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180 cm - 71 inch

9x7"
Nr. 1:  21x16 cm (9x7"), Öl / Holz · 01.01.1960   Privatbesitz
     

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2014-06-26

Es ist wohl erklärungsbedürftig, warum das Werkverzeichnis mit diesem ulkigen Bild beginnt, das ich im Alter von etwa 12 Jahren verbrochen habe. Es ist mir selbst ein Rätsel, warum ich ein Künstler bin, und deshalb interessiert mich, wie sich das alles entwickelt hat. Dieses kleine Bild ist ein Zeugnis für meinen familiären Hintergrund.

Das Bildchen ist mit Buchdruckerfarben auf Holz gemalt. Die Holztafel lag vermutlich irgendwo im Keller des Hauses herum, das meine Eltern 1956 gebaut hatten, die Druckfarben hatte mein Vater von der Arbeit mitgebracht. Er war Buchdrucker und druckte meistens in Schwarz, aber die Geschäftsbücher, die sein Arbeitgeber herstellte, benutzten manchmal bunte Farben zur besseren Orientierung, und deshalb fielen beim Linieren bunte Farbreste an - die Linierer bildeten eine eigene Berufsgruppe.

Das war also ein echtes Ölgemälde! Vermutlich war ich mächtig stolz, obwohl oder vielleicht gerade weil das Malen mit diesen extrem zähen Farben kein besonderes Vergnügen ist. An dieser Erinnerung meine ich zu erkennen, dass die Kunst in meiner Familie als etwas Besonders galt, insbesondere die Ölmalerei.

Natürlich hatte niemand in der Familie eine Ahnung von Ölmalerei oder Kunst allgemein, aber meine Mutter kaufte eines Tages spontan einem Vertreter an der Tür ein echtes Ölgemälde ab, eine Fließbandarbeit aus Holland, die modern tat und eine Waldlandschaft darstellte, mit dick und satt aufgetragener Ölfarbe, wie bei van Gogh, jedoch spätimpressionistisch angehaucht, absolut genialisch hingehauen, was sich vermutlich schon aus der Produktionsweise am Fließband ergeben hat. Dieses Bild wurde dann über dem Sofa im Wohnzimmer aufgehängt und war ein Zeichen dafür, dass man aus dem Gröbsten heraus war und sich Originalkunst leisten konnte. Da war ich höchstens 10 Jahre alt.

Merkwürdigerweise habe ich mich gefragt, warum so etwas gut und bedeutend ist - ich glaube nicht, dass mein Bruder sich solche Fragen stellte. Im Wohnzimmer hingen sonst noch drei Reproduktionen im Stil des Ludwig Thoma, dunkel erinnere ich mich an eine Alpenlandschaft. Demgegenüber nahm sich dieses Gemälde reichlich Freiheiten heraus. Ich staunte, wie frei man mit der Farbe umgehen konnte und dennoch realistische Effekte erzielte, die keine Zweifel über das Gegenständliche zuließen. Irgendwie dämmerte mir aber trotzdem, dass der Wert eines solchen Bildes sehr gering sein müsse. Ich wagte es freilich nicht, mit jemandem darüber zu sprechen, sondern behielt meine Gefühle und Gedanken lieber für mich.

Der zigarrerauchende Bauer verweist einerseits auf meine Kindheit in einem kleinen niedersächsischen Dorf und meine Kinderspiele, in denen ich gerne in die Rolle eines Bauern geschlüpft bin; andererseits kann ich mich nicht erinnern, jemals einen Schnitter mit Zigarre gesehen zu haben. *

Im Alter von vielleicht fünf Jahren hatte ich allerdings ein traumatisches Erlebnis mit einer Zigarre. Wir Kinder spielten auf der Straße, ein Bauer arbeitete in seinem Gemüsegarten und hatte seine Zigarre am Gartenpfosten abgelegt. Die älteren forderten alle heraus, die Zigarre zu stehlen und daran zu ziehen. Ich war noch viel zu jung, um die Tragweite begreifen zu können, fühlte aber die Herausforderung und nahm sie an. Mein Vater rauchte Zigarette, auf Lunge natürlich, eine Angewohnheit, die er aus dem Krieg mitgebracht hatte, und so inhalierte ich - vielleicht wurde ich dazu auch angestiftet. Auf jeden Fall bekam ich einen schrecklichen Hustenanfall, der nicht wieder aufhören wollte.

Die anderen bekamen einen Schrecken, da der Bauer hätte aufmerksam werden und den Diebstahl entdecken können. Erst breitete sich Ratlosigkeit aus, dann schickten sie mich mit dem Rat nach Hause, tüchtig viel zu trinken. Ich schlich mich also in die Diele, wo die Schwengelpumpe stand, die das ganze Haus versorgte, und trank solange, bis der Husten aufhörte. Vielleicht musste aus diesem Grund die Zigarre ins Bild.

Es war natürlich nicht das erste Bild, das ich gemalt habe. Ich kann mich noch an das schöne Gefühl erinnern, das ich in der Vorschulzeit hatte, wenn ich zeichnete und malte, ohne Aufsicht und ohne Vorgaben, besonders an die vielen Pferde, die ich außerordentlich liebte. Ähnlich naiv ist dieses Bild entstanden. Die Haltung des rechten Arms ist völlig verunglückt, was entschuldbar scheint, da ich natürlich nicht nach der Natur gemalt habe und auch sonst kein Vorbild hatte, sondern mir die Haltung einfach nur vorstellte. Die Kopfform, besonders das Kinn, der Mund und die Augen sind eigentlich meinem Alter gar nicht mehr angemessen und zeigen, dass ich im Kunstunterricht rein gar nichts gelernt hatte, was freilich nicht mein Fehler war: Im Kunstunterricht konnte man nichts lernen, weil nichts vermittelt wurde.

