte, und die grelle Bemalung des Gesichts, die völlig unkonventionell ist und weder an Stammesbemalungen noch an Clownsmasken erinnern. Der Schnurrbart sticht auf den ersten Blick nicht besonders ins Auge, aber wenn man genau hinschaut, sieht es aus, als sei er aufgeklebt. Will sich da jemand hinter einer Maske verstecken? Der Mann ist deutlich verwirrt. Besonders die altrosa umrahmten gelben Augen und der rote Mund mit den Mäusezähnchen strahlen aber eine enorme Innigkeit aus, deren ich mir damals gar nicht bewusst war. *


Die grünen Haare sind natürlich ebenfalls ungewöhnlich, fallen mir aber jetzt erstmals bewusst auf. Warum hat der grüne Haare? Oder ist es eine Haube, die so tut, als wären es Haare? Das Werk  Nummer 31 zeigt ebenfalls ein Selbstportrait mit grünen Haaren, was mir früher schon mal aufgefallen war und wofür ich keine Erklärung hatte.

Und dann lief mir vor etwa 10 Jahren ein Buch über den so genannten » Grünen Mann über den Weg, ein Phänomen, das sich durch die Kunstgeschichte zieht und im Sinne der » Archetypenlehre von » C.G. Jung gedeutet wurde. Das half mir aber auch nicht weiter. Der Grüner Mann ist durch die Vegetation grün, seine Haare und sein Bart werden durch Blätter gebildet, was hier eindeutig nicht der Fall ist. In diesem Sinne ist das sicher kein Grüner Mann.

Noch etwas fällt mir heute auf: Das Mal auf der Stirn. Es ist ja eine Art Hinweiszeichen wie bei einer Schnitzeljagd und könnte auf das sogenannte geistige Auge hinweisen, wie es in Indien manchmal als Schmuckzeichen angedeutet wird, wenn dieses nicht viel zu hoch angebracht wäre. Die ganze Partie der Nase und der Stirn wiederholt noch einmal den Pfeil nach oben, an den sich die rot gezackte Linie anschließt, die den Scheitel markiert, der seinerseits viel zu hoch angesetzt ist und ebenfalls nach oben weist. Diese Partie wiederum korrespondiert mit der eigenartigen Form, die die Kinnlade und das Kinn markiert, mit einem deutlichen Punkt abschließt und ebenfalls nach oben weist.

Dieser Mann ist nicht nur verwirrt und ein wenig traurig, er schaut auch nach innen beziehungsweise in eine unbestimmte Nähe, wodurch deutlich wird, dass er eigentlich nichts anschaut als seine eigene Existenz. Man könnte annehmen, dass er ein bisschen Angst hat vor der Fülle des Lebens, aber neugierig ist er auch. Ich fasse dieses Bild als Selbstportrait auf, und es sollte nicht das einzige bleiben, das mich in starker Verwirrung zeigt.

Der Gegensatz der Befindlichkeit des Dargestellten zu den beiden vorherigen Arbeiten ist ziemlich deutlich. Die beiden anderen Selbstportraits sind demgegenüber sowohl naiver als auch weniger offen. Sie zeigen das, was ich im Spiegel sehen konnte. Ich wollte mich ähnlich zeichnen, und wenn mir auch eine fotografische Ähnlichkeit nicht gelang, was mit dem Kugelschreiber auch nicht ganz einfach wäre, so war ich doch ziemlich zufrieden. Ähnlicher hat ein » Pablo Picasso sich auch nicht zeichnen können, um den mal ins Spiel zu bringen. Dieses Bild jedoch erhebt gar nicht den Anspruch, möglichst ähnlich zu sein. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wird etwas sichtbar, das im Spiegel nicht zu finden ist.

Die realistischen Selbstportraits habe ich bald aufgegeben, weil mir klar wurde, dass auf diese Weise im wesentlichen nur die Oberfläche dargestellt werden kann. Durch die Maskierung kann jedoch, wie man hier sieht, etwas zum Vorschein kommen, was möglicherweise noch gar nicht bewusst ist oder nicht formuliert werden kann. Hier scheint also zum ersten Mal eine Dimension der Kunst auf, die mich faszinierte und ein Leben wert zu sein schien.