Dieses Bild habe ich immer noch in meinem Besitz gehabt, als ich den Werkkatalog Anfang der Achtzigerjahre konzipierte. Es muss also wohl eine Bedeutung für mich gehabt haben. Irgendwann ist einmal etwas Heißes auf das Bild geraten, wohl ein Bügeleisen, so dass sich im Himmel rechts die Farbe gelöst hat.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 10.08.2011


No. 1 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 1 21x16cm, 01.01.1960   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 2.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 1 21x16cm, 01.01.1960 sold/verkauft
 
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  Museumsszenario   No. 2   Top   Nachtrag Museumsszenario, 18.12.2012


No. 7 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 1 21x16cm, 01.01.1960  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 1 21x16cm, 01.01.1960  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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180 cm - 71 inch

15x21"
Nr. 2:  38x52 cm (15x21"), Öl / Leinwand · 01.01.1963   Privatbesitz
Kopie nach van Gogh: Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles
     

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2014-06-26

Da die Buchdruckfarben offenbar nicht geeignet waren und man dem Sohn mit richtigen Künstlerölfarbe vielleicht eine Freude machen könnte, schenkten meine Eltern mir zu Weihnachten ein Sortiment Künstlerfarben. Selbstredend durften diese teuren Materialien nur zu einem guten Zweck verwendet werden. Eine » van-Gogh-Kopie schien akzeptabel. Die Vorlage hatte ich vermutlich aus dem damals abonnierten Schülermagazin 'Liliput', das jeden Monat ein moderat-modernes Kunstwerk vorstellte.

Viele Jahre später bog ich eines Tages in einem Pariser Museum um die Ecke und war wie vor den Kopf geschlagen: Da hing doch 'mein Bild' an der Wand! Das » Original musste etwa so groß sein wie meine Kopie, denn sonst hätte ich das Bild an der Wand nicht auf den ersten Blick für meines halten können. Dank Internet fand ich nun heraus, dass das Original im Musée d'Orsay hängt; man kann es auf dessen Webseite aufrufen und es werden sogar die Maße angegeben: 45x51cm. Meine Kopie entspricht mit 38x51cm exakt der Breite, aber nicht der Höhe - beim Vergleich sieht man auf den ersten Blick, dass ich den Vordergrund etwas verkürzt habe, was dem Bild aber nicht schadet. Vermutlich hat mein Vater die Leinwand gebastelt. Kannten wir damals die Dimensionen des Originals? Hat er die berücksichtigt? Keine Ahnung. Es ist nicht anzunehmen, dass die Maße in der Schülerzeitung genannt wurden; das ist selbst bis heute noch nicht einmal in Büchern üblich.

Van Gogh verbraucht enorm viel Farbe, das sieht man sogar auf einer einfachen Reproduktion in einem Schülermagazin, und ich habe mich erfolgreich bemüht, diese Plastizität nachzuahmen, wie man sehen kann. Infolgedessen waren die Farben anschließend fast alle. Vorbei der Spaß! Mein Vater hatte aber ein Einsehen und präsentierte eine Lösung: Er kaufte mir das Bild für 20 DM ab. Damit konnte ich neue Farben kaufen. Es blieb aber sein einziger Erwerb, woraus ich schließe, dass er erstens das Bild gelungen fand und es mochte, zweitens aber keine Serienproduktion wünschte. Er war ein sparsamer Mann. Bei seinem Tode fiel das Bild wieder an mich zurück. Bei mir heißt es 'Zigeunerwagen', das Museum nennt es 'Les roulottes, campement de bohémiens aux environs d'Arles'. *

Das Geheimnis, wie van Gogh sich einen derartigen Farbenverbrauch leisten konnte, habe ich erst kürzlich gelöst: Sein Bruder hat ihm gegen Überlassung aller damit produzierten Kunstwerke sämtliche Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt und darüber hinaus einen monatlichen Betrag zur Lebenshaltung, der größer war als der Monatsverdienst des von van Gogh portraitierten Briefträgers, der damit eine fünfköpfige Familie zu unterhalten hatte. Soviel zur Legende, dass van Gogh ein armer Schlucker war, der aus finanzieller Not sein Ohr abschneiden musste, um die Prostituierte zu bezahlen.

Meine Eltern haben sich vermutlich nicht viel dabei gedacht, als sie mir die Farben schenkten, genauso wenig wie ich selbst. Ein anderes Mal wünschte ich mir ein Akkordeon, weil auf einem Foto des Zwei- oder Dreijährigen ein Jüngling mit Schifferklavier zu sehen war und ich mich dunkel an Glücksgefühle erinnerte. Meine Eltern erkundigten sich und deuteten dann an, dass ein Akkordeon sehr teuer sei und ich mir etwas anderes überlegen solle; da ging mir auf, dass eine Gitarre überhaupt sehr viel schicker sei - ich kam langsam in das Alter, wo man Musik hörte und für Bands schwärmte. Das schien wohl in Ordnung zu sein. Als ich dann doch ein (gebrauchtes) Akkordeon bekam, war ich leicht enttäuscht.

Ein solches Geschenk ist keine Verpflichtung und legt nicht fest. Ich bin ja auch kein Musiker geworden, obwohl ich mich um dieses Instrument ernsthaft bemüht habe - genausowenig hätte ich wegen dieses Geschenks nun ein Künstler werden müssen, zumal mich meine Eltern nicht sonderlich ermutigt haben.

Die Kopie nach van Gogh ist nach meiner Einschätzung sehr gut gelungen. Ich habe dazu nicht geübt und keinerlei Probleme wahrgenommen, sondern einfach ganz unbedarft losgelegt und das Bild heruntergepinselt. Erstaunlich! Aber das will ja nicht viel heißen, jugendliche Talente müssen sich bewähren. Das Bild ist nicht signiert, das Original auch nicht. Es ist auch nicht datiert; das Datum 1. Januar soll signalisieren, dass es sich hier um eine Schätzung handelt. Als ich die Farben bekam, war ich vermutlich 14 oder 15 Jahre alt, vielleicht auch jünger.

Es war meine erste Kopie und ist hier stellvertretend für alle anderen aufgenommen worden, die ich in meinem Elternhaus angefertigt habe. Angesichts der vielen Jahre, die ich dort noch verbracht habe, war ich nicht besonders fleißig. Ich hatte offenbar nicht vor, Künstler zu werden.