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Followup Living environment, 06.08.2011


No. 1 » 13 30x26cm, 29.10.1972  Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 13 30x26cm, 29.10.1972
 
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No. 4 » 13 30x26cm, 29.10.1972  Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 13 30x26cm, 29.10.1972
 
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No. 7 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968   Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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No. 10 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 2 38x52cm, 01.01.1963   Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 
No. 14 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 
No. 15 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 
No. 16 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 
No. 17 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 
No. 18 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 
No. 19 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 
No. 20 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 
No. 21 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 
No. 22 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 
No. 23 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 13 30x26cm, 29.10.1972 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 13 30x26cm, 29.10.1972
 
No. 24 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 
No. 25 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 25 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 
No. 26 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 26 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 
No. 27 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 27 » 13 30x26cm, 29.10.1972 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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   Width No. 13      Max      800 px      500 px  


   Width No. 17      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

23x18"
Nr. 17:  58x45 cm (23x18"), Öl / Weichfaser · 29.07.1973
     

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2014-06-26

»  Femme à la mantille sur fond rouge I, Vauvenargues. 20.04.1959, 81x65 cm. · © Copyright Werner Popken. 
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Dieses ziemlich verunglückte Werk war das erste Bild, mit dem ich zufrieden war, weshalb es Eingang in den Werkkatalog gehalten hat. Das Studium der Kunstgeschichte war zwar sehr interessant, brachte mich aber eigentlich nicht weiter. Eines Sonntagnachmittags war ich ziemlich verzweifelt. Ich hatte mich natürlich auch mit Picasso beschäftigt und mich langsam zu seinem Alterswerk vorgearbeitet.

Die Erkenntnis, dass er in seinen Stillleben und Portraits aus der Vauvenargues-Zeit mit ganz groben Mitteln gearbeitet hatte, mit nur wenigen Farben, Schwarz, Grün, Rot und dem Weiß der Leinwand, mit groben Pinseln und wenigen Strichen etwas hingeworfen und für vollendet erklärt (siehe insbesondere »Femme à la mantille sur fond rouge I), entfachte in mir die Energie und den Mut, ganz spontan ein Bild zu malen, ohne überhaupt irgendetwas im Sinn zu haben.

Das war eine Revolution, aber in meiner Verzweiflung habe ich es gar nicht bemerkt! Nach zwei Stunden hatte ich einen blauen Mann und war sehr zufrieden. Stolz zeigte ich ihn meiner Freundin, die allerdings etwas zu bemäkeln hatte - die Kinnpartie oder so. Daraufhin setzte ich noch einmal an und alles ging verloren!

Ich war wieder verzweifelt! Wie konnte das sein? Weitere zwei Stunden kämpfte ich verzweifelt darum, den ursprünglichen Zustand wieder zu erreichen. Ganz ist es mir nicht gelungen, aber schließlich konnte ich einfach nicht mehr.


Dass es sich um ein Selbstportrait handelt, ging mir nicht auf. * Es ist natürlich nicht ähnlich, abgesehen von Äußerlichkeiten wie der langen Nase, der Haartracht und dem Schnurrbart. So glaubte ich, eine Fantasiefigur vor mir zu haben. Das ist verwunderlich, da ich  Nummer 13 durchaus als Selbstportrait verstanden hatte. Verglichen mit jenem Werk ist sowohl die Farbgebung als auch die Zeichnung hier grottenschlecht.

Sehr bemerkenswert ist das Glücksgefühl, das ich bei der Arbeit und nach der Vollendung erlebte. Einmal ist ein solches Gefühl ja nicht selbstverständlich, zum anderen ist es gerade bei diesem Bild eher unverständlich. Im Vergleich mit den vorherigen Bildern wirkt es sogar wie ein Rückschritt. Ich habe aber offenbar etwas gespürt, was nicht wegzuleugnen war.

Und ähnlich wie bei der Frage, warum eins der Madonnenbilder so ganz offensichtlich besser war als die anderen (siehe Comment  Nummer 11), musste ich mich auch hier mit dem Gefühl zufriedengeben. Gefühle aber gehörten in meine Welt nicht eigentlich nicht hinein, es sei denn es handele sich um romantische Beziehungen.

Obwohl Picasso mir durch sein Vorbild die Energie und Kraft gegeben hatte, einfach loszulegen und sämtliche Vorstellungen und Vorsätze hinter mir zu lassen, hat das Ergebnis mit seinem Werk nichts zu tun. Er hat plakativ und holzschnittartig gearbeitet, während dieses Bild versucht, realistisch zu sein und Oberflächen modelliert.

Es hat in diesem Sinne viel mehr mit Picassos Frühwerk zu tun, in dem er bekanntlich ebenfalls die blaue Farbe für Hauttöne einsetzte. Verglichen damit aber ist dieses Werk sowohl viel naiver als auch viel weniger sentimental. In diesem Bild findet man tatsächlich etwas von mir, während man in den Bildern Picassos nichts von ihm findet, vielleicht mit Ausnahme des Werkes »La vie, das ursprünglich als Selbstportrait angelegt war, wie erhaltene Skizzen beweisen (»La vie [Étude]). Später hat er seinen eigenen Kopf gegen den seines Freundes Casagema ausgewechselt (»La mort de Carles Casagemas).