» Reproduktion laut Musée d’Orsay. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 2 » Reproduktion laut Zeno.org · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 


Wie man sieht, ist die Reproduktion von Farben schwierig. » Zeno hat sogar links etwas abgeschnitten.

Was mein Gemälde betrifft, so scheint es mir ganz eindeutig viel zu hell und strahlend zu sein. In meiner Erinnerung kommt es dem Original sehr nahe, aber das will nicht viel heißen - eine verlässliche Aussage kann man nur machen, wenn man beide Gemälde nebeneinanderhält. Deshalb haben die Maler früher ihre Kopien im Museum gemacht. Auch heute noch kann man das manchmal sehen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 1.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 
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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 2 38x52cm, 01.01.1963  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft
 


No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 22 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 23 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 24 » 2 38x52cm, 01.01.1963 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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   Breite No. 2      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 3      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

25x21"
Nr. 3:  61x51 cm (25x21"), Lack / Pappe · 01.01.1963
     

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2014-06-26

 Macke: Vier Mädchen. 1912/13, 105x81cm · © Copyright Werner Popken. 
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Dieses Bild finde ich geradezu scheußlich, obwohl es bei näherer Betrachtung durchaus gewinnt. Es versucht auf eine naive Weise, eine Aufgabe aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums umzusetzen und hat mir damals schon nicht gefallen.

Der Kunstunterricht war für mich immer mehr oder weniger unangenehm. Schon in der Grundschule wurde mir die Lust am Malen schnell und gründlich ausgetrieben. Das Interieur ist im wesentlichen erfunden; Einzelheiten entsprechend entfernt Einrichtungsgegenständen im Haus meiner Eltern, zum Beispiel die für die Fünfzigerjahre typische Wandbeleuchtung, aber auch diese ist offensichtlich nicht nach der Natur gemalt.

Auf der Rückseite befindet sich die Vorzeichnung zu einem Gemälde von » August Macke (» 4 Mädchen im Park), wiederum nach einer Vorlage im Liliput; die farbige Ausmalung ist begonnen. Ich weiß nicht, warum ich es nicht vollständig ausgeführt habe; vermutlich haben mir die Reproduktionen inzwischen gereicht und andere Sachen waren wichtiger.

Neben van Gogh, von dem ich noch » eine der Fassungen der berühmten » Brücke von Arles kopiert habe, gibt es zumindest Kopien nach » Claude Monet (» Regatta bei Argenteuil, ziemlich klein, Öl auf Weichfaser) und » Franz Marc (» Rote Rehe II, ziemlich groß, mit Deckfarben auf Hartfaser, und » gelbe Pferde) sowie eine fantastische Neuschöpfung des Turms der blauen Pferde von Marc, zu dem ich gar keine Vorlage hatte - ich kannte nur den Titel und hatte suggeriert bekommen, dass dieses Gemälde exorbitant gut und bedeutend sei, also erfand ich mir sowas.

Ich weiß heute nicht mehr, warum ich ausgerechnet dieses Bild in den Werkkatalog aufgenommen habe; vermutlich um genau diese unangenehm-prägende Situation zu dokumentieren. Rechts unten sieht man erstmals eine Signatur: 'W. Missbach' für Werner Missbach, meinen Geburtsnamen. Anscheinend ist dieses Bild mit Druckfarben gemalt, könnte aus diesem Grunde also auch früher datiert werden.

 Regatta bei Argenteuil, Kopie · © Copyright Werner Popken. 
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Möglicherweise litt ich aber nur Mangel an den teuren Ölfarben, denn es gibt ein auch noch ein leicht peinliches abstraktes Gemälde, das sich an eine Schulaufgabe anlehnt sowie eine interessante südliche Szene mit Segelboot im starken Wind vor der Hafenstadt, nach einer Ansichtskarte, beide ebenfalls in Druckfarben. Die Abstraktion trägt ausnahmsweise einen Titel: 'A nice impression'. Man möchte sich schämen, aber im Grunde war ich noch ein Kind. Dieses Bild steht stellvertretend für eine Reihe von anderen Versuchen, zu eigenständigen Bildwelten zu gelangen.

Etwa gleichzeitig entstand ein weiteres Stillleben im Sinne der Neuen Sachlichkeit, das wiederum ganz dick mit Künstlerfarben gemalt ist und ebenfalls auf eine Aufgabe im Kunstunterricht zurückgeht. Dieses Bild ist recht groß, größer als alle damaligen Bilder in meinem Elternhaus, und hat entsprechend viel Farbe verschlungen. Es hat meinen Eltern immerhin so gut gefallen, dass sie dafür einen repräsentativen breiten Rahmen in dunklem Naturholz haben anfertigen lassen. Dieses Gemälde befindet sich seit dem Tod meiner Eltern wieder in meinem Besitz und ist wie die anderen, hier nicht erwähnten, nicht in das Werkverzeichnis aufgenommen worden. *

Das Kopieren der berühmten modernen Kunstwerke war sicher nicht schlecht. Allerdings war weder mir noch meinen Eltern klar, warum diese Werke gut sein sollten. Natürlich wurde darüber nicht gesprochen und ich dachte auch nicht darüber nach. Auch in der Schule wurde Kunst als solche eigentlich nicht thematisiert.

Insgesamt war ich mit meinen Sachen aber deutlich unzufrieden. Das konnte es nicht sein. Aber was? Ich war ratlos und gab die Kunst auf. Als ich nach dem Abitur mit 18 das Elternhaus verließ, nahm ich meine Farben mit. Nun konnte mir keiner mehr reinreden.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 3 » 3 61x51cm, 01.01.1963
 
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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 3 61x51cm, 01.01.1963 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 3 61x51cm, 01.01.1963
 


No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 3 61x51cm, 01.01.1963 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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   Breite No. 3      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 4      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

5x45x4"
Nr. 4: 12x112x8 cm (5x45x4"), Assemblage · 01.11.1968
     

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2014-06-26

Dies ist das erste Werk aus der Studentenzeit in Berlin, das Eingang in den Werkkatalog gefunden hat. Es befindet sich immer noch in meinem Besitz - was durchaus erstaunlich ist angesichts all dessen, was in den letzten 40 Jahren passiert ist. Wie man deutlich sieht, ist es eine Montage und unterscheidet sich damit erheblich von den vorherigen Versuchen. Es zeugt von der Erweiterung meines Horizonts durch die Übersiedlung 1966 nach Berlin zu Beginn meines Studiums. Dort sah ich erstmals zeitgenössische Kunst. 1968 war ich 20 Jahre alt.

Auf einen Holzbalken ist ein BH mittels Blauköpfen montiert. Zuvor wurde dieser mit damals noch recht neuartiger Sprühfarbe grün eingesprüht und teilweise durch selbstgefertigte Masken abgedeckt, so dass nach Entfernung der Schablonen der Schriftzug 'LIEBE DEINEN NÄCHSTEN' links und rechts der Körbchen sichtbar wurde. Auch der BH ist angesprüht, und zwar in neutralem Rot (ursprünglich war er weiß); die Körbchen sind durch eine dünne Lage Gips ausgesteift. Alle diese Einzelheiten haben ihre Geschichte, und insgesamt ist das Werk auch als ein heiterer Protest zu lesen. Das sollte vermutlich erläutert werden.

Der Balken war neben einer monströsen Schraube, die ich in  Nummer 5 verbaut habe, der einzige Rest eines Klaviers, das unter dramatischen Umständen dem Vandalismus anheimfiel. Der ausrangierte BH gehörte meiner Lebensgefährtin Erika, die ebenfalls Mathematik studierte. Wir lebten zu zweit in einem Zimmer von 9 m² mit mannshohem Kachelofen, zwei Türen und Waschbecken - aber das machte uns anscheinend nichts aus. Wir waren jung und unbeschwert. Diese Hintergründe sprechen natürlich nicht aus dem Werk selbst. Sie sind auch unerheblich für die Deutung und Wirkung.

Der Spruch spielt offensichtlich auf das christliche Gebot an, bekommt jedoch durch die räumliche Nähe zum BH eine spezielle Färbung - immerhin schrieben wir das Jahr 1968 und die sogenannte sexuelle Revolution war in aller Munde. Im Vergleich zu Kommilitonen, die in die Zeitgeschichte eingegangen sind, sich der freien Liebe hingaben und Pornos drehten, waren wir ganz unschuldig, um nicht zu sagen verklemmt. Auf jeden Fall glaubten wir an das Gute im Menschen und an die Liebe. Zynismus war uns beiden absolut fremd und ist es mir auch noch heute.

Mehr oder weniger sinnvolle Botschaften in Kunstwerke zu integrieren und dabei Methoden zu verwenden, die im Versandgewerbe eingesetzt werden, war unter anderem die Masche eines damals protegierten Künstlers, dessen Name mir entfallen ist. Wenn ich nicht irre, war er Professor an der Kunsthochschule in Braunschweig, sein 'Stil' wurde als ganz große Leistung gefeiert, was mich wunderte. Seine Sachen waren sehr dekorativ, aber war das Kunst? Nach dem Motto: „Das kann ich auch, aber besser!“ entstand dieses Werk, das damit dem angezweifelten Konzept durchaus verpflichtet ist.

Durch den Bezug zwischen der religiösen Forderung und dem profanen Gegenstand wird eine ironische Distanz sichtbar, die sich im Grunde über das Werk und damit über die Kunstauffassung der Zeit insgesamt lustig macht. Seht her - das ist Kunst! Oder etwa nicht? Dieses Werk strahlt - was bei Kunstwerken generell eher selten ist - Humor und Toleranz aus. Es ist klar und heiter, was unübersehbar wird, wenn man es mit den Werken der » Pop Art vergleicht, die zu dieser Zeit entstanden und im Regelfall zutiefst zynisch und pessimistisch sind.

Die extremen Maße ergeben sich natürlich erst einmal durch die formalen Bezüge - der BH, dem für diese Montage die Träger entfernt wurden, passt sehr gut auf diesen Balken. Der Balken und die deutlich sichtbaren Nägel wiederum gemahnen auch ohne den Sinnspruch an Christi Kreuz und dessen ausgebreiteten Arme, wobei sich der senkrechte Balken automatisch assoziiert, womit die grimmige, blutige, entsetzliche Dimension des Christentums aufscheint, was einen zusätzlichen Gegensatz und Spannung schafft. Die hier suggerierten ausgebreiteten Arme wollen sozusagen die ganze Welt umarmen, und zwar im Sinne der von Jesus geforderten Nächstenliebe, die allerdings, das legt der BH nahe, erotische und sexuelle Bezüge haben darf, während das schreckliche Leiden und die Verlassenheit des Gottessohnes ausgespart bleibt und damit auch die Gewissensfolgen für dessen Kirchenanhänger. Liebe, durch den BH und dessen rote Farbe in den Kontext der sexuellen Liebe gestellt, entbehrt hier jeglicher Konnotation der Sünde, die bekanntlich ebenfalls eine Zutat der Kirchenväter ist und sich bei Jesus nicht findet. Mit dieser Deutung bekommt das Werk auch eine politische Dimension: Alle Menschen sind gemeint, und die Naivität der Jugend glaubt, den Frieden auf Erden tatsächlich herstellen zu können, wobei die Versprechungen der sich entwickelnden sexuellen Revolution ernst genommen werden.

Schließlich spricht für mich aus dieser Assemblage auch ein gewisser Stolz auf die schöne Trägerin dieses BHs, die mich als Ihren Liebsten erwählt hatte, und auf die Freuden, die ich mit ihr erleben durfte. Es ist also auch eine Liebeserklärung. Sagt das auch das Werk aus? Ich denke schon. Es spricht mit einer zarten Reinheit ein heikles Thema an, das so leicht entweiht werden kann und durch die Kunst auch vielfach entweiht worden ist. Es ist eine männliche Liebeserklärung, die die unbezweifelbare und unerklärliche Faszination des Mannes durch die weibliche Brust mit den nichtsexuellen Aspekten der Liebe verbindet.