» Krishna, ca. 1900, Ausschnitt · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
Die blaue Gesichtsfarbe entstand aus der bewussten Verzweiflung und dem Wunsch, es Picasso gleich zu tun und ohne Rücksicht auf Vorstellungen und Konventionen einfach nur loszulegen. Dieses Bild ist im Gegensatz zu den vorherigen nicht im Schlaf- und Arbeitszimmer vor dem Spiegel entstanden, sondern im Keller. Schließlich ist das Hantieren mit Ölfarben etwas aufwendiger, man braucht mehr Platz und macht auch mehr Dreck.

Im indischen Kulturkreis ist die blaue Farbe als Gesichtsfarbe allgegenwärtig; damit werden Göttlichkeiten bezeichnet. Das ist vielleicht interessant, insbesondere weil ich nicht glaube, dass mir das zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Dass dieser Mann tatsächlich auch indisch wirkt, ist mir nicht aufgegangen.

Der Hintergrund ist wohl Krapplack und es sieht aus, als hätte ich einen Großteil der Farbe von der Weichfaserplatte wieder abgewaschen. Das Hemd ist im wärmeren Karminrot gehalten und genialisch locker skizziert. Der Gegensatz zwischen den warmen und kalten Rottönen bestimmt zusammen mit den Blautönen das Bild. Die Übermacht an Rot legt nahe, dass die Probleme, die den Mann bedrücken, durchaus heiß und bedrängend sind.

Abgesehen von den technischen und stilistischen Unzulänglichkeiten, die das Bild als typische Hobbyarbeit erscheinen lässt (was man von den vorherigen nicht sagen konnte), fällt die Innigkeit des Ausdrucks ins Auge. Dieser Mann schaut nach innen, und das ist neu. Er ist ernst und scheint bekümmert. Was ihn bekümmert, wird freilich nicht deutlich. Am Gesicht sieht man, dass ich mich ziemlich abgequält habe. Wie das Bild vor der Überarbeitung ausgesehen hat, kann man nur ahnen.

  · © Copyright Werner Popken. 
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Der Zauber einer glücklichen Gestaltung ist unerklärlich. Wenn eine Linie nur um den Bruchteil eines Millimeters falsch sitzt oder nur geringfügig falsch gebogen ist, kann das ganze Wunder in Entsetzen umschlagen. Dasselbe gilt für Farben, und damit wird zugleich die gesamte Problematik der Reproduktionstechnik deutlich.

Linien können exakt reproduziert werden, bei Farben ist das aus vielfältigen technischen Gründen so gut wie ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass Farben bei unterschiedlicher Beleuchtung völlig unterschiedlich aussehen. Und schließlich weiß keiner, wie eine bestimmte Farbe von einem anderen wahrgenommen wird.

Interessanterweise wirken meine Bilder auch in Schwarzweiß; die Bücher, die ich 1998 produziert habe, darunter das erste komplette Werkverzeichnis, sind auf meinem Laserdrucker produziert worden, selbstverständlich ohne Farben. Die Versuche zur Farbreproduktion damals waren noch sehr unbefriedigend. Farblaserdrucker gab es noch gar nicht.

Auch im Buchdruck kam die Revolution der Farbe ja erst Anfang der 70er Jahre. Mein großes Rembrandt-Buch » Horst Gerson: Titel Rembrandt Gemälde. Gesamtwerk von 1968 ist überwiegend schwarzweiß. Mein erstes Picasso-Buch Gemälde und Grafik. Einleitung von Jürgen Gustav. Ramerding, Berghaus Verlag, (1972) hatte einige farbige Abbildungen auf schlechtem Papier und einige auf Hochglanzpapier, die einzeln eingeklebt waren. Wenn man das mit der großen Taschen-Ausgabe » Picasso von Warncke vergleicht! Enorme Fortschritte sind erzielt worden. Was Goethe oder Rembrandt dazu gesagt hätten?


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Followup Living environment, 05.08.2011


No. 4 » 17 58x45cm, 29.07.1973  Click on the image to see the original photo. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 17 58x45cm, 29.07.1973
 
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No. 7 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 
No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 
No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 
No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
Alle Kunstwerke / all artwork © CC BY-SA
No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 
No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 
No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 
No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 
No. 14 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 
No. 15 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 
No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 
No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 17 58x45cm, 29.07.1973 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 17 58x45cm, 29.07.1973
 
No. 18 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 
No. 19 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 
No. 20 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 
No. 21 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 17 58x45cm, 29.07.1973 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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