Selbstverständlich ist dies jetzt der Kommentar und die Interpretation eines alten Mannes, mehr als 40 Jahre nach der Entstehung dieses Werkes verfasst. So ist es nicht konzipiert worden. Ich habe nicht darüber nachgedacht und spekuliert, sondern einfach getan. Der Balken stand herum, der BH wurde ausrangiert, und in diesem Moment habe ich gehandelt. Was das bedeuten sollte, war mir nicht klar, aber ich habe mir noch nicht einmal diese Fragen stellt. Die Assoziation der religiösen Forderung mit der Sexualität, die Veranschaulichung der beiden Aspekte der Liebe, zusammen mit dem Seitenhieb auf den Kunstbetrieb waren mir Grund genug. Dass ich mir keinen Gefallen tat, wenn ich mich lustig machte und persiflierte, ging mir erst viel später auf.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 1 » 4 12x112cm, 01.11.1968  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 4 12x112cm, 01.11.1968
 
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No. 4 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 168 37x30cm, 26.07.1974  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 168 37x30cm, 26.07.1974
 
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No. 7 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 8 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 15 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 16 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 4 12x112cm, 01.11.1968 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968
 


No. 19 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 19 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 20 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 20 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 21 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 21 » 4 12x112cm, 01.11.1968 » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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  Top    



   Breite No. 4      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 4a      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

83x52"
Nr. 4a:  210x130 cm (83x52"), Öl / Nessel · 01.12.1968 · verschollen
     

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An der Wand mit:  
» 10  » 100  » 101  » 102  » 103  » 104  » 105  » 106  » 107  » 108  » 109  » 11  » 110  » 111  » 112  » 113  » 114  » 115  » 116  » 117  » 118  » 119  » 12  » 120  » 121  » 122  » 123  » 124  » 125  » 126  » 127  » 128  » 129  » 13  » 130  » 131  » 132  » 133  » 134  » 135  » 136  » 137  » 138  » 139  » 14  » 140  » 141  » 142  » 143  » 144  » 145  » 146  » 147  » 148  » 149  » 15  » 150  » 151  » 16  » 17  » 18  » 188  » 189  » 19  » 190  » 191  » 192  » 193  » 194  » 195  » 196  » 197  » 198  » 199  » 20  » 200  » 201  » 202  » 203  » 204  » 205  » 206  » 207  » 208  » 209  » 21  » 210  » 211  » 212  » 213  » 214  » 215  » 216  » 217  » 218  » 219  » 22  » 23  » 24  » 25  » 26  » 27  » 28  » 29  » 30  » 31  » 32  » 33  » 34  » 35  » 36  » 37  » 38  » 38a  » 38b  » 39  » 40  » 47  » 48  » 49  » 5  » 50  » 51  » 52  » 53  » 54  » 55  » 56  » 56e  » 56j  » 57  » 58  » 59  » 6  » 60  » 61  » 62  » 63  » 63a  » 64  » 65  » 66  » 67  » 68  » 69  » 70  » 71  » 72  » 73  » 74  » 75  » 76  » 77  » 78  » 79  » 7a  » 8  » 80  » 81  » 82  » 83  » 84  » 85  » 86  » 87  » 88  » 89  » 9  » 90  » 91  » 92  » 93  » 94  » 95  » 96  » 97  » 98  » 99


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2014-06-26

Auch hierbei handelt es sich um einen ironischen Protest, diesmal jedoch gezielt gegen einen schon damals hochgeschätzten Avantgardisten gerichtet: » Yves Klein.

Ich kannte nur wenig aus der Kunstgeschichte und hatte mich damit auch gar nicht beschäftigt. Auf einer ersten Sommerreise mit meiner neuen Freundin durch Skandinavien besuchte ich das » Moderna Museet in Stockholm und war wenig angetan. Insbesondere empörten mich zwei Werke von Klein, die später beide zu künstlerischen Protestreaktionen führten.

Die berühmten Naturschwämme, die er einfach auf eine Holzplatte montiert und anschließend gleichmäßig blau eingefärbt hatte, empfand ich als abgeschmackt. Das sollte ein bedeutendes Kunstwerk sein? Nur eine von den drei Arbeiten, die in Reaktion darauf Kunstschwämme benutzen, haben Eingang ins Werkverzeichnis gefunden - warum eigentlich? Möglicherweise waren die beiden anderen nicht mehr in meinem Besitz, als ich die fotografische Dokumentation begann.

Die sogenannten Anthropometrien Kleins andererseits, Abdrücke nackter Frauen, die der Künstler vorher blau angemalt hatte, ohne jeden anekdotischen Bezug, wo er also Menschen in ihrer Eigenschaft als erotische Objekte enterotisiert, instrumentalisiert und zum Werkzeug macht, führten zur gesprühten Umrisszeichnung meiner Geliebten Erika, die durch eine dicke Lage Nivea und eine Faschingsperücke geschützt war. Diese Perücke wiederum wurde anschließend in Werk  Nummer 6 verarbeitet. *


› No. 6   80x60x30 cm sold/verkauft
Diese Frau wird in ihrer Körperlichkeit sichtbar, man ahnt ihre Rundungen, man möchte ihren Leib anfassen, sie wird als Individuum fassbar, obwohl die Darstellung hochgradig anonym ist. Ihre Haltung ist höchst stilisiert, wirkt im oberen Teil segnend, obwohl aus dem unteren hervorgeht, dass sie auf dem Bauch liegen muss. Da das Bild aber senkrecht an der Wand hängt, ergibt sich ein gewisser Schwebezustand.

Und wiederum drängen sich mir Assoziationen zu religiösen Vorstellungen auf, in diesem Fall zu Schweißtüchern. Das liegt zweifellos an der merkwürdigen Patina, von der ich gar nicht sagen kann, wie sie zustandegekommen ist. Es wird die natürliche Begleiterscheinung der Sprühtechnik gewesen sein. Man erkennt, dass ich zwei verschiedene Farben verwendet habe: Rot und Schwarz, um die Umrisse zu beschreiben. Wie der Bildgrund entstanden ist, weiß ich nicht mehr, aber er trägt sehr stark zur Aura des Werks bei.

Verglichen mit den Anthropometrien Kleins wirkt dieses Werk sehr intim, konkret, verbindlich, während seine Arbeiten demgegenüber abstrakt und willkürlich anmuten. Diese Frau könnte man liebkosen, seine Abdrücke nicht. Hier ahnt man die Haut und die Schönheit, bei ihm ist diese gar nicht vorstellbar. Seine Werke wirken distanziert, abgeklärt, unterkühlt, dieses Werk wirkt warm und naiv. Seine Bilder sind Artefakte eines Happenings, wo der Künstler im Smoking zu Kammermusik zur Unterhaltung des Publikums die nackten Frauen als stimmengesteuerte Pinsel benutzt, um die Autonomie und Künstlichkeit der Kunst zu beweisen. Mein Bild ist eine Liebeserklärung, entstanden in der Intimität der Zweisamkeit.

Dies war eins der Werke, die ein Jahr später anlässlich der Wohnungsauflösung vor der Übersiedlung in die USA versteigert wurde. Ich glaube nicht, dass ich den Erwerber gekannt habe. Anhand der Symbolfigur erkennt man, wie groß das Bild ist und wie groß die Frau, deren Abbild hier zu sehen ist. In unserem kleinen Zimmer war natürlich kein Platz dafür, aber für das so genannte Berliner Zimmer der großen gründerzeitlichen Wohnung, in der wir Studenten mit Freunden lebten, war es ideal: Ein großes Durchgangszimmer, mit dem eigentlich wenig anzufangen war, das einem solchen Bild aber sehr schön zur Entfaltung verhelfen konnte.

Ursprünglich hatte ich das Bild wohl nicht aufnehmen wollen, später aber dann meine Meinung geändert und musste es dann wegen der chronologischen Ordnung notgedrungen dazwischenschieben - deshalb die eigenartige Werknummer. Da ich alle Berliner Werke vor der Abreise fotografiert hatte, um sie verschiedenen Kunsthändlern anzubieten, und diese Dias die Zeiten ebenfalls überdauert hatten, konnten auch Werke dokumentiert werden, die inzwischen verschollen sind. Was aus diesem Bild wohl geworden ist? Ob es wohl immer noch existiert? Als wir nach einem Jahr aus den USA wieder zurückkamen und unseren alten Freunden in Berlin einen Besuch abstatteten, wusste niemand mehr etwas davon.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 06.09.2011


No. 1 » 4a 210x130cm, 01.12.1968   Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 
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  Museumsszenario   No. 5   Top   No. 4 Nachtrag Museumsszenario, 18.12.2012


No. 4 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 612 195x100cm, 17.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 612 195x100cm, 17.10.1985
 


No. 6 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 8 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 11 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 12 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 13 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 15 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


No. 16 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 17 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 18 » 4a 210x130cm, 01.12.1968  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


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  Top    



   Breite No. 4a      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 5      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

28x16x8"
Nr. 5: 70x40x18 cm (28x16x8"), Assemblage · 01.11.1968 · verschollen
     

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2014-06-26

Die gerade eröffnete » Neue Nationalgalerie in Berlin zeigte eine Ausstellung amerikanischer » Pop Art; zum Beispiel die Brillo-Kartons von » Andy Warhol. Irgendeiner seiner Kollegen hatte einen echten Turnschuh an die Wand genagelt - das war's.

Das fand ich unmöglich und diskutierte darüber mit einem guten Freund, Student der Mathematik wie ich, der schon damals einen Hang zur Philosophie hatte und später dann auch eine Professur in diesem Fach bekam. Er fand das gut, ich nicht.

Mein Schuh ist nicht irgendein Schuh, keine industrielle Massenware, kein anonymes Markenprodukt, sondern das Erbstück eines Onkels aus dem » Sudetenland, von mir mit stolz getragen, bis ein Druckknopf abriss (in dieser Abbildung schlecht zu erkennen). Solche Schuhe mit eingearbeiteten Gamaschen gab es bei uns nicht.

Die schon erwähnte Schraube aus dem Klavier und damals ganz neu entwickelter Abreibebuchstaben zusammen mit einem Brett, das sich irgendwo in der studentischen Wohngemeinschaft fand, konstituieren den materiellen Teil des Werks. Der Schuh und die Schraube wurden wieder angesprüht, und zwar diesmal mit einer Metallicfarbe, ebenfalls eine damals neue Entwicklung. Das Brett blieb unbehandelt. Die linke untere Ecke war schon herausgebrochen, als ich das Brett fand.

Der Ausdruck 'Ährlich' wird heute kaum verstanden; das war eine wiederkehrende Floskel des westfälischen Kabarettisten » Jürgen von Manger, der als unbedarfter Kleinbürger Tegtmeier aus dem Kohlenpott Spontanreden vortrug (inzwischen bei » YouTube zu sehen). „Also ääährlich!“ ist seine immerwiederkehrende Redewendung, mit der er seine kritischen Aussagen unterstreicht; damals war diese Wendung sehr populär. Der schon in Werk  Nummer 4 anklingende Spott ist aber auch ohne Kenntnis dieser Anspielung nun nicht zu übersehen.

Hier taucht erstmals die Signatur 'Joey Arts Ltd.' auf, die ihrerseits natürlich eine Anspielung auf » Warhols » Factory und meinen gerade neu erworbenen studentischen Spitznamen Joe ist, von einer Mitbewohnerin als Joey verniedlicht, der seinerseits auf » Henry Miller zurückgeht und sich später zu meiner Signatur wandeln sollte. Aber das ist eine andere Geschichte. * (Ich selbst habe nie etwas von Miller gelesen und entdecke jetzt gerade in der Wikipedia, dass einer der beiden Protagonisten von » Stille Tage in Clichy Joey heißt. Na sowas!)

Die Aufnahme ist sehr schlecht. Ich nehme an, dass das Dia schon einen starken Gelbstich hat, weil es bei Kunstlicht aufgenommen wurde. Dieses Dia ist dann wohl irgendwann mal auf Papier ausbelichtet worden, und dieses Papier wird habe ich dann 1998 eingescannt. Der Scanner war wohl nicht besonders gut und meine Kenntnisse in der digitalen Bildbearbeitung sehr gering. Das Ergebnis lässt sehr zu wünschen übrig, reicht aber als Dokumentation. Das Werk ist verschollen. Ich weiß nicht mehr, ob es damals ebenfalls versteigert wurde, ich habe nicht Buch geführt und bin auf mein Gedächtnis angewiesen, das mich hier im Stich lässt.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 09.08.2011


No. 1 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 4 12x112cm, 01.11.1968  Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4 12x112cm, 01.11.1968
 
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  Museumsszenario   No. 6   Top   No. 4a Nachtrag Museumsszenario, 17.12.2012


No. 4 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 5 70x40cm, 01.11.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 5 70x40cm, 01.11.1968  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 5 70x40cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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  Top    



   Breite No. 5      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 6      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

32x24x12"
Nr. 6: 80x60x30 cm (32x24x12"), Assemblage · 01.11.1968 · verschollen
     

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An der Wand mit:  
» 7


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2014-06-26

Der Bildträger ist eine der verdorbenen Leinwände, die ich produziert habe, als mir keiner mehr reinreden konnte und ich glaubte, allein schon damit die Möglichkeit zur Kunstproduktion erlangt zu haben, und die mir zu der bitteren Erkenntnis verhalfen, dass Freiheit keine hinreichende Bedingung für die Produktion von Kunst ist; es ist also eine echte, von mir bemalte Leinwand.

Die Perücke hatte ich im Zusammenhang mit Werk  Nummer 4a schon erwähnt; sie diente dazu, die Haare meiner Geliebten vor der Sprühfarbe zu schützen. Das Gebiss ist ein Abguss meines eigenen Gebisses; kurz vor dem Abitur hatte ich einen Unfall und schlug mir mehrere Zähne aus. Dies sind die Überbleibsel der Vorbereitungen für die Produktion der notwendig gewordenen Kronen. Dieses Produkt des Zahnarztes durfte ich als Erinnerung mitnehmen. Ich stellte es als Kleinskulptur ins Regal.

Zur Verwendung in diesem Werk wurden die Zähne rot angestrichen und die beiden Hälften anatomisch korrekt fixiert. Der Zigarillo bezeugt, dass ich trotz heftigen pubertären Protestes gegen die Raucherei meiner Eltern im Zuge des Erwachsenwerdens die imagefördernde Wirkung des Tabaks ausprobieren musste.

Der besondere Clou an dieser Arbeit ist die Asche. Für die Konservierung durfte ich mir etwas einfallen lassen. Wie man erkennt, ist es gut gelungen. Die Augen bestehen aus handgeformten Gipsklumpen, die auf einem Stöckchen montiert und rot angemalt sind. Die Blume stiftete meine Freundin; ich hatte sie ihr auf einem Kirmes geschossen.

Man sieht diesem Werk nicht unbedingt die Protesthaltung zu » Daniel Spoerri an; es gab noch ein zweites Werk, das Essensreste konservierte, und zwar durchaus problematische Materialien, etwa Feldsalat (» Eat Art). In diesem Fall war ich mir nicht sicher, wie haltbar meine Kunst sein würde. Sie hat aber wesentlich länger gehalten, als ich befürchtet hatte. Ich kann mich nicht erinnern, sie entsorgt zu haben. Vermutlich ist sie auf der großen Auktion vor dem Amerikaaufenthalt verkauft worden. In dieser Zeit lieferte ein Freund dieses Werk unter seinem eigenen Namen bei der Großen Berliner Kunstausstellung ein. Es wurde nicht nur ausgestellt, sondern auch neben anderen Werken für das Titelbild des Kataloges ausgewählt. Man denke! *


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Die Idee der » Objektkunst schien mir sehr dürftig; das war ein Fall für Leute, denen gar nichts mehr einfiel. Das Problem der Konservierung der Zigarrenasche war ja auch lediglich technischer Art und nicht wirklich interessant.

Die willkürliche Kombination von realen Gegenständen, die eine neue Art von Poesie hervorrufen sollte, hatte mich auch nie wirklich überzeugt. In diesem Fall wird ja ganz bewusst eine Art dreidimensionales Portrait erzeugt - die „Augen“ und der „Mund“ sitzen anatomisch einigermaßen korrekt. Die langen Haare und die Blume wirken eindeutig weiblich, während der Zigarillo ein männliches Element hineinbringt.

Die Augen sitzen eindeutig zu hoch, während man über die Position des Mundes nichts genaues sagen kann. Dadurch entsteht zwischen den Augen und dem Mund ein Loch, wodurch sich eine Sogwirkung ergibt. Zwei der Zähne im Unterkiefer haben etwas längere Hälse, was eine Art Vampirwirkung erzeugt.

Insgesamt scheint diese weibliche Person einen verführerischen, unheilvollen Charakter zu haben. Die langen schwarzen Haare entsprechen dem Klischee der Zigeunerin, die damals in so manchem Schlafzimmer gehangen haben mag.

Mehr kann man aus einer solchen Sache aber nicht herausholen. Und das war eindeutig zu wenig. Obwohl ich so etwas nicht für tragfähig hielt, meinte ich aber doch, es nicht einfach nur als Spaß betrachten zu können. Man muss sich ja schon fragen, warum ich überhaupt so etwas gemacht habe. Niemand sonst in meinen Umfeld wäre auf eine solche Idee gekommen.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 6 80x60cm, 01.11.1968   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 7.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 
Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 7.
Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme.


» Nachher/vorher: einblenden. So ungefähr - ich musste die perspektivischen Verzerrung des Originalfotos in eine andere verwandeln, damit das Bild auf diese Wand passt, und hatte damit noch gar keine Erfahrung. Im Originalfoto hängt hier nichts.


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  Museumsszenario   No. 7   Top   No. 5 Nachtrag Museumsszenario, 17.12.2012


No. 4 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977  » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 614 80x54cm, 18.10.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 5 » 245 81x70cm, 29.11.1977 sold/verkauft » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 614 80x54cm, 18.10.1985
 


No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 194 99x79cm, 08.09.1974 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 6 » 610 72x100cm, 14.10.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 194 99x79cm, 08.09.1974
 


No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 549 80x60cm, 08.01.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 7 » 559 70x60cm, 18.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 549 80x60cm, 08.01.1985
 


No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 225 78x65cm, 12.05.1976 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 8 » 558 70x50cm, 17.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 225 78x65cm, 12.05.1976
 


No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 372 100x80cm, 18.07.1983  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 9 » 550 100x80cm, 11.01.1985 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 372 100x80cm, 18.07.1983 sold/verkauft
 


No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976  » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 298 100x80cm, 29.03.1983 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 10 » 229 100x80cm, 21.10.1976 sold/verkauft » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 298 100x80cm, 29.03.1983
 


No. 11 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 289 146x130cm, 30.11.1982 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 11 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 289 146x130cm, 30.11.1982
 


No. 12 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 282 130x114cm, 15.10.1982  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 12 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 282 130x114cm, 15.10.1982 sold/verkauft
 


No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 259 131x100cm, 08.10.1980 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 13 » 201 108x80cm, 31.10.1974 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 259 131x100cm, 08.10.1980
 


No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976  » 6 80x60cm, 01.11.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 14 » 226 79x159cm, 17.05.1976 sold/verkauft » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 


No. 15 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 217 129x103cm, 29.04.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 15 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 217 129x103cm, 29.04.1975
 


No. 16 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 214 103x130cm, 14.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 16 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 214 103x130cm, 14.02.1975
 


No. 17 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 213 103x129cm, 04.02.1975 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 17 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 213 103x129cm, 04.02.1975
 


No. 18 » 6 80x60cm, 01.11.1968  » 4a 210x130cm, 01.12.1968  · © Copyright Werner Popken. 
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No. 18 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft » 4a 210x130cm, 01.12.1968 sold/verkauft
 


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   Breite No. 6      Max      800 px      500 px  


   Breite No. 7      Max      800 px      500 px  


180 cm - 71 inch

16x32x10"
Nr. 7: 40x80x25 cm (16x32x10"), Assemblage · 01.02.1969
     

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2014-06-26

Die beiden elektrischen Bügeleisen, schon damals veraltet, hatten wohl ebenfalls die Vormieter zurückgelassen. Hier wird sehr deutlich, dass eigentlich nur ein Einfall zelebriert wird. Die beiden Eisen werden so auf eine Platte gestellt (entsprechende Markierungen finden sich dort), dass sich eine Beziehung zwischen beiden ergibt. Das weiße liegt sozusagen am Boden, das schwarze erhebt sich diesem gegenüber gleichsam drohend. Für diejenigen, die die Bildersprache noch nicht begreifen, zusätzlich die Beschriftung, wodurch sich das Werk als politische Stellungnahme im Befreiungskampf der ehemaligen Sklaven im engeren Sinne und als Symbol der weltweiten Befreiungsbewegung schlechthin lesen lässt - man darf nicht vergessen, dass damals die letzten Kolonien in die Freiheit entlassen wurden, » Black Power war in aller Munde.

Dass sich das Wort 'Revolution' spanisch buchstabiert, oder jedenfalls so tut, liegt lediglich daran, dass mit der entsprechenden Buchstaben ausgegangen waren und diese neuen Abreibebuchstaben für mich als Student zu teuer waren, als dass ich deswegen Nachschub hätte kaufen können. Der sich damit implizit, unabhängig von Fragen der korrekten Rechtschreibung, andeutende globale Befreiungsaspekt bei mir gerade recht; schließlich gingen auch bei uns irgendwo » Che Guevara-Poster. Der war damals einfach in. *

Wiederum stehen die Objekte nicht für sich selbst, sondern bedeuten etwas, in diesem Fall der Gegensatz zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten. Selbstverständlich war man auch politisch und stand auf der richtigen Seite, auf der Seite der Unterdrückten. Kunst sollte Stellung beziehen. Zugleich wird aber natürlich auch die Ohnmacht der Underdogs deutlich, denn obwohl sich das schwarze Bügeleisen technisch in perfekter Form befindet und das weiße eindeutig lädiert ist (der Bügel ist zerbrochen), muss sich dieses gar nicht um den Scheinaufstand kümmern, denn der ist nur Geste.

Dieses Werk befindet sich noch in meinem Besitz; die Bügeleisen, die ja nicht befestigt waren, sind durch diverse Umzüge ein bisschen zerdrückt, und die Farbe, die teils nachträglich aufgebracht worden war, ist teilweise abgeblättert (die orangefarbene Unterlage gehört nicht dazu). Im Berliner Zimmer, wo vermutlich das Foto entstanden ist, dekorierte diese „Skulptur“ einen Cocktailtisch, seither war dieses Ensemble immer magaziniert.


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Nachtrag Wohnungsszenario, 08.08.2011


No. 1 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 6 80x60cm, 01.11.1968   Siehe zu dieser Umgebung auch  » Nummer 6.Ein Klick auf das Bild zeigt die Originalaufnahme. · © Copyright Werner Popken. 
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No. 1 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 6 80x60cm, 01.11.1968 sold/verkauft
 
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» Nachher/vorher: einblenden. Toll! Was man alles machen kann!


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No. 4 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 704 30x24cm, 13.11.1997 » 617 96x145cm, 14.11.1985 · © Copyright Werner Popken. 
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No. 4 » 7 40x80cm, 01.02.1969 » 704 30x24cm, 13.11.1997 » 617 96x145cm, 14.11.1985
 


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